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Veröffentlicht am 25.04.2020

konnte mich leider nicht überzeugen

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Bereits die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und hat mich sehr gespannt auf das Buch gemacht. Ich kannte auch bereits Bücher der Autorin - auch unter ihrem anderen Pseudonym - die mir bisher sehr ...

Bereits die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und hat mich sehr gespannt auf das Buch gemacht. Ich kannte auch bereits Bücher der Autorin - auch unter ihrem anderen Pseudonym - die mir bisher sehr gut gefallen hatten.

Griechische Mythologie, Liebe und Romantik - das sind Themen, die mich immer begeistern können und neugierig machen. Auch der Ansatz dieser Geschichte, dass Erin als Hades' Rachegöttin niemanden küssen darf, hat mir sehr gut gefallen. Angesichts dessen, dass sie sich dann aber in Arden verliebt, bringt dies natürlich ziemliche Schwierigkeiten mit sich.

Die Handlung wird aus Erins und Ardens Sicht erzählt - eine Tatsache, die mir sehr gefällt, weil man sich damit sehr gut in die Protagonisten versetzen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen.
Die Geschichte spielt am College, und die bildlichen Beschreibungen fand ich sehr gut gelungen, ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie es dort aussieht.

Warum also hat es dann für mich nicht gepasst? - es gab einfach zu viel Hin und Her. Man weiß, dass Erin Arden nicht küssen darf - aber wenn man das zum gefühlt hundertsten Mal liest und es immer wieder betont wird, dann wird es irgendwann einfach langweilig.

Auch ist die Handlung im Mittelteil sehr vor sich hingeplätschert und hat es mir wirklich schwer gemacht, mich auf das Buch zu konzentrieren, ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Und ich muss gestehen: Wäre es kein Leserundenbuch gewesen, hätte ich es abgebrochen. Statt dessen habe ich zeitweise eher quergelesen.

Der Charakter von Arden war mir zu glatt und konnte mich nicht überzeugen, er blieb blass und langweilig. Erin wiederum war gut ausgearbeitet, und ich konnte mich besser in sie hineinversetzen.

Der Schluss hatte einen Cliffhanger, der es in sich hat, und mit dem ich absolut nicht gerechnet hätte. Insofern hat es die Geschichte zwar gerettet - aber neugierig auf den Folgeband bin ich leider trotzdem nicht geworden.

Für mich war das Buch leider nichts, so gern ich es mögen wollte - schade.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

berührender Abschlussband

Liebe mich. Für immer
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Ich hatte die beiden vorherigen Bände bereits gelesen, die mir sehr gut gefallen hatten - diesen dritten und Abschlussband der Serie fand ich den gelungensten, der mich am allerbesten überzeugen konnte.

Wie ...

Ich hatte die beiden vorherigen Bände bereits gelesen, die mir sehr gut gefallen hatten - diesen dritten und Abschlussband der Serie fand ich den gelungensten, der mich am allerbesten überzeugen konnte.

Wie erwähnt, handelt es sich hier um den dritten Band einer Serie. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und haben andere Hauptprotagonisten. Man kann dieses Buch auch für sich alleine lesen, jedoch würde ich empfehlen, alle der Reihe nach zu lesen - denn die Leben der jeweiligen Protagonisten laufen mit dem Folgebuch immer weiter.

Die Autorin erzählt auch hier die Geschichte abwechselnd aus der Sicht beider Charaktere - hier sind es Amy, die Sozialarbeiterin, die in den Vorbänden für Rhys und Malik zuständig war, und der Unidozent Sam. Die beiden passen so wunderbar zusammen, auch wenn Amy dies lange nicht erkennt. Was mir hier so gut gefallen hat, war die unendliche Geduld von Sam, der Amy umwirbt, ihr Zeit lässt, sie nicht drängt, und sich vor allem nicht von ihr abwimmeln lässt.

Die Gründe, dass Amy Sam immer wieder von sich stößt, ihn nicht an sich heranlässt, liegen in ihrer Kindheit begründet und haben sie mir sehr sympathisch gemacht. Denn trotz allem ist sie eine junge Frau, die sich nicht unterkriegen hat lassen und Mut beweist. Als sie Sam näher kommen lässt, resultieren daraus unheimlich berührende Szenen, die mir mehrmals die Tränen in die Augen haben steigen lassen.

Amy und Sam wirken durch den einfühlsamen Schreibstil beide sehr authentisch, man möchte sie am liebsten in den Arm nehmen, sie drücken und ihnen sagen, dass alles gut werden wird.

Natürlich lesen wir auch hier über Rhys, Malik, Tamsin und Zelda, erleben, wie sich ihre Leben weiterentwickeln.

Fazit: "Liebe mich. Für immer" ist der Abschlussband der Serie und hat mir von allen dreien am besten gefallen. Ein unheimlich einfühlsamer und gefühlvoller Schreibstil und sehr sympathische Protagonisten konnten mich überzeugen und haben mich immer wieder zu Tränen gerührt. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch und für die Gesamtreihe.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

ein Jugendbuch mit einer berührenden Liebesgeschichte

Verloren sind wir nur allein
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Ich hatte bisher schon Romane der Autorin gelesen, und meines Wissens ist dieses Buch das erste Jugendbuch von ihr.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, durch ...

Ich hatte bisher schon Romane der Autorin gelesen, und meines Wissens ist dieses Buch das erste Jugendbuch von ihr.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, durch die Seiten zu fliegen. Auch die abwechselnde Schilderung der Gedanken und Gefühle von Sky und Jeff hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Die Handlung selbst verläuft an manchen Stellen ein wenig zu rasch, was mich jetzt aber nicht unbedingt gestört hat. Vor allem die Trauer von Sky über den Tod ihres Vaters, und ihre Weigerung, sich mit dem abrupten Umzug abzufinden, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings fand ich Sky über lange Zeit auch zu zickig. Schon klar, man kann manchmal nicht aus seiner Haut, aber so richtig liebenswert fand ich sie dadurch nicht und habe mich schon gefragt, was denn Jeff eigentlich an ihr findet.

Jeff bleibt ein klein wenig blass - längere Zeit ist Sky im Vordergrund, erst nach und nach habe ich ihn dann wirklich mögen gelernt - spätestens dann, als er sich ihr gegenüber öffnet, war er mir dann so richtig sympathisch und ging dann sein Charakter auch in die Tiefe und hat mehr Platz erhalten.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte der beiden geht ein klein wenig zu rasch - das hat mich allerdings nicht gestört. Die Tiefe der Handlung an sich konnte mich im Gegensatz dazu sehr überzeugen und hat mir auch teilweise die Tränen in die Augen steigen lassen. Es gab wirklich süße Momente, welche, bei denen ich schmunzelte, und welche, die sehr berührend waren.

Fazit: "Verloren sind wir nur allein" ist eine Liebesgeschichte, die mich mit berührender Handlung überzeugen konnte und mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

schöner Liebesroman

Love Recipes – Verführung à la carte
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Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und der Klappentext konnte mich jedenfalls ansprechen.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Lili und Jack abwechselnd aus deren Sichten. Somit konnte ich ...

Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und der Klappentext konnte mich jedenfalls ansprechen.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Lili und Jack abwechselnd aus deren Sichten. Somit konnte ich mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle der beiden versetzen und sie auch nachvollziehen.

Was mir jedoch schwer gefallen ist, waren die vielen Nebencharaktere, bei denen ich zum Teil bis zum Ende Schwierigkeiten hatte, sie zuzuordnen.

Die Handlung selbst verläuft nur über einen eher kurzen Zeitraum. Trotzdem konnten mich die beiden von der Ernsthaftigkeit ihrer Gefühle überzeugen. Vor allem Lili kämpft mit ihrem Selbstbewusstsein, da sie nicht superschlank ist und mit dieser Tatsache bisher keine so guten Erfahrungen gemacht hat. Da konnte ich sehr gut verstehen, dass Jack seine liebe Not hatte ihr verständlich zu machen, dass er sie so mag, wie sie ist.

Jack und Lili konnte ich beide gut leiden. Sie sind sympathische Charaktere, zwischen denen es nur so sprüht - und diese Anziehungskraft fand ich wirklich gut beschrieben und konnte sie fühlen. Auch die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Großfamilie von Lili konnte mich überzeugen, mit der Tatsache, dass alle zusammenhalten und füreinander einstehen - auch wenn es mir teilweise ein bisschen übertrieben war. Aber dieses Gefühl - italienische Großfamilie, die zusammen kocht und sich neckt - das wurde mir sehr gut vermittelt.

Der angenehm flüssige Schreibstil hat es mir im Übrigen leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen.

Fazit: "Love Recipes - Verführung á la carte" hat mir gut gefallen. Sympathische Charaktere und eine süße Liebesgeschichte haben mich überzeugen können und neugierig auf den zweiten Band gemacht.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

witzige Liebesgeschichte

Just One Word: Verrückte Mädchen küssen besser
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Ich kannte die bisherigen Bände der Serie nicht, der Klappentext hatte mich allerdings neugierig gemacht. Und vorab: Man muss die Vorbände auch nicht kennen, ich hatte absolut kein Problem damit und nicht ...

Ich kannte die bisherigen Bände der Serie nicht, der Klappentext hatte mich allerdings neugierig gemacht. Und vorab: Man muss die Vorbände auch nicht kennen, ich hatte absolut kein Problem damit und nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben.

Die Autorin erzählt die Geschichte allein aus Paytons Sicht. Und ich muss gestehen, anfangs hatte ich ein klein wenig Probleme damit, hineinzukommen, weil man als Leser mitten in die Geschichte geworfen wird. Dann allerdings wurde es besser, und obwohl Payton ein klein wenig zu crazy ist, mochte ich sie dann doch auch gern. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, sagt, was sie denkt, und das kann manchmal durchaus auch peinlich sein. Außerdem weiß sie, was sie will - und das ist der Stripclub-Besitzer Vince. Daraus resultiert so manche amüsante Szene, aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Dadurch, dass man Vince' Gefühle nicht erfährt, fand ich das Buch noch spannender zu lesen, weil bis zuletzt nicht herauszufinden ist, ob Vince nun die Annullierung der Ehe will oder nicht. Vince war mir im übrigen sehr sympathisch, und er passt mit seinem ruhigen Wesen als perfekter Ausgleich zu Payton.

Die erotischen Szenen sind ansprechend geschrieben und überwiegen vor allem die Handlung nicht. Eine Tatsache, die mir gut gefallen hat. Die Entwicklung der Liebe fand ich etwas zu wenig ausgearbeitet, aber ansonsten konnte mich das Buch gut unterhalten und hat mich öfters zum Schmunzeln gebracht.

Im Gesamten war "just one Word" eine witzige Liebesgeschichte, die mir schöne Lesestunden gebracht hat.

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