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Veröffentlicht am 19.02.2020

Wundervoll

Das Mal der Götter 1: Berufen
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Ein wundervolles Buch mit einem ebenso schönen Schreibstil!

Von Anfang an haben mich die Welt und die Charaktere in ihren Bann gezogen. Die Welt und die Idee, dass die Götter alle 50 Jahre einen jungen ...

Ein wundervolles Buch mit einem ebenso schönen Schreibstil!

Von Anfang an haben mich die Welt und die Charaktere in ihren Bann gezogen. Die Welt und die Idee, dass die Götter alle 50 Jahre einen jungen Mann erwählen, der das Land regieren soll ist originell und hat mich sofort überzeugt. Endlich einmal kein korrupter König, sondern in diesem Fall sogar einer, der gar nicht König sein möchte. Das verspricht auf jeden Fall noch einiges an Spaß und Entwicklung im zweiten Band!

Unsere beiden Protagonisten sind Menschen, die beide ihre Machen und Eigenarten haben und trotzdem muss man sie einfach gern haben. Celeste hat eine harte Schale und ist nicht gerade auf den Mund gefallen. Ebenso jedoch Nate. Die beiden geraten ständig aneinander und es ist genau die Art von Reibung, bei der man weiß, dass früher oder später Funken sprühen werden.
Ich bin nicht sicher, wie viele Bücher diese Reihe insgesamt haben wird. Der erste Band führt einen jedoch erstmal ganz gemächlich in die Welt ein. Es passiert nichts weltbewegendes und es gibt auch keine große Dramatik - man sollte sich also auf eine ruhige Erzählung einstellen. Trotzdem wurde es nicht langweilig, denn die Charaktere sind es definitiv wert dieses Buch zu lesen. Es gibt erste Hinweise auf Gegner des bestehenden Systems und auch Hinweise auf weitere persönliche Verwicklungen. Zumindest habe ich bereits die ein oder andere Vermuten, dass eine gewisse Priesterin einmal eine romantische Beziehung mit einem einfachen Mann gehabt hat. Es gibt Raum für eine weitere Storyline, die die Götter selbst betrifft. Es gibt Geheimnisse des König, die es aufzudecken gilt.
Kurzum, ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Durchgeflogen

Der letzte erste Blick
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Ich bin geradezu durch dieses Buch durchgeflogen!
Direkt am Anfang hat es bei mir irgendwie klick gemacht und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig, nie bin ich beim ...

Ich bin geradezu durch dieses Buch durchgeflogen!
Direkt am Anfang hat es bei mir irgendwie klick gemacht und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig, nie bin ich beim Lesen ins Stocken geraten, musste überlegen was oder wer jetzt gemeint war und auch eine oder mehrere Passagen noch einmal lesen, weil ich z.B. unaufmerksam war oder mit den Gedanken woanders war, musste ich kaum. Die Story und die Charaktere haben mich schlichtweg gefesselt.

Natürlich gab es diese storyline - Junge und Mädchen lernen sich kennen, beide haben irgendein Geheimnis oder eine Vergangenheit vor der sie weglaufen - schon mehr als einmal. Hier wurde das Rad also definitiv nicht neu erfunden, aber das ist auch völlig in Ordnung, denn in New Adult gibt es nunmal nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten. Gäbe es kein "Geheimnis" wäre es auch langweilig und das Buch wohl auch ziemlich schnell vorbei. 😉
Was mir bei dieser Story jedoch sehr gefallen hat und was es meiner Meinung nach auch von anderen Büchern dieses Genres abgrenzt, sind der Humor und eine Protagonistin die sich nichts gefallen lässt. Und beide diese Dinge waren von Anfang an dabei.

Emery ist das typische Beispiel für "harte Schale, weicher Kern" und ist total liebenswürdig und tough.
Dylan ist der hilfsbereite nette Kerl von nebenan, dem leider eine falsche Abzweigung beinahe zum Verhängnis wird.

Allerdings glaube ich, dass die beiden ohne die ganzen Nebencharaktere (die alle wundervoll ausgearbeitet sind) oder die Dynamik zwischen den beiden (nämlich die ganzen humorvollen Streiche, die sie sich immer wieder spielen), bloß 0815 wären. Zum Glück ist das nicht der Fall. Die Geschichte lebt durch den Humor und die ganzen wundervollen Persönlichkeiten, die hier zusammenkommen und ist es definitiv wert gelesen zu werden.

P.S. die Auflösung am Ende fand ich etwas plötzlich. Ich hätte mir mehr Zusammenhang erwartet, wie beispielsweise mehr Blicke oder generell mehr "Versuche" in die Richtung, damit das Ganze glaubwürdiger wäre...

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Erstes Lynn Raven Buch

Seelenkuss
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Dies war das erste Buch von Lynn Raven das ich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön und ausgesprochen detailliert. Leider hat es mir eben dieses detailreiche schwer gemacht ...

Dies war das erste Buch von Lynn Raven das ich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön und ausgesprochen detailliert. Leider hat es mir eben dieses detailreiche schwer gemacht wirklich in das Buch hineinzukommen und mich richtig in die Charaktere einzufühlen.

Das Buch ist High Fantasy und man wird mit unglaublich vielen Informationen bombardiert. Da durchzublicken hat bei mir erst gegen Ende des Buches wirklich funktioniert und zu Beginn eher für Verwirrung gesorgt.
Viele Dinge, wie genauere Beschreibungen und die Herkunft der verschiedenen Rassen dieser Welt, wurden gänzlich weggelassen. Stattdessen wurden diese Themen nur kurz angeschnitten.

Auch spannendere Szenen kamen leider nicht als besonders spannend bei mir an. Dies lag ebenfalls an dem sehr detailreichen Schreibstil. Ich persönlich finde, dass spannende und actionreiche Szenen mit kürzeren Sätzen beschrieben werden sollten um die Schnelllebigkeit des Geschehens darzustellen. In Seelenkuss wurden jedoch auch solche Szenen mit langen und detaillierten Sätzen beschrieben.

Einen detailreichen und ausgeschmückten Schreibstil finde ich persönlich sehr schön. Leider war er hier aber teilweise etwas hinderlich, zumal er auch eher neutral wirkte und die Charaktere sowie die Handlung dadurch sehr flach blieben.

Nichtsdestotrotz werde ich auch anderen Büchern von Lynn Raven eine Chance geben und hoffe, dass diese mir besser gefallen werden.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Kann nicht mit Band 1 mithalten

Palace of Silk - Die Verräterin
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Enthält Spoiler




Leider kann dieser zweite Band nicht mit dem ersten mithalten. Ich hatte immer wieder Phasen in welchen ich das Gefühl hatte, dass absolut nichts passiert und im Großen und Ganzen hat ...

Enthält Spoiler




Leider kann dieser zweite Band nicht mit dem ersten mithalten. Ich hatte immer wieder Phasen in welchen ich das Gefühl hatte, dass absolut nichts passiert und im Großen und Ganzen hat sich dieser zweite Band wie ein Lückenfüller für mich angefühlt. Typical second-book-syndrome!

Unsere Protagonistin Rea ist mir leider auch immer wieder einfach nur auf den Nerv gegangen. Es gab zwischendurch mal Szenen in denen ich dachte sie hätte nun endlich die Kurve gekriegt, würde für sich selbst einstehen und endlich mal tun was gut für sie ist und nicht immer auf andere achten. Aber nein, im nächsten Moment wurde sie dann doch wieder schwach und tut was jemand anderes will.
Das beste Beispiel für dieses zwiegespaltene Verhalten ist in der Szene in der sie Robin dazu auffordert mit ihr gemeinsam auf den Protestmarsch zu gehen. In dieser Szene springt sie gefühlt 20 mal hin und her und denkt darüber nach ob sie ihn wirklich vor diese Wahl stellen kann und dass er das ja eigentlich nicht machen kann und dass es ja auch verständlich ist, denn immerhin ist er der Kronprinz von England und bla bla bla. Anstatt einfach mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen „so nicht, ich mache jetzt was ich will und was ich denke ist das Richtige“ kommt dann dieses Hin und Her.

Eine andere Sache die mich an diesem zweiten Band gestört hat ist die Heimlichtuerei von Ninon. Im ersten Band hatte sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden Frauen entwickelt und es schien mir, dass diese in Palace of Silk gelitten hat.
Für große Verwirrung dagegen hatte die Beziehung zischen Blanc, Rene und dem Comte gesorgt - ich habe das Gefühl bis zum Schluss nicht zu 100% da durchgeblickt zu haben.

Ebenfalls die Storyline rund um Madame Hiver und letztlich auch die Auflösung hinter dieser Person hat mich nicht gänzlich überzeugt - ich denke aber, dass man dazu im dritten Band noch etwas mehr erfahren könnte und ich hoffe sehr, dass sich Madame Hiver als Person noch etwas ausführlicher erleben lassen wird.

Alles in allem leider ein enttäuschender zweiter Band, der jedoch trotzdem ein paar gute Szenen hatte und auch den ein oder anderen Plottwist beinhaltet, den ich erst ganz kurz vorher erst erahnt hatte. Den dritten Band werde ich trotzdem lesen - auch wenn ich der Reihe eine kleine Pause geben werde...

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Gutes Buch mit Startschwierigkeiten

Palace of Glass - Die Wächterin
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Palace of Glass war ein gutes Buch, das für mich leider ein paar Startschwierigkeiten hatte. Ungefähr die ersten 50% des Buchs, kamen nur langsam in Fahrt. Natürlich ist dies ein Fantasyroman, der ein ...

Palace of Glass war ein gutes Buch, das für mich leider ein paar Startschwierigkeiten hatte. Ungefähr die ersten 50% des Buchs, kamen nur langsam in Fahrt. Natürlich ist dies ein Fantasyroman, der ein gewisses Maß an Worldbuilding beinhaltet, jedoch basierte die Welt auf einer Zukunftsvision unserer Welt mit „lediglich“ anderen Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Normen. Aus diesem Grund hätte es meiner Meinung nach doch ein wenig schneller gehen können.

Die Welt an sich ist eine absolut furchtbare. Berührungen und somit zwischenmenschliche Beziehungen sind nicht erlaubt und werden sogar bestraft. Haut zu zeigen, keine Handschuhe oder hohe Krägen, die den Großteil des Gesichts verbergen, zu tragen ist verpönt, gilt als unschicklich und wird hauptsächlich sogar mit Prostituierten und Schauspielern (welche ungefähr auf der selben Stufe stehen) in Verbindung gebracht.
Nicht einmal im eigenen Haushalt sind Berührungen oder Umarmungen erlaubt. Aus diesem Grund haben alle Häuser und Wohnungen weiße Vorhänge, durch die man Silhouetten erkennen kann. Dunkle Vorhänge bedeuten, dass man etwas zu verbergen hat.
Die Welt und Gesellschaft in der unsere Protagonistin Rea lebt wird in sehr großer Detailgetreue dargestellt, was das alles sehr greifbar macht, aber eben auch zeigt wie streng und einfach schlimm diese Welt ist.

Aber was ist der Grund für diese vielen Regeln und Verbote? - Magdalenen. Menschen, die durch Berührung Gedanken lesen können, Gedanken und Erinnerungen verändern können und Nicht-Magdalenen dadurch manipulieren können. Rea ist eine solche Magdalena und bekommt durch ihre Kariere als Straßenkämpferin den Job als persönlicher Bodyguard des Prinzen.

Was Rea als Protagonistin betrifft muss ich leider sagen, dass ich zunächst nicht wirklich mit ihr warm wurde. Auch gegen Ende konnte ich mich nicht komplett mit ihr identifizieren, konnte sie jedoch durch Einblicke in ihre Vergangenheit und Gefühlswelt besser verstehen.
Was die Nebencharaktere angeht - von denen es tatsächlich eine ganze Reihe gibt - muss ich sagen, dass diese wirklich allesamt sehr gut dargestellt wurden. Die Autorin hat die Fähigkeit uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu schicken. Die Sympathiepunkte der einzelnen Personas gingen ständig raus und runter. Man mochte einen Charakter zu Beginn mögen, wurde ihm dann misstrauisch gegenüber, war verwirrt über seine/ ihre Intentionen, fand sich auf einmal völlig schockiert wieder weil er/ sie etwas unvorstellbares getan hatte, hasste den Charakter abgrundtief im nächsten Kapitel und musste gegen Ende feststellen; „Hey, eigentlich ist diese Person ja doch total in Ordnung und hatte ihre Gründe für die vorherigen Aktionen.“
Um es kurz und knackig zu machen: Es war ein wilder Ritt!

Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren waren wirr. Die Dynamiken in diesen änderten sich beinahe ebenso häufig wie meine Sympathiepunkte für diese.
Leider gibt es auch einen Fall von almost-insta-love. Es war nicht so, dass unsere Protagonistin sich augenblicklich unsterblich in den Prinzen verliebt, jedoch kamen diese Gefühle trotzdem etwas schnell für meinen Geschmack. Sie hatte plötzlich diese tiefgreifenden Gefühle und war verliebt und ich saß nur auf meiner Couch und dachte mir „Hä?“. Ich war mir nicht sicher woher diese Entwicklung auf einmal kam. Süß war es trotzdem irgendwie, auch wenn die Love-Interest für meinen Geschmack etwas zu schwach war - auf emotionaler Ebene. Der Prinz hatte zu wenig Selbstvertrauen, war zu weinerlich und einfach … ja schwach.

Das Ende war schnell und rasant und irgendwann konnte ich das Buch dann doch nicht mehr aus der Hand legen und musste es einfach zu Ende lesen. Es gab ein großes Finale und einen großen Cliffhanger und ja ich werde den nächsten Band lesen und hoffentlich keine Probleme mehr mit dem Einstieg haben.

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