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Veröffentlicht am 23.05.2021

Ein starker Auftakt in eine düstere Welt

Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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Das Cover wirkt auf mich magisch und geheimnisvoll. Es hat etwas Finsteres und sogar etwas Düsteres an sich.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist leicht zu verstehen, auch wenn die Art des ...

Das Cover wirkt auf mich magisch und geheimnisvoll. Es hat etwas Finsteres und sogar etwas Düsteres an sich.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist leicht zu verstehen, auch wenn die Art des Erzählens nicht „leicht“ ist. Sie wirkt düster und passt so auch sehr gut zum Cover. Die Beschreibungen der Umgebung und der Natur finde ich nicht gerade „schön“, sie wirken aber echt. Ich finde sie unheimlich detailliert und gut beschrieben, ich konnte mir alles sehr gut visuell vorstellen. Insgesamt gefällt mir das Wortbuilding unheimlich gut. Die Geschichte spielt zu an verschiedenen Orten und durch die Ortswechsel bekommt man einen sehr guten Einblick über die Welt. Es ist interessant zu sehen wie die verschiedenen Charaktere leben bzw. lernen zu überleben.
Sowohl die kleine Gruppe von Protagonisten, sowie sämtliche Nebencharaktere finde ich unglaublich interessant und vielschichtig.
Das fängt schon im Prolog an. In diesem liest man über den Blutsohn und die Blutgöttin. Im Laufe dieses Prologs habe ich meine Meinung über den Blutsohn Sapionas mehrmals geändert. Ist er böse oder vielleicht doch gut?
Als die Geschichte richtig losgeht, lernt man die Sklavin Alia, die Soldaten Dorgan und Tailin und die junge Feyla aus wohlhabendem Zuhause kennen. Jeder von ihnen ist anders als es von anderen erwartet wird. Alia versteckt ihre eigentlich blonden Haare, Dorgan sein für einen Soldaten unüblich gutes Herz, Tailin seine Gefühle einem Freund gegenüber und Feyla ihre Intelligenz. Sie alle haben so unterschiedliche Facetten, sodass ich die jeweiligen Abschnitte unglaublich gerne gelesen habe.
Jeder von ihnen macht sich auf einen Kampf bereit. Jeder von ihnen setzt alles aufs Spiel um zu überleben und um eine Hoffnung am Leben zu erhalten. Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein gerechteres Leben. In dieser Geschichte wird nichts beschönigt. Schlimme Sachen passieren immer wieder und haben mich immer wieder sprachlos zurückgelassen. Trotz der ganzen Angst, der Zerstörung und dem Tod gibt es aber auch Gründe zur Hoffnung. Hoffnung durch Familie, Freunde und Liebe.
Ich habe am Ende mit einem großen Kampf, vielleicht einer Schlacht gerechnet. Diese kam nicht. Und zuerst hat mich das enttäuscht. Das Buch hat mich aber von der ersten Sekunde an so sehr gefesselt, dass ich das im Nachhinein gar nicht mehr so schade fand.
Für mich ist dieser erste Band ein absolut großartiger Auftakt der Trilogie „Die Quellen von Malun“. Es ist unfassbar gut gemachte Fantasy, die nichts für empfindliche LeserInnen ist .

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.05.2021

Ein starker Auftakt in eine düstere Welt

Die Quellen von Malun - Blutsohn
0

Das Cover wirkt auf mich magisch und geheimnisvoll. Es hat etwas Finsteres und sogar etwas Düsteres an sich.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist leicht zu verstehen, auch wenn die Art des ...

Das Cover wirkt auf mich magisch und geheimnisvoll. Es hat etwas Finsteres und sogar etwas Düsteres an sich.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist leicht zu verstehen, auch wenn die Art des Erzählens nicht „leicht“ ist. Sie wirkt düster und passt so auch sehr gut zum Cover. Die Beschreibungen der Umgebung und der Natur finde ich nicht gerade „schön“, sie wirken aber echt. Ich finde sie unheimlich detailliert und gut beschrieben, ich konnte mir alles sehr gut visuell vorstellen. Insgesamt gefällt mir das Wortbuilding unheimlich gut. Die Geschichte spielt zu an verschiedenen Orten und durch die Ortswechsel bekommt man einen sehr guten Einblick über die Welt. Es ist interessant zu sehen wie die verschiedenen Charaktere leben bzw. lernen zu überleben.
Sowohl die kleine Gruppe von Protagonisten, sowie sämtliche Nebencharaktere finde ich unglaublich interessant und vielschichtig.
Das fängt schon im Prolog an. In diesem liest man über den Blutsohn und die Blutgöttin. Im Laufe dieses Prologs habe ich meine Meinung über den Blutsohn Sapionas mehrmals geändert. Ist er böse oder vielleicht doch gut?
Als die Geschichte richtig losgeht, lernt man die Sklavin Alia, die Soldaten Dorgan und Tailin und die junge Feyla aus wohlhabendem Zuhause kennen. Jeder von ihnen ist anders als es von anderen erwartet wird. Alia versteckt ihre eigentlich blonden Haare, Dorgan sein für einen Soldaten unüblich gutes Herz, Tailin seine Gefühle einem Freund gegenüber und Feyla ihre Intelligenz. Sie alle haben so unterschiedliche Facetten, sodass ich die jeweiligen Abschnitte unglaublich gerne gelesen habe.
Jeder von ihnen macht sich auf einen Kampf bereit. Jeder von ihnen setzt alles aufs Spiel um zu überleben und um eine Hoffnung am Leben zu erhalten. Hoffnung auf ein besseres Leben. Ein gerechteres Leben. In dieser Geschichte wird nichts beschönigt. Schlimme Sachen passieren immer wieder und haben mich immer wieder sprachlos zurückgelassen. Trotz der ganzen Angst, der Zerstörung und dem Tod gibt es aber auch Gründe zur Hoffnung. Hoffnung durch Familie, Freunde und Liebe.
Ich habe am Ende mit einem großen Kampf, vielleicht einer Schlacht gerechnet. Diese kam nicht. Und zuerst hat mich das enttäuscht. Das Buch hat mich aber von der ersten Sekunde an so sehr gefesselt, dass ich das im Nachhinein gar nicht mehr so schade fand.
Für mich ist dieser erste Band ein absolut großartiger Auftakt der Trilogie „Die Quellen von Malun“. Es ist unfassbar gut gemachte Fantasy, die nichts für empfindliche LeserInnen ist .

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.05.2021

Eine Jugendliebe, die auf die Prbe gestellt wird

Dein Herz, meinem so nah
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[enthält Spoiler]

Das Cover ist schön sommerlich und der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Zu Beginn dachte ich, dass es sich bei dem Buch um ein typisches
Jugendbuch handelt, doch dem ist ...

[enthält Spoiler]

Das Cover ist schön sommerlich und der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Zu Beginn dachte ich, dass es sich bei dem Buch um ein typisches
Jugendbuch handelt, doch dem ist nicht so. Schon relativ früh muss sich die Protagonistin von einer
Schulkameradin Aussagen gefallen lassen, denen man durchaus einen rassistischen Hintergedanken
anmerken kann.
Devon ist ein aufgewecktes, intelligentes und zielstrebiges Mädchen. Ihr ist ihre
Bildung sehr wichtig und das bewundere ich sehr an ihr.
Devon trifft in einem Sommer auf Ashton und die beiden verlieben sich augenblicklich ineinander. Ich fand das so ganz süß, aber mich haben die Gefühle nicht erreicht. Das hat sich auch leider im Laufe des Buches nicht geändert. Ihre Liebe wirkte auf mich so unwirklich. Und das nicht, weil sie aus unterschiedlichen Welten stammen. (ich rechne Ashton hoch an, dass er Dinge persönlich klären will, aber während der Schulzeit unter der Woche einfach mal kurzfristig nach Frankreich
fliegen?)
Später nimmt die Geschichte einen düsteren Ton an, als es um Ashton und seine Gefühle geht.
Ich bewundere die Autorin dafür, dass sie dieses Thema in einem Jugendbuch anspricht, weil es
sehr viele junge Menschen betrifft. Der Umgang mit Ashtons Depressionen hat mich etwas
enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass Devon sich ihren Eltern anvertraut. Sie merkt, dass es ihrem Freund nicht gut geht und sie denkt einmal daran, ob er sie nur einfach nicht mehr liebt und er gar nicht depressiv ist. Das finde ich schon bedenklich. Ihre beste Freundin weiß von der Depression, scheint sie aber gekonnt zu ignorieren und verurteilt ihn einfach. Auch der Umgang seiner Eltern in Bezug auf ihren Sohn ist total katastrophal. Ich hätte mir gerne jemanden aus der Familie gewünscht, der ihn wirklich unterstützt.
Es kommt wie es kommen muss und am Ende des Buches kommt es zum traurigen Höhepunkt.
Das war das erste Mal, wo das Buch mich emotional gepackt hat.
Das Buch spricht ohne Zweifel wichtige Themen an. Leider konnte es mich emotional nicht
wirklich überzeugen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2021

Eine nette Geschichte für zwischendruch

Midnight Shadows - Gefährliches Verlangen
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Das Cover gefällt mir abgesehen von dem nackten Oberkörper ganz gut.
Der Schreibstil ist ganz gut zu lesen, allerdings sind auch in diesem Band mehrere Schreibfehler vorhanden. Das hätte mann gerade nach ...

Das Cover gefällt mir abgesehen von dem nackten Oberkörper ganz gut.
Der Schreibstil ist ganz gut zu lesen, allerdings sind auch in diesem Band mehrere Schreibfehler vorhanden. Das hätte mann gerade nach den vielen Fehlern im ersten Band sicherlich besser machen können.

Dadurch, dass ich den ersten teil schon kenne, weiß ich worum es sich bei Ethand Geheimnis handelt und so wurde mir die Spannung darüber genommen. Das ist sehr schade. Dafür hat mich seine kleine Tochter Abby begeistert.
Auch Jennifer scheint eine ganz sympathische Person zu sein.

Zum Ende hin ist noch einmal Spannung aufgekommen, insgesamt war mir das aber leider zu wenig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2021

Eine nette Geschichte für zwischendruch

Midnight Shadows - Dunkle Gefährtin
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Das Cover gefällt mir ganz gut. Der nackte Oberkörper ist für mich aber etwas übertrieben.
Der Schreibstil ist relativ gut zu lesen. Die eingeschobenen Sätze haben ein flüssiges lesen nicht groß möglich ...

Das Cover gefällt mir ganz gut. Der nackte Oberkörper ist für mich aber etwas übertrieben.
Der Schreibstil ist relativ gut zu lesen. Die eingeschobenen Sätze haben ein flüssiges lesen nicht groß möglich gemacht. Leider muss ich auch einige Rechtschreibfehler bemängeln, das ist immer schade.

Die Handlung war ab der zweiten Hälfte des Buches die meiste Zeit über spannend. Ab und zu wurde sie von Sexszenen unterbrochen, die etwas lieblos auf mich gewirkt haben. Die erste Hälfte hatte ich einige Probleme.

Ich bin nicht gut in die Handlung reingekommen und vieles war für mich nicht nachvollziehbar. Ab der zweiten Hälfte habe ich dann aber regelrecht mit Liv mitgefiebert und wurde gut unterhalten.

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