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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2021

berührend

Der Herzschlag deiner Worte
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Ich hatte bereits Bücher der Autorin gelesen, und ich kenne sie als eine, die es schafft, die Gefühle an den Leser heranzutragen und ihre Charaktere unter die Haut kriechen zu lassen. Das war auch hier ...

Ich hatte bereits Bücher der Autorin gelesen, und ich kenne sie als eine, die es schafft, die Gefühle an den Leser heranzutragen und ihre Charaktere unter die Haut kriechen zu lassen. Das war auch hier der Fall - der einfühlsame Schreibstil und lebensnahe Protagonisten haben es mir leicht gemacht, Alex und Maila zu mögen und mich in sie hineinversetzen zu können.

Die Handlung selbst wird aus verschiedenen Sichten beschrieben - der von Alex und Maila, dann aus der Sicht von Alex´ Vater, der alles aus dem Jenseits beobachtet, und schließlich gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit von Jane und Alex´ Eltern. Anfangs fiel es mir nicht so leicht, mich in die Geschichte einzulassen, weil die Erzählperspektiven und auch der Wechsel in den Zeiten verwirrend waren, doch das legte sich mit der Zeit. Was ich gut fand, war die optische Unterscheidung zwischen Gegenwart und Vergangenheit in der Schreibart, so wusste man immer, "wo" man sich gerade befand.

Mir waren Alex und auch Maila sehr sympathisch. Beide hatten schon einiges in ihren jungen Leben durchgemacht. Trotz allem musste ich aber mit Maila noch warm werden, von Beginn an konnte sie mich nicht überzeugen. Sie war mir anfangs noch zu spröde - auch wenn ich ihre Gründe dafür im Laufe der Handlung gut nachvollziehen konnte.

Auch Jane mochte ich sehr - sie ist eine Frau, die trotz ihrer unheilbaren Krankheit eine wahnsinnige Lebensfreude ausstrahlt und es schafft, diese auch an die Personen in ihrer Umgebung zu vermitteln. Vor allem Alex, der um seinen Vater trauert, dem er sehr nahegestanden hatte, profitiert davon.

Etwa in der Hälfte gab es dann zwar einen kleinen Hänger, bei dem es mir schwerfiel, weiterzulesen, aber als das geschafft war, hat die Geschichte dann so richtig angezogen und hat mich bis zum Ende gefesselt.

Es ist mehr als eine Liebesgeschichte - es ist eine Geschichte über das Leben, Verzeihen, Loslassen und auch über eine Freundschaft und tiefe Liebe.

Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.06.2021

witzig, romantisch und überraschend

Hot Kisses, Cold Feet (College Love 3)
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Es handelt sich hier um den dritten Band der "College Love"-Reihe der Autorin. Alle drei Bände können aber unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen. In diesem Buch hier ist ...

Es handelt sich hier um den dritten Band der "College Love"-Reihe der Autorin. Alle drei Bände können aber unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich abgeschlossen. In diesem Buch hier ist Robbie der beste Freund von Zach aus Band 1. Wer sich also nicht selbst spoilern möchte, sollte die Reihenfolge einhalten, sofern er alle drei Bände lesen möchte.

Hier ist nun also der Abschluss der Buchreihe. Und ich muss sagen, dieser Band hier hat mir fast am besten gefallen - und ich fand schon die vorigen beiden toll

Die Autorin lässt Montana und Robbie ihre Geschichten abwechselnd erzählen. Zwischendrin gibt es auch - wie von den Vorbänden bereits gewohnt - Chatverläufe, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste. Die beiden sind einfach so herrlich miteinander, und gerade, weil sie so gegensätzlich sind, könnten sie nicht besser zusammenpassen.

Natürlich ergeben sich auch Schwierigkeiten, die ihre Zuneigung zueinander in Gefahr bringen - doch ich wurde immer wieder überrascht, weil die beiden in gewissen Situationen nicht immer die Reaktion zeigten, die ich erwartet hätte. Somit war die Handlung auch immer wieder mal unvorhersehbar und zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Sowohl Robbie als auch Montana waren mir sehr sympathisch und ich mochte sie sehr. Beide entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter, und vor allem ihr Verhalten war sehr lebensecht und hat mir das Gefühl vermittelt, dass hier die Geschichte von zwei realen Personen erzählt wird. Der witzig-spritzige Schreibstil hat das seine dazu beigetragen, dass ich mich von Beginn an gut unterhalten fühlte und es mir einfach nur Spaß gemacht, Robbie und Montana auf ihrer Reise in die Liebe zu begleiten und zu beobachten.

Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.06.2021

Pageturner

Strong Soul
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Bereits im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass das Buch Szenen häuslicher und sexueller Gewalt enthält. Jetzt, nach dem Lesen des Buches, möchte ich betonen, dass man diese Warnung auf jeden Fall ...

Bereits im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass das Buch Szenen häuslicher und sexueller Gewalt enthält. Jetzt, nach dem Lesen des Buches, möchte ich betonen, dass man diese Warnung auf jeden Fall ernst nehmen sollte, denn einige Szenen sind nichts für schwache Nerven. Die Autorin hat im Nachwort erwähnt, dass sie diese Szenen nach Rücksprache mit vielen Frauen, denen ebendiese Gewalt widerfahren ist, geschrieben hat - ich finde, das merkt man, denn sie sind tatsächlich sehr intensiv und schlimm, und zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, dass hier etwas beschönigt wird. Dadurch konnte mich das Buch in dieser Hinsicht auch mit jeder Seite überzeugen, denn die Geschichte, die hier erzählt wird, ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern noch viel mehr die einer jungen Frau, die in dieser Hölle gefangen ist und mit allen Mitteln versucht, daraus zu entkommen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, und die Geschichte wird abwechselnd von Iris und August erzählt. Sie beginnt mit ihrem Kennenlernen und zieht sich dann über einen Zeitraum von ein paar Jahren. Gerade dadurch, dass anfangs noch die heile Welt zwischen Iris und Caleb beschrieben wird und man dann weiter miterlebt, wie er sich wandelt, wurde die Handlung sehr intensiv. Iris ist ein wahnsinnig starker Charakter. Früher dachte ich immer, wenn eine Frau geschlagen wird, dann soll sie doch einfach gehen. Diese Meinung habe ich schon vor einiger Zeit geändert, weil es eben nicht so einfach ist, zu gehen. Auch die Geschichte von Iris zeigt auf, wie sehr sie gehen will, und dass Vieles anders ist als es scheint. Die Gewaltszenen waren schrecklich zu lesen, noch schrecklicher ist allerdings der Gedanke, dass vielen Frauen dies tagtäglich widerfährt, dass sie keine Chance haben, zu entkommen, und nicht selten sterben, bevor sie Hilfe suchen können.

Doch auch wenn die Gewalt durchgehend im Buch mehr oder weniger präsent ist, ist es andererseits auch die Geschichte einer tiefen Freundschaft und auch Liebe zwischen Iris und August. Ebenso wie Iris mochte ich auch August sehr. Er kämpft um sie und gibt nicht auf, sie für sich zu gewinnen. Man merkt bei jedem Zusammentreffen der beiden, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt, dass sie sich ohne viele Worte verstehen, und dass sie von Anfang an auch großes Vertrauen zueinander haben, das sich im Laufe der Zeit nur noch festigt.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sich Iris im Laufe der Handlung sehr weiterentwickelt, dass sie ihre Träume, die sie gleich anfangs zurückstellen muss, niemals aus den Augen verliert, und dies natürlich - neben der Liebe zu August - auch ein Ansporn ist, nicht aufzugeben und aus der Hölle mit Caleb zu entkommen.

Mich konnte das Buch von der ersten Seite an überzeugen, und durch unvorhersehbare Wendungen in der Handlung wurde es niemals langweilig, im Gegenteil: Ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen, habe mitgefiebert mit Iris und August und gehofft und gebangt.

Von mir gibt es fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

toller Serienstart

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, der Klappentext hatte mich allerdings sehr neugierig auf Marikos Geschichte gemacht. Und vorab kann ich gleich sagen, dass ich froh bin, den zweiten ...

ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, der Klappentext hatte mich allerdings sehr neugierig auf Marikos Geschichte gemacht. Und vorab kann ich gleich sagen, dass ich froh bin, den zweiten und letzten Band dieser Serie bereits auf meinem e-reader zu haben, denn der Cliffhanger ist schon sehr fies

Die Autorin erzählt die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, der von Mariko, ihrem Bruder und noch anderen Personen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und ich habe mir anhand der Beschreibungen ein gutes Bild der Örtlichkeiten machen können.

Womit ich allerdings so meine Probleme bis ca. zur Hälfte des Buches hatte, waren die vielen Namen, und kurz hatte ich sogar überlegt, das Buch zur Seite zu legen - dann war ich aber doch zu gespannt, wie es denn Mariko weiter ergeht. Der etwas zähe Beginn hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, denn dann ging es so richtig los und wurde so richtig spannend.

Ich mochte Mariko sehr. Denn auch wenn sie sich bewusst ist, dass sie als Frau keine Wahl hat, als die Person zu heiraten, die ihr vorgegeben wird, so ist sie doch eine sehr neugierige junge Frau, die alles wissen und ergründen will, und die auch keine Hemmungen hat, sich selbst als Erfinderin zu betätigen. Mit ihrem Cover als Junge im Banditenlager kann sie das dann auch perfekt ausleben und findet sich schnell in das Leben abseits der hohen Gesellschaft ein. Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die geschilderten Widersprüche zwischen der Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist, und der des einfachen Volkes. Und vor allem mochte ich sehr an ihr, dass sie sich ihre eigene Meinung bildet und sich nicht vorschreiben lässt, wie sie zu denken hat - wobei natürlich gerade diese Denkweise sie auch im Schwierigkeiten bringt.

Auch Magie spielt eine Rolle in der Geschichte, allerdings wird sie nicht näher erklärt, sondern als Tatsache hingestellt - hier hätte ich mir noch gewünscht, dass sie ein wenig ausführlicher erklärt wird.

Sehr gut gefallen haben mir die Banditenfreunde Okami und Ranmaru. Vor allem Okami mochte ich sehr, auch wenn ich anfangs nicht ganz mit seinem Verhalten klargekommen bin. Doch je mehr ich von ihm erfahren habe, umso sympathischer wurde er mir.

Auch die zarte Liebesgeschichte, die sich entwickelt, fand ich überzeugend beschrieben, und sie passt sich perfekt in die Handlung ein, weil sie sie mehr begleitet als überlagert.

Die Charaktere wurden insgesamt gut ausgearbeitet, und wenn man sich über die Vielzahl an vorkommenden Personen mal drübergelesen hat, macht das Buch einfach nur mehr riesigen Spaß und ist spannend zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.05.2021

ein wenig besser als Band 1

Sugar & Spice - Wildes Verlangen
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Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Serie, in jedem Band ist eine andere der vier Freundinnen Hauptperson. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Serie, in jedem Band ist eine andere der vier Freundinnen Hauptperson. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Wer vorhat, alle Bände zu lesen, sollte die Reihenfolge allerdings einhalten. Meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier.

Nachdem Nadia ihr Glück mit Kane gefunden hat, lesen wir nun hier über Siobhan und Charlie. Er liefert eines Tages Blumen für Nadia in das Café und hat sich sofort in Siobhan verguckt - allerdings zeigt diese so anfangs gar keine Absicht, sich auf seinen Charme einzulassen, aus Gründen, die in ihrer Vergangenheit liegen.

Zu Beginn kann ich sagen, dass mir der Band einen Tick besser gefallen hat als Band 1. Aber perfekt fand ich ihn noch lange nicht. Das liegt einerseits an der ernsten Thematik, die hier geschildert wird - nämlich der, dass die Vergangenheit Siobhan immer wieder einholt und sie sich nur darauf reduziert, dass sie einen Fehler gemacht hatte, den sie sich selbst immer wieder vorhält. Das konnte ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, denn es passt so gar nicht zu ihrem Hobby einer Burlesque-Tänzerin. Denn dafür braucht man meiner Ansicht nach ein gewaltiges Selbstvertrauen - und das passte für mich nicht, dass sie sich im Privaten dann immer wieder selbst geißelte. Andererseits fand ich die erotischen Szenen zwar wirklich gut geschrieben - aber viel zu zahlreich, und damit lenkten sie auch wieder von der Handlung ab, bei der dem Leser ja vermittelt werden sollte, dass sich die nur Sex-Beziehung zwischen den beiden in eine Liebesbeziehung verwandelte.

Die Charaktere an sich fand ich gut ausgearbeitet. Vor allem Charlie mochte ich sehr, und wie sehr er sich um Siobhan bemühte, gefiel mir wirklich gut.

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