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Lakestone Campus of Seattle, Band 2 - What We Lost„What We Lost“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum letzten Satz nicht mehr losgelassen. Alexandra Flint beweist mit dem zweiten Band ihrer Lakestone‑Reihe erneut, wie meisterhaft sie schwere ...
„What We Lost“ hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum letzten Satz nicht mehr losgelassen. Alexandra Flint beweist mit dem zweiten Band ihrer Lakestone‑Reihe erneut, wie meisterhaft sie schwere Themen mit Leichtigkeit, Wärme und emotionaler Tiefe erzählt.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die behutsame Art, mit der Verlust, Selbstfindung und familiäre Erwartungen verwoben werden. Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit so viel Authentizität, dass man sie nicht nur versteht, sondern regelrecht spürt. Brynn und Kace sind zwei Charaktere, die mit ihren Ecken, Kanten und Verletzungen unglaublich lebendig wirken. Ihre Entwicklung – individuell wie gemeinsam – ist glaubwürdig, berührend und voller kleiner, kraftvoller Momente.
Das Setting am Lakestone Campus ist erneut ein Highlight: atmosphärisch, detailreich und voller liebenswerter Nebenfiguren, die die Geschichte tragen, ohne ihr die Bühne zu nehmen. Besonders schön ist auch, dass man Zack und Harlow aus Band eins wiedertrifft – wie ein Wiedersehen mit alten Freunden.
Inhaltlich prallen zwei Welten aufeinander: Brynns Liebe zur Astrophysik und Kaces tiefe Verbindung zur Musik. Beide kämpfen auf ihre Weise gegen Erwartungen, Trauer und Selbstzweifel. Gerade Kaces Hintergrund verleiht der Geschichte eine besondere Intensität, während Brynns Mut, für ihren Traum einzustehen, einfach nur bewundernswert ist.
Der Schreibstil ist wie gewohnt emotional, flüssig und gleichzeitig angenehm leicht, sodass man mühelos durch die Seiten fliegt. Und ja – der Cliffhanger am Ende ist gemein, aber im besten Sinne: Er macht es unmöglich, nicht sofort zum dritten Band zu greifen.
Fazit:
Ein packender, gefühlvoller und authentischer New‑Adult‑Roman, der große Themen mit Herz erzählt und seine Leser*innen tief berührt. Für Fans des Genres eine absolute Empfehlung – und für alle, die Band eins mochten, ohnehin ein Muss.