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Veröffentlicht am 20.02.2026

feminischtisch?

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Diese Rezension enthält Spoiler!

Das Buch wurde ziemlich gehyped was immer schwierig ist, da es immer hohe Erwartungen schürt.
Dem Hype wurde das Buch für mich nicht gerecht. Ich ...

Diese Rezension enthält Spoiler!

Das Buch wurde ziemlich gehyped was immer schwierig ist, da es immer hohe Erwartungen schürt.
Dem Hype wurde das Buch für mich nicht gerecht. Ich fand es nicht schlecht doch zum Ende hin gefiel es mir dann leider schlechter und es wies für mich auch unlogische Stellen auf. Womit ich jedenfalls am wenigsten einverstanden bin, ist die Bezeichnung des Romans als feministisch. Das Buch hat für mich, inklusive (oder vor allem) dem Titel nichts feministisches. Oder gilt es als feministisch, wenn Frauen ohne Männer überleben? Ich hoffe nicht!
Sie stirbt an Gebärmutterkrebs da sie die ist, die Männer nicht kannte und keine Kinder geboren hat? Das ist in meinen Augen wirklich kein feministischer Ansatz.
Was die Autorin auf jeden Fall geschafft hat ist eine sehr beklemmende Atmosphäre zu schaffen und sehr viele Fragen zu stellen, für die sich die Leserin Antworten überlegt.
Ich habe auf jeden Fall mit gefiebert und wurde emotional abgeholt, zu sehr sogar, denn ich musste auch eine emotionale Pause einlegen.
Einiges zum Ende hin war für mich jedoch leider nicht stimmig. Zum Beispiel konnte bis zum Ende nicht glaubwürdig erklärt werden, wie sie so sprachgewandt werden konnte und Dinge richtig bezeichnen konnte, die sie niemals gesehen hatte und vielleicht einmal zufällig irgendwann von ihren Gefährtinnen erwähnt wurden.
Ich hatte nicht erwartet Antworten für die Lage der Protagonistinnen zu erhalten, doch ich hoffe sehr, dass die Autorin sich welche überlegt hatte. Die Bücher, die auf diesem Planeten zur Verfügung standen, sollten mit Sicherheit ein Hinweis sein.
Alles in Allem fand ich das Buch wirklich nicht schlecht, kann aber den Hype wie gesagt nicht so ganz verstehen und hatte so meine Schwierigkeiten mit einigen Dingen, trotzdem war das Buch sehr emotional, spannend und eine sehr interessante psychologische Menschenbeobachtung. Es hat mir sehr gut gefallen zu beobachten, was die Frauen und vor allem die Protagonistin sich alles aneignen, was das junge Mädchen durch das Aufwachsen im Kellergefängnis alles nicht kennt, am meisten berührt hat mich dabei, dass sie noch ihr Spiegelbild gesehen hat und nicht weiß wie sie eigentlich aussieht.
Ich fand es auch sehr schön, dass sie, da sie mit Gefühlen nicht so viel anfangen konnte, wie die anderen, das Erlösen der Kranken übernimmt.

Ich würde das Buch weiter empfehlen, aber dazu raten nicht zu hohe Erwartungen zu haben.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Alice hat nie aufgegeben

Aufgeben können die anderen
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Mir hat das Buch wirklich gut gefallen!

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da mir der Schreibstil nicht gleich zu hundert Prozent zugesagt hat. Umso länger ich gelesen habe, ...

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen!

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da mir der Schreibstil nicht gleich zu hundert Prozent zugesagt hat. Umso länger ich gelesen habe, umso besser gefiel mir dieser aber. Ich habe mich voll und ganz ins 20. Jahrhundert mitgenommen gefühlt und eine starke Bindung zu den Charakteren aufbauen können. Alice war eine beeindruckende Frau und ich habe mich gefreut herauszufinden, dass sie tatsächlich gelebt hat und tatsächlich nie aufgegeben hat. Sie hat sich von der ersten Stunde an für Sport für Frauen eingesetzt und damit hat sie meine vollste Bewunderung. Frauen werden zwar immer noch nicht gleichberechtigt behandelt und es auch immer noch nicht allen Frauen erlaubt jeden Sport, den sie wollen auszuüben. Ausreichend Anerkennung erhalten Frauen im Spitzensport auch noch nicht. Doch durch Frauen wie Alice Milliat ist es den meisten von uns Frauen mittlerweile ohne größere Schwierigkeiten erlaubt Sport auszuüben, der uns Freude bereitet.

Eine wichtige Geschichte, die mir beim Lesen viel Spaß gemacht hat!

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Veröffentlicht am 29.10.2025

sehr lehrreiches Buch

Der brennende Garten
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In diesem Roman geht es um den Krieg in Sri-Lanka. Diese Krieg ereignete sich von den 1980er Jahren bis 2009 und dem Nachwort zu Folge ist dieser auch 2022 präsent gewesen und doch wusste ich ...

In diesem Roman geht es um den Krieg in Sri-Lanka. Diese Krieg ereignete sich von den 1980er Jahren bis 2009 und dem Nachwort zu Folge ist dieser auch 2022 präsent gewesen und doch wusste ich rein gar nichts darüber.
Das ist erschreckend und ich bin wirklich froh, dass dieses Buch geschrieben wurde und ich es mit meiner Schwester gemeinsam gelesen habe.
Ich habe durch dieses Buch unheimlich viel gelernt und war aufgrund der tragischen Thematik wirklich froh, mich ständig austauschen zu können.
Es fällt immer schwer einen Roman mit solch einer Thematik zu bewerten, aber ich will es versuchen.
Das Buch las sich die ganze Zeit über, als würde die Autorin über ihr eigenes Leben schreiben. Aus dem Nachwort ging nicht ganz hervor, ob das so ist oder in wie weit das zutrifft, auf jeden Fall hat die Autorin mit unzähligen Menschen gesprochen, die diesen furchtbaren Krieg mit erleben mussten.
Die Protagonistin ist eine stoische, nicht immer nachvollziehbar handelnde Person. Trotzdem konnte mich die Erzählung emotional abholen, was nicht zuletzt auch an der wiederholten persönlichen Ansprache der Leser*innen durch den ganzen Roman hinweg lag.
Ich würde dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, da es weiterbildet und informiert ohne zu behaupten, die einzige Wahrheit zu erzählen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

ehrliche Worte!

Amazonenbrüste
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Das Buch hat mich total umgehauen!

Ich liebe die ungeschönte Ehrlichkeit, mit der Reyhan Şahin ihre Geschichte erzählt. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, nicht im Leben und auch nicht in ihrem ...

Das Buch hat mich total umgehauen!

Ich liebe die ungeschönte Ehrlichkeit, mit der Reyhan Şahin ihre Geschichte erzählt. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, nicht im Leben und auch nicht in ihrem Roman.
Ich kannte sie als Rapperin vorher nicht, da das absolut nicht meine Welt ist, genau deshalb fand ich es umso spannender diese Welt kennen lernen zu dürfen.
Ich weiß gar nicht was ich zuerst ansprechen soll, weil mir so vieles (wenn nicht sogar alles) an diesem Buch gefallen hat.
Durch die authentische Erzählung bin ich durch das Buch geflogen und habe das Gefühl Reyhan nun als Freundin zu kennen. Mir hat es unheimlich gut gefallen, was für ein positiver Mensch sie ist und wie sie auf andere Menschen offen zu geht und dadurch so viel positive Erfahrungen selbst während dieser schweren Zeit sammeln konnte.
Sie greift so viele Themen auf, über die gesprochen werden sollte. Besonders gut fand ich auch ihre ehrliche Erzählung über ihre Depressionen und dass sie zeigt, dass diese ernsthafte Erkrankung auch positive, lebensfrohe Menschen treffen kann.
Viel zu oft werden schwere Erkrankungen, wie auch Krebs, in Filmen und Büchern romantisiert dargestellt und das tut Dr. Bitch Ray auf keinen Fall. Sie erzählt uns von den Dingen, die uns sonst niemand erzählt und die auch sie sich gewünscht hat, man hätte sie ihr erzählt. Es ist sehr wertvoll, dass sie diese Erfahrungen teilt, damit hilft sie sicher einigen Frauen, besser vorbereitet zu sein, auf das was kommt oder kommen kann, wenn die Diagnose Brustkrebs bekommt.
Mich hat das Buch eher unerwartet total begeistert!

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Veröffentlicht am 08.07.2025

sie hat es wieder getan!

Atmosphere
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Ich bin ein großer Taylor Jenkins Reid Fan! Trotzdem dachte ich, aufgrund des Themas, dass ich diesen Roman nicht so sehr lieben werde wie Evelyn Hugo und Daisy Jones. Da hab ich diese tolle ...

Ich bin ein großer Taylor Jenkins Reid Fan! Trotzdem dachte ich, aufgrund des Themas, dass ich diesen Roman nicht so sehr lieben werde wie Evelyn Hugo und Daisy Jones. Da hab ich diese tolle Autorin aber unterschätzt und mich sehr getäuscht. Dieses Buch hat mich so mitgenommen. Ich hatte alle Gefühle und habe so sehr mit den beiden mit gefiebert! Joan und Vanessa sind mir sofort ans Herz gewachsen und es hat mir so gut gefallen, dass die Beziehung der beiden wunderschön und trotzdem realistisch dargestellt wurde. Das Ende hat mich dann fast in der U-Bahn zum Weinen gebracht und ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut beim Lesen und auch beim danach darüber Sprechen. Mit Joan konnte ich mich oft so gut identifizieren und mir hat besonders die Darstellung gefallen, wie es damals war als Frau in der Berufswelt und vor allem als lesbische Frau. Es hat mich unglaublich traurig gemacht, dass die beiden ihre Liebe verstecken müssen, aber umso dankbarer, dass ich das heute nicht muss.
Dieser Roman ist mit mein Lieblingsroman der Autorin und sie hat es wieder aufs Neue geschafft mich voll und ganz in ihre Geschichte zu ziehen.

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