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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2026

Weg von Einheitsbrei

Rolls & Rivalry
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Endlich ein Buch, in dem die Nerds die Stars sind. Die Quirkyness, die durch die Leidenschaft der Protas für die Colour Guard und D&D Runden entsteht, haben die perfekte Ausgangslage für eine süße Romance ...

Endlich ein Buch, in dem die Nerds die Stars sind. Die Quirkyness, die durch die Leidenschaft der Protas für die Colour Guard und D&D Runden entsteht, haben die perfekte Ausgangslage für eine süße Romance geliefert. Hier haben wir außerdem einen klaren Fall von Rivals to Lovers, wenn nicht sogar Enemies to Lovers (wenn man Hazel fragen würde).

Zwei Teenager, die sich schon auf Grund ihrer unterschiedlichen Rollen in der Colour Guard nicht leiden können, stehen in einem erbitterten Wettstreit um das beste Jury Votum. Beide kämpfen mit allen Mitteln um den Sieg und ignorieren dabei gekonnt das Knistern zwischen ihnen.

Was habe ich gelacht bei diesem einzigartigen Buch!

Ganz besonders ist für mich, dass das Nerdsein nicht im Fokus steht. Es wird nicht ein einziges Mal bemerkt, wie „anders“ die Hobbys im Gegenzug zu anderen, vermutlich beliebteren, Hobbys stehen. Als Bookies, die wir ja auch absolute Nerds sind, kann man sich hier gesehen fühlen und wird nicht verurteilt. Die Message des Buches ist für mich ganz klar: du darfst sein, wer du bist. Etwas schöneres kann ich mir in einem Jugendbuch nicht vorstellen!

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein rasantes Buch

No Place Left to Hide
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Ich lese in letzter Zeit wieder super gerne Jugendbücher. Diesmal habe ich den neuen Jugendthriller »no place left to hide« von Megan Lally gelesen und wollte unbedingt meine Gedanken mit euch teilen.

Das ...

Ich lese in letzter Zeit wieder super gerne Jugendbücher. Diesmal habe ich den neuen Jugendthriller »no place left to hide« von Megan Lally gelesen und wollte unbedingt meine Gedanken mit euch teilen.

Das Buch startet direkt mit einem hohen Tempo. Die erfolgreiche Schülerin Brooke hat einen Stalker, der bei ihr ständig mit unterdrückter Nummer anruft und sich an ihrem Auto zu schaffen macht. Für sie ist klar, der Bruder ihrer ehemals besten Freundin Claire steckt dahinter. Nach deren Unfalltod am See gibt dieser Brooke die Schuld. Nach einer Party werden Brooke und ihre neue beste Freundin Jena schließlich von einem Auto verfolgt. Der Fahrer macht mit seinem Verhalten deutlich, dass Brooke diese Nacht nicht überleben wird, wenn sie nicht erzählt, was wirklich in besagter Nacht passierte.

Ein unfassbar fesselnder Thriller, der mich nicht losgelassen hat. Die Flashbacks und die Kapitel aus der Gegenwart haben die Spannung konstant hochgehalten und einen extremen Nervenkitzel verursacht. Zwischendurch hatte ich richtig Gänsehaut - love it!

Den Twist habe ich nicht vorhersehen können, obwohl ich Ähnlichkeiten mit Pretty Little Liars sehen konnte (meine absolute Lieblingsserie als Teenie). Insgesamt war durch die konstant hochgehaltene Spannung viel Lesefrezde dabei. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen!

Die Figuren sind allesamt verwöhnte, reiche Highschool Schüler, was allerdings super zur Suspense-Handlung gepasst hat. Das Drama und die Geheimnisse haben mir super gefallen. Besonders die Verfolgungsjagd hat mich hinterfragen lassen, wem man eigentlich trauen kann. Der Lesesog war ganz groß!

Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für Lesefanatiker wie mich, Thrillerliebhaber, aber auch junge Lesende, die lieber mit dünneren Büchern starten wollen, die sie fesseln.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Der bisher schlechteste Teil…

Bulletproof
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Ich bin ein großer Fan der gesamten Reihe. Das Militär Setting und all die Charaktere, die eine zweite Chance bekommen, haben mir die Angst vor Dark Romance genommen (denn ich bin ein süßes, rosarotes ...

Ich bin ein großer Fan der gesamten Reihe. Das Militär Setting und all die Charaktere, die eine zweite Chance bekommen, haben mir die Angst vor Dark Romance genommen (denn ich bin ein süßes, rosarotes Romance Girlie...)

Leider konnte »Bulletproof« meine Erwartungen nicht erfüllen. Warum? Das erkläre ich in der folgenden Rezension.

Zunächst hatte ich große Probleme mit den Protagonisten. Briar ist unglaublich naiv und hat zwar eine riesen Klappe, lässt allerdings ihren Worten keine Taten folgen. Eine badass Prota wie in den vergangenen Büchern hat mir extrem gefehlt. Auch Syxx war mir leider extrem unsympathisch. Anstelle eines "touch her and you'll die"- Typen gab es einen totalen Arsch, dem ich am liebsten Pfefferspray entgegengehalten hätte.

Das Kleinstadt-Setting hätte mir eigentlich gut gefallen können. Doch der Charme, der normalerweise von beschaulichen Orten ausgeht, ist hier völlig untergegangen. Stattdessen gab es Fäden, die immer wieder aufgegriffen und dann wieder fallen gelassen wurden. Briars Anschluss zu anderen Leuten aus dem Ort gehört hier beispielsweise dazu. Irgendwie hat sich dadurch alles so unfertig angefühlt.

Bisher hat mir an der Reihe so gut gefallen, dass nicht jedes Dark
Romance Klischee erfüllt wurde und die Charaktere sich zwar grenzwertig verhalten, aber niemals absolute No Go's reproduzieren. Es ging nicht in erster Linie um graphischen Sex, sondern um menschliche Abgründe und die Loslösung von psychischer Abhängigkeit.
Das hat mir hier komplett gefehlt. Das Buch fühlt sich ganz anders an als die anderen Bände...

Außerdem gehört Syxx mit seiner Gruppe zwar zur Einheit der Dark Forces, das Militärische bleibt aber komplett aus. Dabei ist das doch eigentlich das Markenzeichen dieser Reihe…

Für mich definitiv der schwächste Band. Das finde ich wirklich schade, da ich sonst die Bücher regelrecht inhaliert habe, diesmal aber nicht vorwärts kam.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Ein RomCom Highlight!!!

Picking Daisies on Sundays
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Wahnsinn, wie gut mir dieses Buch gefallen hat! »Picking Daisies on Sundays« ist eine süße RomCom, die nicht nur perfekt zum Frühling passt, sondern auch durch die Tropes und den Schreibstil zu einem neuen ...

Wahnsinn, wie gut mir dieses Buch gefallen hat! »Picking Daisies on Sundays« ist eine süße RomCom, die nicht nur perfekt zum Frühling passt, sondern auch durch die Tropes und den Schreibstil zu einem neuen Lieblingsbuch werden könnte.

Daniela, aka Daisy, ist seit ihrer Kindheit in Levi verliebt. Nur leider blieben ihre Gefühle stets unerwidert. Nach der Highschool kommt es zum Kontaktabbruch. Vier Jahre später treffen sie sich wieder und scheinbar hat sich nichts geändert: Daisy hat Gefühle für Levi, doch er sieht in ihr nur eine Freundin, die ihn zur Hochzeit seiner Schwester begleiten soll. Eigentlich ein Grund für Daisy, sich von ihm fernzuhalten und ihr Herz zu schützen, doch das verräterische Ding sucht Levis Nähe.

Dieses Buch hat mich vollkommen verzaubert. Die Handlung ist so unschuldig und rührend, was perfekt zu Danielas Charakter passt. Ihre Gefühle für Levi sind echt und greifbar. Gleichzeitig habe ich beim Lesen stets nach Zeichen gesucht, dass Levi sie auch liebt (und dabei habe ich wunderschöne Textstellen reihenweise markiert).

Die Vorbereitungen auf die Hochzeit haben mir unfassbaren Spaß bereitet. Zum Teil, weil die lustigsten Situationen entstanden sind, aber auch, weil viele Momente ans Herz gingen. Das gemeinsame Kuchenbacken mit Levis jüngeren Schwestern, die Besuche in der Modeschule, in der Daisy ihren Abschluss macht und die Kapitelanfänge aus Levis Buch. Die Freude beim Lesen war extrem groß!

Der Großteil der Geschichte spielt im hochsommerlichen New York - ein besseres Setting gibt es einfach nicht! Daisy arbeitet in einem Blumenladen und hat eine hohe Affinität für Pflanzen. Außerdem designt sie Kleider und macht einen Abschluss an einer Modeschule. Sie ist dabei ihrem eigenen Stil treu, auch wenn dieser oft von der Norm abweicht. Für mich macht es den Charakter Daisy vollkommen: sie ist eine ruhige Persönlichkeit mit feinen Antennen, die im Leben oft „nicht gut genug“ für andere war. Sie ist mir sehr ans Herz gewachsen.

Liana Cincotti ist eine echte Bereicherung für den (deutschen) Buchmarkt. Ich werde dieses Buch ab sofort immer wieder empfehlen!

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein perfekter Abschluss

In Her Own League
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Noch ein letztes Mal zurück in die Windy City (zumindest gilt das für normale Menschen und nicht für mich, die sich nicht an die richtige Reihenfolge beim Lesen hält…)

»In her own league« war ein super ...

Noch ein letztes Mal zurück in die Windy City (zumindest gilt das für normale Menschen und nicht für mich, die sich nicht an die richtige Reihenfolge beim Lesen hält…)

»In her own league« war ein super schöner Abschluss für die Reihe, die so viele Leserherzen im Sturm erobert hat.

Die Reihe ist nicht einfach nur beliebt, weil sie Sports Romance aufgreift und wir Leserinnen faktisch nicht genug bekommen können von heißen Sportlern und Liebesgeschichten mit viel Leidenschaft.

Was jeden Band so besonders macht ist, dass keine Stereotypen reproduziert werden. Jede Figur hat ihre Fehler und gehört durch ihre Art oder besondere Umstände eher zu den Außenseitern. Das ist so schön erfrischend und zeigt, dass jede und jeder die große Liebe verdient.

Wer rooted nicht gerne für den Underdog?

Mit jedem Buch wächst ein Gefühl von familiärem zusammenhalt. Nach jedem weiteren Band hatte ich das Gefühl, eine Schwester oder einen besten Freund dazugewonnen zu haben.

Umso schöner ist es, dass Reese und Emmett ein Spin-Off bekommen haben. Die Erwartungen waren echt hoch, doch die konnten ohne Probleme erfüllt werden.

Es wird wieder steamy und wer das nicht mag, kann die entsprechenden Kapitel überspringen. Aber neben dem Spice, der übrigens wie immer heiß ist, dabei aber keine moralischen Grenzen überschreitet, stand auch der Sport wieder sehr im Mittelpunkt.

Ich habe keine Ahnung von Baseball, aber das stört beim Lesen überhaupt nicht.

Liz Tomforde schafft es, die ganz großen Gefühle zu vermitteln. Ob in Familie, Freundschaft oder Partnerschaft, sie weiß, wie sie pure Emotion in ihre Worte fließen lassen kann.
Eine Reihe zum Wohlfühlen.

Was »in her own league« von seinen Vorgängern unterscheidet, ist die Rolle von Reese als weibliche Chefin in einem von Männern dominierten Berufsfeld. Ich liebe female rage, aber wenn ich am liebsten vor Wut platzen wollte, ist Reese ganz cool geblieben. Das macht die wahre Powerfrau aus: Professionalität und eine extreme innere Stärke. Dass sie ihre emotionale Seite bei Emmett ausleben kann, hat mich wahnsinnig berührt.

Ich kann nicht genug von dieser Reihe bekommen und bin tatsächlich ganz froh, dass ich noch ein paar Bücher der Reihe lesen kann. Für alle anderen ist das Spin-Off die perfekte Möglichkeit, die Figuren aus Chicago mit einem gebürenden Abschluss loslassen zu können.

Ganz großes Lob an dieses Reihenfinale. Von der Autorin können wir sicherlich noch einiges erwarten.

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