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Veröffentlicht am 23.12.2019

Tolle Idee, sprach aber meine Gefühle nicht an

Happy End für zwei
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Zum Inhalt:
Evi Summers arbeitet als Assistentin in einer Filmagentur. Durch Ezra Chester, einen berühmten Drehbuchautor, wittert sie die Chance auf eine Beförderung. Dieser glaubt nicht an die wahre Liebe ...

Zum Inhalt:
Evi Summers arbeitet als Assistentin in einer Filmagentur. Durch Ezra Chester, einen berühmten Drehbuchautor, wittert sie die Chance auf eine Beförderung. Dieser glaubt nicht an die wahre Liebe und so spielt Evi Szenen aus romantischen Komödien nach, um dadurch ihre wahre Liebe zu finden und Ezra zum schreiben zu inspirieren. Doch Film und Wirklichkeit sind doch schwerer zu vereinen als gedacht ...

Meine Meinung:
Zunächst möchte ich den wunderbar flüssigen und unglaublich humorvollen Schreibstil von Rachel Winters, der Autorin, loben. Sie hat eine Welt in ihrem Buch erschaffen, in welcher ich mich sehr wohlgefühlt habe. Der Aufbau des Romans hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Die Kapitel haben zu Beginn eine kleine Szenenbeschreibung (wie in einem Drehbuch), die über den Schauplatz, das Datum, die Uhrzeit und die Personen berichten, die in dem jeweiligen Abschnitt vorkommen. Außerdem hatte man ein komplettes Bild der Umgebung erhalten, so das ich mir wirklich wie in einem Film vorgekommen bin und nicht lange überlegen musste, wie es denn gerade in dem jeweiligen Kapitel des Buches aussieht. Das war für mich ein klarer Pluspunkt, denn ich kenne kein Buch, wo ich so etwas schon einmal gesehen hätte. Die Hauptprotagonistin Evi Summers ist eine richtig liebenswürdige und sympathische Frau. Die Szenen die sie aus bekannten Komödien nachstellt, haben mich jedes Mal richtig zum lachen gebracht und so ist Evi mir immer mehr ans Herz gewachsen. Drehbuchautor Ezra war mir allerdings schon zu Beginn sehr unsympathisch. Ich war sehr verwirrt hinsichtlich seines Charakters und habe mich die ganze Zeit gefragt, ob ich ihn nun mögen oder nicht mögen soll. Letztendlich überwog das "nicht mögen", auch wenn mir die E - Mail und SMS Nachrichten zwischen Ezra und Evi sehr gefallen haben. Als Evi bei einem ihrer "magischen Momenten" den alleinstehenden Vater Ben und dessen Tochter Anette kennenlernt, scheinen diese erst einmal eine eher nebensächliche Rolle zu spielen, doch je mehr ich las, desto mehr schloss ich die beiden in mein Herz und war beeindruckt von ihrer Stärke. Einen relativ großen Kritikpunkt, der sich auch in meiner Bewertung widerspiegelt, habe ich was die Gefühle angeht. Natürlich verspricht das Cover und der Klappentext des Buches eine Liebesgeschichte und so habe ich mich auf viel Gefühl eingestellt. Leider hatte ich nicht dieses spezielle Bauchkribbeln, diese Spannung und dieses besondere Gefühl beim lesen des Buches, weshalb ich zwei Sterne abziehen musste. Ob Evi ein Happy End bekommt und ob sie jemanden kennenlernt, müsst ihr nun selbst lesen.

Fazit:
Happy End für 2 war eines der humorvollsten Bücher, dass ich gelesen habe, leider konnte es, was meine Gefühle anging, mich nicht ansprechen. Die Handlung allerdings war wirklich grandios

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Wunderbar witziges Buch

Winterwunder für die Liebe
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Zum Inhalt:
Charlie ist nicht der größte Weihnachtsfan und ihr Plan für den Heilig Abend ist es auf der Couch zu liegen, Filme zu essen und sich Essen zu bestellen. Ihr Plan wäre perfekt, wenn ihr nicht ...

Zum Inhalt:
Charlie ist nicht der größte Weihnachtsfan und ihr Plan für den Heilig Abend ist es auf der Couch zu liegen, Filme zu essen und sich Essen zu bestellen. Ihr Plan wäre perfekt, wenn ihr nicht ein Unglück passieren würde und sie die Feiertage bei ihrer Cousine verbringen müsste. Der Haken an der Sache: Sie betreibt eine Hundepension. Charlie ist nicht die größte Hundeliebhaberin und sie erwartet mehr Arbeit, als vorgesehen war. Nicht nur die Hunde nehmen sie voll in Anspruch, sondern auch der charmante Hugo und der Tierarzt Cal …

Meine Meinung:
Dies war mein erstes Weihnachtsbuch, was ich überhaupt gelesen habe und es war eine größere Überraschung als ich erwartet hätte. Der Schreibstil war flüssig und dieses Buch sprühte nur so vor Charme und Witz. Die Hauptprotagonistin Charlie ist in ihrem Leben festgefahren und scheut sich vor den anstehenden Feiertagen. Als ihr dann plötzlich ein Unfall passiert, muss sie notgedrungen zu ihrer Cousine Jez auf die Hundepension. Sie erwartet viel Arbeit und die Umstellung von Stadt- auf Landleben erfordert einige Umgewöhnung. Charlie ist ein richtig witziger und ehrlicher Mensch. Ich mochte ihre Art, ihre Unbeholfenheit an manchen Stellen und ihre Unkompliziertheit. Sie hat dem Buch etwas lebendiges gegeben und ich glaube, ich habe bei noch keinem Buch so viel lachen müssen. Dann ist da noch Cal, der Tierarzt. Seine Launen scheint er je nach Wetterlage zu wechseln und doch verübt er eine gewisse Anziehungskraft auf Charlie. In dem Buch gibt es so viele wundervolle Charaktere, dass ich seitenweise von ihnen schreiben könnte, doch trotzdem blieb mir Charlie am meisten im Gedächtnis. Neben den Charakteren fand ich das Dorf und die Landschaft wunderschön. Natalie Cox hat die Kulisse wunderschön in Szene gesetzt und ich hatte immer ein Bild vor Augen, wie die Orte aussahen. Das winterliche Gefühl ist erst gegen Mitte des Buches aufgekommen, aber das fand ich nicht weiter schlimm. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings an die Geschichte im allgemeinen. Anfangs wurde ich von der Spontanität, dem Witz und dem Charme sofort in die Story eingeführt, doch nach dem ersten Drittel wurde die Handlung etwas flach und dieser anfängliche Aufschwung hat sich etwas gesetzt. Zum Schluss trafen dann natürlich alle Ereignisse aufeinander, die meiner Meinung nach, schon eher hätten behandelt werden können. Nichts desto trotz hat mich dieses Buch positiv überrascht und ich freue mich schon auf weitere weihnachtliche Bücher, denn eines kann ich sagen: Weihnachtsstimmung ist vorprogrammiert!

Fazit:
Ein liebevoller winterlicher Roman, der einem ein riesengroßes Lächeln in das Gesicht zaubert, außerdem findet ihr absolute Wohlfühlstimmung mit wunderbaren Charakteren.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Fesselnd und Leidenschaftlich

Victorian Rebels - Mein schwarzes Herz
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Zum Inhalt:
Farah Mackenzie ist eine eigenständige, wunderschöne Frau, die Geheimnisse mit sich trägt, die sie dazu bringt, sich an keinen Mann mehr zu binden. Als jedoch Dorian Blackwell in Erscheinung ...

Zum Inhalt:
Farah Mackenzie ist eine eigenständige, wunderschöne Frau, die Geheimnisse mit sich trägt, die sie dazu bringt, sich an keinen Mann mehr zu binden. Als jedoch Dorian Blackwell in Erscheinung tritt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie gerät in einen Strudel aus Dunkelheit, Machtkämpfen, Leidenschaft und einer unerklärlichen Liebe …

Meine Meinung:
Wo soll ich nur anfangen. Dieses Buch hat mich wirklich begeistert, aber von vorne. Der Schreibstil hat es mir wirklich angetan. Kerrigan Byrne schreibt faszinierend, mit vielen Details und der Schreibstil hat mich so gepackt, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen. In dem Buch wird aus 2 Sichtweisen geschrieben, einmal aus Farahs und aus Dorians. Dies wird zwar nicht direkt abgegrenzt bzw. gekennzeichnet, aber man findet sich trotzdem sehr gut zurecht. Victorian Rebels ist ein New Adult Roman, der im 18. Jahrhundert spielt. Diese Kombination fand ich besonders gut und vor allem eine willkommene Abwechslung zu den "normalen" New Adult Romanen. Ich finde historische Romane meist sehr spannend, weil mich die damalige Zeit sehr interessiert und die Autorin konnte mir einen guten Einblick in dieses Jahrhundert bieten. Farah ist eine wirklich faszinierende, eigenständige Frau. Sie setzt sich in einer Männerdominierten Welt durch und verliert nie ihren Stolz und ihre Schlagfertigkeit. Dorian ist ein sehr düsterer, interessanter Charakter, dessen schwarzes Herz in allen Teilen des Landes bekannt und gefürchtet ist. Die Geheimnisse, die beide Protagonisten umgeben, spannen den Spannungsbogen sehr weit und fesselten mich förmlich an die Seiten. Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen werde ich nicht tiefer auf den Inhalt eingehen. Ich kann euch dieses Buch aber empfehlen und hoffe, es gefällt euch genauso gut wie mir.

Fazit:
Spannend, fesselnd und leidenschaftlich von der ersten bis zur letzten Seite. Eine Geschichte gefüllt mit Intensität und von einem kleinen Licht, das die Dunkelheit zu vertreiben vermag.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Konnte mich nicht berühren

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Zum Inhalt:
Als Scarlet Crowley mit neuer Identität am Harkness College beginnt zu studieren, lernt sie schon nach kurzer Zeit Bridger McCaulley kennen. Beide haben Geheimnisse, die alles verändern könnten. ...

Zum Inhalt:
Als Scarlet Crowley mit neuer Identität am Harkness College beginnt zu studieren, lernt sie schon nach kurzer Zeit Bridger McCaulley kennen. Beide haben Geheimnisse, die alles verändern könnten. Nichts desto trotz scheint ihre Anziehung zueinander größer zu sein, als die Probleme, die sich immer mehr türmen …

Meine Meinung:
Nachdem ich schon den ersten Band der Ivy-Years Reihe sehr schön fand, bin ich mit relativ hohen Erwartungen an den 2.Band herangegangen. Leider konnte mich dieser Teil nicht so überzeugen, wie ich es gehofft hätte. Bridger McCaulley hatte ich noch ein wenig aus Band 1 im Gedächtnis und fand es toll, wie die Autorin ihn zum leben erweckt hat. Er ist ein starker, junger Mann, der für sein Alter schon zu viel durchmachen musste. Das gleiche gilt für Scarlet, die sich aus Angst vor ihrer Vergangenheit eine neue Identität zugelegt hat. Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass dieser mir ganz gut gefallen hat, leider habe ich aber eine Verschlechterung zu Band 1 gemerkt. Dieses Buch konnte mich mit der Story einfach nicht so fesseln und die Gefühle der Protagonisten kamen nur sehr selten bei mir an. Zum Schluss kam mir die Handlung auch Recht überladen vor, da sich all jenes abgespielt hat, was sich im Laufe des Buches angesammelt hat.

Fazit:
Der 2.Band der Ivy-Years Reihe lässt mich mit eher gemischten Gefühlen zurück, da mich die Handlung nicht packen konnte und ich leider keinen Draht zu den Protagonisten aufbauen konnte.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Poetisch im Schreibstil, Mittelmäßig im Handlungsverlauf

Für damals, für immer
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Zum Inhalt:
Evangeline hat die Liebe ihres Lebens getroffen und beide schweben im gemeinsamen Liebesglück. Doch nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes Eamon lässt er sie und ihr ungeborenes Kind zurück. ...

Zum Inhalt:
Evangeline hat die Liebe ihres Lebens getroffen und beide schweben im gemeinsamen Liebesglück. Doch nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes Eamon lässt er sie und ihr ungeborenes Kind zurück. Eamons bester Freund Dalton kümmert sich in dieser schweren Zeit um Evangeline und es scheint eine zarte Liebe aufzublühen, die von Schuld und Zweifeln in Frage gestellt wird …

Meine Meinung:
Als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich von dem Schreibstil, dem Aufbau und der allgemeinen Stimmung sehr begeistert. Leesa Cross - Smith hat einen besonderen Schreibstil, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Ich hatte oft meinen Textmarker in der Hand, um mir schöne Stellen, als Zitate zu markieren. Zu Beginn des ersten Kapitels wurde man sofort mit den Tatsachen konfrontiert. Evangeline erzählt von dem Tod ihres Ehemannes und ich bin sogleich in ihre Gefühlswelt eingetaucht. Auch die vorerst verwirrende Liebe zu Dalton wurde schon in Kapitel eins beschrieben. Diese sofortige Konfrontation mit den Tatsachen fand ich allerdings nicht schlimm, sondern hat zu der besonderen Erzählweise gepasst. Der Roman ist außerdem in 7 Abschnitte eingeteilt, in denen jeweils aus Evangelines, Eamons und Daltons Sicht der Dinge erzählt wird. Zudem arbeitet der Roman mit vielen Zeitsprüngen. Mit diesen hatte ich in dem ersten Drittel des Buches kein Problem, doch im Verlauf, haben sich diese Zeitsprünge unnötig in die Länge gezogen. Gerade Eamons Abschnitte, waren meiner Meinung nach mit vielen Nebensächlichkeiten und Details gefüllt, die nicht relevant für den Hauptstrang waren. Der Klappentext des Buches hat mich ehrlich gesagt auch etwas in die Irre geführt, da ich mich auf eine Liebesgeschichte zwischen Dalton und Evangeline eingestellt habe, doch diese kommt im gesamten Roman sehr kurz. Je mehr ich gelesen habe, desto verwirrter wurde ich, was meine Gefühle zu den Hauptprotagonisten und ihre Gefühle zueinander anging. Die Story ist stark Vergangenheitsorientiert und richtet sich vordergründig an die Zeit vor Eamons Tod. Mich hätte allerdings mehr interessiert, wie Dalton und Evangeline zusammen mit Noah (dem Kind von Evangeline und Eamon) den Tod von Eamon bewältigen und wie ihre Liebe nach diesem tragischen Vorfall wächst. Zum Ende des Buches habe ich zwar etwas Klarheit erhalten, was ihre Gefühle anging, doch die letzten Seiten haben nicht gereicht, um mich überzeugen zu können. Ich habe mir leider von der gesamten Geschichte etwas anderes erhofft und fand, dass der Klappentext zu wenig Aufschluss darüber gibt, um was es wirklich in dem Buch geht. Zusammengefasst war der Anfang von "Für damals, für immer" sehr stark und poetisch, dann wurde es zunehmend Vergangenheitsorientiert und in die Länge gezogen und zum Schluss passierte vieles Knall auf Fall.

Fazit:
Dieser Roman hatte sehr viel Potenzial, was den Handlungsstrang anging, doch leider ging es für mich in die falsche Richtung. Den Schreibstil kann ich dagegen nur loben, denn er war wirklich etwas ganz besonderes für mich.

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