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Veröffentlicht am 01.01.2026

Tolles, neues Ende

Liebe geht durch alle Zeiten (3). Smaragdgrün
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Nachdem ich bei Saphirblau einige Probleme hatte, in die Geschichte einzusteigen, war ich tatsächlich etwas zögerlich, mit diesem letzten Teil der Reihe zu beginnen. Allerdings war diese Sorge eigentlich ...

Nachdem ich bei Saphirblau einige Probleme hatte, in die Geschichte einzusteigen, war ich tatsächlich etwas zögerlich, mit diesem letzten Teil der Reihe zu beginnen. Allerdings war diese Sorge eigentlich umsonst, denn, warum & wieso auch immer, war dieser Teil wieder angenehmer zu hören.

Das war wirklich ein toller Abschluss mit viel Action, aber wahrscheinlich auch genauso viel Romance. Da verzeihe ich auch einfach mal diese ganze “nach zwei Wochen ist das die große Liebe”-Thematik. Gideon darf das!
Da es meinerseits ein Reread ist, konnten mich einige, aber nicht alle, Plottwists nicht mehr überraschen, dennoch fand ich sie für die ganze Handlung mehr als gelungen.

Das große Highlight dieses letzten Teils ist sicherlich der Epilog und den fand ich wirklich toll! Auch wenn er irgendwie ein offenes Ende hatte????!!

Vielleicht zum Abschluss noch ein Kommentar zu dieser ganzen Neuauflage: Wie viel schlussendlich in dieser ganzen Reihe geändert wurde, kann ich nicht beurteilen. Das überlasse ich gerne den Lesenden, die die Bücher im Schlaf aufsagen und da wahrscheinlich einen besseren Vergleich ziehen können.
Kerstin hatte ihre berechtigten Gründe für die Überarbeitung der Bücher und ich denke, viele Autoren würden diese Chance nutzen, wenn man sie ihnen geben würde. Lesenswert bleibt die Reihe allemal und empfehlen kann ich sie auch.
Auch die Hörbuchsprecher haben hier tolle Arbeit geleistet.

Vielen Dank an argon hörbuch für die Bereitstellung dieses Audio-Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Großes Kino!

The Last Wish of Bristol Keats
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The Last Wish of Bristol Keats setzt ziemlich genau da wieder an, wo The Courting of Bristol Keats aufgehört hat.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich in meiner Rezension zum ersten Teil erwähnt habe, ...

The Last Wish of Bristol Keats setzt ziemlich genau da wieder an, wo The Courting of Bristol Keats aufgehört hat.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich in meiner Rezension zum ersten Teil erwähnt habe, dass ich diesen großen Cast und die viele Charaktere hier sehr gemocht habe und auch wenn ich bei meiner Meinung bleibe, muss ich hier sagen, dass ich nach einem Jahr seit Teil eins etwas gebraucht habe, bis ich alle Namen wieder jemandem zuordnen konnte, der mir irgendwie bekannt kam: wer ist wer, wer ist auf welcher Seite, wer beherrscht welche Art von Magie.
Auf der anderen Seite war es einfacher als gedacht, wieder in die Handlung einzusteigen, was ich doch als etwas wichtiger betrachte als die Charaktere. Vor allem, weil sich das mit den Charakteren hauptsächlich während des Lesens von selbst geklärt hat.

Einiges, was mir im ersten Teil etwas gefehlt hat, habe ich hier im Folgeteil glücklicherweise gefunden. Es gab etwas Action, einige emotionale Szenen und das Wichtigste: ein Happy End!
Da ich die letzten ca. 25% quasi nur durch den Schleier meiner Tränen gelesen habe, hätte das Buch in jede mögliche Richtung enden können.

Die Romance ist wirklich toll geschrieben. Mir ist zwischendurch immer wieder aufgefallen, wie oft sich Bristol & Tyghan im Streit hätten trennen können, aber es nicht getan haben und stattdessen beruhigt und darüber geredet haben. Lieben wir!
Ich kann daher auch vor meinem inneren Auge sehen, wie sehr mich andernfalls die Beziehung und das daraus entstehende Hin und Her der beiden genervt hätte.

Etwas, was mir auch seeeeeehr gefallen hat in dieser Dilogie, ist, wie alles und jeder miteinander verworren ist und wie gut die Autorin alles zusammengefügt und verbunden hat.

Das Ende ist großes Kino! 10/10.

Ich habe bis jetzt nur Marys Dance of Thieves gelesen, und muss noch sowohl den Folgeband als auch noch die zugehörige andere YA Reihe lesen, aber kann jetzt schon mal sagen, dass mir die Bristol Keats-Dilogie besser gefallen hat.
Werde definitiv mehr von der Autorin lesen.

Vielen Dank an Tor Bramble UK für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Starke Dystopie mit schwacher Romance

To Cage a Wild Bird
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Wenn man das Buch irgendwie beschreiben müsste, dann wahrscheinlich als die Light Version von Prison Break.

Die Autorin hat einen guten Job in Bezug auf den Dystopie-Teil gemacht. Ich persönlich liebe ...

Wenn man das Buch irgendwie beschreiben müsste, dann wahrscheinlich als die Light Version von Prison Break.

Die Autorin hat einen guten Job in Bezug auf den Dystopie-Teil gemacht. Ich persönlich liebe ein ordentliches Gefängnissetting. Es gibt gutes Worldbuilding und eine sehr fragliche & unmoralische Gesellschaft.
Für meinen Geschmack wurde hier allerdings nicht das volle Potential genutzt was die Jagd im Gefängnis oder das Gefängnisleben angeht. Da hätte es noch Luft nach oben gegeben, alles noch etwas gefährlicher und bedrohlicher zu gestalten.

Das Pacing ist relativ schnell, was man nicht nur am Romanceteil sieht, sondern sich auch in der Beziehung, die Raven zu den anderen Insassen hat.
Ich hätte mir gewünscht mehr Zeit mit den anderen Charakteren zu verbringen und da eine wirkliche Bindung zwischen Raven und ihnen entwicklen zu sehen, weil ich jetzt nach Beenden des Buches nicht sagen kann, dass mir irgendjemand, außer vielleicht Momo, so ans Herz gewachsen ist, dass mir ein potentieller entsprechender Tod viel ausmachen würde.

Der mit Abstand schwächste Teil ist die Romance. Sie ist viel zu schnell, hat keine Zeit sich zu entwickeln und passiert quasi aus dem Nichts.
Der Großteil der Romanceszenen sind komplett fehl am Platz und wirken eher erzwungen als natürlich. Schon komisch, wie Vale immer wieder so aus dem Nichts auftaucht um den Tag zu retten…
Und dass Vale noch irgendwann ein “Ich liebe Dich” angedeutet hat ist absolut wild…
Ich denke, dem Buch hätte weniger oder eine Slow-Burn Romance besser getan.

Es gab definitiv einige gute Momente, aber nichts, dass mich zu 100% gefesselt hat.

Warum das Buch als Fantasy oder Romantasy beworben wird, erschließt sich mir nicht. Es ist eine Dystopie mit Romance, sonst nichts.

Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja? Vielleicht? Es war bis zu einem gewissen Grad unterhaltsam.
Werde ich den nächsten Teil lesen? Jap.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Starker Einstieg!

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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@ die Leute, die dieses Buch ständig auf TikTok & co in die Kamera gehalten und gesagt haben, wie gut es ist: ihr hattet alle recht. Es ist fantastisch.

Der Schreibstil & das Pacing sind gut ausgearbeitet ...

@ die Leute, die dieses Buch ständig auf TikTok & co in die Kamera gehalten und gesagt haben, wie gut es ist: ihr hattet alle recht. Es ist fantastisch.

Der Schreibstil & das Pacing sind gut ausgearbeitet und reflektieren toll, wie viel Zeit (ca. 7Monate) im Buch vergangen ist.

Tisaanah..ich liebe sie! So eine tolle Protagonistin, die eine tolle Entwicklung durchmacht.

Die erste Hälfte des Buches ist aus Tisaanahs Perspektive erzählt, was auch total Sinn macht, wenn man sich die Handlung hier vor Augen führt (Tisaanahs Training). Ab der Hälfte ändert sich jedoch der Fokus der Handlung und das Buch wechselt von Single pov zu Dual pov.
Mir hat nicht nur gefallen aus Max’s Perspektive zu lesen, sondern auch mehr von seinen Gedanken und Gefühlen zu erfahren, vor allem über seine Beziehung zu anderen Charakteren.

Die Beziehung von Tisaanah & Max ist einfach chefs kiss. Slow Burn mit toller Entwicklung!

Ich habe die ersten zwei Bücher bzw. die erste Dilogie in Carissas anderer Reihe Crowns of Nyaxia gelesen und obwohl mir beide Bücher eigentlich gefallen haben, hat mir Daughter of No Worlds mehr zugesagt und ich fand es auch um einiges stärker.

Freue mich schon auf den zweiten Teil!

Vielen Dank an Tor Bramble (UK Verlag) für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Langatmig

Katabasis
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2.5-3?
Schwer…ganz, ganz schwer.
Fragwürdig, was schwerer war: Alices Reise durch die Hölle oder mein Kampf durch das Buch.
Warum ich nicht abgebrochen habe, wenn es doch so ein Kampf war? Weil ich offensichtlich ...

2.5-3?
Schwer…ganz, ganz schwer.
Fragwürdig, was schwerer war: Alices Reise durch die Hölle oder mein Kampf durch das Buch.
Warum ich nicht abgebrochen habe, wenn es doch so ein Kampf war? Weil ich offensichtlich stur bin. Viel zu stur. Ich hatte immer noch die Hoffnung, dass ein Moment kommt, der mich mitreißen wird.

Wenn Katabasis irgendwas ist, dann wahrscheinlich sowas wie eine Therapiesitzung der Autorin bzgl. ihrer Studienzeit, genauso wie Kritik an Dozenten an entsprechenden Hochschulen.
Das alles hat man Alice auch angemerkt. Es gab durchgehend Rückblicke in ihr Leben und vor allem ihre Studienzeit unter Prof. Grimes. Immer wieder habe ich mich gefragt, wieso Alice weitergemacht hat und schon fast besessen nach dem Lob von Grimes war. Wahrscheinlich lag es an ihrer eigenen Sturheit, Zielverfolgung und, auch größtenteils, an Grimes’ Manipulation. Denn anders kann ich sein Verhalten nicht wirklich beschreiben.
Elspeth und Peter haben Alice immer wieder gesagt wie schrecklich Grimes ist, aber wirklich “klick” hat es bei ihr erst am Ende gemacht.

Ein grundlegendes Problem für mich: Das Pacing war zu langsam. Alice & Peter sind insgesamt ca. eine Woche in der Hölle unterwegs. Angefühlt hat es sich wie mehrere Monate.
Die Rückblicke, die einerseits geholfen haben etwas über die Charaktere zu erfahren, waren gefühlt endlos lang und, für mich jedenfalls, öfter an den falschen als an den richtigen Stellen untergebracht, wodurch sich das Buch nochmal mehr in die Länge gezogen hat.
Genauso ist es mit dem vielen Philosophieren über Logik, Mathe, die Hölle, etc.

Es gab einige süße Szenen zwischen Alice & Peter, vor allem am Ende. Romantisch, im klassischen Sinn, war das meiste davon nicht wirklich, vielleicht eher anschmachten von Alices Seite, aber trotzdem ganz nett.

Vom Schreibstil und vom Ton hat es mich mehr an Yellowface erinnert, obwohl ich eher sowas wie Babel erwartet habe.
Für die, die etwas ähnliches wie Babel erwarten, die sollten evtl. ihre Erwartungen etwas anpassen.

Die letzten ca. 20% waren eine absolute Qual für mich. Das war Chaos und alles ganz wild und was da genau passiet ist, könnte ich nicht mal zusammenfassen, egal wie sehr ich es wollte.
Um ehrlich zu sein: Ich war froh als es dann endlich vorbei war.

Babel hat mir vergleichsweise doch etwas besser gefallen.
Ich weiß noch nicht, wie ich in Zukunft mit ähnlichen Werken (historische Fantasy im Dark Academia Bereich) der Autorin umgehen werde.

Vielen Dank an eichborn für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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