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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ein gelungener Debütroman!

Everlast
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"Was für eine Person brach in die Wohnung von Jemandem ein, stahl nichts und hinterließ stattdessen eine Blume?"

- ich würde mal sagen, die Antwort darauf ist nicht nur ein Jemand, sondern gleich zwei! ...

"Was für eine Person brach in die Wohnung von Jemandem ein, stahl nichts und hinterließ stattdessen eine Blume?"

- ich würde mal sagen, die Antwort darauf ist nicht nur ein Jemand, sondern gleich zwei!

Everlast - the deals that bind us, von Cassie Banner war, als Debütroman, ein gelungener Start.
Es geht hier um Blair, die vor ihrer Vergangenheit flüchtet und sich in London wiederfindet. Dort studiert sie Fotografie und versucht ein möglichst normales Leben zu führen. Durch einige Zufälle kommt sie dann jedoch mit den beiden Brindley-Brüdern in Kontakt - und dieser soll nun ihr ganzes Leben verändern. Ob zum Guten oder Schlechten darf da jeder selbst entscheiden, denn wie man aus dem Cover und spätestens aus der Art der Kurzbeschreibung rauslesen kann, ist dieses Buch in das Genre der "Dark Romance"-Bücher eingeteilt.
Daher: Bitte lest die Triggerwarnung und gebt auf euch acht.

Über das Cover, die Charakterkarten, den Farbschnitt und das Pageoverlay brauchen wir uns gar nicht lange unterhalten: alles wurde wunderschön gestaltet und passt, für mich, perfekt zum Inhalt des Buches. Dieser ist gut geschrieben, weist jedoch manchmal Rechtschreib- sowie Satzbauauffälligkeiten auf, die an ein bis zwei Stellen meinen Lesefluss gestoppt haben. Hier handelt es sich jedoch, wie bereits oben beschrieben, um ein Debütroman, daher sehe ich das persönlich nicht so streng. Trotz dessen ist mir der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen. Ehe ich mich versah, hatte ich bereits die ersten 25% des Buches gelesen, dabei wollte ich eigentlich nur eben mal reinlesen.

Gleich zu Anfang fiel mir Blair auf, die mir direkt sympathisch war, mit ihrer eher plumpen, direkten Art und Weise mit dem Leben und seinen Problemen umzugehen. Auch im Laufe des Buches blieb sie sympathisch, nur gelegentlich (vor allem im sexuellen Kontakt mit den Brüdern) mochte ich ihre Unterwürfigkeit nicht ganz so gern. Dies ist jedoch ein persönlicher Geschmack und hatte nichts mit der Figur zutun, die Cassie Banner uns gezaubert hat.

Von den beiden Brüdern, Val und Seth, ist mein Favorit ersterer. Das kann jedoch damit zusammenhängen, dass seine erste Szene im Buch tatsächlich meine Lieblingsszene ist (Die Barszene! 10/10!!!). Ich finde auch Seth ist ein Charakter den man gern ins Herz schließen möchte - bei beiden hat mir jedoch etwas die Tiefe gefehlt. Diese brauchte man aber auch gar nicht um das Buch gut zu verstehen, daher hat mich auch das nicht allzu sehr gestört.

Die Handlung des Buches fand ich einnehmend. Mich hat es total interessiert was mit Blair geschehen war, wie ihre Vergangenheit aussieht und wie sie sie schlussendlich besiegt.
Ich möchte nicht spoilern, daher sag ich nur: die Szene im Keller war super!

Zusammengefasst hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht, einfach, weil das meinen Lesegeschmack am Besten trifft, kann aber auch nicht sagen, dass mich das groß beim Lesen beeinflusst hat. Ich hatte trotzdem Spaß dabei das Buch zu lesen!

Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung für alle, die gern Dark Romance lesen und auch dort keine super tiefen und komplizierten Charaktere brauchen!

Disclaimer:
[Werbung | Rezensionsexemplar in Form eines eBooks - Printversion jedoch selbst gekauft!]

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Positiv Überrascht

Durch das Raue zu den Sternen
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"Was ich bin, bin ich durch mich."

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"Durch das Raue zu den Sternen", ist ein Roman von Christopher Kloeble, der von der 13-jährigen Arkadia Fink handelt. Arkadia ist keine normale 13-jährige, nein, ...

"Was ich bin, bin ich durch mich."

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"Durch das Raue zu den Sternen", ist ein Roman von Christopher Kloeble, der von der 13-jährigen Arkadia Fink handelt. Arkadia ist keine normale 13-jährige, nein, sie ist musikalisch hochbegabt und hat nicht nur hohe Ziele, sondern auch eine bildhafte Fantasie.
Nach dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter, hat sich Arkadia (die auch gerne "Moll" genannt wird) vorgenommen, in einem der renommiertesten Knabenchören zu singen - trotz ihres Geschlechtes. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie Ihre Mutter wiedersehen wird, sobald sie in diesem Chor singt. Und so begleiten wir sie in ein Abenteuer (und es war wirklich eins) voller Misogynie, Geschlechterrollen, Vorurteile, Charakterentwicklung, Trauer und Liebe.

Also eins muss ich Christopher Kloeble lassen, er kann außerordentlich gut aus der Sicht einer musikalisch hochbegabten schreiben. Ich war selten so überrascht über die Denkweise, wie in diesem Buch. Tatsächlich habe ich davor jedoch auch nie ein Buch aus der Sicht eines so jungen Teenagers gelesen. Trotz allem, bin ich mehr als nur positiv überrascht. Der Schreibstil hat meiner Meinung nach, das Buch erst zu dem gemacht was es eigentlich ist. Dieser war es, der mich an das Buch gefesselt hat. Der mich mit in die Welt von Moll genommen hat. Der die Hoffnung und die Verdrängung so unglaublich gut wiedergegeben hat.

Nicht nur der Schreibstil hat mir gut gefallen, sondern auch der Verlauf von Arkadia's Charakterentwicklung.
Ich fand es sehr positiv, dass in dem Buch nicht alles nur geradlinig verlaufen ist. Ich fand es sehr positiv, dass Moll sehr charakterstark war und ich fand es auch sehr positiv, dass ich nicht alles toll fand, was Arkadia getan hat (falls das Sinn ergibt?).

Sehr überrascht hat mich auch die Hülle und Fülle an Nebencharakteren und doch merkt man immer ganz deutlich um wen es eigentlich geht. Oft war man so tief in Moll's Gedanken, dass man selbst nicht wusste, was sie gerade genau erlebt (so wie es eine 13-Jährige eben erlebt).

Das Buch hat mich viel, viel mehr Berührt als ich gedacht hatte und allein für die Tränchen, die ich am Ende doch tatsächlich noch verdrückt habe, gibt es von mir definitiv 5/5 Sterne.

Dieses Buch würde ich allen empfehlen, die mal eine kleine Auszeit brauchen. Die sich einfach mal nur treiben lassen wollen und vor allem Leuten denen Musik am Herzen liegt.

Definitiv eines meiner Jahreshighlights.

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Veröffentlicht am 25.10.2023

Überraschendes Ende!

One hellish wish
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"Jeder Wunsch hat Konsequenzen", das lernen wir bereits am Anfang des Buches. Doch wie schwer sind diese Konsequenzen und kann Sean (unser Hauptcharakter) damit umgehen?

Cover:
Ich persönlich finde das ...

"Jeder Wunsch hat Konsequenzen", das lernen wir bereits am Anfang des Buches. Doch wie schwer sind diese Konsequenzen und kann Sean (unser Hauptcharakter) damit umgehen?

Cover:


Ich persönlich finde das Cover absolut schön. Es ist toll getroffen und vermittelt genau das passende Gefühl zur Geschichte.

Erzählstil:


Der Schreibstil hat sich an einigen Stellen etwas komisch angefühlt, wegen der Zeitform in der geschrieben wurde aber das hat eigentlich kaum gestört.

Handlung:


Meiner Meinung nach war die Handlung gut durchdacht und stimmig. Es hat mich nur gestört, dass zwischendurch hin und wieder "Lücken" waren in denen Pay verschwunden ist und nicht wirklich am Verlauf der Geschichte beteiligt war. Daher schien es eher so, als wäre er doch nicht der Love-Interest und ungefähr bei der hälfte des Buches war ich dadurch etwas verwirrt. Weiter zum Ende hin wurde es dann jedoch nochmal richtig Spannend und ich konnte im letzten drittel das Buch kaum aus den Händen legen!
Das Ende hat mich absolut überrascht, ich war felsenfest überzeugt es würde anders Enden! Ich liebe es, wenn mich Bücher überraschen.

Charaktere:


In Sean konnte ich mich bei manchen Entscheidungen einfach nicht hineinversetzen. Das liegt aber daran, dass wir einen völlig unterschiedlichen Charakter haben. Auch Mia (seine beste Freundin) fand ich am Anfang des Buches sehr kritisch. Im Verlauf des Buches versteht man jedoch ihre Beweggründe viel besser und dadurch kam mir das auch alles etwas logischer vor. Ich habe Sie auch wirklich lieb gewonnen.
Genau so lieb gewonnen hab ich auch die beiden Gehilfen von Pay dem Hoheitsdämon. Ich finde sie haben das ganze Leseerlebnis nochmal aufgelockert.


Zusammenfassend kann ich also sagen, es hat mir definitiv gefallen das Buch zu lesen und ich werde es meinen Boys-Love liebenden Freunden weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.10.2023

Verwirrende Gefühle!

This is Our Time
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"Zwischen gespielten Küssen und echten Gefühlen."

In dem neusten Buch von Kathinka Engel geht es heiß her. Rio McQuid, ein beliebter Netflixstar soll die neuste Rolle in der gleichnamigen Show "This is ...

"Zwischen gespielten Küssen und echten Gefühlen."

In dem neusten Buch von Kathinka Engel geht es heiß her. Rio McQuid, ein beliebter Netflixstar soll die neuste Rolle in der gleichnamigen Show "This is Our Time" spielen. Doch ein Problem: die weibliche Hauptrolle ist noch unbesetzt und es findet sich einfach keine Passende Kandidatin! Als dann die Praktikantin Ferne am falschen Ort zur falschen Zeit war, wurde gerade sie dafür ausgewählt - eine blutige Anfängerin.

Das Buch war meiner Meinung ein reines Meisterwerk (sowohl innerlich als auch äußerlich)! Ich durfte durch den einmaligen Kathinka-Engel-Schreibstil wieder so viel lachen, aber auch mit fiebern.

Ich bin gerade so durch die Zeilen geflogen und hab das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Die Spannung war ab einem gewissen Punkt kaum auszuhalten. Auch durch die Parallele zwischen Filmcharakteren und echten Gefühlen war das Buch für mich einzigartig. Ich war im Mittelteil des Buches ernsthaft verwirrt was denn jetzt nun echte Gefühle sind und was zwischen den Rollen passiert.

Was Kathinka auch besonders gut kann: unsympathische Charaktere schreiben. Ich hätte das Buch fast abgebrochen als ich die ersten paar Kapitel über Rio gelesen habe, so unsympathisch war er mir.
Ich dachte mir zwischenzeitlich wirklich sowas wie "Und mit dem soll ich (als Leser) eine Verbindung aufbauen und ihn später mit Ferne shippen? Nein, danke.". Aber auch die anfängliche Abneigung hat sich schnell in Mitgefühl und Verständnis umgewandelt. Die Charakterentwicklung die Rio durchmacht, ist mir fast das aller liebste am ganzen Buch.

Fazit: tolles Buch, tolle Handlung (über das Ende will ich nicht reden), noch tollere Charaktere. Kauft das Buch!!

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Veröffentlicht am 11.08.2023

Ein MUSS für alle Grey's Anatomy-Fans!

Whitestone Hospital - High Hopes
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"Wir sind nur Menschen, die ihr Bestes geben. Und das Beste reicht manchmal eben nicht..."

- Und das lernen wir relativ schnell, denn wie auch im echten Leben, hat auch in High Hopes nicht jede Geschichte ...

"Wir sind nur Menschen, die ihr Bestes geben. Und das Beste reicht manchmal eben nicht..."



- Und das lernen wir relativ schnell, denn wie auch im echten Leben, hat auch in High Hopes nicht jede Geschichte ein Happy End und gerade das macht das Buch meiner Meinung nach noch lesenswerter.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön. Es ist einfach, spiegelt wichtiges vom Inhalt gut dar und alles passt perfekt zusammen.

Erzählstil:
Der Schreibstil von Ava Reed hat mir ganz gut gefallen. Es war nichts Besonderes und hin und wieder fand ich einige Dinge etwas zu... "naiv" (?) beschrieben. Hierfür muss ich sagen, dass kleinere "Scherze" sehr clever und unauffällig in den Lesefluss miteingearbeitet waren. Es war definitiv sehr unterhaltsam zu lesen und das hat mir gut gefallen.

Handlung/Charaktere:
Laura ist eine fleißige und sehr kluge Frau, die sich, nach einem schweren Schicksalsschlag dazu entschieden hat Ärztin zu werden. Ich habe sie im Buch wirklich lieben gelernt. Am Anfang des Buches hatte ich die Befürchtung mich nicht mit ihr identifizieren zu können, aber sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Vor Allem im Bezug auf ihren Mut etwas zu sagen, was gesagt werden muss. Das fand ich sehr bewundernswert und hat die Story definitiv einzigartiger gemacht.

Nash ist der Stationsarzt und Betreuer der Assistenzärzte. Er wiederrum war mir von Anfang an ein Mysterium (aber ich glaube das war auch beabsichtigt). Zu Beginn erschien er mir etwas naiv und dieses "verliebt" sein konnte ich bei ihm nicht so ganz... rauslesen? Eine Textstelle ist mir da noch besonders in Erinnerung geblieben:

"Ich beobachte sie, wie sie dasitzt und die Umgebung in sich aufnimmt. Wie sie lächelt, nachdenkt, wie sie trinkt, seufzt und... Scheiße, ich merke, dass ich das den ganzen Abend lang tun könnte.
Die ganze Nacht.
Heute und morgen.
Und den Tag danach."
(S 145)

Und ganz ehrlich? Das fand ich etwas to much. Sie hatten zu dem Zeitpunkt gerade mal ein paar Sätze miteinander geredet und das hat bei mir eher das gegenteilige Gefühl ausgelöst, als es wahrscheinlich eigentlich gedacht war.

Ich muss aber sagen, dass das die einzige Stelle war die ich problematisch fand. Von da an hat sich die Romanze zwischen den beiden entwickelt und ich konnte mich auch gut in sie hineinversetzen.

Besonders gut hat mir auch Ian gefallen. Seine ganze Art, sich und das Leben nicht zu ernst zu nehmen gefällt mir besonders gut und ich hoffe, dass wir auch in den nächsten Büchern mehr über ihn lesen werden.

Fazit: Das Ende war super gemein und ich hab es sehr bereut, mir nicht direkt das zweite Buch gekauft zu haben (also seid gewarnt!). Für mich gibt es trotz kleiner Unstimmigkeiten eine große Leseempfehlung (erstrecht für Grey's Anatomy-Fans)!

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