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Veröffentlicht am 05.05.2019

süße Liebesgeschichte

Die Wellington-Saga - Versuchung
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Ich hatte zum Zeitpunkt des Erscheinens der Serie viele positive Rückmeldungen gelesen, und der Klappentext hat mich jedenfalls gespannt auf das Buch gemacht.

Das Buch ist Band 1 eines Dreiteilers, jedoch ...

Ich hatte zum Zeitpunkt des Erscheinens der Serie viele positive Rückmeldungen gelesen, und der Klappentext hat mich jedenfalls gespannt auf das Buch gemacht.

Das Buch ist Band 1 eines Dreiteilers, jedoch in sich abgeschlossen. In Band 2 wird die Geschichte von Alejandros Bruder erzählt.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen - sie ist romantisch, und konnte mich verzaubern. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Georgia und Alejandro erzählt - ein Erzählstil, der mir sehr gut gefällt, weil man sich so sehr gut in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten versetzen kann.

Auch der Schreibstil selbst gefiel mir sehr gut, er ist flüssig und fesselnd, und ich habe das Buch, nachdem ich es mal begonnen hatte, in einem Rutsch ausgelesen.

Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet. Klar gibt es genug Klischees - die Reichen, die nichts anderes im Kopf haben, als gut auszusehen, ihr Geld zu zeigen und auszugeben, stehen Anderen gegenüber, die sich ihr Geld schwer verdienen müssen und von einem luxuriösen Lebensstil nur träumen können. Gerade daher fand ich Georgia sehr erfrischend, weil sie sich trotz vieler Versuchungen nicht so leicht einwickeln lässt. Auch Alejandro - obwohl er einer der Reichen ist - war mir sehr sympathisch, weil er trotzdem am Boden geblieben ist.

Sehr gut haben mir auch die Schilderungen des Polo-Spiels gefallen. Sie machen Lust darauf, sich mal ein Match in echt anzusehen. Am Ende des Buches findet sich auch noch eine genaue Beschreibung des Ablaufs und der Spielregeln.

Die Liebesgeschichte konnte mich gut unterhalten - sie hat Romantik, ein wenig Intrigen, und die wenigen Erotikszenen sind ansprechend und nicht allzu ausführlich geschrieben.

Lediglich das Ende kam sehr abrupt, ich hätte hier noch gern einen Epilog gehabt. Auch zwischendrin ging es mir manchmal etwas zu schnell weiter.

Fazit: "Versuchung", der erste Band der Wellington-Saga, konnte mich mit Romantik und Liebe überzeugen. Es ist eine Liebesgeschichte mit sympathischen und liebenswerten Protagonisten. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.05.2019

ein wenig zäh ...

The Mister
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Ich gestehe, ich habe die "Shades of Grey"-Serie geliebt und sie gern gelesen - und die schönen Szenen mehrmals quergelesen. Wobei mir auch nicht wichtig war, wie richtig BDSM umgesetzt wurde, sondern ...

Ich gestehe, ich habe die "Shades of Grey"-Serie geliebt und sie gern gelesen - und die schönen Szenen mehrmals quergelesen. Wobei mir auch nicht wichtig war, wie richtig BDSM umgesetzt wurde, sondern weil ich finde, dass es einfach eine schöne Liebesgeschichte ist. Deshalb war ich natürlich - wie viele andere LeserInnen - auf das neue Werk der Autorin gespannt und ging völlig entspannt und ohne Erwartungen an das Buch heran.

Nun - meine Rezension zu "The Mister" fällt mir schwer. Wer Angst hat, auch hier wieder eine BDSM-Geschichte zu lesen, kann sich entspannen. Vielmehr erwartet den Leser eine romantische Liebesgeschichte, die mir an sich gut gefallen hat.

Die Handlung wird hier aus Maxims Sicht in der Ich-Form und in kürzeren Abschnitten dazwischen aus Alessias Sicht in dritter Person erzählt. Ich fand das verwirrend und es hat mich zeitweise aus dem Lesefluss gerissen. Vor allem konnte ich mich dadurch in Alessias Gefühle und Gedanken nicht so gut hineinversetzen, wie ich es bei Maxim konnte.

Mir ging die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden viel zu rasch. Vor allem gegen Ende ging es rasend schnell weiter, und das Ende selbst konnte mich auch nicht ganz überzeugen.

Die Charaktere der Protagonisten Alessia und Maxim wurden gut ausgearbeitet, nichtsdestotrotz legen beide manchmal Verhaltensweisen an den Tag, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren.

Zwischendurch hat die Geschichte immer wieder mal Längen, und es fiel mir nicht allzu schwer, das Buch zwischendurch mal zur Seite zu legen.

Die gesamte Handlung verläuft sehr vorhersehbar, sobald man erfahren hat, was hinter Alessias Vergangenheit steckt. Wobei ich den Anlass für ihren Aufenthalt in London erschreckend fand, weil ebendies leider auch viel zu oft in der Realität passiert und kein happy end findet.

Fazit: "The Mister" konnte mich, obwohl ich keine große Erwartungen hegte, leider nur bedingt überzeugen. Einer Handlung, die mir sehr gut gefiel, standen leider immer wieder Szenen gegenüber, die schleppend verliefen und das Lesevergnügen ein wenig zäh gemacht haben. Das Buch konnte mich nicht im Ansatz so sehr fesseln wie die SoG-Reihe der Autorin. Mir persönlich fehlte etwas - man kann es lesen, muss aber nicht.

Veröffentlicht am 23.04.2019

spannende Fortsetzung

Wake 4 - Der Aufstieg
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Es geht spannend weiter in der Geschichte um Mia und dem Teufel.

Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Band 3 an.

Im Gegensatz zum Vorband, wo Mia und Ramon die Hauptpersonen waren, rücken nun die ...

Es geht spannend weiter in der Geschichte um Mia und dem Teufel.

Die Handlung setzt nahtlos an das Ende von Band 3 an.

Im Gegensatz zum Vorband, wo Mia und Ramon die Hauptpersonen waren, rücken nun die Freunde und Verbündeten mehr in den Fokus. Das hat mir einerseits gut gefallen, andererseits kamen ein paar neue Namen dazu, und manchmal musste ich schon auch nachdenken, wie denn nun wer zu jemand anderem stand.

Auch die Handlung selbst hat etwas weniger Action und mehr Erklärungen, was aber auch sein muss, damit man die Hintergründe besser verstehen kann.

Alles in allem hat mich auch dieses Buch gespannt auf den weiteren Fortgang gemacht.

Weiterhin sehr gut gefallen mir die bildhaften Beschreibungen und auch die gut geschilderten Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Die Charaktere werden immer komplexer, wodurch man ihre zukünftigen Handlungen und Gefühle nicht vorhersehen kann.

Auch die Handlung selbst hat immer wieder Twists, sodass der Spannungsbogen erhalten bleibt und man neugierig ist und bleibt, wie es weitergeht.

Fazit: "Wake - der Aufstieg" ist die lesenswerte Fortsetzung der Serie um Mias Kampf gegen den Teufel. Eine immer komplexere und spannende Handlung mit unvorhersehbaren Twists zieht den Leser ins Buch. Lediglich die nun schon sehr zahlreichen Charaktere haben mich zeitweise ein wenig überfordert. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.04.2019

konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine
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An diesem Buch haben mich der Klappentext und das bezaubernde Cover angesprochen, die eine romantische Geschichte versprachen.

Wir lesen hier von Sarah, die in den USA lebt und mit Herz und Seele einen ...

An diesem Buch haben mich der Klappentext und das bezaubernde Cover angesprochen, die eine romantische Geschichte versprachen.

Wir lesen hier von Sarah, die in den USA lebt und mit Herz und Seele einen kleinen Buchladen führt - allerdings nicht allzu erfolgreich. Kurzerhand tauscht sie mit ihrer Freundin Sophie und reist nach Paris, um deren Buchladen weiterzuführen.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht ganz überzeugen. Ich hatte mir Romantik erwartet, die kommt zwar auch vor, aber nicht im erhofften Ausmaß. Stattdessen liest man, wie sich Sarah bemüht, den Buchladen zu führen, wie sie immer wieder an Grenzen stößt und diese nur schwer bewältigen kann. Die Liebesgeschichte kam mir ebenfalls zu kurz.

Ein Teil der Handlung spielt in der Weihnachtszeit - da hätte man viel mehr daraus machen können. Gerade die Schilderungen von Paris haben mir im Buch sehr gut gefallen, vermittelten sie doch Romantik. Aber leider war das zu wenig ausgebaut und die Ernsthaftigkeit der Handlung - nämlich die Schwierigkeiten, einen erfolgreichen Buchladen zu führen - hat dies zu sehr überlagert. Ebenso gab es einige Längen.

Die Geschichte wird aus Sarahs Sicht erzählt - und sie kommt eher unbeholfen und auch naiv herüber. Die Nebencharaktere fand ich allesamt eher unsympathisch und sie konnten mich nicht wirklich überzeugen.

Fazit: "Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine" konnte mich leider nicht überzeugen. Die aus dem Klappentext anzunehmende Romantik kam viel zu wenig vor, stattdessen wurde zu viel aus dem Alltag einer Buchverkäuferin erzählt. Auch die Liebe kam zu kurz, war eher Nebensache, die gesamte Handlung vermittelte eher einen ernsten als bezaubernden Eindruck. Ich war leider enttäuscht von der Geschichte.

Veröffentlicht am 23.04.2019

bezaubernd und romantisch

Prince of Passion – Nicholas
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Manchmal braucht es ein wenig Romantik - wobei ich dieses Wochenende genug davon hatte, denn gestern abend habe ich zum Xten Mal "Pretty Woman" geschaut - aber das ist eine andere Geschichte :)

Zurück ...

Manchmal braucht es ein wenig Romantik - wobei ich dieses Wochenende genug davon hatte, denn gestern abend habe ich zum Xten Mal "Pretty Woman" geschaut - aber das ist eine andere Geschichte :)

Zurück zum Buch: Wie gesagt - manchmal braucht es ein wenig Romantik - und die bekommt man mit der Geschichte von Nicholas und Olivia in "Prince of Passion" auf jeden Fall geliefert.

Der Schreibstil ist spritzig, modern und flüssig, sodass ich mich schnell eingelesen habe und das Buch auch in einem Rutsch ausgelesen habe.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Nicholas und Olivia erzählt - ein Schreibstil, den ich sehr mag, weil er ermöglicht, sich in beide Charaktere hineinzuversetzen.

Zur Handlung will ich gar nicht allzuviel sagen, nur eines: welche romantische Seele liebt es nicht, von der Liebe auf den ersten Blick zu lesen, von ihren Irrungen und Wirrungen, aber auch vom Happy End? Welcher Romantiker möchte beim Lesen nicht dahinschmelzen, weil es einfach so süß ist, von der Liebe zu lesen? Welcher Romantiker kann es nicht nicht erwarten, den ersten Kuss der Protagonisten, das erste Näherkommen, zu erleben? Ich bin Romantikerin - und ich will das alles. Ich will mitleben, dahinschmelzen, weinen und lachen zugleich. Das alles habe ich hier erlebt. Natürlich gibt es Situationen, bei denen man ganz genau weiß, dass es sie ihm wahren Leben niemals geben wird - aber genau das braucht es manchmal, um beim Lesen dem Alltag zu entfliehen.

Ich mochte Nicholas sehr - seine kleinen Querelen mit seiner Großmutter, der Queen, und auch mit dem Hochadel allgemein. Das Land, in dem die Geschichte spielt, gibt es zwar nicht, aber gewisse Parallelen zu England sind - nehme ich mal an - durchaus beabsichtigt und vorhanden. Aber das stört gar nicht, es macht einfach Spaß, Nicholas dabei zu beobachten, wie er in der Welt der "Normalen" ankommt, und dass er sich auch mal anstrengen muss, weil ihm das, was er will, nicht sofort in den Schoß fällt.

Auch Olivia mochte ich sehr - sie ist einfach süß, lässt sich aber auch nicht so einfach einwickeln.

Gut eingebaut fand ich die Schwierigkeiten, die ein großer Bekanntheitsgrad mit sich bringt - es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Da gibt es durchaus auch dunkle Seiten, die zum Vorschein kommen, wenn man zu keinem Zeitpunkt unbeobachtet bleibt. Gerade in der heutigen Zeit von social media ist es noch schwieriger, eine gewisse Privatsphäre zu behalten.

Fazit: "Prince of Passion" ist der bezaubernd-romantische Auftakt einer Trilogie, wobei der erste Band die Geschichte von Nicholas erzählt und in sich abgeschlossen ist. Ich bin in das Buch hineingekippt, musste schmunzeln, weinen und bin dahingeschmolzen. Kurzum: ein Buch für Romantiker, das einfach Spaß macht zu lesen, und mit ein wenig Sarkasmus den Hochadel aufs Korn nimmt. Leseempfehlung von mir!