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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2021

Ein absolutes Highlite!

Die Mitternachtsbibliothek
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In dem Buch "Die Mitternachtsbibliothek" geht um eine riesige Bibliothek, die man betritt, bevor man ins Jenseits kommt. Dort stehen unendlich viele Bücher gefüllt mit den Wegen, die der eigene hätte sein ...

In dem Buch "Die Mitternachtsbibliothek" geht um eine riesige Bibliothek, die man betritt, bevor man ins Jenseits kommt. Dort stehen unendlich viele Bücher gefüllt mit den Wegen, die der eigene hätte sein können. Nora Seed findet sich genau dort wieder, nachdem sie aus Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An dem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnen sich für Nora plötzlich alle Möglichkeiten, um herauszufinden, was passiert wäre, hätte sie sich anders entschieden. Jedes Buch bringt sie in ein anderes Leben, in der sie sich erst zurechtfinden muss. Doch kann sie glücklich werden, auch wenn es eigentlich nicht das eigene Leben ist?


Das Buch wurde in einem wirklich tollen Schreibstil verfasst. Ich bin über die Seiten geflogen und auch komplexere Sachverhalte wurden sehr gut beschrieben. Zudem war es sehr philosophisch, was mir sehr gut gefallen hat. Es hat einfach perfekt zur Protagonistin Nora, als auch zur Geschichte gepasst. Die Protagonistin war sehr sympathisch und hat immer nachvollziehbar gehandelt. Man taucht mir ihr in ihre alternativen Leben ein und kann aus wirklich jedem etwas für sich mitnehmen. Das ist auch eine Besonderheit des Buches, meiner Meinung nach, weil man so viel daraus mitnehmen kann (und nicht nur Zitate). Es wurde nie langweilig, auch wenn für mich das Ende relativ schnell offensichtlich wurde. Das war bei diesem Buch aber gar kein Problem, da man trotzdem wissen möchte, welche Erkenntnisse Nora sammelt und wie ihr weiterer Weg abläuft.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Philosophie in Büchern sehr mag oder einfach eine tolle tiefgründige Geschichte sucht. Es ist für mich ein klares Jahreshighlite. Ein super Buch, dass ich euch weiterempfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2021

"The Brooklyn Years - Was niemand erfährt" von Sarina Bowen

The Brooklyn Years - Was niemand erfährt
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In dem Buch geht es um den Eishockeyspieler Patrick O‘Doul. Er spielt und lebt für die Brooklyn Bruisers. Die Zeit auf dem Eis hat jedoch Spuren hinterlassen und so sehr er es auch versucht, seine Sportverletzung ...

In dem Buch geht es um den Eishockeyspieler Patrick O‘Doul. Er spielt und lebt für die Brooklyn Bruisers. Die Zeit auf dem Eis hat jedoch Spuren hinterlassen und so sehr er es auch versucht, seine Sportverletzung lässt sich nicht länger ignorieren. Die Physiotherapeutin des Teams Ari Bettini soll ihn wieder fit machen. Doch während der Behandlung knistert es zwischen ihnen. Ari weiß, dass ihre Gefühle füreinander nicht gut sind, da Patrick keine Ablenkung gebrauchen kann. Sein oberstes Ziel ist es, zurück an die Spitze der NHL zu kommen. Oder etwa nicht?

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war, wie man es von Sarina Bowen gewöhnt ist, sehr flüssig und wirklich toll zu lesen. Ich bin quasi über die Seiten geflogen. Auch die Geschichte konnte mich mitreißen. Es war gefühlvoll, aufregend und nie langatmig. Auch die Charaktere haben alle sehr toll zur Geschichte gepasst und waren einfach großartig. Man muss sie einfach mögen. Das gilt für die zwei Protagonisten des Buches, genauso wie für die Nebencharaktere. Obwohl es Band 2 der Reihe ist, kann man es unabhängig von den anderen lesen. Es war ein schönes Buch zum Entspannen, was typisch New Adult war, aber auch wirklich unterhaltsam. Was ich ebenfalls sehr gelungen fand, war dass der Sport nicht untergeht, sondern einen großen Teil der Geschichte einnimmt bzw. begleitet. Es war einfach perfekt ausgeglichen zwischen Sport und nicht-Sport.

Ich kann es jedem empfehlen, der auch die "The Ivy Years"-Reihe von Sarina Bowen mochte oder einfach eine tolle Liebes-/New Adult-Geschichte sucht, in dem es auch viel um Sport geht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2021

Ein schönes Buch für Zwischendurch mit sympathischen Charakteren.

Fall of Legend
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Bei dem Buch handelt es sich um Band 1 der Legend Trilogy von Meghan March. Darin geht es um Gabriel Legend und Scarlett Priest. Sie stammen aus zwei völlig unterschiedlichen Welten. Sie gehört zur angesehensten ...

Bei dem Buch handelt es sich um Band 1 der Legend Trilogy von Meghan March. Darin geht es um Gabriel Legend und Scarlett Priest. Sie stammen aus zwei völlig unterschiedlichen Welten. Sie gehört zur angesehensten Familie von New York, weshalb ihr von klein auf alles in den Schoß gelegt wurde. Legend hingegen musste sich alles erkämpfen. Sie ist alles, was er verabscheut, doch auch die Einzige, die sein Imperium retten kann. Zunächst haben sie nur einen Business-Deal miteinander, doch dann erschüttert ein Kuss ihre Welten und bringt alles in Gefahr, was sie sich aufgebaut haben.


Das Buch kann man nicht unabhängig von den anderen Bänden lesen, womit das Ende also einen Cliffhänger hat und man weiterlesen muss/kann, wenn man wissen möchte wie es weitergeht. Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und war sehr angenehm. Die Geschichte an sich ist sehr gut und schlüssig aufgebaut und wurde auch nicht langweilig. Was ich allerdings auch sagen muss ist, dass nicht so wirklich viel passiert ist. Trotzdem kam für mich nicht das Gefühl auf, dass die Geschichte in die Länge gezogen wurde. Die Charaktere mochte ich auch sehr gerne. Auch Scarlett und ihre Freundinnen scheinen trotz ihres Erfolges auf dem Boden geblieben zu sein, was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat. Auch Gabriel war mir sympathisch, auch wenn er immer sehr grimmig auf mich wirkte. Man erfährt in diesem Band sehr viel über ihr vorheriges Leben und wie sie sich kennenlernen. Das aktuelle Leben wird natürlich auch beleuchtet, aber es fehlt davon auch noch einiges. Band 2 werde ich wahrscheinlich auch lesen, da es ein schönes Buch war, dass man auch zwischendurch zur Hand nehmen kann.

Ich kann es jedem empfehlen, der ein Buch mit einer Liebesgeschichte sucht, bei der zwei Welten aufeinandertreffen. Allerding sollte man auch bereit für ein offenes Ende sein und somit dazu eine Buchreihe zu beginnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2020

Eine sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, die ganz anders ist. Sehr empfehlenswert!

Zwei Nächte und drei Leben lang
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In dem Buch geht es um Jess und Cem. Sie schienen füreinander bestimmt, bis eine Tragödie sie auseinanderriss. Sie fanden nicht mehr zueinander, aber blieben befreundet. Doch ein Jahr später schlägt das ...

In dem Buch geht es um Jess und Cem. Sie schienen füreinander bestimmt, bis eine Tragödie sie auseinanderriss. Sie fanden nicht mehr zueinander, aber blieben befreundet. Doch ein Jahr später schlägt das Schicksal erneut zu und als Cem aus dem Koma erwacht fehlen ihm die Erinnerungen an die vergangenen Monate. Auch von der Trennung weiß er nichts mehr. Jess erinnert sich und weiß, dass nicht nur ihre Beziehung gestorben ist. Und deshalb will sie sowohl Cem, als auch ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch ihr Herz flüstert etwas ganz anderes.

Das Buch ist wirklich besonders. Es ist keine Geschichte, die man als leichte Kost bezeichnen könnte, aber eben auch nicht als 0815. Man begleitet die zwei Protagonisten in ihrem, zugegeben überhaupt nicht einfachen, Leben. Man erfährt was sie fühlen und kann so ihre Empfindungen und Handlungen nachvollziehen. Ich würde nicht sagen, dass unglaublich viel passiert, aber das hat die Geschichte auch nicht nötig. Es geht um die Gefühle der Protagonisten an sich und man muss ihnen einfach die Zeit lassen, die sie brauchen. Durch den sehr flüssigen und guten Schreibstil der Autorin, der sehr bildlich und gefühlvoll ist, wird die Geschichte einfach nicht langweilig. Ich habe dieses Buch wirklich genossen und empfand es als etwas Besonderes, das man lesen sollte. Man kann viel daraus für sich mitnehmen und es macht einfach nachdenklich. Zudem ist es sehr poetisch, was mir auch sehr gut gefallen hat. Ich habe wirklich sehr viele Textstellen markiert. Die Geschichte wird aus beiden Sichten geschildert, was die Trauer und Wut der beiden noch greifbarer gemacht hat. Ich kann es wirklich weiterempfehlen.

Ich empfehle das Buch jedem, der eine sehr gefühlvolle Geschichte sucht, in der man mitfühlen kann und welche sehr tiefgründig ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Eine unglaublich tolle und komplexe Geschichte!

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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In dem Buch geht es um Kira Navarez. Ihr größter Traum ist neue Welten zu untersuchen. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt ihren Traum zum Alptraum werden. Bei einer abschließenden ...

In dem Buch geht es um Kira Navarez. Ihr größter Traum ist neue Welten zu untersuchen. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt ihren Traum zum Alptraum werden. Bei einer abschließenden Untersuchung findet sie eine Felsspalte und fällt hinein. Sie findet etwas, was noch nie zuvor ein menschliches Auge erblick hat. Es verwandelt sie - für immer. Sie ist allein, aber wir sind es nicht. Und so müssen wir einen Weg finden, zu überleben.


Das Buch hat einen wirklich tollen Schreibstil. Obwohl das Buch sehr komplex ist kommt man sehr gut mit und hat auch kein Problem mit den Charakteren, die sich natürlich über die Zeit anhäufen. Man lernt alle in einem Maß kennen, welches angemessen ist. Dementsprechend lernt man Manche mehr und andere weniger kennen. Die Protagonistin Kira ist selbst sehr stark und sie ist auch sehr sympathisch. Allgemein kann ich sagen, dass alle Charaktere auf ihre Weise besonders sind und auch alle wirklich sympathisch. Es gab niemanden mit dem ich nicht klargekommen bin. Das fand ich wirklich sehr gut. Außerdem kommen die Gefühle im Buch sehr gut rüber und man bekommt mit, wie wer reagiert. Daneben ist es aber auch immer spannend, weshalb man auch seinen eigenen Empfindungen hat. Dadurch wird es einfach nie langweilig und es bleibt aufregend. Ab und zu kamen Stellen, die sich meiner Meinung nach etwas gezogen haben, aber die waren nicht so lang, dass es mich gestört hätte. Sonst passiert im Buch sehr viel, was ich gut finde. Zudem wird alles sehr realistisch beschrieben und erklärt, wie ich finde. Man kann sich das Bild der Zukunft sehr gut vorstellen, welches der Autor schafft, und ich persönlich finde es auch sehr realistisch. Man begibt sich in neue Welten und begleitet die Protagonistin auf ihrem Weg. Trotzdem ist es ein sehr komplexes Buch, bei dem auf jeden Fall Konzentration gefragt ist! Dafür ist es auf jeden Fall ein Leseerlebnis der besonderen Art. Ich denke, dass es ein in sich abgeschlossener Roman ist, auf dem der Autor jedoch auch aufbauen könnte. Ich bin gespannt, ob noch ein weiterer Band kommt oder das Buch "alleine" bleibt.
Ich mochte das Buch wirklich sehr sehr gerne und kann es deshalb jedem weiterempfehlen, der Scince-Fiction und/oder Reisen in die Zukunft und ins Weltall spannend findet. Auch wer komplexe und lange Geschichten mag ist hier sehr gut aufgehoben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere