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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Bis auf das Ende großartig

Heir of Illusion
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Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite so fesseln konnte. Der Romantasyroman überzeugt bereits von Anfang an durch spannungsgeladene Momente, Rätsel und abwechslungsreiche ...

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite so fesseln konnte. Der Romantasyroman überzeugt bereits von Anfang an durch spannungsgeladene Momente, Rätsel und abwechslungsreiche Charaktere, die in einem tollen Worldbuilding um ihr Leben und ihre Freiheiten kämpfen. Ivy hat ein ordentliches Päckchen zu tragen, aber sie weiß auch, welche Rolle sie einnehmen muss, um zu überleben. Ihre Illusionen wurden immer passend eingesetzt und haben mich ständig mitfiebern lassen, dass sie nicht dabei erwischt wird. Thorne wirkt zunächst wenig durchschaubar, jedoch wurde er mir im Laufe des Buches auch immer sympathischer. Remy war mein persönliches Highlight, da ich seine Rolle als Mentor und Freund einfach unglaublich authentisch fand, daher hat mich das Ende ein wenig unzufrieden gestimmt, da er auf den letzten Seiten nicht mehr erwähnt wurde und seine Geschichte noch ungewiss ist. An Spannung fehlte es dem Roman überhaupt nicht und so fliegt man geradezu durch die Seiten. Die letzten drei Seiten haben das Leseerlebnis dann doch ein wenig gedämpft, da die Auflösung wie bei vielen anderen Fantasyromanen an den Haaren herbeigezogen wirkt. Dabei weist das Buch einen so deutlichen roten Faden auf, auf dem man weiter hätte aufbauen sollen, als eine Auflösung anzubieten, die keiner kommen sehen kann. Lieber versuche ich die Rätsel in einer Geschichte zu lösen, aber ohne jegliche Hinweise zuvor wirkt es dann doch eher so als versuche man krampfhaft die Leser für die Fortsetzung zu behalten. Dennoch sind Schreibstil und Charakter so gelungen, dass das Buch letztendlich als Lesegenuss in Erinnerung bleibt. Wer auf originelle Ideen, lebendige Charaktere, spannende Geheimnisse und ein wenig Romantik in einer tollen Fantasywelt steht, ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Potential war da

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Das Buch wäre für mich ein absoluter Fall für fünf Sterne gewesen, wenn die letzten zehn Seiten nicht alles ruiniert hätten. Aber erst einmal von ganz vorne. Das Cover ist bezaubernd und passt perfekt ...

Das Buch wäre für mich ein absoluter Fall für fünf Sterne gewesen, wenn die letzten zehn Seiten nicht alles ruiniert hätten. Aber erst einmal von ganz vorne. Das Cover ist bezaubernd und passt perfekt zur Geschichte. Diese selbst startet rasant, indem man sofort in Scars Einbruch katapultiert wird und dann von einem spannenden Moment in den nächsten begleitet wird. Die verschiedensten Personen, unvorhersehbaren Wendungen und fesselnden Gespräche überzeugen vollkommen, auch wenn das Worldbuilding weiter ausgebaut werden könnte. Ren und Scar sind zwei absolut sympathische Protagonisten, deren Anziehung von Beginn an nicht zu verleugnen ist. Griffin und Vesper fand ich auch spitze und mit ihren so verschiedenen Charakterzügen sehr unterhaltsam. Einen ruhigen Moment gab es in diesem Roman eher weniger, aber das finde ich super, denn so fliegt man geradewegs durch die Seiten. Der Schreibstil hatte dafür genau das richtige Tempo zwischen ausführlichen Beschreibungen und atemberaubenden, schnellen Kampfszenen. Und dann kam das Ende. Als Leser sucht man doch immer wieder nach Hinweisen, doch so sehr ich auch darüber nachdenke, hätte ich das Ende niemals kommen sehen. Mir ist es lieber, wenn man immer wieder kleine Hinweise bekommt, die man sich selbst zusammenpuzzelt und überlegt, was daraus entstehen könnte, doch mit Scars sturem Schweigen über ihre Vergangenheit wirkte es, als würde da die ganze Zeit das wichtige Puzzleteil fehlen. So war es letztendlich auch und daher wirkt die Geschichte für mich nicht wirklich rund und der Cliffhanger am Ende eher nach Willkür. Schade, da ich mir doch das ein oder andere Szenario zu einem ebenso spannenden Ende hätte ausmalen können, zumal das Potential dafür definitiv gegeben war. So bleibt das Buch für mich leider mit einem enttäuschenden Ende in Erinnerung und ich muss gestehen, dass ich mir genau überlege, ob es mir das wert ist, einen Blick in die Fortsetzung zu werfen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Antworten auf schwierige Fragen finden

QUID+ Aber warum?
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Das Buch klingt sehr vielversprechend, wenn man Kinder hat oder täglich mit diesen arbeitet. Kinder fragen einem doch gerne mal Löcher in den Bauch und bei manchen Fragen steht man zunächst sprachlos da, ...

Das Buch klingt sehr vielversprechend, wenn man Kinder hat oder täglich mit diesen arbeitet. Kinder fragen einem doch gerne mal Löcher in den Bauch und bei manchen Fragen steht man zunächst sprachlos da, weil man nicht weiß, wie man dies nun beantworten soll. Das Buch soll dabei eine Hilfe sein. Jede Frage wird durch eine kurze Geschichte aufgegriffen und zugleich darin beantwortet. Durch die verschiedensten Personen können sich dabei auch viele Kinder angesprochen fühlen und die Antworten finde ich bis auf diejenigen zum Thema Tod passend gewählt, da hier doch ein starker religiöser Bezug vorliegt. Gerne hätte ich mir noch mehr Bilder zu den Texten gewünscht, damit nicht nur die Erklärung im Vordergrund steht, sondern auch die Geschichte. Ob man jedes Thema in diesem Buch angehen muss, sollte zudem jeder für sich entscheiden. Einem Kind mit drei Jahren würde ich nur die Fragen zum Tod beantworten, wenn dazu auch Fragen aufkommen. Einige andere Geschichten zu Krieg oder Trennung der Eltern können Kinder auch traurig stimmen, daher sollte man sich zunächst selbst die Geschichte durchlesen und sich im Klaren darüber sein, ob man dies auch ohne Buch so beantwortet hätte. Den Hinweis im Anschluss an die Geschichten, dass Vergleiche und Metaphern bei schwierigen Fragen helfen können, finde ich gut gewählt, da dies Kindern oftmals leichter fällt, sich dann etwas bildlich vorzustellen. Grundsätzlich handelt es sich demnach um ein hilfreiches Buch mit größtenteils gelungen beantworteten Fragen, auch wenn bei so manchen Themen im Hinblick auf Religion oder auch Alter und Vergangenheit der Kinder Rücksicht zu nehmen ist.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Originell

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Obwohl ich mit der Welt der Faes zuvor nicht sonderlich vertraut war und dem misstrauisch gegenüberstand, ob es wirklich meinen Geschmack treffen könnte, wurde ich vollkommen positiv überrascht. Das Cover ...

Obwohl ich mit der Welt der Faes zuvor nicht sonderlich vertraut war und dem misstrauisch gegenüberstand, ob es wirklich meinen Geschmack treffen könnte, wurde ich vollkommen positiv überrascht. Das Cover ist ein Traum, auch wenn es nicht zu den düsteren ersten Seiten passt, die sich ein wenig gezogen haben. Als die Geschichte dann jedoch Fahrt aufnimmt, Emelins Rolle in Creons Plan klar wird und immer mehr Geheimnisse aufgedeckt werden, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders toll hat mir der stumme Creon mit seinen Tiefen gefallen, aber auch Emelin war eine sympathische Protagonistin. Am meisten hat mich jedoch die Idee mit den Farben beeindruckt. Dass die Magie aus Farben gewonnen wird, habe ich so noch nicht zuvor gelesen, und das hat die Geschichte dann doch sehr originell gemacht. Auch das Labyrinth war eine eindrucksvolle Idee, vor allem, als Emelin es sich dann zunutze machen konnte, dass sie sein Geheimnis aufgedeckt hatte. Die anderen Charaktere haben auch ihre erkennbare Rolle zu der Geschichte beigetragen, jedoch war mir am Ende etwas zu wenig Spannung gegeben. Das Buch hat sehr viel Potential und ich bin mir sicher, dass die Fortsetzung darauf aufbauen wird, aber dass im ersten Teil dann nur eine etwa dreiseitige Rettung, die auch noch vollkommen reibungslos abläuft, den Höhepunkt darstellt, hat mich dann doch ein wenig enttäuscht. Hier hätte ich mir definitiv eine spannendere Wendung gewünscht. Dennoch kann ich jedem das Buch an Herzen legen, der auf tolle Charaktere, eine gut entwickelte Welt, originelle Ideen und viele Gefühle steht, denn damit hat mich das Buch allemal gepackt und mich auf die Fortsetzung neugierig gemacht.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Humorvoll

Leserabe 1. Lesestufe - Gruselgeschichten
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Leserabe überzeugt wie gewohnt mit einer fantastischen Qualität. Das gilt nicht nur für die hochwertige Gestaltung oder die eindrucksvollen Bilder, sondern auch für die interessanten Geschichten. Die nicht ...

Leserabe überzeugt wie gewohnt mit einer fantastischen Qualität. Das gilt nicht nur für die hochwertige Gestaltung oder die eindrucksvollen Bilder, sondern auch für die interessanten Geschichten. Die nicht zu langen Texte sind abwechslungsreich, aber keineswegs zu gruselig, sodass man nicht mit schlaflosen Nächten rechnen muss. Ganz im Gegenteil, der eingebaute Humor spricht die Kinder sehr an, obwohl sie natürlich begeistert sind, ein richtiges Gruselbuch lesen zu können. Die Sätze sind relativ kurz und in großer Schrift, sodass die Leseanfänger da keine sonderlichen Schwierigkeiten bekommen. Schön ist auch, dass es auf jeder Seite Bilder gibt, sodass das Lesen immer wieder unterbrochen werden kann. Als nettes Extra dazu sind die Sticker eine tolle Idee, aber auch die Rätsel am Ende gefallen mir sehr, da so gleich das Textverständnis abgeprüft wird. Durch Lösungswort und weitere Sticker kommt hierbei auch die Motivation nicht zu kurz. Somit ist das hier wieder eine sehr gelungene Umsetzung von fantasievollen und humorreichen Gruselgeschichten.

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