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Veröffentlicht am 14.04.2026

Spannend, magisch und geheimnisvoll!

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine
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Inhaltsangabe:
Das beschauliche Städtchen Hohenburg ist in Gefahr. Die Wechselbälger haben immer noch nur ein Ziel, sie wollen das Tor zur Anderswelt finden. Dafür schrecken sie vor nichts zurück, auch ...

Inhaltsangabe:
Das beschauliche Städtchen Hohenburg ist in Gefahr. Die Wechselbälger haben immer noch nur ein Ziel, sie wollen das Tor zur Anderswelt finden. Dafür schrecken sie vor nichts zurück, auch nicht davor, das Leben vieler Menschen zu gefährden, um mit einem uralten und sehr gefährlichen Wesen einen Pakt einzugehen. Können Irida und ihre Freunde das verhindern? Und vor allem, wird es ihnen gelingen, die Rätsel um die Wechselbälger endgültig zu lösen?

Meine Meinung:
„Irida und das Rätsel der Ruine“ von Markus Heitz ist die großartige Fortsetzung der Reihe rund um Irida und ihre Freunde, die Furchtlosen und setzt fast direkt am Ende des ersten Bands an. Schon von ihm war ich total begeistert, aber „Irida und das Rätsel der Ruine“ hat mir sogar noch eine Spur besser gefallen. Daran haben vor allem die gekonnt platzierten Perspektivenwechsel in der Erzählung einen großen Anteil, durch die man nun auch einen Blick in die Welt der „Bösewichte“ erlangt.

Auch diesmal begegnen dem Leser auch lieb gewonnene Charaktere, ebenso wie bekannte und neue bösartige und mystische Wesen.
Allen voran Irida und ihre Freunde, die auch diesmal wieder versuchen, die Wechselbälger daran zu hindern, das Tor zur Anderswelt zu finden. Dabei werden sie nicht nur mit vielen Rätseln und Geheimnissen konfrontiert, die es zu lösen gilt, sondern auch mit vielen unerwarteten Wendungen. Ich habe die Furchtlosen gerne bei allen Gefahren und Plot Twists, denen sie im Laufe der Handlung ausgesetzt sind, begleitet und war immer gespannt darauf, welchen Widrigkeiten sie sich noch stellen müssen und ob sie es schaffen werden, die Anderswelt zu retten. Aber neben ihrer innigen Freundschaft und Loyalität mochte ich an ihnen am meisten, dass sie sich gegenseitig so akzeptieren wie sie sind, ohne einander zu verurteilen und dem Leser auf diese Weise zeigen, dass jeder Mensch wertvoll ist, egal welchen „Makel“ er zu haben scheint.

Auch die anderen Wesen und Charaktere, gut oder böse, wurden von Markus Heitz gut durchdacht und mit einer großen Liebe zum Detail entwickelt. Dadurch tragen sie nicht nur enorm dazu bei, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, sie bringen auch ein großes Maß an Mystik und Magie mit in die Handlung, was maßgeblich für den Erfolg der Geschichte mitverantwortlich ist. Besonders bei Iridas Onkel Ardo musste ich oft schmunzeln. Mit seiner manchmal etwas seltsamen, manchmal auch lustigen und dabei doch auch sehr liebenswerten Art, hat er in die Handlung eine gute Portion Humor mit eingebracht.

Den Schreibstil von Markus Heitz mochte ich auch diesmal wieder sehr. Mit seiner bildhaften und mitreißenden Schreibweise trägt er nicht nur dazu bei, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, er schafft es damit auch, die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten.

So trägt auch die von ihm erschaffene Welt einen großen Teil dazu bei. Neben dem kleinen Städtchen Hohenburg mit seinen mystischen Sagen und Legenden, den Ruinen, der Buntsandsteinhöhle und der vielen sagenumwobenen Figuren, hat vor allem die Welt der Trolle und die geheimnisvolle Anderswelt einen großen Anteil daran.
Ich war stellenweise so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und es quasi in einem Rutsch durchgelesen habe.

Wie schon beim ersten Band, so ist das Cover auch diesmal wieder wunderschön gestaltet und passt perfekt zu seinem Vorgänger. Mit seinen dunkel gehaltenen Farben und der etwas düster und gefährlich anmutenden Illustration von Irida und den Furchtlosen, versprüht es nicht nur etwas Geheimnisvolles, sondern man erkennt sofort, dass es sich hier um eine extrem spannende Geschichte handelt. Auch der in den gleichen Farben gehaltene Farbschnitt unterstreicht diesen Eindruck noch einmal deutlich.

Fazit:
„Irida und das Rätsel der Ruine“ ist eine großartige Geschichte für Groß und Klein ab 11 Jahren, die gerne spannende Bücher voller Geheimnisse, Magie, alten Legenden und bedingungsloser Freundschaft lesen und die sich auch von mystischen Kreaturen und großen Gefahren nicht abschrecken lassen. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es weiter geht und kann es kaum erwarten, bis der nächste Band endlich erscheint.

Ich kann es jedem nur ans Herz legen und vergebe 5 von 5*.




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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2026

Warmherzig, tiefgründig, einfach grandios!

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Meine Meinung:
„The Knockout Contract“ ist eine warmherzige Sports-Romance, die vor allem durch ihre großartigen Charaktere begeistert.

Es war mein erstes Buch von Stefanie Santer und es hat mich nicht ...

Meine Meinung:
„The Knockout Contract“ ist eine warmherzige Sports-Romance, die vor allem durch ihre großartigen Charaktere begeistert.

Es war mein erstes Buch von Stefanie Santer und es hat mich nicht nur restlos begeistert, sondern sich auch als mein aktuelles Jahreshighlight entpuppt.

Dies liegt vor allem an den wunderbaren und mit viel Liebe entwickelten Charakteren. Allen voran Lainey und Parker, deren Dynamik nicht allein nur von einer knisternden Anziehung und extrem witzigen Dialogen geprägt ist, sondern auch von einem großartigen Zusammenspiel der beiden Protagonisten. Lainey und Parker haben beide ihre eigenen Lasten zu tragen und könnten unterschiedlicher nicht sein, wodurch die Handlung nicht nur lebendiger wird, sondern auch eine gehörige Portion Tiefe bekommt. Dies lässt die Charaktere authentischer und nahbarer wirken und das Lesen macht dadurch noch mehr Spaß. So war ich zwischenzeitlich so von dieser Geschichte gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Lainey die zielstrebige Medizinstudentin mit ihrer liebenswerten Art, die Parker mit ihrer Schlagfertigkeit immer etwas entgegenzusetzen hat, und deren Ex-Freund nun auch noch ausgerechnet ihre Schwester heiratet. Sie wirkt gleichzeitig stark und verletzlich und je mehr man liest, desto deutlicher kommt auch eine unsichere Seite von ihr zum Vorschein. Ich habe sie von der ersten Zeile an in mein Herz geschlossen.

Auch Parker, den gutaussehenden College MMA Champion mochte ich mit seiner lockeren, witzigen Art auf Anhieb. Doch trotz aller Lässigkeit lernt man beim Lesen auch eine andere Seite von ihm kennen. Und während sie sich im Laufe der Handlung besser kennenlernen, müssen sie sich fragen, ob der von ihnen geschlossenen Fake-Dating-Vertrag es wirklich Wert ist, eingehalten zu werden.

Es war mir eine Freude, den beiden dabei zuzusehen, wie sie sowohl aneinander, miteinander als auch über sich hinaus gewachsen sind.

Die einzelnen Kapitel sind sowohl aus Sicht von Lainey als auch Parker erzählt. Dadurch ist es mir extrem leicht gefallen, mich in sie hineinzuversetzen. Ich bin ein großer Fan dieser Erzählweise, da man als Leser so einen extrem guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere bekommt und das Gefühl hat, sie besser kennenzulernen.

Mit ihrer fesselnden, spritzigen und angenehmen Schreibweise hat mich Stefanie Santer restlos begeistert. Sie hat eine besondere Art, diese Geschichte zu erzählen und schafft es auf gekonnte Weise, Humor und tiefgründige Themen miteinander zu verbinden.

Auch von der Optik ist „The Knockout Contract“ ein absoluter Hingucker. Sowohl farblich, als auch mit Lainey und Parker auf dem Cover und dem in der ersten Auflage enthaltenen Farbschnitt hat es auch optisch sofort mein Interesse geweckt.

Fazit:
„The Knockout Contract“ ist ein großartiges Buch voller liebevoll ausgearbeiteter Charaktere und einer überaus gelungenen Mischung aus Tiefgang und Humor, und für mich ein absolutes Highlight. Perfekt für alle, die gerne Sports-Romance und Fake-Dating lesen.

Ich kann es aus vollem Herzen empfehlen und freue mich jetzt schon auf Band 2.
So vergebe ich aus vollem Herzen 5/5*.



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Veröffentlicht am 20.03.2026

Melody, die Geister und große Gefühle!

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Inhaltsangabe:
Melody hat eine ungewöhnliche Gabe. Wie alle weiblichen Mitglieder ihrer Familie kann sie Geister sehen. Also gründet sie die Girls Ghostbusting Agency, um gemeinsam mit ihrer besten Freundin ...

Inhaltsangabe:
Melody hat eine ungewöhnliche Gabe. Wie alle weiblichen Mitglieder ihrer Familie kann sie Geister sehen. Also gründet sie die Girls Ghostbusting Agency, um gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina und ihrem Assistenten Art Elliot, auf Geisterjagd zu gehen. Doch schon bei ihrem ersten Fall treffen sie ausgerechnet auf Melodys Exfreund und erklärtem Erzfeind Leo Dark, der ebenso wie Melody Geister sehen kann. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, tritt auch noch Fletcher Gunn auf den Plan, der gut aussehende Reporter, der nichts besseres zu tun hat, als Melodys Familie zu schaden. Und bald sind es nicht nur die Geister, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.

Meine Meinung:
„The Girls Ghostbusting Agency - Crazy Spooky Love“, die neue spooky Romance von Josie Silver hat mich nicht nur optisch neugierig gemacht, auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen. Es war mein erstes Buch von ihr und es hat meine Erwartungen komplett erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Dies liegt vor allem an dem wunderbaren Schreibstil von Josie Silver. Sie schreibt so detailliert, mitreißend und mit viel Humor, dass sich nicht nur die Geschichte locker und leicht lesen lässt, sondern ich diese auch in einem Rutsch durchgelesen und regelrecht verschlungen habe.

Aber auch die außergewöhnliche Handlung und die witzigen Dialoge, bei denen ich doch des Öfteren lauthals loslachen musste, tragen ebenso dazu bei, wie die extrem unterschiedlichen und meist liebenswerten Charaktere, lebendig oder auch nicht, die einem beim Lesen so begegnen.

Allen voran Melody Bittersweet und ihre beste Freundin und rechte Hand Marina, die mir beide sofort ans Herz gewachsen sind. Ihre tiefe Freundschaft ist sofort spürbar, ebenso wie ihre Verbundenheit und Loyalität füreinander.
Melody mochte ich mit ihrer sarkastischen und gleichsam herzlichen Art auf Anhieb. Sie liebt Süßigkeiten und vor allem die selbst gebackenen Köstlichkeiten von Marinas Nonna, weshalb diese mit Argusaugen über die Keksdose ihrer Oma wacht. Melody macht das Beste aus ihrer Fähigkeit, Geister sehen zu können, obwohl sie genau diese Gabe schon ein ums andere Mal in ebenso peinliche wie auch extrem lustige Situationen gebracht hat.
Auch Marina war mir mit ihrer lustigen, schlagfertigen und doch auch tiefgründigen Art von der ersten Zeile an sehr sympathisch.
Ich habe die Dynamik unter den beiden Freundinnen so sehr geliebt.

Doch auch das Zusammenspiel zwischen Melody und Leo Dark, größter Konkurrent und Ex, und dem ebenso gutaussehenden wie selbstgefälligen Reporter Fletcher Gunn mochte ich sehr. Genau die Kombination dieser Charaktere bringt nicht nur das gewisse Etwas in die Geschichte, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Figuren authentisch anfühlen.

Aber neben diesen gibt es auch noch viele andere tolle Charaktere, die einem beim Lesen begegnen und die von Josie Silver mit größter Liebe zum Detail entwickelt wurden. Allen voran Art, der liebenswerte Assistent von Melody und Marina, der eigentlich Angst vor Geistern hat und der sich trotzdem auf diesen Job einlässt. Oder Melodys Mutter und ihre Großmutter, die mich durch ihre Eigenarten nicht nur einmal zum Lachen gebracht haben. Und nicht zu vergessen die Geister, denen Melody und ihre Freunde begegnen. Denn auch sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Handlung und tragen mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten enorm zum Erfolg dieser Geschichte bei.

Fazit:
„The Girls Ghostbusting Agency - Crazy Spooky Love“ ist eine warmherzige, witzige Geschichte, die vor allem von ihren wundervollen Charakteren und natürlich den Geistern lebt. Auch wenn man bei dieser spooky RomCom keinen großen Gruselfaktor erwarten darf, so ist es doch ein absolut gelungener Reihenauftakt, der mich von Anfang bis Ende absolut von sich begeistern konnte. Das perfekte Buch für alle, die außergewöhnliche cosy Geschichten lieben und sich auch vor Geistern nicht fürchten.
Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und kann es kaum erwarten, bis ich endlich erfahre, wie es weiter geht.
Daher vergebe ich von Herzen 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Der Traum von Olympia oder doch die große Liebe?

One Date to Gold
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Inhaltsangabe:
Endlich bei Olympia. Für Amie scheint ein Traum wahr zu werden. Doch als dieser zu scheitern droht, bietet ihr ausgerechnet Hunter, der Kapitän des USA Eishockeyteams einen Deal an. Sie ...

Inhaltsangabe:
Endlich bei Olympia. Für Amie scheint ein Traum wahr zu werden. Doch als dieser zu scheitern droht, bietet ihr ausgerechnet Hunter, der Kapitän des USA Eishockeyteams einen Deal an. Sie soll seine Freundin spielen, dafür beschützt er sie vor der Presse. Für Amie ist eins klar, es müssen klare Regeln her! Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr drohen diese gebrochen zu werden, denn plötzlich fühlt sich das Fake gar nicht mehr so Fake an.

Meine Meinung:
Mit „One Date to Gold“ entführt Ivy Leagh ihre Leser zu den Olympischen Winterspielen 2026 und mitten in eine warmherzige und tiefgründige Sports-Romance, die mich von der ersten Zeile an komplett in ihren Bann gezogen hat. Für mich war es das erste Buch von ihr und es wird definitiv nicht mein Letztes von ihr bleiben.

Dies liegt aber nicht allein nur an der mitreißenden Handlung und dem grandiosen Setting, sondern auch an der großartigen Schreibweise von Ivy Leagh. Sie schreibt so gefühlvoll, mitreißend und detailliert und schafft dadurch auf wunderbare Weise, große Gefühle und ernste Themen miteinander zu verbinden, wobei sie auch für eine gute Prise Humor sorgt.

Doch nicht nur das allein ist dafür verantwortlich, dass sich „One Date to Gold“ so flüssig lesen lässt, auch die authentischen Charaktere und das großartige Zusammenspiel der beiden Protagonisten trägt enorm dazu bei. Schon bei der ersten Begegnung von Amie und Hunter ist die besondere Dynamik zwischen ihnen, die geprägt ist von witzigen Dialogen bei dem sich ein Schlagabtausch an den anderen reiht, und dem nicht übersehbaren Knistern, das von der ersten Minute zwischen ihnen herrscht, deutlich zu spüren.

Die einzelnen Kapitel beginnen mit einer treffenden Überschrift sowie einer kleiner Abbildung und sind abwechselnd aus der Perspektive von Amie und von Hunter geschrieben, was ich immer besonders mag, denn so hat man das Gefühl, die Charaktere besser kennenzulernen und sich besser in sie hineinversetzen zu können.

Amie ist eine liebenswerte, junge Frau, die schon einige Schicksalsschläge erleiden musste, wodurch ihr Traum von Olympia fast geplatzt wäre. Aufgrund dieser schlechten Erfahrungen wird sie von Ängsten und Selbstzweifeln geplagt. Ich mochte sie mit ihrer zielstrebigen, direkten und witzigen Art sofort. Es war mir eine Freude, sie bei ihrem großen Traum begleiten zu dürfen, wobei ich sie im Laufe der Handlung mehr und mehr in mein Herz geschlossen habe und sie sich nicht mehr nur wie ein Buchcharakter angefühlt hat, sondern viel mehr wie eine Buchfreundin, die man durch alle Phasen des Lebens begleiten möchte. Ich habe sie gerne durch alle Höhen und Tiefen begleitet, mit ihr gelacht und geweint und ihr mit Freude dabei zugesehen, wie sie über sich hinaus gewachsen ist.

Auch Hunter war mir sehr sympathisch. Als einer der besten NHL Spieler steht er immer und überall im Fokus der Öffentlichkeit und der Presse. Zwar erfüllt er mit seinem Auftreten in der Öffentlichkeit das Klischee eines Spitzensportlers mit riesigem Ego und doch merkt man gleich, dass es da noch eine andere Seite an ihm gibt. Doch je weiter man ihn kennenlernen und hinter seine Fassade blicken kann, desto mehr erkennt man, dass auch er es im Leben nicht immer nur einfach hatte.

Doch nicht nur Amie und Hunter allein machen diese Geschichte zu einem wahren Lesevergnügen, auch die anderen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften wurden von Ivy Leagh mit viel Liebe entwickelt.
Allen voran Evie, eine Snowboarderin für das Team USA, die mit ihrer herzlichen und liebevollen Art nicht nur Amies Leben bereichert. Auch Hunters Teamkollegen sorgen für eine Extraportion Witz, wodurch die Handlung eine Leichtigkeit und zusätzlichen Schwung erhält.

Die Gestaltung des Covers mag ich sehr. Ich finde es schön, dass es eher schlicht gehalten ist und nur die beiden Protagonisten darauf zu sehen sind. Mit dieser Illustration und den gewählten Farben passt es nicht nur hervorragend zur Geschichte, sondern man erkennt auch direkt, worum es in dem Buch geht. Und der in der ersten Auflage enthaltene Farbschnitt ist ein absolutes Highlight, das nicht nur farblich perfekt auf das Cover abgestimmt ist, sondern es auch perfekt ergänzt, ebenso wie die Illustrationen, die sich vorne und hinten im Buch befinden.

Fazit:
„One Date to Gold“ ist eine wundervolle und tiefgründige Sports-Romance, die ich von ganzem Herzen empfehlen kann. Sie ist nicht nur voller Herz, Gefühl und Witz, sondern punktet ebenso mit starken, authentischen Charakteren und der großartigen Schreibweise von Ivy Leagh.
Und das grandiose Setting hat mich nicht nur in absolute Winterstimmung versetzt, sondern auch schon richtig auf die Olympischen Winterspiele eingestimmt.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Vampire, Gladiatorenkämpfe und eine starke Protagonistin!

We Who Will Die
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Inhaltsangabe:
Um das Leben ihres Bruders zu retten, schließt Arvelle einen tödlichen Schuldschwur mit einem gefährlichen Vampir. Als Gegenleistung für sein Leben ist sie nun nicht nur gezwungen, den Imperator ...

Inhaltsangabe:
Um das Leben ihres Bruders zu retten, schließt Arvelle einen tödlichen Schuldschwur mit einem gefährlichen Vampir. Als Gegenleistung für sein Leben ist sie nun nicht nur gezwungen, den Imperator zu töten, sondern auch an der Auslese anzutreten, bei der die besten Kämpfer des Landes in der Arena des grausamen Herrschers gegeneinander kämpfen. Als sich Arvelle plötzlich mitten in einer Verschwörung befindet und ihr Leben nicht nur durch die Wettkämpfe und gefährlichen Gegner bedroht wird, muss sie sich fragen, wem sie noch trauen kann.

Meine Meinung:
Mit ihrer neuen Romantasy „We Who Will Die“ hat Stacia Stark einen großartigen Auftakt zur Empire of Blood-Reihe geschaffen, der vor allem mit einem grandiosen Setting punktet. So begegnet dem Leser neben perfekt ausgearbeiteten Charakteren und gefährlichen Vampiren, auch eine Welt, die mich mit seinem Machtgefüge und den brutalen Kämpfen sehr an das alte Rom erinnert.

Für mich war es das erstes Buch dieser Autorin und es hat mich von der ersten bis zur letzen Zeile komplett in seinen Bann gezogen. Dies liegt nicht allein nur an der düsteren und brutalen Atmosphäre der Geschichte und der tollen Optik des Buches, dessen eindrucksvoll gestaltetes Cover mit seiner sandigen Textur perfekt zum Setting passt und das nebenbei noch mit einem wunderschönen Farbschnitt daherkommt, sondern auch an dem grandiosen Schreibstil von Stacia Stark. Ihre Schreibweise ist so detailliert, gefühlvoll und ausdrucksstark, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Direkt zu Beginn lernt man die junge Arvelle kennen und wird direkt mitten in die mitreißende Geschichte voller Magie, tödlichen Wettkämpfen und Intrigen hineinkatapultiert.
Arvelle ist eine authentische und außerordentlich starke Protagonistin, die es in ihrem bisherigen Leben nicht leicht hatte und die sich deshalb durch nichts und niemanden unterkriegen lässt, egal, was das Leben noch für sie bereit hält. So kämpft sie nicht nur für sich, sondern für alle, die sie liebt und die ihr wichtig sind und stellt sich allen Herausforderungen mit großem Mut entgegen. Ich mochte sie mit ihrer loyalen und liebenswerten Art auf Anhieb und habe sie gerne durch alle Gefahren und Prüfungen, die ihr im Laufe der Geschichte so begegnen, begleitet und mich des Öfteren gefragt, wem sie trauen kann und wem nicht.

Auch die männlichen Protagonisten Rorrik und Tiernon machen diese Geschichte so lesenswert. Mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften und vielen Geheimnissen bringen sie nicht nur eine extra Portion Dramatik mit in die Geschichte, sie sorgen auch für eine großartige Dynamik zwischen ihnen und Arvelle.

Aber auch die anderen Charaktere ob gut oder böse, die einem beim Lesen noch so begegnen, wurden von der Autorin mit viel Liebe erschaffen und sind für die Handlung absolut unerlässlich.

Fazit:
„Empire of Blood - We Who Will Die“ ist eine gelungene Romantasy, die vor allem von dem grandiosen Setting und den tollen Charakteren lebt. Diese sorgen, ebenso wie die düstere, brutale und voller Intrigen und unerwarteter Wendungen gespickte Handlung, für ein großartiges Leseerlebnis, bei dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich kann es kaum erwarten bis Band 2 erscheint, auch wenn das vermutlich noch einige Zeit dauern wird, und ich endlich erfahre, wie es mit Arvelle, Rorrik und Tiernon weitergeht.
Ich kann es allen, die gerne düstere Romantasy mit Vampiren und tödlichen Kämpfen lesen, aus vollem Herzen empfehlen.
Ich gebe diesem Buch 5 von 5*.

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