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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2022

Anfangs gut

Läuft da was?
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Annabell (39) ist mit Tom (45) verheiratet, sie haben drei Kinder: Annika (11, genannt Flip), Lucy (8) und Tia (5). Sie ist Moderatorin einer Sendung, die nur in der Nacht läuft, während ihr Mann Polizist ...

Annabell (39) ist mit Tom (45) verheiratet, sie haben drei Kinder: Annika (11, genannt Flip), Lucy (8) und Tia (5). Sie ist Moderatorin einer Sendung, die nur in der Nacht läuft, während ihr Mann Polizist in einer Krimiserie ist. Moderatorin einer Abendsendung – das wäre es. Doch dafür ist sie dem Sender „zu alt“ bzw. da wird „was machen lassen“ vorgeschlagen.

Mit meiner Bewertung bin ich hin- und hergerissen. Anfangs fand ich das Buch gut, erfuhr auch etwas über die Schauspielerei – ich nehme an, die beschriebenen Begebenheiten wie Erkennung auf der Straße und die Reaktionen darauf oder die Lichtverhältnisse und Drehszenen entsprechen der Realität. Schließlich war die Autorin früher selbst Moderatorin und Schauspielerin.

Dann jedoch habe ich später die Handlung teils nur noch daneben gefunden. Da verliebt sie sich in einen jüngeren Mann, findet es aber nicht in Ordnung dass ihr Mann (mehr als) Händchen mit einer Schauspielkollegin hält. Irgendwann war mir zu viel Sex in dem Buch und ich habe es etwas bei der Hälfte abgebrochen. Schade für die bisher investierte Zeit, vor allem der Handlungsverlauf mit den Kindern war immer nett und das mit dem Moderator-Teil teils unterhaltsam, teils interessant. So vergebe ich 2,5 Sterne – fünf für den Anfang und einen für die für mich nicht mehr passende Handlung.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Der Einstieg ins Buch fiel mir zunächst etwas schwer

Azorenhoch
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Lena (32) ist Trauerrednerin und lernt dabei Marco kennen, der mit ihr flirtet. Ziemlich unpassend bei diesem Anlass, aber von Trauer ist bei ihm ja auch weniger zu merken. Sie folgt ihm auf die Azoren-Insel ...

Lena (32) ist Trauerrednerin und lernt dabei Marco kennen, der mit ihr flirtet. Ziemlich unpassend bei diesem Anlass, aber von Trauer ist bei ihm ja auch weniger zu merken. Sie folgt ihm auf die Azoren-Insel Sao Miguel (Portugal), wo er ein verlassenes Dorf in eine Ferienanlage umbauen will. Doch ist er wirklich der richtige Mann für sie?

Die Handlung spielt zunächst wechselweise in Hannover und auf den Azoren, wodurch es mir etwas schwerer fiel mich in die Geschichte einzufinden. Später wurde es dann besser, gegen Ende des Buches nimmt auch die Spannung zu. Überwiegend ist das Buch jedoch unterhaltsam geschrieben.

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Veröffentlicht am 21.04.2022

Gutes Buch

Hart aber Hilde
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Pia (42) ist alleinerziehend, ihr Sohn Niklas ist 17. Sie hat Schulden und drei Jobs. Einen Hauptjob im Blumenladen, den sie allerdings wegen der sexuellen Avancen ihres Chefs kündigt und zwei Nebenjobs: ...

Pia (42) ist alleinerziehend, ihr Sohn Niklas ist 17. Sie hat Schulden und drei Jobs. Einen Hauptjob im Blumenladen, den sie allerdings wegen der sexuellen Avancen ihres Chefs kündigt und zwei Nebenjobs: Kellnerin und Mitarbeiterin im Copyshop. Sie ist gerade auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch, als sie – noch dazu ohne Führerschein in einem geliehenen Auto – die 82jährige Hilde umfährt. Diese bricht sich dabei den Arm und ihr Sohn Paul (ein übellauniger, arroganter Anwalt nach Meinung Pias) will Pia verklagen. Da ist allerdings Hilde dagegen, denn durch den Unfall findet sie in Pia eine neue Freundin. Schließlich kommt diese freiwillig zum Entschuldigen in die Seniorenresidenz und will wissen wie es ihr geht.

Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und an einer Stelle zwar etwas makaber, aber auch lustig. „Tut mir leid, wenn ich jetzt so mitfühlend klinge wie ein tiefgefrorenes Hähnchen“, das brachte mich herzhaft zum Lachen.

Zeitweise geht es auch mal ums Segeln, da hat die Autorin wohl ihre eigenen Erfahrungen eingearbeitet (sie hat drei Jahre mit einem Segelboot die Welt bereist). Ein Thema, das mich normalerweise nicht interessiert, aber gut in die Geschichte passte. Etwas unpassend finde ich den Buchtitel, aber ein besserer fällt mir auch nicht ein

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Diverse Gründe, die für Bücher sprechen

111 Gründe, Bücher zu lieben
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Zum Beispiel ist ein Grund, warum 11 Bücher so ziemlich sicher jeden zum lachen bringen. Bestätigen kann ich dies für Walt Disneys "Lustiges Taschenbuch", und "Der große Heinz Erhardt". Vorstellen kann ...

Zum Beispiel ist ein Grund, warum 11 Bücher so ziemlich sicher jeden zum lachen bringen. Bestätigen kann ich dies für Walt Disneys "Lustiges Taschenbuch", und "Der große Heinz Erhardt". Vorstellen kann ich es mir bei "Stilblüten aus Polizeiberichten und Gerichtsverhandlungen". Jan Weilers "Maria, ihm schmeckts nicht" hat mir allerdings nicht gefallen.

Ebenso schreibt der Autor einige Zeilen zu Gründen wie Buchmesse, Empfehlungen der Buchhändlerin, dass Jugendbücher Teenagern zeigen dass auch andere Liebeskummer haben, "On se left you see se Siegessäule" ein ganz besonderer Berlin-Reiseführer ist oder Harry Potter der beliebteste und erfolgreichste Zauberlehrling der Welt ist.

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Vor allem für Katzenliebhaber interessant

Pfoten vom Tisch!
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Man erfährt viel über Katzen - über seine, aber auch allgemein geht es um die Katzenhaltung. Für alle, die sich z. B. einen Stubentiger anschaffen möchten (oder in Erinnerungen schwelgen) sehr lehrreich. ...

Man erfährt viel über Katzen - über seine, aber auch allgemein geht es um die Katzenhaltung. Für alle, die sich z. B. einen Stubentiger anschaffen möchten (oder in Erinnerungen schwelgen) sehr lehrreich. Apropos Tiger - man erfährt auch dass der sibirische Tiger bis 300 kg wiegt, das hätte ich in dem Buch jetzt nicht erwartet.

Auch wie Katzen in Flugzeugen reisen, wird ansgeprochen. Am Ende gibt es ein kleines Märchen (Der gestiefelte Kater von Oedelsheim) frei nach den Gebrüdern Grimm. Ganz ok, kann man lesen

Mir hat das Buch teils, teils gefallen, meine Mutter die früher selbst Katzen hatte, fand das Buch ganz gut.

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