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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2018

Emotional...

Der Himmel in deinen Worten
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Juliet ist Teenager. Sie hat gerade ihre Mutter verloren und das hinterlässt ein tiefes Loch in ihrem Leben. Deshalb schreibt sie ihrer Mutter Briefe und hinterlässt sie an ihrem Grab. Eines Tages findet ...

Juliet ist Teenager. Sie hat gerade ihre Mutter verloren und das hinterlässt ein tiefes Loch in ihrem Leben. Deshalb schreibt sie ihrer Mutter Briefe und hinterlässt sie an ihrem Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort. Von einem Unbekannten. Wer ist der Junge, de genauso verzweifelt ist wie sie? Spontan schreibt sie zurück und der Gedankenaustausch gibt beiden Kraft. Dach dann erfährt Juliet, von wem die Worte stammen. Hat Declan dich ein weicheres Herz als sie gedacht hat?

Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sehr beeindruckt, weil sie sehr emotional klingt. Und das war die Geschichte dann auch. Juliet die sanfte und Declan, der anfangs etwas brutal auf mich wirkte.

Beide haben sie einen Menschen verloren, der ihnen wichtig ist. Die Trauer vereint sie. Abwechselnd erzählen sie von ihrem Gefühlen und ihrer Situation. Und schreiben sich später anstatt Briefen E-Mails. Natürlich unter Decknamen. Diese Worte waren für mich sehr schön zu lesen.

Die Autorin hat es geschafft, eine wunderbare Geschichte zum nachdenken zu erschaffen, Emotional, tiefgründig, traurig, aber auch hoffnungsvoll. Das Cover hat eine wunderbare Farbzusammenstellung und ist für die Geschichte sehr passend!

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 12.04.2019

Emotionale Reise nach Schottland...

Weil du da bist
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Die erfolgreiche Pia wirft ein tragisches Erlebnis aus der Bahn. Sie kündigt ihren Job und hinterfragt von einem Tag auf den anderen ihre Beziehung. Bis sie die sehbehinderte Regina, eine pensionierte ...

Die erfolgreiche Pia wirft ein tragisches Erlebnis aus der Bahn. Sie kündigt ihren Job und hinterfragt von einem Tag auf den anderen ihre Beziehung. Bis sie die sehbehinderte Regina, eine pensionierte Richterin, trifft, die mit ihrer Begleithündin Luna gegenüber wohnt. Bisher kannte Pia die Frau nur flüchtig. Als bei Regina eingebrochen und das Haus verwüstet wird, bietet Pia ihre Unterstützung an und nimmt sie vorübergehend bei sich auf.

Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine tolle Freundschaft, und mit wachsender Seitenzahl taucht man in eine sehr gefühlvoll verfasste Geschichte mit völlig unerwarteten Entwicklungen ein. Man stellt sich während des Lesens die Frage, ob es so was wie Schicksal tatsächlich gibt.

Mit den zwei reizenden Protagonistinnen und einer tierischen Begleitung namens Luna begibt man sich auf die Reise nach Schottland auf die Insel Iona. Man kann sich während des Lesens die zerklüftete Landschaft und das satte grün der Wiesen vorstellen. Die Landschaft von Schottland war wunderbar beschrieben. Auch der äußerst gutmütige Hund gab der Geschichte das gewisse Etwas.

Ein Buch voller Emotionen, dass zum Nachdenken anregt, über das Schicksal, das Leben und den Schönheiten die es einem bietet.

Mir persönlich war es eine Spur zu traurig, deshalb gibt es von mir eine Bewertung von 4 Sterne!

Veröffentlicht am 10.04.2019

Lügen und Intrigen in der Bretagne...

Das bretonische Haus der Lügen
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Seit ihrer Kindheit verbringt Adrienne jeden Sommer im bretonischen Ferienhaus ihrer Adoptivmutter Eva. Bis es dort zu einem dramatischen Zerwürfnis zwischen den beiden Frauen kommt, weil sich Adrienne ...

Seit ihrer Kindheit verbringt Adrienne jeden Sommer im bretonischen Ferienhaus ihrer Adoptivmutter Eva. Bis es dort zu einem dramatischen Zerwürfnis zwischen den beiden Frauen kommt, weil sich Adrienne ausgerechnet in Jannis, Evas Sohn, verliebt. Doch als Eva die junge Ärztin Jahre später zu ihrem sechzigsten Geburtstag in das Anwesen einlädt, reist Adrienne im Irrglauben, das Vergangene würde sie nicht mehr berühren, an die Côte de Granit Rose. Aber kaum angekommen, brechen alte Wunden auf, und sie kommt einem erschütternden Geheimnis auf die Spur …

Die spannende Inhaltsangabe und ein Buchcover voller Farben haben mich dazu gebracht, dieses Buch zu lesen! Dazu kam noch der Ort der Handlung in der Bretagne an der wunderschönen Côte de Granit.

Der Titel "Das bretonische Haus der Lügen" könnte nicht besser gewählt sein. Die skrupellose und intrigante Eva spielt die Hauptrolle in der Geschichte. Sie lügt, was das Zeug hält, und war mir vom Charakter her etwas zu übertrieben. Die anderen Protagonisten, vor allem Adrienne und Camille waren sehr liebevoll gestaltet und hatten das Herz am rechten Fleck.

Das Buch ist in zwei Teilen unterteilt. Der erste Teil lautet Eva Feier, und der zweite Adriennes Weg.

Das Buch ist ein echter Pageturner und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte wird nie langweilig und in fast jedem Kapitel wird eine neue Lüge oder eine neue Intrige aufgedeckt. Langsam fügt sich ein Puzzle zusammen und es gibt viele unerwartete Wendungen. Allerdings war mir das Buch etwas zu melancholisch und lies mich als Leserin ohne fröhliche und glückliche Momente zurück.

Deshalb gibt es von mir eine Note von 4 Sternen...

Veröffentlicht am 03.04.2019

Rosige Zeiten....

Der Rosengarten am Meer
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Die Landschaftsarchitektin Isabel sucht nach ihrer gescheiterten Ehe einen Neuanfang. Aus der Enge Wiens zieht es sie an die Ostsee, wo sie dem Künstler Alex beim Wiederaufbau eines prächtigen Schlossgartens ...



Die Landschaftsarchitektin Isabel sucht nach ihrer gescheiterten Ehe einen Neuanfang. Aus der Enge Wiens zieht es sie an die Ostsee, wo sie dem Künstler Alex beim Wiederaufbau eines prächtigen Schlossgartens helfen soll. Schnell stellt sie fest, dass der Garten ein Geheimnis birgt. Isabel begibt sich auf eine Spurensuche, die sie bis an den Rand der Karpaten bringt – und auf die Fährte der Rosengräfin Marie Henriette Chotek. Sie entdeckt eine die Zeiten überdauernde Liebe und kommt ihrem eigenen Glück ein ganzes Stück näher ...

Wieder hat Nele Jacobsen ein wunderbares Buch über Rosen gezaubert.. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt. Der historische Teil des Buches hat mich sehr beeindruckt. Das Leben der Rosengräfin wird sehr gut dargestellt und ist gut recherchiert. Bei Isabels Geschichte hätte man vielleicht mehr Würze und Meeresrauschen reinbringen können. Das Ostseeflair fehlte mir da leider in bisschen.. Alles in allem trotzdem eine schöne Reise in den Rosengarten für einen gemütlichen Leseabend zu Hause. Das Cover lädt zum Träumen ein, und die Rosenrezepte am Schluss zum nachkochen!

Veröffentlicht am 13.03.2019

Gut konstruiert....

Mutter, ich habe getötet
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Nova Lee Maier ist das Pseudonym der bekannten niederländischen Thriller-Autorin Esther Verhoef. Da ich schon ein paar Bücher dieser Autorin verschlungen habe musste ich auch dieses lesen und wurde nicht ...

Nova Lee Maier ist das Pseudonym der bekannten niederländischen Thriller-Autorin Esther Verhoef. Da ich schon ein paar Bücher dieser Autorin verschlungen habe musste ich auch dieses lesen und wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil zu dem nichtssagenden Cover, dass mir, wenn ich das Buch im Buchladen gesehen hätte, gar nicht aufgefallen wäre.

Die Inhaltsangabe klang für mich allerdings äußerst spannend:

Helens Leben ist perfekt: Sie ist glücklich mit dem erfolgreichen Gastronom Werner verheiratet, ihre drei Kinder im Teenageralter sind anstrengend, aber wunderbar. Doch als sie eines Abends vom Sport zurückkommt, ist ein maskierter Fremder in ihrem Haus. Helen ist panisch vor Angst und plötzlich fallen Schüsse …

Während sein Freund die Leute in dem einsamen Haus überfällt, wartet Ralf im Fluchtauto auf ihn. Aber er kehrt nicht zurück, nicht an diesem Abend und auch nicht in den nächsten Tagen. Während Ralf sich fragt, was eigentlich passiert ist, wird Helens Leben immer mehr zu einem blutigen Albtraum.

Wie weit geht Helen, um ihre Familie zu beschützen?

Im Buch wechseln sich zwei Erzählstränge ab, einer ist in Ralfs Sicht, der andere in Helens Sicht, wobei mir der von Helen um einiges besser gefallen hat. Ich konnte mich mit Ralf als Figur einfach nicht anfreunden. Die Erzählungen rund um sein Leben waren mir zu langwierig.

Nichtsdestotrotz ist der Autorin mit "Mutter ich habe getötet" wieder ein spannungsgeladener Psychothriller mit fulminanten, absolut unerwartetem Ende gelungen. Die Geschichte ist gut konstruiert, weist aber im Mittelteil einige Längen auf, welche der Schluss aber wieder ausgleicht.

Deshalb gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Thriller-Freunde.