Cooles Setting, schöne Lovestory
How To End A Love StoryZuallererst muss ich sagen, dass es mich wirklich freut, dass die Verantwortlichen keinen neuen Titel für die deutsche Ausgabe dieses Buches überlegt haben - und schon gar keinen anderen englischen Titel, ...
Zuallererst muss ich sagen, dass es mich wirklich freut, dass die Verantwortlichen keinen neuen Titel für die deutsche Ausgabe dieses Buches überlegt haben - und schon gar keinen anderen englischen Titel, der aber trotzdem vom Original abweicht.
Wenn man das Buch in den Händen hält, ist es schon ziemlich pink, aber der Farbschnitt mit der Silhouette von L.A. ist wirklich schön und macht die aufdringliche Farbe wieder wett.
Das Buch ist aus Sicht der Person geschrieben und nicht, wie bei so vielen anderen Büchern dieser Art, in wechselnden Ich-Perspektiven. Das ist zuerst etwas ungewohnt, hat dann aber meiner Meinung nach den Vorteil, dass man als Leser direkt in der Szene mit drin ist und teilweise unterschiedliche Sichtweisen derselben Situation präsentiert bekommt. Meistens steht eine Person im Vordergrund, deren Gedanken und Gefühle in kursiver Schreibweise eingeworfen werden. Ich mag diese Art von Unterbrechung des Leseflusses, weil ich dabei immer die Stimme im Kopf höre und sich das echter anfühlt.
Zur Handlung: Grant und Helen teilen ein tragisches Ereignis aus ihrer gemeinsamen Highschool-Zeit: Helens jüngere Schwester warf sich vor ein fahrendes Auto und beendete damit ihr Leben - und Grant war der Fahrer dieses Wagens. Besonders Helens Eltern betrachten Grant seitdem als ‘Mörder’ und wollen nichts mit ihm zu tun haben. Der Zufall will es aber, dass sich Helens und Grants Wege 13 Jahre später in L.A. kreuzen, weil Grant Teil des Teams ist, das die Drehbücher für die Serien-Adaption von Helens erfolgreicher Buchreihe schreiben soll.
Meine anfängliche Befürchtung, dass der Unfall von damals wie ein Damoklesschwert über der sich entwickelnden Beziehung zwischen Helen und Grant hängt, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Tatsächlich können beide nach anfänglichen Schwierigkeiten normal miteinander umgehen und ihr Handeln wird nicht von Vorwürfen dominiert.
Ich hatte wirklich Spaß beim Lesen und besonders die Szenen der ersten Annäherungen zwischen den beiden haben es mir angetan. Als sich die Handlung dem unvermeidlichen Showdown nähert, hat sie mich allerdings irgendwo verloren. Das Ende, beziehungsweise die Auflösung dahin, hätte besser sein können. Deswegen kann ich am Ende keine 5 Sterne vergeben.
Fazit: Ein schöner Liebesroman mit interessanter Erzählperspektive, der wirklich gut mit dem schweren Thema umgeht.