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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

wunderbar romantisch

Just for the Summer
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So sollte eine Romanze erzählt werden. Leicht und locker, fröhlich und humorvoll, warmherzig und mit so wenig Kitsch wie möglich. Wer das sucht, der ist bei Abby Jimenez und ihren Büchern goldrichtig.

Just ...

So sollte eine Romanze erzählt werden. Leicht und locker, fröhlich und humorvoll, warmherzig und mit so wenig Kitsch wie möglich. Wer das sucht, der ist bei Abby Jimenez und ihren Büchern goldrichtig.

Just for the summer, Emma und Justin halten sich beide für Pechvögel in der Liebe. Trotz einiger erfolgsversprechender Versuche, wollte sich der oder die Richtige noch immer nicht einstellen. Die Verflossenen sind inzwischen alle in langen und ernsten Beziehungen. Es muss also an Emma und Justin liegen, dass es nicht klappen will mit der großen ewigen Liebe. Oder?

Beide erkennen erst mal nicht, dass sie wunderbar zusammen passen. Aber ihr Umfeld schiebt sie in die richtige Richtung. Und die Leserschaft hat von Anfang an ein gutes Gefühl bei den beiden als Team, als Paar.

Ich wurde wunderbar unterhalten und kann diese Autorin nur wämstens weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 08.07.2025

aufrüttelnd

Am Meer ist es schön
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Diese Geschichte hat mich richtig durchgerüttelt und maßlos wütend gemacht. Weil ich weiß, dass da ein wahrer Kern drin steckt. Weil ich nicht fassen kann, wie man früher mit kleinen Kindern umging, ohne ...

Diese Geschichte hat mich richtig durchgerüttelt und maßlos wütend gemacht. Weil ich weiß, dass da ein wahrer Kern drin steckt. Weil ich nicht fassen kann, wie man früher mit kleinen Kindern umging, ohne dass dem jemand Einhalt geboten hätte.

Erzählt wird von einer Einrichtung, in der Kinder an der Nordsee eine Art Kur im "Haus Morgentau" machen können. Ohne ihre Eltern. Weder Kind noch Eltern ahnen, wie es dort wirklich zugeht. Fast wie ein Straflager führen die Erzieherinnen das Haus. Die Kinder werden seelisch misshandelt, körperlich bestraft, wenn sie versuchen, sich gegen die Methoden der Aufseherinnen aufzulehen.

Briefe der Kinder werden vernichtet, damit niemand die Wahrheit erfährt. Und die Kinder sind so verängstigt, dass sie oft noch jahrzehnte später unter den Folgen dieser Grausamkeiten leiden.

Wichtig, diese Geschichte zu erzählen. Verbunden mit der Hoffnung, dass so etwas heutzutage nicht mehr passieren kann und darf.

Veröffentlicht am 08.07.2025

ohne Thrill

Der Stau
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Es gab ja schon mal einen Tatort-Krimi, der in einem Stau spielte. Den fand ich damals gut, deshalb hab ich zu "Der Stau" als Buch gegriffen.

Im Mittelpunkt steht Police Sergant Belinda Kidd. Die gerät ...

Es gab ja schon mal einen Tatort-Krimi, der in einem Stau spielte. Den fand ich damals gut, deshalb hab ich zu "Der Stau" als Buch gegriffen.

Im Mittelpunkt steht Police Sergant Belinda Kidd. Die gerät unversehens in einen Stau. Expolisonen in einem Tunnel auf der Straße vor ihr machen die Weiterfahrt für sie und viele andere unmöglich. Während sie sich die Beine vertritt und nach einer Toilette Ausschau hält, bemerkt sie, dass einer der Autofahrer tot in seinem Wagen sitzt. Offensichtlich gerade ermordet. Sie versucht nun, den Täter unter den Wartenden ausfindig zu machen, bevor der Stau sich auflöst und der Mörder flüchten könnte.

Leider kann das Buch nicht halten, was ich mir davon versprochen hatte. Ich fand die Story eher langweilig und ohne großen Thrill. Es gibt kaum Action und viel zu viele blass bleibende Charaktere. Am Ende habe ich nur noch quer gelesen um zu wissen, wie es ausgeht.

Veröffentlicht am 08.07.2025

etwas überzogen

Variation – Für immer oder nie
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Mit diesem Buch habe ich Rebecca Yarros noch eine Second Chance gegeben.

Die Balletttänzerin Allie fährt heim nach Cape Cod, um dort eine Verletzung auszukurieren. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe ...

Mit diesem Buch habe ich Rebecca Yarros noch eine Second Chance gegeben.

Die Balletttänzerin Allie fährt heim nach Cape Cod, um dort eine Verletzung auszukurieren. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Hudson, der dort als Rettungsschwimmer arbeitet. Schnell wird klar, dass beide noch starke Gefühle füreinander hegen. Was kommt ist das erwartete Hin und Her der Anziehungskräfte, denen Ängste und Heimlichkeiten im Wege stehen. Als dritte im Bunde gibt es ein Mädchen namens Juniper, denen beide bei der Suche nach ihrer Mutter helfen wollen.

Mir war diese Lovestory zu überzogen und zu gewollt dramatisch. Ich mag es auch nicht, wenn die Sexszenen so in die Länge gezogen werden und alles so eine überhöhte Form hat. Für mich ist jetzt klar, dass diese Autorin nichts für mich ist. Ich halte mich lieber an andere Schreiberinnen dieses Genres.

Veröffentlicht am 08.07.2025

Atmosphäre

Atmosphere
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Eine Frau bewirbt sich für das Space-Shuttle-Projekt der Nasa. Das klingt doch wirklich gut. Und ich mag die Autorin Taylor Jenkins Reid. Also war ich wirklich freudig gespannt auf Atmosphere.

Die Geschichte ...

Eine Frau bewirbt sich für das Space-Shuttle-Projekt der Nasa. Das klingt doch wirklich gut. Und ich mag die Autorin Taylor Jenkins Reid. Also war ich wirklich freudig gespannt auf Atmosphere.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Und das ist für mich der größte Haken. Denn wieder einmal ist es bei dieser Art der Erzählstrategie bei mir passiert, dass ich den einen Strang toll fand, den anderen aber eher langweilig. Und ich hoffte immer darauf, dass die Zeitebene sich wieder änderte. So was finde ich schade, denn da wird das Lesen etwas unbefriedigend.

Also es ist eine interessante Geschichte mit mehr als einer starken Heldin. Aber es war für mich nicht ihr bestes Buch und es konnte nicht all meine Hoffnungen erfüllen. Das ist vielleicht jammern auf hohem Niveau aber wie gesagt. Es hat mir gefallen und ich bleibe ein Fan der Autorin.