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Veröffentlicht am 15.10.2025

Eher ein Spin-Off

Shifter Island - Der Geist des Magiers
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Shifter Island geht in die dritte und letzte Runde und Nai und ihre Gefährten bereiten sich auf ein Leben nach dem Kampf vor. Doch nicht alles ist so harmonisch, wie es sein sollte und es gibt Konflikte, ...

Shifter Island geht in die dritte und letzte Runde und Nai und ihre Gefährten bereiten sich auf ein Leben nach dem Kampf vor. Doch nicht alles ist so harmonisch, wie es sein sollte und es gibt Konflikte, die sie fordern und gelöst werden wollen. Eine actionreiche Handlung, die die Probleme der anderen Bände allerdings weiterhin aufweist.

Für Nai geht es nun nach dem spannenden zweiten Band weg von den Wölfen von Shifter Island und hin zu ihrer Bestimmung als Hochmagierin an deren Akademie. Dies hat auch das Setting und Gefühl für die Welt verändert. Das Buch fühlte sich allgemein etwas heller und weniger bedrohlich an, als dies zuvor der Fall war. Es rückten hier andere magische Begabungen rund um die Elemente in den Fokus, was sehr spannend war. Dennoch spielten die Wölfe, besonders die Brüder, natürlich auch weiterhin eine bedeutende Rolle. Das Buch fühlte sich aber auch eher wie ein Epilog an, der an das Ende einer Reihe nach Band zwei anschliesst. Die aufgebauten Spannungselemente und Bedrohungen habe ich dabei nicht ganz nachvollziehen können und fand das Konzept des Buches deshalb eher etwas konstruiert. Die Autor:innen haben mit ihrem Schreibstil aber wieder eine Geschichte geschaffen, die mich total packen konnte und die sich unglaublich leicht und schnell weglesen liess. Dies machte es zu einem schönen und schnellen Leseerlebnis, das man geniessen konnte.

Die Protagonisten waren noch immer eine aufregende Mischung, die mir nicht immer so ganz zugesagt haben. Nai befand sich natürlich in einer schwierigen Situation, in der sie nicht viel machen konnte und von der viele etwas gefordert haben. So befand sie sich zwischen ihrer Verantwortung aus ihrem Erbe ihrem Grossvater gegenüber und gleichzeitig musste sie ihrem Gefährten und deren Freunden Gehör schenken, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Während ich Nai dabei verstanden habe und ihren Mut und ihre Stärke bewundert habe, fand ich ihren Gefährten Rage teilweise ziemlich unfair ihr gegenüber. Er stellte zu viele Forderungen und war schnell beleidigt von Nais Entscheidungen, die für alle schwierig waren. Ihre Beziehung war nicht so gefestigt, dass sie sich gegenseitig vertrauen und zuhören konnten, was wirklich schade war. Dennoch war die Kombination aus den Brüdern wieder ein schönes Element dieser Geschichte, das sie aussergewöhnlich macht.

Die Handlung war wieder ziemlich ereignisreich und hat schnell Wendungen hervorgebracht. Dennoch fand ich sie leider nicht so packend wie die Bände zuvor. Ich habe auch die Handlung an sich eher weniger verstanden bzw. fand sie, wie zuvor schon angesprochen, etwas künstlich hervorgerufen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und diese Reihe schön vervollständigt.

Insgesamt war der dritte Band von Shifter Island ein schönes Buch, das die Reihe zufriedenstellend abgeschlossen hat. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe in allem gewünscht, was etwas zu kurz gekommen ist. Ich vergebe gute 3.5 Sterne für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein netter dritter Band mit Schwächen

Die Elite von Ashriver - Bittersweet Revenge
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Der dritte Band der Elite von Ashriver rundet diese Urban-Fantasy Reihe auf eine schöne Art und Weise ab. Ich mochte die neuen und dennoch nicht unbekannten Protagonisten gerne und freute mich auf den ...

Der dritte Band der Elite von Ashriver rundet diese Urban-Fantasy Reihe auf eine schöne Art und Weise ab. Ich mochte die neuen und dennoch nicht unbekannten Protagonisten gerne und freute mich auf den Abschluss dieser verschiedenen Handlungsstränge, die bisher aufgebaut wurden. Dennoch war das Thema Tiefe und Emotionen auch hier ein kleiner Kritikpunkt meinerseits.

Die Elite von Ashriver lässt und hier noch ein letztes Mal an diese Akademie der Magie zurückkehren und verzaubert mit bekannten und neuen Protagonisten gleichermassen. Auch wenn mich das gesamte System bis zum Schluss nicht ganz überzeugen konnte und einige Fragen und Unklarheiten offen blieben, mochte ich die Stimmung, die es transportieren konnte, sehr gerne. Gerade in Bezug auf die Magie und ihre Regeln hätte ich mir einfach noch mehr gewünscht, auch weil man hier nochmal andere Protagonisten und Fähigkeiten begleiten konnte. Die düsteren Academy-Vibes hat der Schreibstil wunderbar transportieren können. Auch liess sich das Buch ganz locker und leicht lesen - man spürte allerdings an der Tiefe der Welt und Charaktere auch den Jugendbuchcharakter, was mich etwas gestört hat. Ich hätte gerne mehr Verbindung zu allen gehabt. Besonders, da dies schon der dritte Band dieser Reihe darstellte.

Leah war eine nette Protagonistin, die man durch ihre Vergangenheit direkt ziemlich gut verstehen lernte. Ich mochte diese die Vergangenheit zusammenfassenden Kapitel, die wichtig für die spätere Handlung waren. Man spürte somit direkt eine Verbindung zu ihr und konnte ihre Emotionen gut nachvollziehen. In dieser emotional schwierigen Situation lernt sie dann ausgerechnet Vincent kennen, der für all das Schlechte seiner Familie steht. Der harmonischen Beziehung der beiden haben seine humorvoll-sarkastischen Bemerkungen nicht gerade geholfen, weshalb sich somit erst eine Hass-Beziehung zwischen den beiden entstanden ist. Als sich Vincent aber nicht mehr von seiner nervigen Seite gezeigt hat, hat sich auch deren Beziehung entwickelt. Insgesamt muss ich hier aber, genau wie bei den anderen Bänden der Reihe, sagen, dass mir die Geschichte einfach zu wenig Tiefe in den Charakteren liefern konnte und ich etwas enttäuscht bin, weil ich gerne mehr von ihnen gesehen hätte. Dies betrifft auch die Protagonisten der anderen Bände, die hier zwar vorgekommen sind, zu denen ich aber kaum mehr etwas wusste und die Verbindungen leider bereits ziemlich weg waren.

Die Handlung vervollständigte alle angefangenen Geheimnisse und Stränge der letzten Bände und kam so zu einem runden Finale, das mir gut gefallen hat. Es war manchmal schwierig, alles im Blick zu haben und sich an sämtliche vergangenen offenen Fragen zu erinnern, hat mir am Schluss aber ein stimmiges Bild ergeben. Es ist jetzt nicht extrem viel passiert, war aber durch den lockeren Schreibstil eine seichte Unterhaltung, die man schnell lesen konnte.

Insgesamt war der dritte Band der Elite von Ashriver ein netter Band, der dieses Reihe schön abrunden konnte. Man muss einfach wissen, dass das Buch ein Jugendbuch ist und mir persönlich deshalb auch die Emotionen und die Verbindung zur Geschichte etwas gefehlt hat. Dennoch war es ein schönes Buch, dem ich 3 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Drachen und Magie

These Ancient Flames 1: Awake
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Eine Geschichte zwischen asiatisch-mythologischen Schauplätzen und Geschichten und der grossen Suche nach den verschwundenen Drachen. These ancient flames bietet eine spannende Story mit tollen Protagonisten, ...

Eine Geschichte zwischen asiatisch-mythologischen Schauplätzen und Geschichten und der grossen Suche nach den verschwundenen Drachen. These ancient flames bietet eine spannende Story mit tollen Protagonisten, die mich absolut packen konnten. Ein schönes Buch, welches ganz viel Lust auf mehr macht.

Das Setting dieser Geschichte war total aussergewöhnlich und trotzdem habe ich mich direkt sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich fand es toll, wie viel Zeit ins Worldbuilding investiert wurde, um auch ein stimmiges Bild der Regeln und Werte dieser Welt vermitteln zu können. Oftmals habe ich bei solchen Geschichten viele Fragen und Unklarheiten, die einfach nicht aufgelöst werden. Hier war dies gar nicht der Fall. Durch die Karte und die Beschreibungen ergab sich ziemlich schnell ein Bild, welches im Lauf der Geschichte immer weiter erweitert wurde und mich damit packen konnte. Das asiatisch angehauchte Setting mit den mythologischen Elementen rund um Drachen und Magie konnte mich schon zu Beginn ziemlich neugierig machen und ich fand, dass es einfach perfekt zur Geschichte gepasst hat. Dazu hat auch der schöne und sehr leicht lesbare Schreibstil der Autorin beigetragen, den ich sehr genossen habe zu lesen. So wurde der Einstieg in die Geschichte deutlich erleichtert und nach kurzer Anfangsverwirrung durch die vielen Namen und Positionen konnte ich mich relativ schnell im Buch orientieren.

Die Protagonisten waren allesamt unglaublich Kampfmaschinen, die mit ihren Fähigkeiten und Kräften ziemlich beeindruckend waren. Sie zeigten Wille, Mut und viel Stärke, was sehr interessant war zu beobachten. Mei zum Beispiel steht als Leibwächterin ihren männlichen Kollegen zum Beispiel in nichts nach und ist für mich der Inbegriff einer starken weiblichen Protagonistin, die ich absolut geliebt habe. Ihre Intelligenz und Hingebung den Drachen gegenüber haben sie zu einem wichtigen Instrument in dieser Suche gemacht und gleichzeitig zeigte sie auch immer wieder, wer hier die Anweisungen gibt und entscheidet. Dem mussten sich ihre männlichen Kollegen und Freunde fügen. So unter anderem Raven, mit dem sie gemeinsame Sache machen musste, um die Drachen zu finden. Raven war anfangs ziemlich nervig und hat sich ständig in den Vordergrund gedrängt. Doch als man hinter seine laute und auffallende Fassade schauen konnte, sah man auch eine andere Seite von ihm, auf die ich in Band zwei sehr gespannt bin. Die weiteren Protagonisten konnten mich ebenfalls von sich überzeugen, sodass sie ein tolles Team in dieser Suche bildeten.

Die Suche nach den Drachen stellte sich als abwechslungsreiches Abenteuer heraus, welches mich neugierig gemacht hat und besonders mit dem Ende sehr packen konnte. Ich muss allerdings auch sagen, dass es sich im Mittelteil des Buches etwas gezogen hat und nicht mehr ganz so spannend war. Ich hätte mir dort etwas mehr Handlung und zügigere Erzählweise gewünscht. Doch abgesehen davon war es sehr schön zu verfolgen und ich habe es genossen, als es dann zum finalen Aufeinandertreffen gekommen ist. Das Ende macht viel Lust auf Band zwei und ich bin sehr gespannt, wie es mit den Protagonisten noch weitergehen wird.

Insgesamt war These ancient flames ein spannender erster Band, der mich mit der Welt und den Protagonisten total packen konnte. Abgesehen von der Handlung, die in der Mitte einen kleinen Hänger hatte, konnte es mich rundum begeistern, weshalb ich auch 4 Sterne vergebe und mich sehr auf den zweiten Band freue.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein Pageturner durch und durch

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Lost Girls ist wohl mein Jahreshighlight dieses Jahr. Ich habe alles an diesem Buch geliebt und konnte tatsächlich nicht mehr aufhören zu lesen, weil das Buch so voller Spannung war, dass es mich nicht ...

Lost Girls ist wohl mein Jahreshighlight dieses Jahr. Ich habe alles an diesem Buch geliebt und konnte tatsächlich nicht mehr aufhören zu lesen, weil das Buch so voller Spannung war, dass es mich nicht mehr loslassen wollte. Eine schockierende, heftige aber auch wichtige Geschichte und Message, die hier transportiert wird und mich absolut begeistern konnte.

Das Setting der Geschichte war genauso düster und bedrohlich wie die See an dem einen verhängnisvollen Abend, der alles ins Rollen gebracht hat. Ich habe es geliebt, wie die Autorin es geschafft hat, mich direkt in ihren Bann zu ziehen und mir mit der beschriebenen Situation eine Gänsehaut am ganzen Körper zu verschaffen. Es war eine unglaublich spannende Anfangssituation, in der sich die Protagonistin Darcy hier befunden hat. Dies schlug allerdings auch schnell um und ich war schockiert, wie grausam und heftig die Szenen zwischen ihr und ihrem Mann wurden. Die Geschichte ging mir ziemlich nahe und ich konnte hautnah fühlen, wie es ihr ergangen ist und was schliesslich dazu geführt hat, dass sie einen Schlussstrich setzen und dieser Situation entkommen musste. Der Schreibstil der Autorin hat mir in dieser Kombination unglaublich gut gefallen, da er sehr nahbar und emotional war und man trotzdem nur so durch die Seiten geflogen ist.

Die Protagonisten waren eine beeindruckende Mischung aus verschiedenen Stärken und Schwächen, die zu authentischen Menschen machten. So war dies einerseits Darcy, eine unglaublich starke Frau, die aber in einem Netz gefangen ist, aus dem sie alleine einfach nicht mehr so leicht ausbrechen konnte. Man merkte ihren Willen und gleichzeitig die Kontrolle und Macht über sie, welche sie zu formen versuchte. Doch sie hat sich nicht unterkriegen lassen und in schweren Zeiten noch schwierigere Entscheidungen treffen müssen. Diesem Ausmass an Tragik und Traurigkeit entgegenstehend zeigte sich Ellis, welcher mit seiner offenen und humorvollen Art trotzdem sehr unterstützend sein konnte. Er war ein wunderbarer Gegenpart zu Darcy, in den man sich einfach nur verlieben konnte. Dazu kam eine bunte Mischung an Protagonisten, die das Buch versüsst haben. Dabei allen voran zu erwähnen ist Ellis' Neffe, der mit seiner kindlichen und unschuldigen Art einfach grossartig war und immer wieder für Lacher sorgen konnte. Doch auch die andere Seite zeigte sich: Die der Kontrolle, Manipulation und Macht und die von Männern, die sich durch sexistische Kommentare profilieren müssen.

Das Buch zeigte verschiedene Handlungsstränge und Stadien in einer Beziehung, die von toxisch, gewaltvoll über heilend und wunderschön reichten. Dies verdeutlichte die Entwicklung der Protagonistin, die sich selbst wieder finden musste, bevor sie ihr Herz erneut öffnen konnte. Beide Seiten von Beziehungen fand ich gleichermassen spannend und sie liessen mich mit einem wilden Mix aus Emotionen zurück. Diese Mischung machte es, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es entwickelte sich zu einem Pageturner, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Insgesamt war Lost Girls ein solch emotional geladenes Buch, das mich mit seinen Themen und Darstellungen sowohl schockiert als auch absolut in seinen Bann gezogen hat. Ich habe alles an diesem Buch geliebt, sodass es für mich zu meinem absoluten Jahreshighlight wurde. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, muss aber sagen, dass es keine leichte Kost ist und man die Triggerwarnung ernst nehmen sollte. Verdiente 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein toller dritter Band, der verzaubert

Was wir leise hofften
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Brittainy Cherry begeistert erneut mit einer emotionalen, aussergewöhnlichen und wunderschönen Geschichte, die zwischen Kleinstadt und Familie eine packende Liebesgeschichte erzählt. Sie erschuf in diesem ...

Brittainy Cherry begeistert erneut mit einer emotionalen, aussergewöhnlichen und wunderschönen Geschichte, die zwischen Kleinstadt und Familie eine packende Liebesgeschichte erzählt. Sie erschuf in diesem Buch eine unglaublich schöne Atmosphäre, die schwierigen Themen auf eine gute Art und Weise einrahmen konnte. Was für ein Highlight!

Ich liebe die Bücher der Autorin, da sie mich einfach immer wieder mit ihren fantastischen Beschreibungen und wunderschönen Formulierungen berühren kann. Wie bereits in den anderen Bänden dieser Reihe, ist auch Was wir leise hofften ein Buch, das heilt und nicht zerstört. Damit ist es aussergewöhnlich und sprengt ihr gewohntes Muster. Dies macht es aber nicht weniger schön oder einzigartig, da ich die Wohlfühlatmosphäre des Buches sehr genossen habe. Trotz Kleinstadt und toller familiärer Umgebung gab es Themen, die schwierig und emotional waren. Diese wurden auf grossartige Art und Weise behandelt, was mich auch emotional sehr berührt hat. Ich habe das Setting hier wiederum geliebt, auch wenn es ein anderes war, als man in Band eins und zwei kennengelernt hat. Umso schöner waren deshalb die Szenen, die die anderen Schwestern zeigten und die die Reihe zu einem tollen Ganzen gemacht haben.

Die Protagonisten waren wieder eine der ganz grossen Stärken dieses Buches, da sie unglaublich authentisch und gut ausgearbeitet waren. Ebenfalls hatten sie viel Charaktertiefe, die es leicht machte, mit ihnen mitzufühlen und sie zu verstehen. Hier begleiten wir die dritte Kingsley-Schwester, Willow, die als unruhige Seele ihr Leben auf Reisen verbringt. Doch ausgerechnet in dieser Kleinstadt ist sie nun für eine Zeit sässig und begegnet dort dem ziemlich verschlossenen Theo. Beide Protagonisten waren das exakte Gegenteil voneinander. Während Willow als Sonnenschein eine offene, von allen geliebte Persönlichkeit an den Tag legt, ist Theo lieber für sich und zeigt sich ungern von seiner emotionalen Seite. Doch gemeinsam mit Willow schaffte es auch er, sich zu öffnen und ganz andere Seiten von ihm zu zeigen. Beide Protagonisten legten eine riesige Entwicklung in diesem Buch hin und konnten vergangene Traumata überwinden und mit anderen Personen darüber sprechen. Daneben gab es, typisch für die Autorin, aber auch so viele Nebencharaktere, die einem einfach ans Herz gewachsen sind. Einerseits war dies die komplette Kingsley-Familie, die man in den anderen Bänden bereits lieben gelernt hat, andererseits aber auch Theos Grosseltern oder sein Neffe, welcher einfach zuckersüss war. Sie haben der Geschichte eine grosse Bandbreite an Emotionen verliehen, die das Buch zu dem Erlebnis machten, das ich nicht so schnell vergessen werde.

Das Buch war eine eher ruhige Geschichte, die mich mit ihrer emotionalen Schlagkraft aber dennoch ziemlich packen konnte. Es zeigte die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, die sich langsam immer näher kamen und dabei mehr über sich selbst und den anderen lernten. Dies auf eine emotionale Art und Weise, die mich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen liess. Deshalb ist auch dieses Buch wieder ein Highlight für mich, das ich immer wieder nur empfehlen kann. Es war wunderschön und rundete die Reihe perfekt ab.

Insgesamt habe ich wieder allen an Was wir leise hofften geliebt. Ich mochte die Geschichte der dritten Schwester sehr gerne und konnte wieder viele Emotionen während des Lesens fühlen. Ich kann dem Buch nur 5 Sterne geben und empfehle alle Bücher der Autorin mit ganzem Herzen weiter.

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