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Veröffentlicht am 26.11.2020

Profiköche berichten...

Eine Freundschaft - 100 Rezepte
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Johann Lafer und Eckhardt Witzigmann sind Freunde fürs Leben. Von der Geschichte dieser Freundschaft handelt die Einleitung des Buches. Diese reicht von ihrem Kennenlernen bis hin zur Gegenwart, von den ...

Johann Lafer und Eckhardt Witzigmann sind Freunde fürs Leben. Von der Geschichte dieser Freundschaft handelt die Einleitung des Buches. Diese reicht von ihrem Kennenlernen bis hin zur Gegenwart, von den Anfängen beim Fußballspielen bis zu den Einkäufen am Viktualienmarkt ist sie gewürzt mit allerhand Anekdoten und gespickt mit Fotos von den beiden.

Was vor knapp 40 Jahren als Arbeitsverhältnis im legendären Restaurant »Aubergine« begann, reifte mit der Zeit zu einer kulinarischen Freundschaft auf Augenhöhe.

Für den Rezeptteil hat jeder der Profiköche seine persönlichen Lieblingsrezepte zusammengestellt. Und die Auswahl ist durchaus gelungen. Unterteilt in Frühling, Sommer, Herbst und Winter bekommen wir einen guten Einblick, was Genuss bedeutet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Von Fisch, bis hin zu selbstgemachter Pasta, Fleisch und Süßspeisen. Jedes Rezept ist mit einem Kürzel versehen, von wem es ist und ist übersichtlich gestaltet.

Es gibt sehr gute, unbekannte Geschmacksmischungen, die es wert sind, probiert zu werden. Da sind zum Beispiel eine Mischung aus Mango und Avocado, ein Fisch mit Ananas und Orange, eine Apfel-Rosmarin-Creme, eine Kürbis-Aprikosen-Creme und ein Zwetschken-Zwiebel-Chutney.

Viele Ideen für neue Rezepte tun sich für mich auf. Denn das Buch zeigt: Man muss neugierig blieben, durch die Welt reisen und viel neues entdecken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Wer ist Hornisse?

Die Hornisse
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Und was hat der gefeierte Rockstar Brad Galloway mit dem ganzen zu tun?

Dieser Frage geht Marc Raabe im dritten Teil der Tom Babylon Reihe nach. Und das im gleichen spannenden und fesselnden Schreibstil ...

Und was hat der gefeierte Rockstar Brad Galloway mit dem ganzen zu tun?

Dieser Frage geht Marc Raabe im dritten Teil der Tom Babylon Reihe nach. Und das im gleichen spannenden und fesselnden Schreibstil wie bei den ersten beiden Teilen.

„I love you all“, ruft der gefeierte Rockstar Brad Galloway seinen 22.000 Fans in der Berliner Waldbühne zu. Plötzlich tritt eine unbekannte Frau ins Scheinwerferlicht und überreicht ihm einen mysteriösen Umschlag. Am nächsten Abend wird Galloways ausgeblutete Leiche ans Bett gefesselt im Gästehaus der Polizei gefunden.

LKA Ermittler Tom Babylon wird zum Tatort gerufen und ermittelt wieder gemeinsam mit der Psychologin Sita Johanns. Bald wird Tom selber Teil der Ermittlung. Die Spur führt dreißig Jahre zurück zu seinen Eltern, und dann wieder ins heute.

Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von Ingrid, Toms Mutter im Jahr 1989 und aus heutiger Sicht erzählt. Immer wenn es spannend wird in einem Kapitel fängt das nächste an. Fragen über Fragen tauchen auf, die es zu klären gilt. Viel möchte ich von der Handlung nicht verraten, nur dass die Ereignisse sich bald überschlagen und man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung dieser tollen Reihe hoffen. Auf die freue ich mich schon sehr, denn es war wieder ein spannendes Leseerlebnis.

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 19.11.2020

Essen macht glücklich...

Nervennahrung
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Verena Lugert studierte Literatur in München, Valencia und Lissabon. Sie unterrichtete ein Jahr als Lektorin an der Universität in Shanghai und eines in Malaysia, war Stipendiatin in Peking und Redakteurin ...

Verena Lugert studierte Literatur in München, Valencia und Lissabon. Sie unterrichtete ein Jahr als Lektorin an der Universität in Shanghai und eines in Malaysia, war Stipendiatin in Peking und Redakteurin bei NEON. Danach arbeitete sie frei, pendelte sieben Jahre zwischen Bali und Hamburg. Mit Ende dreißig hängte sie ihre Karriere als Magazin-Journalistin an den Nagel, um ihr Glück künftig in engen, stickigen Küchen zu suchen. An der legendären Kochschule Le Cordon Bleu in London ließ sie sich zur Köchin ausbilden und begann anschließend als kleinstes Licht in einer Brigade des Celebrity-Kochs Gordon Ramsay.

Der Lebenslauf von Verena Lugert, bekannt aus der SPIEGEL Kolumne "Nervennahrung" liest sich sehr interessant. Man merkt auch im Buch, dass sie weit gereist ist. Zu jedem Rezept gibt es eine spannende Anekdote aus ihrem Leben. Da wird zum Beispiel Albondigas - spanische Fleischklösschen vom Studium in Valencia, Gado - Gado, eine Gemüseplatte aus Bali, japanische Pfannkuchen oder Georgische Khatchapuri serviert

Die Kapitel bestehen aus den Abschnitten "Herzhaftes für den Hunger", "Nudeliges für die Nerven", "Gemüse fürs Gemüt", und "Süßes für die Seele".

Ein Kochbuch mit tollen, einfachen Kochideen zum ausprobieren. Leicht verständlich und mit tollen Fotos von den Gerichten

"Denn Kochen soll keinen Stress machen, sondern Essen bedeutet Glück und im besten Fall Liebe"

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2020

Kochbuch mit tollen neuen Rezeptideen...

Super fresh
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Donna Hay ist Foodstylistin und eine in Australien sehr bekannte Bestsellerautorin, die bereits 27 Kochbücher herausgebracht hat. Mir war Donna bis jetzt nicht bekannt, aber das dunkle Cover ihres neuesten ...

Donna Hay ist Foodstylistin und eine in Australien sehr bekannte Bestsellerautorin, die bereits 27 Kochbücher herausgebracht hat. Mir war Donna bis jetzt nicht bekannt, aber das dunkle Cover ihres neuesten Werkes stach mir gleich ins Auge, und so musste ich gleich hineinschmökern.

Als Liebhaberin von nahrhaften Köstlichkeiten, die auch schmecken, und als Sammlerin neuer Rezepte hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht.

Beim ersten Blick hinein sind mir die wunderbaren Fotos aufgefallen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und dazu einladen, sich die Rezepte näher anzusehen. Einige davon laden durchaus zum ausprobieren ein und haben mir neue Ideen geliefert, wie zum Beispiel die Pasta mit Knoblauchbrösel, Ricotta und Zitrone und die Fladenbrotpizza, die Kichererbsenbällchen und die Blumenkohl-Tahin-Küchlein, andere sind mir wieder viel zu zeitaufwendig und haben mir zu ausgefallenen Zutaten, die man nur im Asiashop bekommt. Wer macht zum Beispiel einen Röstknoblauch, der 45 Minuten im Rohr backen muss, bis er weich wird? Ich nicht. So, genug der Kritik. Jetzt zum positiven:

Besonders gefallen haben mir die Kapitel Ruck-Zuck-Diner für die schnelle Küche, und das Kapitel "Ab in den Tiefkühler", das ich in einem Kochbuch noch nie gesehen habe und eine gute Idee für stressige Tage ist. Sehr interessant fand ich auch das "Einfach ausgetauscht" Kapitel, wo das Grundrezept immer gleich bleibt, und die anderen Zutaten, je nach belieben ausgetauscht werden können. Die herrliche Lasagne werde ich sicher ausprobieren

Weiters, wie könnte es anders sein, hat mir das Kapitel mit den süßen Rezepten gefallen. Tolle Rezepte, wie die Cashew-Energiebällchen und die Schokoriegel ohne backen, und das Mango-Kokos-Sorbet laden dazu ein genossen zu werden.

Zu guter Letzt hat mir das Glossar zum Schluss sehr gut gefallen! Hier wird man sowohl über spezielle Zutaten, die Maßeinheiten, und die Gewichtsumrechnung in Tassen informiert, als auch über die Ofentemperatur von Grad in Fahrenheit.

Fazit: Ein Kochbuch mit vielen tollen neuen Rezeptideen zum ausprobieren, mit ein paar Kritikpunkten: Teils zu aufwendige Rezepte, teils sehr ausgefallene Zutaten.

Von mir gibt es eine Schmöker- und Ausprobier-Empfehlung

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 21.10.2020

Nichts für Anfänger...

Kräuterkunde
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Als Anfängerin im Bereich der Kräuterkunde habe ich mich auf ein reichlich bebildertes Werk mit vielen Bildern und kurzen und prägnanten Infos über Standort, Aussehen, Verwendung usw. gefreut.

Was ich ...

Als Anfängerin im Bereich der Kräuterkunde habe ich mich auf ein reichlich bebildertes Werk mit vielen Bildern und kurzen und prägnanten Infos über Standort, Aussehen, Verwendung usw. gefreut.

Was ich bekam waren endlos lange Texte über die Geschichte und Mythen der Kräuterkunde. Diese Texte haben mich leider gar nicht angesprochen und ich habe vieles überlesen! Für Kräuter-Unkundige wie mich ungeeignet...

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  • Charaktere