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Veröffentlicht am 20.02.2026

Mode, Liebe, Intrigen und ganz viel Paris!

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Inhaltsangabe:
Nach einer schlimmen Trennung folgt Elodie ihrem Vater und ihrer Schwester nach Paris, um bei der Rettung des Familienunternehmens zu helfen. Es ist ein schmerzhafter Weg in ihre eigene ...

Inhaltsangabe:
Nach einer schlimmen Trennung folgt Elodie ihrem Vater und ihrer Schwester nach Paris, um bei der Rettung des Familienunternehmens zu helfen. Es ist ein schmerzhafter Weg in ihre eigene Vergangenheit, denn seit dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter, hat sie nicht nur Paris für lange Zeit den Rücken gekehrt, sondern auch ihrer Liebe zur Mode und Bouttier Couture. Kaum angekommen trifft sie neben Gabriel, der schon früher ihre Gefühle durcheinanderbrachte und der ihr Herz immer noch schneller schlagen lässt, auch Adam wieder, Sohn von Le Blanc, dem größten Konkurrenten der Familie, mit dem sie eine unvergessliche Nacht verbindet. Und zwischen Glitzer, Glamour und Geheimnissen muss Elodie herausfinden, für wen ihr Herz schlägt und welches Risiko sie gewillt ist einzugehen.

Meine Meinung:
Mit „Les Bouttiers - Wir sind jetzt“ entführt Antonia Wesseling ihre Leser in die schillernde Pariser Modewelt. Es war mein erstes Buch von ihr und sie hat mich nicht nur mit einer mitreißenden Geschichte überzeugt, sondern auch mit einem grandiosen Setting und ihrem wirklich großartigen Schreibstil.

Antonia Wesseling schreibt so detailliert und voller Gefühl und beweist dabei auch ein hervorragendes Talent, eine gute Portion Tiefgang in die Handlung einfließen zu lassen, was sie ebenso greifbar wie authentisch erscheinen lässt.

Das Setting ist einfach grandios, ich habe es vom ersten Moment an geliebt. Die schillernde Pariser Modewelt ist so ausführlich beschrieben, dass sich bei mir sofort das Gefühl eingestellt hat, mittendrin und ein Teil dieser Geschichte zu sein. Dabei steht neben allerlei atemberaubenden Designs und glitzernden Modenschauen, vor allem die Rettung des Modehauses Bouttier Couture im Fokus und zeigt neben all dem Glamour auch die Schattenseiten der Modewelt.

Im Zentrum stehen Elodie, Adam und Gabriel, aus deren Sicht die einzelnen Kapitel abwechselnd erzählt werden. Das hat mir besonders gut gefallen, da ich so das Gefühl hatte, sie alle drei besser kennenzulernen und einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu bekommen, wodurch ich ihre Handlungen und Beweggründe wesentlich besser verstehen konnte.

Elodie, Gabriel und Adam bilden das zentrale Love-Triangle dieser Geschichte. Ihre Dynamik ist geprägt von Konflikten, Geheimnissen und Gefühlen, was durch viele, teils emotionale und witzige Dialoge noch authentischer wirkt. Ich fand sie alle drei großartig, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer so ganz nachvollziehen konnte.

Elodie ist eine liebenswerte und starke Protagonistin. Ihr Leben ist durch den Unfalltod ihrer Mutter stark geprägt worden und doch lässt sie sich durch nichts und niemanden unterkriegen. Sie kämpft für das was ihr wichtig ist, allen Widrigkeiten zum Trotz. Ich habe sie von der ersten Zeile an in mein Herz geschlossen und sie gerne durch alle Höhen und Tiefen begleitet und mit ihr gelitten und gelacht,

Gabriel begegnet einem eher als mürrischer Charakter, dessen Leben sich hauptsächlich um Bouttier Couture dreht. Er scheint mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen zu haben und auch das ein oder andere Geheimnis zu verbergen und auch über Elodies Rückkehr scheint er sich nicht gerade zu freuen. Doch je mehr ich ihn im Laufe der Handlung kennenlernen durfte, desto mehr konnte ich auch eine andere Seite an ihm entdecken und begann, sein Verhalten mehr und mehr zu verstehen.

Adam ist mit seiner direkten und draufgängerischen Art das komplette Gegenteil von Adam. Er hat so eine lockere und sehr von sich überzeugte Art an sich, mit der er seine Mitmenschen in seinen Bann zieht. Und trotzdem macht es von Beginn an den Eindruck, als habe er etwas zu verbergen.

Aber auch die vielen Nebencharaktere, die einem beim Lesen so begegnen, wurden von Antonia Wesseling mit großer Sorgfalt im Hinblick auf die Geschichte entwickelt. Sie verleihen der Handlung neben einer extra Portion Spannung auch noch ein gehöriges Maß an Humor.

Fazit:
„Les Bouttiers - Wir sind jetzt“ ist eine ebenso romantische wie tiefgründige Geschichten über die schillernde Pariser Modewelt und ihre Schattenseiten, die neben authentischen Charakteren und einer spannenden Handlung, vor allem mit einem grandiosen Setting und einem großartigen Schreibstil punktet.
Ich bin schon jetzt sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Für alle die Paris lieben und gerne Bücher voller Intrigen und Geheimnissen lesen, in denen neben großen Gefühlen auch ernsthafte Themen vorkommen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Zwischen Football, Cheerleading und Gefühlen!

Cheer for Love
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Inhaltsangabe:
Da Ella kurz vor der Abreise ins gemeinsame Auslandsjahr von ihrem Freund verlassen wird, muss sie nun allein nach Nashville reisen. Dort trifft sie neben neuen Freunden auch auf Hudson ...

Inhaltsangabe:
Da Ella kurz vor der Abreise ins gemeinsame Auslandsjahr von ihrem Freund verlassen wird, muss sie nun allein nach Nashville reisen. Dort trifft sie neben neuen Freunden auch auf Hudson Fox, den berüchtigten Star-Quarterback der Whitland University.
Und während Ella beweisen will, dass sie zu recht Mitglied im Cheer Squad ist, versucht sie sich nicht durch Hudson ablenken zu lassen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto weniger kann sie die aufkeimenden Gefühle ignorieren.

Meine Meinung:
„Cheer for Love“, die neue Sports-Romance von Ki Stephens punktet nicht nur mit einer wunderschönen Optik, an der ich vor allem die perfekt gelungene Illustration von Ella und Hudson auf dem Footballfeld mag, sondern auch mit großartigen Charakteren, einem gelungenen Setting und viel Cheerleading-Vibes. Neben einer mitreißenden Handlung steht hier vor allem das Cheerleading, nebst Training und Fachbegriffen im Vordergrund. Und obwohl ich, was das Cheerleading betrifft nicht ganz so versiert bin, fand ich das Thema doch spannend und sehr gut umgesetzt. Ellas Liebe zu diesem Sport ist durch die Handlung hinweg allgegenwärtig spürbar.

Nicht nur das allein macht diese Geschichte lesenswert, auch die darin behandelten tiefgründigen Themen und die liebenswerten Charaktere, die auf mich einen authentischen Eindruck machen, sorgen für ein großartiges Leseerlebnis. Beide Protagonisten müssen sich im Laufe der Handlung nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit und der Zukunft auseinandersetzen, sondern auch mit allerlei Hindernissen, die sich ihnen in den Weg stellen, sowie den aufkeimenden Gefühlen füreinander.

Sie sind, meiner Meinung nach, ein tolles Paar und passen einfach hervorragend zueinander. Von Anfang an verbindet Ella und Hudson eine grandiose Dynamik, die nicht nur von dem enormen Knistern zwischen ihnen lebt, sondern auch von vielen witzigen Dialogen, bei denen ich des Öfteren herzhaft loslachen musste.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ella und von Hudson erzählt. Diese Erzählweise bringt dem Leser nicht nur die einzelnen Charaktere näher, sondern man bekommt durch sie auch einen besseren Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt.

Ella ist eine ausgesprochen starke Protagonistin, die für ihre Ziele kämpft und für ihren Cheerleading-Traum hart trainiert. Dabei lässt sie sich durch nichts und niemanden unterkriegen. Mit ihrer fokussierten und herzlichen Art habe ich sie von der ersten Zeile an in mein Herz geschlossen.

Auch Hudson mochte ich sofort. Er ist ein liebenswerter Charakter und steht den Menschen, die er liebt auch immer hilfsbereit zur Seite. Und je mehr ich ihn im Laufe der Handlung kennenlernen durfte, desto klarer wurde, dass er es in seiner Vergangenheit nicht immer nur einfach hatte.

Neben den beiden Protagonisten, wurden auch die Nebencharaktere von Ki Stephens mit viel Liebe in die Handlung integriert und machen die Geschichte authentischer und lebendiger.

Doch obwohl ich Ella und Hudson gerne durch alle Höhen und Tiefen begleitet habe und sich die Geschichte für mich im großen und Ganzen stimmig und authentisch angefühlt hat, so muss ich an dieser Stelle leider auch ein paar kleine Kritikpunkte äußern. So wurden manche Ereignisse für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich behandelt und auch einige Schwierigkeiten wurden meiner Meinung nach zu schnell gelöst. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle doch noch etwas mehr Tiefgang gewünscht, was dem Handlungsverlauf zuträglich gewesen wäre.

Zu guter Letzt muss ich noch den großartigen Schreibstil von Ki Stephens erwähnen. Sie schreibt so bildhaft und flüssig und bringt dabei auch noch eine gehörige Portion Humor mit in die Geschichte. So konnte ich mich nicht nur sofort in die Handlung einfinden, sondern dadurch hat mir das Lesen auch großen Spaß gemacht.

Fazit:
„Cheer to Love“ ist eine unterhaltsame und mitreißende Sports-Romance, bei der nicht nur die großen Gefühle, sondern auch der sportliche Aspekt im Vordergrund steht. Und obwohl mir an einigen Stellen Tiefgang gefehlt hat, so ist die Geschichte von Ella und Hudson doch absolut lesenswert, weshalb ich das Buch allen Sports-Romance-Liebhabern wärmstens empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.01.2026

Mysteriöse Blutmotten und Geheimnisse am Hollows Lake!

Blackspell
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Inhaltsangabe:
Als Eden an den Hollows Lake zurückkehrt, sieht sie gleich in ihrer ersten Nacht ein totes Mädchen im Wald, das von Motten umringt ist. Als dieses kurz darauf verschwindet, glaubt Eden an ...

Inhaltsangabe:
Als Eden an den Hollows Lake zurückkehrt, sieht sie gleich in ihrer ersten Nacht ein totes Mädchen im Wald, das von Motten umringt ist. Als dieses kurz darauf verschwindet, glaubt Eden an einen bösen Traum. Doch nachdem sie durch das Testament ihres verstorbenen Vaters gezwungen wird, an die Wyndhouse Academy zu gehen, um dort ihre verbleibenden zwei Schuljahre zu bestreiten, erfährt sie nicht nur, dass die Tote dort Schülerin gewesen, sondern dies auch keine gewöhnliche Schule ist. Eden beginnt den Dingen auf den Grund zu gehen.
Dabei übt ausgerechnet der Mitschüler eine starke Anziehung auf sie aus, vor dem ihr Vater sie gewarnt hat und Eden beginnt sich zu fragen, wem sie noch trauen kann und wem nicht.

Meine Meinung:
„Blackspell - Das Geheimnis der Blutmotten“ ist der erste Band der neuen Jugend-Mysterie-Reihe von Celine Leonora, rund um Eden Blackspell.

Für mich war es das erste Buch von ihr, welches mich schon mit seiner Optik regelrecht umgehauen und extrem neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Sowohl der Schutzumschlag, als auch das Buchcover darunter ist wunderschön gestaltet und der Farbschnitt ergänzt das Ganze einfach nur perfekt. Es gehört damit zu meinen absoluten Highlights des Jahres.
Ebenso die sich im Buch befindlichen Illustrationen sowohl vorne, als auch hinten im Buch sind so wundervoll und bringen dem Leser die von der Autorin erdachte Welt optisch nahe. Und die Illustrationen einer Kerze, die von Motten umgeben ist und die jedes einzelne Kapitel, welches abwechselnd aus der Perspektive von Eden und Wolf erzählt wird einläuten, runden das geheimnisvolle Erscheinungsbild hervorragend ab.

Aber nicht nur von der Optik her hat es mir das Buch angetan. Auch das Dark-Academia-Setting und die mitreißende Handlung, die voller Spannung, Magie und unerwarteten Wendungen steckt, hat mich regelrecht umgehauen. Celine Leonora hat hier eine düstere und geheimnisvolle Welt erschaffen, die mich gleichermaßen fasziniert, wie auch zum Miträtseln animiert hat.

Schon der Prolog beginnt äußerst spannend und katapultiert den Leser mitten ins Geschehen. Direkt zu Beginn lernt man die junge Eden Blackspell kennen, die nach dem Tod ihres Vaters an den Hollows Lake zurückkehrt. Und obwohl sie nach der Testamentseröffnung sofort wieder weg von dem Haus ihres Vaters möchte, ist sie durch selbiges dazu gezwungen, an die Wyndhouse Academy zu gehen, der mysteriösen Schule am Hollows Lake, an der sie es nicht nur mit einer für sie neuen Realität zu tun bekommt, sondern auch mit Magie, mystischen Ritualen und undurchsichtigen Mitschülern. Doch Eden ist eine starke und liebenswerte Protagonistin, die sich durch nichts und niemanden unterkriegen und von ihrem Weg abbringen lässt. Ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgeraten, sie gerne durch alle Widrigkeiten und Gefahren, die ihr in ihrem neuen Leben begegnen begleitet und sie bei jedem neuen Plot Twist mehr und mehr ins Herz geschlossen.

Bei Wolf, dem mysteriösen Nachbarn und seit neustem auch Mitschüler von Eden, wusste ich bis zum Schluss nicht so richtig, was ich von ihm halten soll. Mit seiner lockeren Art, mit der er Eden begegnet erscheint er genauso draufgängerisch wie sympathisch. Und doch macht er auch immer den Eindruck, als habe er etwas zu verbergen.

Aber nicht nur die beiden Protagonisten sind so wundervoll ausgearbeitet, auch die anderen Charaktere wurden von Celine Leonora mit größter Sorgfalt im Hinblick auf die Geschichte entwickelt. Ihr Zusammenspiel ist von einer großartigen Dynamik geprägt, wodurch sie nicht nur enorm zur spannenden Handlung beitragen, sondern für den Fortlauf der Geschichte absolut unerlässlich sind.

Auch den Schreibstil von Celine Leonora mag ich sehr. Sie versteht es, ihre Leser mit ihrer ausdrucksstarken und bildhaften Schreibweise nicht nur komplett zu fesseln, sondern auch tief in die Geschichte eintauchen zu lassen.

Fazit:
„Blackspell - Das Geheimnis der Blutmotten“ punktet neben einem perfekt ausgearbeiteten Dark-Academia-Setting, ebenso mit einer düsteren Atmosphäre, sowie authentischen und geheimnisvollen Charakteren. Celine Leonora schafft es durch gezielte Plot Twists, die Spannung von Anfang bis Ende durchgehend aufrecht zu erhalten.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Band.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2026

Eine warmherzige YA Sports-Romance voller Emotionen, Humor und winterlicher Kulisse!

Rival Darling
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Inhaltsangabe:
Nie wieder einen Sportler daten. Dies schwört sich Violet, nachdem sie vom Eishockeykapitän ihrer Schule betrogen wurde. Doch als dieser sie auch nach der Trennung nicht in Ruhe lassen will, ...

Inhaltsangabe:
Nie wieder einen Sportler daten. Dies schwört sich Violet, nachdem sie vom Eishockeykapitän ihrer Schule betrogen wurde. Doch als dieser sie auch nach der Trennung nicht in Ruhe lassen will, bittet Violet Reed Darling, sich als ihren Fake-Freund auszugeben. Reed ist nicht nur Kapitän der Ramson Devils und damit größter Rivale ihres Ex, sondern auch einer der gefürchteten Darling Devils, deren Ruf ihnen weit vorauseilt.
Doch nach und nach wird Violet klar, dass man nicht allen Gerüchten glauben sollte und Reed vielleicht doch nicht so ist, wie alle denken.

Meine Meinung:
„Rival Darling“ ist das neue Buch von Alexandra Moody und ein grandioser Auftakt der Young Adult Sports-Romance-Reihe rund um die Darling Devils.

Es war mein erstes Buch von ihr und ich war von der ersten Zeile an von der gleichsam romantischen wie witzigen Geschichte rund um Violet und Reed total gefesselt.

Sie ist wie aus dem Leben geschrieben und die beiden Protagonisten wirken so wunderbar authentisch. Violet und Reed verbindet eine ganz besondere Dynamik und ihre Dialoge sprühen nur so vor Witz, so dass ich beim Lesen fast dauerhaft schmunzeln und des Öfteren laut loslachen musste.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Violet und Reed erzählt. Diese Erzählweise finde ich beim Lesen immer sehr schön, da man so die Charaktere besser kennenlernen und sich besser in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen kann.

Violet ist mir mit ihrer warmherzigen und direkten Art sofort ans Herz gewachsen. Da sie es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte, fällt es ihr oft schwer, Hilfe anzunehmen und so versucht sie, mit ihren Problemen selbst fertig zu werden. Ich konnte mich vom ersten Moment an in sie hineinversetzen, habe mit ihr gelitten, gelacht und sie gerne durch alle schönen Momente und Widrigkeiten, die sie durchlebt, begleitet.

Auch Reed Darling, der gefürchtete Captain der Ramson Devils, war mir vom ersten Moment an sympathisch. Er gibt sich nach außen als der grumpy Darling Devil, dem sein schlechter Ruf vorauseilt, und doch zeigt er Violet gegenüber auch eine andere Seite. Und je mehr ich ihn beim Lesen kennenlernen durfte, desto deutlicher wurde, dass es hinter seiner undurchsichtigen Fassade auch eine andere Seite gibt und so hat er sich im Laufe der Geschichte mehr und mehr in mein Herz geschlichen.
Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und bringen mit ihren unterschiedlichen Wesen nicht nur Spannung, sondern auch eine Lebendigkeit mit in die Geschichte. Allen voran Reeds Brüder Parker und Grayson. Während Grayson eher introvertiert erscheint, so sorgt Parker mit seiner lockeren Art für eine gehörige Extraportion Humor. Und doch halten die Brüder zusammen wie Pech und Schwefel und stehen jederzeit füreinander ein.

Die Schreibweise von Alexandra Moody mochte ich wirklich sehr. Sie schreibt so ausdrucksstark und gefühlvoll und schafft es dabei, die Geschichte noch mit einer großen Portion Witz zu versehen.

Das Cover ist einfach nur wunderschön und absolut passend zur Geschichte gestaltet. Durch die gewählten Farben, der Schneeflocke im Hintergrund und den beiden Protagonisten im Vordergrund erkennt man sofort, dass es sich um eine Sports-Romance handelt. Auch den in der Erstauflage enthaltenen und perfekt dazu gestalteten Farbschnitt mag ich sehr.
Zusätzlich muss ich noch die kleinen Abbildungen vor jedem Kapitel erwähnen. Sie sind nicht nur eine süße Idee, sondern runden das Gesamtbild auf wunderbare Weise ab.

Fazit:
„Rival Darling“ von Alexandra Moody ist eine warmherzige, romantische Geschichte und ein großartiger Reihenauftakt, der nicht nur mit authentischen Charakteren, witzigen Dialogen und großen Emotionen punktet, sondern auch hervorragend in die kalte Jahreszeit passt und mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.

Ich hatte eine Menge Freude beim Lesen und freue mich schon jetzt auf Band 2. Daher gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.01.2026

Gelungener Debütroman über eine düstere, brutale Welt und eine starke Protagonistin!

House of the Beast
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Inhaltsangabe:
Alma, die als uneheliches Kind auf die Welt gekommen ist, hat schon sehr bald lernen müssen, dass sie zur Einsamkeit verdammt ist. Doch als ihre Mutter schwer krank wird, sieht sie keinen ...

Inhaltsangabe:
Alma, die als uneheliches Kind auf die Welt gekommen ist, hat schon sehr bald lernen müssen, dass sie zur Einsamkeit verdammt ist. Doch als ihre Mutter schwer krank wird, sieht sie keinen anderen Ausweg, als mit ihrem unbekannten Vater in Verbindung zu treten. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass dieser Mitglied eines der vier Adelshäuser ist, die den Göttern dienen. Da sie als seine Tochter nun, ebenso wie er zum Haus Avera gehört, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich für immer an das Dread Beast zu binden, den grausamen Gott dem ihre Familie dient. Fortan muss sie auf dem Anwesen ihrer Verwandten leben, die ihr nichts als Hass entgegenbringen. Als dann auch noch ihre Mutter stirbt, sinnt Alma auf Rache. Und sie ist nicht allein. An ihrer Seite ist die Bestie, der sie sich verschworen hat, ein wunderschönes Monster mit Haaren, so hell wie das Mondlicht. Der Gott, dem sie dient.

Meine Meinung:
„House of the Beast“ ist der Debütroman von Michelle Wong.
Vom Klappentext fasziniert und von der Optik hingerissen, war ich sehr auf dieses Buch gespannt.
Doch obwohl es mit dem sehr spannenden Prolog beginnt, bei dem man sofort mitten ins Geschehen katapultiert wird, so muss ich leider gestehen, dass mich die Geschichte nicht vollends überzeugen konnte. Zwar wartet sie neben einer an sich spannenden Handlung, undurchsichtigen Charakteren, großen Geheimnissen und einer dunklen und gut ausgearbeiteten Welt auf und doch zieht sie sich an einige Stellen mehr oder weniger in die Länge, wodurch sie nicht nur an Tiefgang verliert, sondern das Lesevergnügen auch teilweise getrübt wurde. Aber auch die große Brutalität, die im Buch vorherrscht, war für meinen Geschmack an der ein und anderen Stelle etwas zu viel und wurde durch die bildgewaltige Schreibweise noch verstärkt.

Ansonsten hat mir der ausdrucksstarke und mitreißende Schreibstil von Michelle Wong sehr gut gefallen. Sie beschreibt die Welt und die einzelnen Charaktere so detailliert, so dass ich mir beim Lesen die von ihr erschaffene Welt und ihre Bewohner sehr gut vorstellen konnte.

Hierzu tragen auch die wundervollen Illustrationen, die sich sowohl vorne und hinten im Buch befinden ebenso bei, wie die Zeichnungen in den einzelnen Kapiteln. Vorne im Buch sind noch zwei Karten abgebildet, auf denen die beschriebene Welt noch einmal detailliert dargestellt ist.

Ebenso wie die Welt, so hat Michelle Wong auch ihre Figuren mit großer Sorgfalt erschaffen.
Allen voran Alma, die trotz ihrer Ausgangssituation von Anfang an eine enorme Stärke besitzt. Bedingt durch die Ablehnung ihrer Familie sehnt sie sich nach nichts mehr als Liebe und Geborgenheit, die sie allein bei Aster zu finden glaubt. Sie bekommt es im Laufe der Handlung mit unerwarteten Wendungen, grausamen Gegenspielern, gefährlichen Prüfungen und großen Geheimnissen zu tun und lässt sich trotz allem durch nichts und niemanden unterkriegen und von ihrer Rache abbringen. Und auch wenn sie mir manchmal etwas naiv erschienen ist, so war sie mir doch sehr sympathisch.

Bei Aster allerdings war ich mir allerdings bis zuletzt nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Zwar ist er für Alma der einzige Freund, der ihr immer und überall zur Seite steht und für sie da ist, trotzdem wurde ich bei ihm das Gefühl nicht los, er hätte irgendetwas zu verbergen. Auch seine Worte, Taten und seine geheimnisvolle Erscheinung verstärkten diesen Eindruck noch, so dass ich leider mit ihm bis zuletzt nicht ganz warm geworden bin.

Und auch die anderen Charaktere, die einem neben Aster und Alma begegnen, wurden mit großer Sorgfalt im Hinblick auf den Plot entwickelt und tragen allesamt zur spannenden Handlung bei.

Das Cover finde ich wirklich wunderschön gestaltet und es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Durch die gewählten dunklen Farben, den von Dornen umgebenen Rosenranken mit den dunkelblauen, fast schwarzen Rosen wirkt es schön und düster zugleich. Der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt, auf dem ebenfalls Rosenranken mit Dornen zu sehen sind, passt nicht nur optisch hervorragend dazu, sondern rundet das Bild ideal ab.

Fazit:
„House of the Beast“ von Michelle Wong ist eine solide Fantasy-Geschichte und ein optisches Highlight. Und auch wenn die Umsetzung ein paar kleinere Schwächen aufweist und mich nicht gänzlich überzeugen konnte, so ist sie doch absolut lesenswert. Wer auf Fantasy steht und auch vor der darin vorkommenden Brutalität nicht zurückschreckt, dem kann ich es getrost empfehlen.

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