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Veröffentlicht am 16.09.2020

guter Serienauftakt

Silver Crown - Forbidden Royals
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Ich hatte bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen. Und nachdem ich sehr gerne Liebesgeschichten in die Richtung "plötzlich Prinzessin" mag, hat mich der Klappentext zu "Forbidden Royals" jedenfalls ...

Ich hatte bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen. Und nachdem ich sehr gerne Liebesgeschichten in die Richtung "plötzlich Prinzessin" mag, hat mich der Klappentext zu "Forbidden Royals" jedenfalls angesprochen. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und die Handlung wird alleine aus Emilias Sicht erzählt. Obwohl ich ansonsten Bücher lieber mag, bei denen man die Sicht beider Protagonisten erfährt, hat es mich hier nicht unbedingt gestört, weil Emilia, ihr plötzlicher Aufstieg zur Kronprinzessin und die damit verbundenen Gefühle im Mittelpunkt stehen.

Ich mochte Emilia grundsätzlich gern und konnte ihre Handlungen, die nicht immer ganz erwachsen sind, durchaus nachvollziehen. Immerhin ist sie knapp 18, lebt ein bürgerliches Leben und wird durch den Tod des aktuellen Königspaars plötzlich zur Kronprinzessin mit allem PiPaPo - zu lernen, wie man sich zu benehmen hat, die Gesetze zu verinnerlichen, all dies ist mit Sicherheit eine Wahnsinnsumstellung für jemanden. Von daher finde ich es durchaus gerechtfertigt, dass sie viel heult, wie ich in anderen Rezensionen als Kritik gelesen habe.

Es gab ziemlich zu Beginn eine Szene in einem Auto, die auch in vielen Rezensionen bekrittelt wurde - dieser Kritik kann ich mich anschließen. Ich kann mir nicht vorstellen, gegen meinen Willen in ein Auto verfrachtet worden zu sein, und einem ebenfalls im Auto anwesenden Mann gegenüber erotische Gefühle zu entwickeln. Ich denke mal, in so einer Situation ist alles wichtiger als das, das wäre mein letzter Gedanke.

Carter, für den Emilia Gefühle entwickelt, war mir nicht wirklich sympathisch, er konnte mich nicht erreichen, und insgesamt konnte ich die Gefühle, die die beiden füreinander entwickeln, nicht spüren. Es gab zwar süße und romantische Momente, aber tiefe Leidenschaft kam nicht rüber.

Insgesamt jedoch konnte mich die Geschichte trotzdem überzeugen. Zugegeben, ich liebe solche Bücher (und auch Filme) eben, und bin da vielleicht nicht ganz vorurteilsfrei, abgesehen davon muss für mich nicht immer alles superrealistisch sein - dafür sind es Liebesromane. Ich habe mich im gesamten also sehr gut unterhalten gefühlt, habe mit Emilia mitgelebt, und durch den fiesen Cliffhanger bin ich nun natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 16.09.2020

eins der bisher besten Bücher der beiden

Hate Notes
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Ich kenne bereits einige Bücher des Autorinnen-Duos und habe auch schon Bücher von ihnen gelesen, die sie jede für sich alleine geschrieben haben. Und nicht jedes davon fand ich immer toll. Aber - ich ...

Ich kenne bereits einige Bücher des Autorinnen-Duos und habe auch schon Bücher von ihnen gelesen, die sie jede für sich alleine geschrieben haben. Und nicht jedes davon fand ich immer toll. Aber - ich freue mich immer wieder über Neuerscheinungen der beiden. "Hate Notes" ist nun das letzte Buch der beiden, das ich auf meinem Reader hatte - und ich hatte es auch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.

Die Handlung wird aus der Sicht von sowohl Reed als auch Charlotte erzählt - diese Art Erzählstil liebe ich, man kann sich damit wirklich toll in die Gefühle und Gedanken der beiden hineinversetzen.

Der Schreibstil ist - wie gewohnt von den beiden - locker-leicht, hat Witz, und es ist eine charmante Liebesgeschichte um einen Mann, der der Liebe abgeschworen hat, und einer Frau, die sich zum Ziel gesetzt hat, herauszufinden, warum das der Fall ist. Die beiden liefern sich Wortgefechte, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste, es fliegen die Funken zwischen ihnen, und mir hat besonders gut gefallen, dass sich Charlotte nichts von Reed gefallen lässt, dass sie ihm Kontra gibt, egal, wie oft er versucht, sie von sich zu stoßen. Das Ergebnis ist eine durchaus romantische Liebesgeschichte mit viel erotischem Prickeln, aber tatsächlich gar nicht mal so viel Sex (was mir gut gefallen hat), und einer Handlung, die mir vor allem gegen Ende auch mal die Tränen in die Augen steigen ließ. Als Leser erlebt man viele Emotionen - seien es nun Wut, Traurigkeit, Romantik und Liebe. Es ist eine Wohlfühlgeschichte, eine Liebesgeschichte fürs Herz, bei der man mitlebt und -liebt. Ich finde "hate notes" ist eins der bisher besten Bücher, das die beiden bis jetzt geschrieben haben - Leseempfehlung.

  • Cover
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Veröffentlicht am 31.08.2020

toller Abschlussband

Love is all we crave
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Vorab möchte ich sagen, dass es sich hier um den dritten und letzten Band einer Trilogie handelt, deren Teile unbedingt in der Reihenfolge gelesen werden sollten. Weiters, dass der Inhalt nicht für Leser ...

Vorab möchte ich sagen, dass es sich hier um den dritten und letzten Band einer Trilogie handelt, deren Teile unbedingt in der Reihenfolge gelesen werden sollten. Weiters, dass der Inhalt nicht für Leser unter 18 geeignet ist, und aufgrund von (sexueller) Gewalt triggern könnte.

Zum Buch: Abby und Kai sind noch lange nicht fertig mit ihrem Kampf um eine gemeinsame Zukunft. Die Handlung wird zum Großteil aus Abbys Sicht erzählt, vereinzelt bei Schlüsselszenen kommt auch Kai zu Wort. Der Schreibstil ist wie auch bei den beiden vorherigen Bänden fesselnd und spannend, und ich hatte das Buch in kurzer Zeit ausgelesen und konnte es nur schwer zur Seite legen.

Wie das bei Abschlussbänden so ist, steigert sich die Spannung zu einem Höhepunkt, der es in sich hat, und der mit so einigen Überraschungen aufwarten konnte.

Es war teilweise echt heftig zu lesen, denn es geht nicht nur um ein Highschool-Liebespärchen mit Liebe und Romantik, sondern um Machtspiele der Väter der jungen Leute vom Feinsten, um Pädophilie, um Mord, Erpressung und was weiß ich noch alles. Es geht um Männer, die krank im Kopf sind, die nichts scheuen, um das zu bekommen, was sie möchten, um Frauen, die nichts zu sagen haben und herumgereicht werden und keinen Wert haben. Und zwischendrin in diesem Machtgefüge stehen Kai und Abby und ihre Freunde. Und trotzdem war es auch eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, über Zusammenhalt, im Prinzip auch über das Erwachsenwerden, und natürlich auch über Rache. Das Buch zeigt, was sich schon oft bewiesen hat - man sollte Frauen niemals unterschätzen.

Es gibt auch hier wieder viele Bäumchen-Wechsel-dich-Situationen, niemals konnte man sicher sein, wer tatsächlich hinter wem stand, was Wahrheit und was Lüge war.

Was ich allerdings immer im Hinterkopf hatte - der Großteil der jungen Leute ist grade mal 17. Mir ist klar, dass das, was sie alle von Kindheit an erleben, sehr schlimm war und sie mit Sicherheit früher erwachsen werden hat lassen. Trotzdem hatte ich zeitweise den Eindruck, dass sie zu erwachsen sind, beim Lesen konnte man leicht glauben, dass sie bereits Mitte 20 sind.

Jedenfalls konnte mich auch der Abschlussband der Serie überzeugen, obwohl es zwischendrin kurzzeitig eher dahingeplätschert ist und manchmal ein wenig zu viel Gedankenwiederholungen waren. Das konnte mein Lesevergnügen aber nicht mindern.

Natürlich wird man als Leser auch mitten in die Liebesgeschichte der beiden gezogen, es gibt genug süße und auch erotische Szenen. Manchmal war es mir allerdings fast zu schnulzig ;)

Fazit: "love is all we crave" ist ein überzeugender Abschluss der Trilogie, der mir sehr gut gefallen hat und mich fesseln konnte. Viele Handlungsstränge wurden verwoben und aufgelöst, es ist spannend und leidenschaftlich, Twists im Plot haben die Handlung niemals vorhersehbar gemacht, und ich habe das Buch von der ersten Seite an genossen und bin lesemäßig nur so durchgerauscht. Als Abschluss jedoch auch nochmal die Warnung: Es ist teilweise echt heftig, brutal und ich musste manchmal durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte. Wen das nicht stört, der wird aber mit einer wirklich tollen Buchserie belohnt, für die ich jedenfalls eine Leseempfehlung abgebe.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

diesmal leider nicht meins

Wo die Sterne tanzen
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Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen, und ich kann guten Gewissens sagen, dass sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Deshalb habe ich mich auch sehr über ihr neues Buch "wo die Sterne ...

Ich habe bereits einige Bücher der Autorin gelesen, und ich kann guten Gewissens sagen, dass sie eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Deshalb habe ich mich auch sehr über ihr neues Buch "wo die Sterne tanzen" gefreut.

Wir lesen von Jule, die gemeinsam mit ihrer Tochter ein letztes Mal auf die Insel Juist fährt, um dort das "Deichschlösschen", das Haus ihrer verstorbenen Großmutter, zu verkaufen. Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, dass sie von der Vergangenheit in Form von ihrer Jugendliebe Henry eingeholt wird.

Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt sehr angenehm zu lesen, und sie erzählt die Geschichte allein aus Jules Sicht. Die Kapitel wechseln sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit ab. Somit wird man als Leser langsam herangeführt, was in Jules Jugend passierte.

Die bildhaften Beschreibungen tragen viel dazu bei, dass man mal Urlaub auf Juist machen möchte, die Ruhe genießen, und die Tatsache, dass es dort keine Autos, sondern Pferdekutschen als Fortbewegungsmittel gibt, fand ich besonders bezaubernd.

Allerdings konnte mich die Handlung jedoch nicht erreichen, ich habe mich eher durch die Seiten gequält und konnte das Buch auch ohne Bedenken mal zur Seite legen, ohne neugierig zu sein, wie es denn weitergeht.

Es sind einige Handlungsstränge, die man als Leser mitverfolgt, viele Namen, und das hat es mir schwer gemacht, mich in die Geschichte einzufinden. Ich fand Nele als Charakter nicht unbedingt sympathisch, sondern eher nachtragend und viel zu sehr in der Vergangenheit hängend, ohne den Blick tatsächlich nach vorne zu richten (auch wenn sie selbst dies glaubt). Sie verurteilt ihre Mutter, und sie kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden, was ich beiden gegenüber unfair fand.

Auch Ben und Henry konnten mich nicht erreichen, ich fand sie eher blass gestaltet. Neles Tochter kam mir ein wenig wie ein Anhängsel vor, richtige Liebe zu ihr konnte ich nicht spüren.

Diesmal war dies leider kein Buch für mich, es hat mich nicht gepackt und reingezogen. Ich bin nun gespannt auf das nächste Buch der Autorin, von dem ich mir sicher bin, dass es mir wieder besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 31.08.2020

sehr schöne Liebesgeschichte

Wolfes of Wall Street - Ian
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Mich hatten an diesem Buch der Klappentext und auch die Leseprobe angesprochen, die schöne Lesestunden versprachen.

Die Handlung wird aus der Sicht von Ian und Lara abwechselnd erzählt - ein Schreibstil, ...

Mich hatten an diesem Buch der Klappentext und auch die Leseprobe angesprochen, die schöne Lesestunden versprachen.

Die Handlung wird aus der Sicht von Ian und Lara abwechselnd erzählt - ein Schreibstil, den ich sehr gern mag, weil er es ermöglicht, sich in die Gedanken und Gefühle der Charaktere zu versetzen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und fesselnd, und so bin ich nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch binnen kurzer Zeit ausgelesen.

Wir lesen hier von Lara, die beim SEC arbeitet - einer Börsenaufsichtsbehörde. Sie wird abgestellt, um gegen Ian zu ermitteln, dem Insidergeschäft vorgeworfen wird. Allerdings hat sie nicht mit der Anziehungskraft gerechnet, die er auf sie ausübt, und die Ermittlungen gestalten sich dadurch schwierig als gedacht.

Ich mochte sowohl Lara als auch Ian sehr gerne. Lara ist in ihrem Job sehr genau und ist eine gute Ermittlerin. Sie lebt für ihren Beruf und hat so gut wie kein Privatleben. Dem gegenüber steht Ian, der jeden Tag eine andere Frau haben könnte. Wenn man ihn näher kennenlernt, merkt man aber bald, dass er nicht so oberflächlich ist, wie es den Anschein hat, sondern ein liebevolles Wesen hat - auch wenn er sich schwertut, das zu zeigen

Was mir an diesen Buch sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Lara und Ian miteinander reden. Da gibt es keine künstlich erzeugten Dramen, nur weil die beiden ihren Mund nicht aufbekommen und sich nicht miteinander verständigen. Im Gegenteil, die beiden benehmen sich wie Erwachsene und sprechen über ihre Probleme.

Was mir auch sehr zugesagt hat: Er kommt nicht gleich auf den gefühlt ersten zwanzig Seiten zum Sex. Im Gegenteil muss man als Leser relativ lange darauf warten, langweilig wird es aber trotzdem nicht, denn es prickelt sehr zwischen den beiden. Die erotischen Szenen sind geschmackvoll beschrieben und nicht bis ins kleinste Detail zerlegt - auch das hat mir gut gefallen und fand ich sehr erfrischend.

Bei den Dialogen zwischen den beiden musste ich nicht nur einmal schmunzeln, wenn sie sich ihre Schlagabtäusche liefern.

Auch die Nebencharaktere - unter anderem Ians beide besten Freunde - wurden gut ausgearbeitet, auch bereits in Vorbereitung auf Band 2 und 3 - und haben sich gut in die Gesamthandlung eingefügt.

Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, durch den fesselnden Schreibstil bin ich richtig durchgerauscht, und die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Die Handlung hat humorvolle Dialoge, enthält Erotik, Liebe und ein wenig Romantik, und rundum hat hiermit alles gepasst. Leseempfehlung.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl