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Veröffentlicht am 06.04.2019

romantisch und bezaubernd

Weil es Liebe ist
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Dieses Buch hat mir wieder bestätigt: Ich bin eine unheilbare Romantikerin. Bereits die Leseprobe konnte mich überzeugen, und in weiterer Folge das gesamte Buch ebenso, sodass ich es an einem Wochenende ...

Dieses Buch hat mir wieder bestätigt: Ich bin eine unheilbare Romantikerin. Bereits die Leseprobe konnte mich überzeugen, und in weiterer Folge das gesamte Buch ebenso, sodass ich es an einem Wochenende - trotz mehr als 400 Seiten - ausgelesen hatte.

Holland ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht so ganz gefunden hat. Auf ihrem Weg zur Arbeit macht sie extra einen Umweg, nur um dem jungen Straßenmusiker Calvin zuzuhören. Und dann kommt ihr das Leben in den Weg ...

Das Autorenduo (Christina Lauren ist ein Konglomerat aus zwei Autorinnen) hat einen unheimlich fesselnden und angenehmen Schreibstil, dank dessen ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Durch die Erzählung aus Hollands Sicht konnte ich mich sehr gut in sie einfühlen, und musste nicht nur einmal angesichts ihrer Tollpatschigkeit schmunzeln. Sie ist unheimlich liebenswert. Mir hat sehr gut an ihr gefallen, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, und dass sehr viel mehr in ihr steckt, als sie selbst glaubt.

Auch Calvin war mir sehr sympathisch. Dank der bildhaften Beschreibungen konnte ich sein Gitarrespiel förmlich fühlen, seine Leidenschaft für die Musik spüren, doch auch seine Unsicherheiten waren gut hervorgehoben und haben ihn gerade deshalb so liebenswert gemacht -weil er seine Fehler hat, seine Ecken und Kanten. Manchmal wollte ich ihn einfach nur knutschen.

Die Geschichte selbst hebt sich durch die Einarbeitung der Musik von anderen ab, und keine Minute hatte ich Langeweile. Es hat einfach Spaß gemacht zu beobachten, wie die beiden umeinander herumschleichen, und immer wieder haben sie mich zum Schmunzeln gebracht.

Sowohl Calvin als auch Holland wurden sehr liebevoll gezeichnet. Ihre Fehler, aber auch ihre positiven Eigenschaften haben sie sehr lebensecht gemacht. Ich hatte im Lauf der Geschichte das Gefühl, neue Freunde gewonnen zu haben.

Ebenso wurden auch die Nebencharaktere gut ausgearbeitet. Allen voran stehen Hollands Onkel und dessen Ehemann, die ich mir so richtig gut vorstellen konnte. Doch auch ein paar Protagonisten, die nicht ganz so liebenswert waren, kamen vor und haben die Geschichte perfekt abgerundet.

Natürlich kommt die Romantik und Liebe nicht zu kurz, ebenso, wie es gegen Ende einen Twist in der Handlung gibt, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Aber genau das hat es auch gebraucht, damit es nicht zu kitschig wird.

Fazit meiner Rezension: "Weil es Liebe ist" ist ein Buchtitel, der perfekt zum Inhalt passt. Zwei liebenswerte, lebensechte Protagonisten müssen sich erst finden, um glücklich zu werden. Romantik, Liebe, aber auch etwas Drama runden die Geschichte perfekt ab und bringen von der ersten Seite an Lesevergnügen. Für mich war es ein Lesehighlight und ich vergebe eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.04.2019

konnte mich leider nicht überzeugen

My Dearest Enemy
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Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen, weshalb ich mich sehr gefreut habe, dass ich dank vorablesen das ebook erhalten habe - vielen Dank dafür auch an den Verlag.

Die Geschichte wird aus Sicht der ...

Mir hatte die Leseprobe sehr gut gefallen, weshalb ich mich sehr gefreut habe, dass ich dank vorablesen das ebook erhalten habe - vielen Dank dafür auch an den Verlag.

Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin Daisy erzählt, Lucas kommt nur sehr wenig zu Wort. Diese einseitige Sichtweise hat es mir bewusst gemacht, dass ich viel lieber Bücher lese, die aus beider Sicht erzählt werden. Aus diesem Grund blieb Lucas auch ein wenig blass, und bis auf einige kurze Kapitel erhält man keinen Einblick in seine Gedanken und Gefühle.

Daisy war mir nicht unbedingt sympathisch, die Streiche, die sie ihm spielte, waren mir teilweise zu böse. Ich konnte zwar ihre Verwirrung gut nachvollziehen, als sie entdeckt, dass sie Lucas gegenüber nicht nur Hass empfindet, doch im Gesamten kamen die Gefühle beider Seiten nicht ganz bei mir an. Interessanterweise konnte mir Lucas seine Gefühle mehr vermitteln als es bei Daisy der Fall war, obwohl er weniger "zu Wort" kam. Daisy ist eine studierte Ärztin, die ehrgeizig ist und gut in ihrem Beruf - ihr Verhalten jedoch war kindisch und oft auch egozentrisch.

Die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil ist locker-leicht und nicht nur einmal musste ich bei den Wortwechseln der beiden oder teilweise auch bei ihren Streichen schmunzeln. Die erotischen Szenen sind nicht allzu ausführlich erzählt und auch nicht zu viele, sodass sie sich gut in die Handlung eingepasst haben.

Allerdings fehlte mir bei den Protagonisten die Tiefe, die Geschichte ging mir manchmal zu schnell weiter, sodass ich ihre Gefühle nicht immer nachvollziehen konnte und das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.

Fazit der Rezension: "my dearest enemy" ist eine locker-leichte Liebesgeschichte, die mir Spaß gemacht hat zu lesen. Allerdings konnten die Protagonisten mich in Sachen Liebe nicht zu 100 % überzeugen. Es ist eine süße Geschichte für zwischendurch, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleiben wird.

Veröffentlicht am 21.03.2019

leider enttäuschend

Limonadentage
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Ich muss gestehen, die Rezension zu "Limonadentage" fällt mir schwer.

Der Klappentext und auch das frisch-fröhliche Cover hatten mich sofort angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von ...

Ich muss gestehen, die Rezension zu "Limonadentage" fällt mir schwer.

Der Klappentext und auch das frisch-fröhliche Cover hatten mich sofort angesprochen und ich war sehr gespannt auf die Geschichte von Avery & Cade.

In gewissen Teilen hatte mir die Geschichte auch sehr gut gefallen. Sie wird sowohl aus Averys, als auch Cades Sicht erzählt. Diese Erzählweise finde ich toll, weil man sich die Gedanken und Gefühle der Protagonisten gut hineinversetzen kann.

Auch der Schreibstil ist fesselnd und ich habe mich innerhalb kurzer Zeit in die Geschichte eingefunden.

In Rückblenden erfährt man nach und nach vom Kennenlernen der beiden, einzelne Szenen ihrer Jugend und wie sie sich ineinander verliebt haben. Diese Rückblenden sind meist an Situationen der Gegenwart gekoppelt. Auf diese Weise verbinden sich die Gegenwart und Vergangenheit gut miteinander.

Womit ich jedoch meine Probleme hatte, waren die Charaktere an sich. Wo ich in den Rückblenden beide als liebevoll und liebenswert erlebte, konnte ich mich mit ihnen in der Jetztzeit leider nicht anfreunden.

Ich hatte erwartet, eine süße Liebesgeschichte zu lesen. Erwartet hatte ich die erste Liebe und zweite Chancen. Statt dessen handeln die beiden unreif, reden nicht miteinander und tänzeln umeinander herum. Gewisse Situationen und Verhaltensweisen, die ich nicht näher erklären möchte, um nicht zu spoilern, haben bei mir einen "das geht ja gar nicht"-Gedanken ausgelöst und einen bitteren Beigeschmack hinterlassen.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, bevor die Serie mit "Limonadenträume" ihren Abschluss finden wird.

Fazit der Rezension: "Limonadentage" konnte mich nach einem tollen Beginn in Folge nur bedingt überzeugen. Die zauberhaften Rückblenden mit liebenswerten Protagonisten konnten meine Abneigung gegen ihr Verhalten in der Gegenwart leider nicht aufwiegen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, bin aber im Endeffekt enttäuscht.

Veröffentlicht am 21.03.2019

kurzweilig und lebensecht

One-Way-Ticket from Hell to Love
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin erzählt aus der Sicht beider Protagonisten, und damit konnte ich mich gut in die beiden hineinfühlen.

Die Geschichte hat zwar ernste Elemente, aber ebenso ...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin erzählt aus der Sicht beider Protagonisten, und damit konnte ich mich gut in die beiden hineinfühlen.

Die Geschichte hat zwar ernste Elemente, aber ebenso musste ich auch immer wieder schmunzeln. Vor allem ist sie sehr lebensecht, weil die Protagonisten mit ihren Fehlern und Unsicherheiten dargestellt werden. Dadurch kann man sich perfekt in sie hineinversetzen. Natürlich findet auch die Liebe ihren Platz und sorgt dafür, dass die Handlung damit perfekt ausgeglichen und nicht zu ernsthaft wird.

Die Protagonisten sind nicht mehr ganz jung, sondern schon in einem etwas reiferen Alter - aber sie sind im Kopf und im Herz jung geblieben, und das ist die Hauptsache.

Christoph entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr weiter, als er erkennen muss, dass beruflicher Erfolg absolut nichts wert ist, wenn die Gesundheit abhanden kommt. Die Erkenntnis "Gesundheit ist das höchste Gut" wurde hier hervorragend umgesetzt.

Ich mochte auch Britta sehr. Sie ist eine Frau wie du und ich, mit Selbstzweifeln und Unsicherheiten, wie wir sie alle haben. Dadurch war sie sehr lebensecht und auch liebenswert.

Ich musste bei den Wortwechseln zwischen den beiden immer wieder schmunzeln, denn die Freundschaft und Liebe der beiden kommt nicht einfach aus dem Nichts, sondern sie müssen sie sich beide erarbeiten.

Fazit der Rezension: "One way ticket from Hell to Love" ist ein kurzweiliger Roman, der mir Spaß gemacht hat. Die Charaktere sind lebensnah beschrieben und konnten mich gut unterhalten. Schön fand ich, dass die Protagonisten älter sind und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 20.03.2019

Liebe, Lust und Leidenschaft

Sinfonie der Lust | Erotischer Roman
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Mich haben an diesem Buch das schön gestaltete Cover und die Leseprobe angesprochen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und es ist mir leicht gefallen, mich in die Geschichte einzulassen. Dadurch hat ...

Mich haben an diesem Buch das schön gestaltete Cover und die Leseprobe angesprochen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und es ist mir leicht gefallen, mich in die Geschichte einzulassen. Dadurch hat es auch richtig Spaß gemacht weiterzulesen, es wurde niemals langweilig.

Vor allem den Charakter von Lara, die aus ihrer Ehe ausbrechen will, fand ich interessant gestaltet.

Sehr schön beschrieben fand ich auch die erotischen Szenen, die zu keinem Zeitpunkt vulgär waren - im Gegenteil - sie regen das Kopfkino an, und so soll es auch sein.

Obwohl es ein Erotikroman ist, reiht sich hier nicht eine Erotikszene an die andere, sondern es gibt auch viel Handlung drumherum, was mir gut gefallen hat, und für mich die Geschichte perfekt abgerundet hat, weil man damit auch die Protagonisten ein wenig näher kennenlernen konnte.

Fazit: "Sinfonie der Lust" hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein schön geschriebener Roman mit ansprechend beschriebenen Erotikszenen. Ich vergebe gern eine Leseempfehlung.