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Veröffentlicht am 22.07.2026

Sommer, Sonne, Herzschmerz

Mit dir bin ich echt
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Wie jetzt, man kann sich durch ein Buch in ein Land verlieben, in dem man selbst noch nie war?

Dass das geht, habe ich durch »Mit dir bin ich echt« von Mounia Jayawanth erfahren.

Neyla besucht die Familie ...

Wie jetzt, man kann sich durch ein Buch in ein Land verlieben, in dem man selbst noch nie war?

Dass das geht, habe ich durch »Mit dir bin ich echt« von Mounia Jayawanth erfahren.

Neyla besucht die Familie ihrer verstorbenen Mutter in Marokko nach langer Zeit wieder und muss ihre Kultur ganz neu kennenlernen.

Doch der Spagat zwischen den Vorstellungen einer deutschen Kultur und einer marokkanischen Kultur ist nicht alles, was Neyla in diesem Sommer meistern muss. Adam, ihr ausgedachter Freund aus ihrer Kindheit, ist tatsächlich real und während Neyla ihn schon beinahe vergessen hat, hat Adam jeden Sommer auf sie gewartet.

Sommer, Familie, Herzschmerz. So könnte man das Buch perfekt zusammenfassen. Die Liebesgeschichte war wirklich berührend, doch sie hat etwas angestoßen, was ich noch viel wichtiger finde: sie bringt Neyla dazu, sich mit der marokkanischen Kultur und ihrem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen. Als Kind, das zwischen zwei Welten groß geworden ist, hatte sie nie das Gefühl, in auch nur eine davon wirklich zuzugehören. Was sie in einem einzigen Sommer lernt, ist wichtig für Neyla und wichtig für die Lesenden.

Ich hatte zu Beginn des Lesens Sorge, Neylas Reise zu sich selbst nicht nachvollziehen zu können, wie es Menschen aus mehreren kulturellen Einflüssen können. Diese Sorge war völlig unbegründet!
Es hat mich viel eher verstehen lassen, was unsensible Kommentare bewirken. Wie sehr der Leidensdruck ist, wenn man das Gefühl hat, sich ständig anpassen zu müssen, um anderen nicht auf die Füße zu treten.

Wir brauchen dieses Buch. Nicht nur, wenn wir uns zwischen zwei oder mehreren Welten bewegen, sondern auch, wenn wir Heimat und Verwurzelung näher begreifen wollen.

»Mit dir bin ich echt« ist ein bewegendes Sommerbuch, dass keine Angst vor komplizierten Themen hat.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Zu oberflächlich

Hunters - Forgetting You
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Ein Buch zum wegsnacken, aber keine Tiefe und so schnelllebig, dass ich den Inhalt fast schon wieder vergessen habe…

Ich poste nicht gerne negative Rezensionen, denn die eigene Meinung beeinflusst nunmal ...

Ein Buch zum wegsnacken, aber keine Tiefe und so schnelllebig, dass ich den Inhalt fast schon wieder vergessen habe…

Ich poste nicht gerne negative Rezensionen, denn die eigene Meinung beeinflusst nunmal andere Menschen, die das Buch noch lesen möchten und eben diese von dem Kauf und Lesen abzuschrecken, ist und wird niemals meine Intention sein.

Trotzdem ist mir Ehrlichkeit wichtig und wenn mir ein Buch nicht gefällt, lobe ich es nicht in den Himmel, nur weil ich niemandem auf die Füße treten möchte. Wenn dir Titel und Klappentext zusagen? Go for it! Lass dich von anderen Meinungen nicht verunsichern. Interessieren dich meine Kritikpunkte? Dann lade ich dich herzlich zum Lesen dieser Rezension ein.

First of all liebe ich eine gute FBI Story. Das verspricht einen explosiven Inhalt mit viel Action und einem interessanten Gegner. Ich assoziiere diesen Trope auch mit einer starken weiblichen Protagonistin. Auch Second Chance mag ich sehr gerne. Eigentlich eine perfekte Ausgangslage!

Das Buch beginnt mitten im Geschehen: eine namenlose junge Frau, die vor ihren Angreifern flieht und nicht die geringste Ahnung hat, wer sie ist, wo sie ist, und wer ihr warum nach dem Leben trachtet. Die ersten Seiten haben sich quasi von selbst gelesen.

Danach ging es allerdings bergab, beziehungsweise ebenerdig, denn die Handlung verläuft eher schleppend. Bruchstückhaft kommen Erinnerungen zurück, ihr FBI Ex-Freund hilft ihr bei der Suche nach der Wahrheit und die ganze Zeit frage ich mich: Wieso?

Wieso nehmen die Figuren so viel für selbstverständlich, obwohl sie keinerlei Grund haben, dem jeweils anderen zu vertrauen? Wieso entsteht aus dem Nichts eine Tension zwischen den Figuren, obwohl nichts dergleichen aufgebaut wurde? Wieso sind so viele vermeidbare Druckfehler im Buch, obwohl es sich um eine Neuauflage handelt?

Mir ging vieles in der Geschichte zu schnell, was unter Anderem eine Menge Plotholes offenließ. So hatte ich auch keinen Draht zu den Figuren und fand ihre Interaktionen unlogisch und schräg. Die Action erschien somit aus der Luft gegriffen und die Romance fühlte sich erzwungen an.

Ich habe mich aber nicht gelangweilt! Das Buch gibt ein hohes Tempo vor, weshalb ich es sehr schnell lesen konnte.

Mich können Bücher nicht mehr reizen, die nur an der Oberfläche kratzen. Dafür gibt es einfach eine zu große Auswahl an Titeln. Wer allerdings nach einem kurzweiligen Buch sucht, das großes Unterhaltungspotential bietet, der wird mit den »Hunters« glücklich. Als Urlaubslektüre kann ich mir das Buch gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Weg von Einheitsbrei

Rolls & Rivalry
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Endlich ein Buch, in dem die Nerds die Stars sind. Die Quirkyness, die durch die Leidenschaft der Protas für die Colour Guard und D&D Runden entsteht, haben die perfekte Ausgangslage für eine süße Romance ...

Endlich ein Buch, in dem die Nerds die Stars sind. Die Quirkyness, die durch die Leidenschaft der Protas für die Colour Guard und D&D Runden entsteht, haben die perfekte Ausgangslage für eine süße Romance geliefert. Hier haben wir außerdem einen klaren Fall von Rivals to Lovers, wenn nicht sogar Enemies to Lovers (wenn man Hazel fragen würde).

Zwei Teenager, die sich schon auf Grund ihrer unterschiedlichen Rollen in der Colour Guard nicht leiden können, stehen in einem erbitterten Wettstreit um das beste Jury Votum. Beide kämpfen mit allen Mitteln um den Sieg und ignorieren dabei gekonnt das Knistern zwischen ihnen.

Was habe ich gelacht bei diesem einzigartigen Buch!

Ganz besonders ist für mich, dass das Nerdsein nicht im Fokus steht. Es wird nicht ein einziges Mal bemerkt, wie „anders“ die Hobbys im Gegenzug zu anderen, vermutlich beliebteren, Hobbys stehen. Als Bookies, die wir ja auch absolute Nerds sind, kann man sich hier gesehen fühlen und wird nicht verurteilt. Die Message des Buches ist für mich ganz klar: du darfst sein, wer du bist. Etwas schöneres kann ich mir in einem Jugendbuch nicht vorstellen!

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Ein rasantes Buch

No Place Left to Hide
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Ich lese in letzter Zeit wieder super gerne Jugendbücher. Diesmal habe ich den neuen Jugendthriller »no place left to hide« von Megan Lally gelesen und wollte unbedingt meine Gedanken mit euch teilen.

Das ...

Ich lese in letzter Zeit wieder super gerne Jugendbücher. Diesmal habe ich den neuen Jugendthriller »no place left to hide« von Megan Lally gelesen und wollte unbedingt meine Gedanken mit euch teilen.

Das Buch startet direkt mit einem hohen Tempo. Die erfolgreiche Schülerin Brooke hat einen Stalker, der bei ihr ständig mit unterdrückter Nummer anruft und sich an ihrem Auto zu schaffen macht. Für sie ist klar, der Bruder ihrer ehemals besten Freundin Claire steckt dahinter. Nach deren Unfalltod am See gibt dieser Brooke die Schuld. Nach einer Party werden Brooke und ihre neue beste Freundin Jena schließlich von einem Auto verfolgt. Der Fahrer macht mit seinem Verhalten deutlich, dass Brooke diese Nacht nicht überleben wird, wenn sie nicht erzählt, was wirklich in besagter Nacht passierte.

Ein unfassbar fesselnder Thriller, der mich nicht losgelassen hat. Die Flashbacks und die Kapitel aus der Gegenwart haben die Spannung konstant hochgehalten und einen extremen Nervenkitzel verursacht. Zwischendurch hatte ich richtig Gänsehaut - love it!

Den Twist habe ich nicht vorhersehen können, obwohl ich Ähnlichkeiten mit Pretty Little Liars sehen konnte (meine absolute Lieblingsserie als Teenie). Insgesamt war durch die konstant hochgehaltene Spannung viel Lesefrezde dabei. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen!

Die Figuren sind allesamt verwöhnte, reiche Highschool Schüler, was allerdings super zur Suspense-Handlung gepasst hat. Das Drama und die Geheimnisse haben mir super gefallen. Besonders die Verfolgungsjagd hat mich hinterfragen lassen, wem man eigentlich trauen kann. Der Lesesog war ganz groß!

Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für Lesefanatiker wie mich, Thrillerliebhaber, aber auch junge Lesende, die lieber mit dünneren Büchern starten wollen, die sie fesseln.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Der bisher schlechteste Teil…

Bulletproof
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Ich bin ein großer Fan der gesamten Reihe. Das Militär Setting und all die Charaktere, die eine zweite Chance bekommen, haben mir die Angst vor Dark Romance genommen (denn ich bin ein süßes, rosarotes ...

Ich bin ein großer Fan der gesamten Reihe. Das Militär Setting und all die Charaktere, die eine zweite Chance bekommen, haben mir die Angst vor Dark Romance genommen (denn ich bin ein süßes, rosarotes Romance Girlie...)

Leider konnte »Bulletproof« meine Erwartungen nicht erfüllen. Warum? Das erkläre ich in der folgenden Rezension.

Zunächst hatte ich große Probleme mit den Protagonisten. Briar ist unglaublich naiv und hat zwar eine riesen Klappe, lässt allerdings ihren Worten keine Taten folgen. Eine badass Prota wie in den vergangenen Büchern hat mir extrem gefehlt. Auch Syxx war mir leider extrem unsympathisch. Anstelle eines "touch her and you'll die"- Typen gab es einen totalen Arsch, dem ich am liebsten Pfefferspray entgegengehalten hätte.

Das Kleinstadt-Setting hätte mir eigentlich gut gefallen können. Doch der Charme, der normalerweise von beschaulichen Orten ausgeht, ist hier völlig untergegangen. Stattdessen gab es Fäden, die immer wieder aufgegriffen und dann wieder fallen gelassen wurden. Briars Anschluss zu anderen Leuten aus dem Ort gehört hier beispielsweise dazu. Irgendwie hat sich dadurch alles so unfertig angefühlt.

Bisher hat mir an der Reihe so gut gefallen, dass nicht jedes Dark
Romance Klischee erfüllt wurde und die Charaktere sich zwar grenzwertig verhalten, aber niemals absolute No Go's reproduzieren. Es ging nicht in erster Linie um graphischen Sex, sondern um menschliche Abgründe und die Loslösung von psychischer Abhängigkeit.
Das hat mir hier komplett gefehlt. Das Buch fühlt sich ganz anders an als die anderen Bände...

Außerdem gehört Syxx mit seiner Gruppe zwar zur Einheit der Dark Forces, das Militärische bleibt aber komplett aus. Dabei ist das doch eigentlich das Markenzeichen dieser Reihe…

Für mich definitiv der schwächste Band. Das finde ich wirklich schade, da ich sonst die Bücher regelrecht inhaliert habe, diesmal aber nicht vorwärts kam.

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