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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2019

bezaubernd und romantisch

Eine Comtesse mit Samthandschuhen
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Ich mag die Bücher der Autorin - egal, ob es sich um die Silberschwingen-Bände handelt oder eben wie hier historical Romance.

Hier lesen wir über Elizabeth, die ein Jahr nach ihrer durch den König angeordneten ...

Ich mag die Bücher der Autorin - egal, ob es sich um die Silberschwingen-Bände handelt oder eben wie hier historical Romance.

Hier lesen wir über Elizabeth, die ein Jahr nach ihrer durch den König angeordneten Vermählung ihren Gatten noch immer nicht persönlich kennengelernt hat. Es geht eine Wette in London, dass sie noch immer unberührt sei, und wie lange sie das denn noch sein würde. So ist nun Beckett gezwungen, ihr einen Besuch abzustatten, was ihm so ganz und gar nicht passt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der angenehm flüssige Schreibstil hat es mir leicht gemacht, mich schnell in die Handlung einzufinden. Durch die abwechselnde Erzählung aus Elizabeths und Becketts Sicht konnte ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden.

Beckett hat so einige Geheimnisse, die er seiner Frau nicht anvertrauen darf, so gern er dies auch tun würde. So konnte ich seinen inneren Konflikt gut nachempfinden, dass er sich zwar sehr zu ihr hingezogen fühlt, sie aber trotzdem immer wieder auf Abstand hält. Ich mochte ihn sehr - einerseits, weil man eben den Hintergrund seiner Handlungen wusste, aber auch, weil er ein liebevoller und herzlicher Mann ist, auch wenn dies nach außen nicht den Anschein macht.

Auch Elizabeth war mir sehr sympathisch. Sie legt genau die richtige Portion Widerspenstigkeit an den Tag, dass es niemals langweilig mit ihr wird und auch Beckett so richtig gefordert ist. Sie ist eine mutige junge Frau, manchmal ein wenig vorlaut, aber gerade deshalb liebenswert.

Die Handlung selbst ist spannend und entwickelt vor allem gegen Ende einen Twist, mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Sehr gut haben mir die wenigen ansprechend geschilderten erotischen Szenen gefallen, doch vor allem gibt es viele liebevolle und romantische Momente, die mich abholen konnten. Ein ganz klein wenig ist es auch übernatürlich, was aber perfekt zur Handlung gepasst hat.

Fazit: "Eine Comtesse mit Samthandschuhen" konnte mich ab der ersten Seite mit einer fesselnden und romantischen Handlung überzeugen. Die Protagonisten sind liebenswert und wurden liebevoll ausgearbeitet. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einem Rutsch ausgelesen. Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 06.04.2019

warum nicht gleich so?

Sinful Empire
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Nachdem mich Band 1 nicht so ganz überzeugen konnte und Band 2 eine Steigerung aufwies, war ich nun sehr gespannt auf den finalen Band der Geschichte um Keira und Lachlan. Und was soll ich sagen? Wieso ...

Nachdem mich Band 1 nicht so ganz überzeugen konnte und Band 2 eine Steigerung aufwies, war ich nun sehr gespannt auf den finalen Band der Geschichte um Keira und Lachlan. Und was soll ich sagen? Wieso nicht gleich so? Dieses Buch konnte mich von Beginn an überzeugen und fesseln.

Die Handlung wird abwechselnd aus beider Sicht erzählt und schließt nahtlos an das Ende von Band 2 an. Hier hatte ich das Gefühl, dass Mount mehr zu Wort kommt als Keira.

Alle noch offenen Handlungsstränge aus den Vorbänden verbinden sich hier zu einem Ende, sodass keine Fragen offen bleiben.

Auch die Leidenschaft bleibt nicht zu kurz, auch wenn die erotischen Szenen um einiges weniger sind als in Band 1.

Sehr gut gefallen hat mir, wie die Autorin hier die emotionale Bindung der beiden zueinander herausgearbeitet wird, man kann gut mitverfolgen, wie nahe sich die beiden kommen und dass ihre Gefühle zueinander sich vertiefen und festigen.

Die Handlung selbst ist teils ein wenig brutal, hat aber vor allem einen Twist, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte, womit aber auch viele Fragen beantwortet werden, die sich in den vorigen Bänden gestellt haben.

Fazit meiner Rezension: "Sinful Empire" ist der überzeugende Abschlussband der Trilogie, der mich von Beginn an überzeugen konnte. Eine rasante Handlung, der Abschluss der noch offenen Handlungsstränge und mir sehr sympathisch gewordene Protagonisten haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2019

bewegend und berührend

Für immer und einen Herzschlag
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Mich haben an diesem Buch das wunderschöne Cover und auch der Klappentext angesprochen.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Nia und Jonny aus beider Perspektiven, und hat es wunderbar geschafft, mir ...

Mich haben an diesem Buch das wunderschöne Cover und auch der Klappentext angesprochen.

Die Autorin erzählt die Geschichte von Nia und Jonny aus beider Perspektiven, und hat es wunderbar geschafft, mir die beiden näherzubringen, sodass ich mit ihnen mitgelebt habe und mich in sie hineinversetzen konnte.

Jonny war mir sehr sympathisch. Seine Unsicherheiten in Bezug auf das "normale" Leben, dass er auch mal versuchte, seine Grenzen auszureizen, konnte ich sehr gut nachvollziehen, immerhin kannte er ein Leben wie andere Kinder bisher nicht.
Ich konnte auch sehr gut verstehen, dass er wissen will, wer sein Spender war, denn ich denke, diese Gedanken gehen jedem durch den Kopf, der eine Transplantation überlebt hat.

Nia hat es mir nicht ganz so leicht gemacht, ich konnte zwar ihr Verhalten gut nachvollziehen, ihre Trauer und auch ihre Wut, und von daher verstand ich ihre Kratzbürstigkeit sehr gut, und dass sie alle in ihrer Nähe nicht an sich heranließ. Was mich allerdings ein wenig störte, war ihre Meinung über ihren Bruder. Irgendwie geht man davon aus, dass Zwillinge ein Herz und eine Seele sind und sich trotz Twistigkeiten gut verstehen. Hier allerdings habe ich den Eindruck erhalten, dass sich die beiden vor Leos Tod so ganz und gar nicht verstanden haben. Mir fehlte dieses oft zitierte Band zwischen den beiden.

Man merkt, dass die Autorin sehr viel über das Thema recherchiert hat, was sie auch im Nachwort erwähnt. Die Geschichte ist sehr emotional und geht auf jeden Fall unter die Haut. Dass Jonny und Nia sich nicht Knall auf Fall ineinander verlieben, sondern sich eher langsam annähern, unsicher sind, und zwischendurch auch mal einen Schritt zurück machen, hat die Handlung sehr realistisch gemacht.

Die Handlung selbst hat zwischendrin kurze Längen, aber wieder angezogen, bevor es langweilig wurde. Am Ende ging es mir dann sogar etwas zu rasch, hier hätte ich mir gewünscht, noch ein wenig mehr von den beiden zu lesen.

Fazit: "für immer und einen Herzschlag" ist ein emotionales Buch, das mir gut gefallen hat. Die Geschichte von Nia und Jonny geht unter die Haut, und regt zum Nachdenken an. Im Gesamten ist es zwar eine Liebesgeschichte, aber auch noch mehr - eine Geschichte über Hoffnung, Trauerbewältigung, Freundschaft und auch vom Finden des eigenen Ich. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2019

tolle Fortsetzung der Serie

Bad Boss (New York Bachelors 2)
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Hatte mir bereits "Bad Bachelor" sehr gefallen, so konnte mich auch "Bad Boss" überzeugen. Die Autorin hat einen unheimlich fesselnden und flüssigen Schreibstil, mit dem ich nur so durch die Seiten geflogen ...

Hatte mir bereits "Bad Bachelor" sehr gefallen, so konnte mich auch "Bad Boss" überzeugen. Die Autorin hat einen unheimlich fesselnden und flüssigen Schreibstil, mit dem ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Man könnte anhand des Klappentextes eine seichte Liebesgeschichte erwarten - in Wahrheit geht sie jedoch viel tiefer.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Wes und Remi erzählt - diese Art und Weise des Schreibstils gefällt mir sehr gut, weil man so die perfekte Gelegenheit hat, sich in beide hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben.
Weiters enthält jedes neues Kapitel den Auszug einer Meinung aus der Bad Bachelor-App über Wes, die von den Frauen abgegeben wurde. Enthält Teil 1 der Serie eher negative Meinungen über Reed, so liest man hier bei Wes nur positive Meinungen. Aber dies ist genauso schlimm, denn die Frauen beschrieben seine Fähigkeiten im Bett, womit auch seine berufliche Qualifikation in den Hintergrund gerät.

Mir waren sowohl Wes als auch Remi sehr sympathisch. Man konnte spüren, dass es bei den beiden vom ersten Aufeinandertreffen an gefunkt hat. Dementsprechend erlebt man die ersten flirtenden Annäherungen der beiden, und bei den schlagfertigen Wortwechseln der beiden musste ich immer wieder schmunzeln. Dann jedoch wird die Geschichte ernster, aber nicht langweilig und vor allem blitzte trotzdem immer wieder Humor und Leidenschaft durch.

Wes ist ein Mann, wie ihn sich wohl jede Frau wünscht - gutaussehend, einfühlsam, leidenschaftlich, und ein hervorragender Chef, für den seine Mitarbeiter immer an erster Stelle stehen. Remi hingegen ist eine junge Ballettänzerin, die sich darauf konzentrieren will, in ihrem Beruf Fuß zu fassen und die keinesfalls Privates mit Beruflichem vermischen will - was jedoch sehr schwer wird, als Wes mal ihr Boss wird.

Ich habe das Buch in einem Rutsch ausgelesen, weil ich nicht aufhören konnte und immer nur erfahren wollte, wie es mit den beiden weiter geht. Die Autorin hat ihre Protagonisten liebevoll ausgearbeitet, mit ihrem Vorzügen und liebenswerten Eigenschaften, aber auch mit ihren Ecken und Kanten, mit ihren Unsicherheiten und Fehlern. Dadurch wirken sie sehr lebensecht und man hat am Ende das Gefühl, neue Freunde gewonnen zu haben.

Die erotischen Szenen sind überschaubar und ansprechend beschrieben, was mir gut gefallen hat, weil sie die tolle Handlung nicht überlagern.

Natürlich lesen wir hier auch wieder über Remis Freundinnen Darcy und Anna, und es stoßen neue Nebencharaktere dazu, die sich perfekt in die Gesamtgeschichte einpassen.

Sehr gut fand ich auch hier wieder die Denkansätze, die die Autorin in Sachen Social Media gibt. Was einmal im Internet landet, kann nicht mehr zurückgenommen werden - und auch wenn es positive Meinungen sind, so können diese der betroffenen Person durchaus ebenso schaden wie negative.

Fazit: "Bad Boss" konnte mich ebenso überzeugen wie der erste Teil der New York-Bachelors-Reihe. Ein angenehm flüssiger Schreibstil, liebevoll ausgearbeitete und sympathische Protagonisten und eine Handlung, die durchaus auch zum Nachdenken anregt, konnten mich von Beginn bis Ende überzeugen. Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2019

spannend und inforeich

Das wilde Herz des Westens
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Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist fesselnd, sodass ich bald in der Handlung gefangen war.

Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, jedoch hatte ich zu ...

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist fesselnd, sodass ich bald in der Handlung gefangen war.

Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, jedoch hatte ich zu keiner Zeit ein Problem damit zuzuordnen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird.

Die Handlung selbst ist zwar schon auch Liebesgeschichte, aber viel mehr noch die Geschichte von Siedlern, die zur Zeit der Pioniere quer durch die USA reisen und vielen Gefahren ausgesetzt sind. Nicht nur Indianer bedrohen die Reise, sondern auch Banditen und wilde Tiere. Das Thema ist historisch gut recherchiert, insbesonders die Schwierigkeiten der Iren, die ihnen als Einsiedler von den Einheimischen Amerikanern bereitet werden.

Lediglich zwischendurch gab es ein paar kleine Längen, die jedoch im Gesamten nicht ins Gewicht gefallen sind, vor allem, weil die Handlung in der zweiten Hälfte angezogen hat und so richtig spannend wurde.

Die Charaktere waren mir gemischt sympathisch. Briana mochte ich sehr - sie macht immer das Beste aus jeder Situation und verliert nie den Mut, und schafft es, sich durchzusetzen, obwohl auch ihr anfangs Steine in den Weg gelegt werden. Phoebe hingegen war eine Zicke - eine verwöhnte junge Frau, die niemals Mühen auf sich nehmen musste und die nun auf der Reise erleben muss, dass es nicht immer nach ihrer Pfeife geht. Auch die Brüder Silas und Jesse waren mir gemischt sympathisch.

Fazit: "Das wilde Herz des Westens" ist eine spannende Geschichte aus der Pionierzeit der USA und erzählt von den Mühen und Plagen de Siedlerreise, aber auch von den Schwierigkeiten, die irischen Einwanderern bereitet werden. Die Liebesgeschichte läuft eher nebenher, im Vordergrund steht die gut historisch aufbereitete Siedlerreise. Es ist ein Buch, das mir insgesamt sehr gut gefallen hat.