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Veröffentlicht am 10.06.2025

Mehr Familiengeschichte als Liebesroman

Great Big Beautiful Life
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Das Buch war mein erster Roman der Autorin. Ich hatte in der Vergangenheit schon viel Gutes gehört und demzufolge waren meine Erwartungen hoch. Diesen ist Emily Henry nur teilweise gerecht geworden.
Die ...

Das Buch war mein erster Roman der Autorin. Ich hatte in der Vergangenheit schon viel Gutes gehört und demzufolge waren meine Erwartungen hoch. Diesen ist Emily Henry nur teilweise gerecht geworden.
Die Grundidee der Story fand ich super interessant und der Schreibstil lässt einen schnell in das Geschehen eintauchen. Die Protagonistin Alice ist eine liebe, offene Person – einfach eine richtige Frohnatur. Hayden dagegen wirkt zunächst distanziert und kühl, entwickelt sich aber im Laufe der Handlung zu einem greifbaren, sympathischen Charakter. Margaret bleibt jedoch leider lange sehr mysteriös und man fragt sich, warum es überhaupt zu dieser Biographiearbeit kommt. Besonders in Bezug auf ihre Familiengeschichte war ich stellenweise verwirrt – es tauchen so viele Personen auf, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Eine Art Stammbaum oder Personenverzeichnis hätte mir hier sehr geholfen.
Die Liebesgeschichte zwischen Alice und Hayden konnte mich anfangs nicht ganz abholen. Sie wirkte etwas konstruiert und wenig glaubwürdig. Erst zum Ende hin erreichten mich die Emotionen, auch wenn manche Entwicklungen für meinen Geschmack zu plötzlich kamen.
Trotzdem: Die Auflösung rund um Margarets Geschichte hat mich berührt. Wie sich am Ende alles zusammenfügt, verleiht dem eher schleppenden Einstieg noch ein emotionales und spannendes Gewicht. Den Titel des Buches finde ich im Nachhinein betrachtet allerdings nicht dem Inhalt entsprechend.

Insgesamt ist der Roman okay – besonders geeignet für diejenigen, die eine eher ruhige Liebesgeschichte mit einem familiären Geheimnis im Hintergrund mögen. Wer also eine seichte Romance-Story lesen möchte mit ein paar verborgenen Wahrheiten, die aufgedeckt werden, der fiebert sicher mit.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Bin unschlüssig – Onyx Storm im Schatten seiner Vorgänger

Onyx Storm – Flammengeküsst
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Puh, ich weiß gar nicht so recht, wie ich diese ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Puh, ich weiß gar nicht so recht, wie ich diese Rezension verfassen soll. Nachdem ich Fourth Wing ABSOLUT GELIEBT habe und Iron Flame wirklich eine richtig gute Fortsetzung war, bleibt Onyx Storm leider hinter meinen Erwartungen zurück. Aber woran genau liegt das?
Der Anfang erschien mir teilweise so wirr und viele Szenen waren in meinen Augen nicht unbedingt relevant für den weiteren Verlauf der Handlung. Damit bin ich leider im Gegensatz zu den Vorbänden viel schlechter in die Geschichte eingestiegen. Dann dachte ich aufgrund des Endes von Band 2, dass wir nun viel mehr über die Venin erfahren würden, aber dem war nicht so. Die Venin sind sehr wichtig für die Action in der Story, aber ihr Ursprung und ihre Mythologie bleiben leider weiterhin sehr mysteriös. Auch Andarnas Geschichte wird vom Ende im zweiten Band groß angeteasert, doch ist sie in Onyx Storm eher passiv und spielt letztendlich nur wenig eine Rolle im eigentlichen Konflikt. Besonders ihre neuen Kräfte bzw. das, was sie als Signet an Violet vermacht hat, bleibt sehr vage.
Gefallen hat mir dafür der kleine Einblick in das Innenleben zwischen anderen Ridern und ihren Drachen sowie die fortwährende Charakterentwicklung der Einzelnen.

Wenn man bereits die ersten beiden Bände der Empyrean-Reihe von Rebecca Yarros mochte, dann empfehle ich Onyx Storm definitiv, denn es gibt viel Emotionalität und tolle Twists. Doch muss man damit rechnen, dass einen das Buch vielleicht nicht ganz so abholen wird wie Fourth Wing und Iron Flame.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Es geht spannend weiter

Iron Flame – Flammengeküsst
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Iron Flame hat mich als heiß ersehnte Fortsetzung ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Iron Flame hat mich als heiß ersehnte Fortsetzung von Fourth Wing nicht enttäuscht!
Rebecca Yarros Schreibstil wirft einen wieder sofort ins Geschehen und es ging turbulent weiter. Besonders spannend empfand ich die Charakterentwicklung von Violet. Im ersten Band hat sie zu Beginn wirklich so schwach und unsicher gewirkt und sich nach oben gekämpft, aber im zweiten Band beweist sie nun richtig, wie Badass sie mittlerweile ist. Weitere Charaktere wurden vorgestellt und wie schon im ersten Buch begegnete ich ihnen erneut mit sehr starken Emotionen in jede Richtung. Die Story war insgesamt wieder wirklich spannend geschrieben und lieferte einige Momente, wo mir der Mund offen stehen blieb dank diverser Plot Twists. Vor allem gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einzig und allein die Dynamik und Situation zwischen Violet und Xaden hat mich zwischendurch genervt sowie ein gewisses Love Triangle (oder Love Quadrangle…). Was ich als sehr schade empfand, da es in meinen Augen wirklich nicht nötig war, um Drama zu erzeugen.
Dennoch empfehle ich das Buch absolut weiter, wenn einem bereits der erste Band gefallen hat, denn diese Fortsetzung hat es in sich.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Plot Twist: Jetzt liebe ich Drachen

Fourth Wing – Flammengeküsst
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Ich weiß nicht, ob dieses großartige Buch überhaupt ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Ich weiß nicht, ob dieses großartige Buch überhaupt noch weitere Bewertungen braucht, denn mittlerweile sollte jeder Fantasy-Fan von dem Hype gehört haben, aber Wahnsinn, war das eine Geschichte!
Lange habe ich das Lesen vor mir hergeschoben, weil ich der Meinung war, dass mich eine Story um Drachen niemals so mitreißen könnte. Tja, falsch gedacht! Das Buch startete sofort spannend mit Violets großer Aufnahmeprüfung, um der Rolle eines Drachenreiters ein Stück näher zu kommen. Dabei wirkt sie zunächst alles andere als dafür gemacht! Und das gefällt mir von Vornherein an ihrem Charakter: Es wird gezeigt, dass sie eben nicht super stark ist und alles kann. Dafür ist sie unheimlich clever, mutig und obwohl sie zunächst eine schüchterne Art an sich hat, steht sie für das ein, was ihr wichtig ist. Xaden hingegen wirkt extrem fähig, ist absolut geheimnisvoll und übte dadurch einen sehr interessanten Eindruck auf mich als Leserin aus. Natürlich wollte ich gern erfahren, was da noch so hinter ihm steckt. Allgemein schaffte es Rebecca Yarros sehr gut, dass ich mich auf die Charaktere einlassen konnte – und dabei meine ich mit sehr starken Emotionen. Von Mitgefühl bis Hass ist alles dabei gewesen. Beim Lesen hatte ich manchmal Gänsehaut und es flossen auch Tränen.
Ihr Schreibstil ist locker und einfach, sodass mich die Geschichte sofort in ihren Bann gezogen hat. Natürlich sind manche Namen oder Orte am Anfang etwas kompliziert oder ich habe nicht direkt einen Bezug dazu entwickelt, aber sie gestaltet das Worldbuilding geschickt und dadurch Schritt für Schritt verständlich.
Für mich hat Yarros ein neues Lieblingsbuch erschaffen. 100%ige Leseempfehlung für Romantasy-Fans, die sich auf Drachen einlassen wollen sowie Enemies-to-Lovers und Slow Burn lieben.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Ein Body Check mit Folgen

Body Check
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Dies war endlich mein erster Elle Kennedy-Roman. Vorher habe ich schon viel von der Autorin gehört und ich muss sagen: Ja, ich bin ein Fan von ihrem Schreibstil. Das Buch „Body Check“ ließ sich wirklich ...

Dies war endlich mein erster Elle Kennedy-Roman. Vorher habe ich schon viel von der Autorin gehört und ich muss sagen: Ja, ich bin ein Fan von ihrem Schreibstil. Das Buch „Body Check“ ließ sich wirklich innerhalb kurzer Zeit weglesen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Hayden und Brody. Hayden ist eigentlich nur kurz zu Besuch in der Stadt, um ihren Vater zu unterstützen und sucht etwas Ablenkung, welche sie in Brody findet. Ein One-Night-Stand mit einem Eishockeyspieler – was soll da schon schiefgehen? Spoiler: Eine ganze Menge. Denn sie fasziniert ihn mehr als ihm lieb ist. Beide Charaktere sind sympathisch geschrieben und die Chemie ist deutlich spürbar. Dennoch: Die erste Begegnung der Zwei ist zwar interessant, aber die sofortigen intimen Szenen fühlte ich noch nicht so richtig. Zudem ist plötzlich der coole Brody, der schon zig Frauen hatte, danach hin und weg von Hayden. Das war mir zu Beginn einfach zu übertrieben dargestellt. Sobald ich die Protagonisten dann jedoch besser kannte, las es sich für mich angenehmer.
Glücklicherweise bestand der Plot aber nicht nur aus Spice (der allerdings gut geschrieben war), sondern neben dem Exkurs zur Kunstgeschichte (dank Hayden) wird vor allem auch die Story um Haydens Vater und dessen eventuelle schmierigen Machenschaften in Bezug auf das Eishockeyteam in den Vordergrund gestellt. Dabei bleibt der Inhalt relativ vorhersehbar, aber trotzdem unterhaltsam.

Im Großen und Ganzen war es eine nette Eishockey-Romance ohne viel Stress und Streit, die man mal eben an einem Nachmittag entspannt lesen kann. Wer also ein Fan von Sports-Romance ist und Elle Kennedy sowieso gern mag, dem wird sicherlich auch diese Geschichte von ihr gefallen.

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