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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2025

Ein schwächerer erster Teil und umso mehr Action gegen Ende

Fae Isles − Der Herr der Schlangen
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Der zweite Band der Fae Isles Reihe führt das Abenteuer von Emelin und Creon weiter und behandelt die Rebellion gegen die grausame Fae Königin. Während sich hier die Rebellen sammeln, planen sie bereits ...

Der zweite Band der Fae Isles Reihe führt das Abenteuer von Emelin und Creon weiter und behandelt die Rebellion gegen die grausame Fae Königin. Während sich hier die Rebellen sammeln, planen sie bereits erste Angriffe gegen das Imperium und unsere Protagonisten sind mitten drin.

Das Setting des Buches war schon im ersten Band faszinierend und gleichzeitig spannend durch die weite Perspektive, die man von der Welt und dem Herrschaftssystem gezeigt bekommen hat. Hier verschiebt sich der Fokus weg von Creons behaglicher Hütte hin zum Untergrund der Rebellen. Während sich Emelin und Creon erst sammeln müssen und es interne Probleme zu klären gibt, schliessen sich um sie herum die Rebellen zusammen, um gemeinsam mit der neuen Situation umzugehen. Innerhalb dieser Gemeinschaft gab es so einige Probleme und Spannungen, die zu Konflikten geführt haben. Und dennoch war vieles im Untergrund eher langsam und unaufgeregt. Deshalb hat mir über längere Zeit im Buch etwas die Spannung und Action gefehlt, auf die ich so sehr gehofft habe. Und trotzdem war der Schreibstil der Autorin herrlich zu lesen und konnte mich gut unterhalten. Ich habe gut ins Buch gefunden und man flog regelrecht durch die vielen Seiten, die das Buch dann doch hat.

Emelin ist auf einer grossen Reise, die sie auch zu sich selbst führt. Von der kleinen, schüchternen Menschenfrau mit ungewöhnlichen Kräften macht sie sich langsam zu einer mutigen Kriegerin, die für ihre Werte einsteht und kämpfen möchte. Sie hat im Untergrund Freunde gefunden und trainiert unermüdlich, um selbst für sich sorgen zu können. Doch noch immer trägt sie auch diese gewisse Naivität mit sich herum, die für ihre Herkunft steht. Ich freue mich sehr darauf, ihre Entwicklung über die nächsten Bände noch weiter verfolgen zu können. Auch Creon war wieder spannend in diesem Buch, obwohl er oft zurückgezogen lebte und in eigenem Mitleid suhlte. Ich konnte ihn teilweise nicht ganz verstehen und fand, dass er etwas unfair gegenüber Emelin und ihrer Beziehung war. Er nahm sich gerne Zeit zu schmollen und ich hätte mir gewünscht, dass er mehr wie der tapfere Fae-Krieger auftritt, den man in Band eins schon gesehen hat. Doch er traf auch auf viel Widerstand und ich konnte verstehen, dass dies nicht ganz einfach für ihn ist. Die weiteren Protagonisten im Buch waren eine spannende Mischung, von der ich aber auch gerne noch mehr gesehen hätte. Manchmal fiel es mir schwer, sie auseinanderzuhalten und wirklich in die Tiefe gehen zu können. Doch ich denke, dass dies in den weiteren Bänden bestimmt auch noch mehr thematisiert werden wird. Auch Spannend war der Herr der Schlangen, welcher hier eine ganz spezielle Rolle spielte und den ich nicht ganz einschätzen konnte. Ich bin gespannt, was dort noch so auf uns zukommen wird.

Die Handlung des Buches war etwas enttäuschender und ruhiger, als ich es mir gewünscht hätte. Für so viele Seiten des Buches ist mir besonders im ersten Teil etwas wenig passiert und ich hätte mir gewünscht, dass die Protagonisten mehr machen, als bloss im Untergrund herumzuhängen. Ich muss aber auch sagen, dass die zweite Hälfte des Buches dieses Defizit wieder gut machen konnte und mich schliesslich sehr packen konnte. Dort wurde es actionreich und man hat die Seiten des Buches gar nicht mehr gespürt, sondern flog nur so durch. Das Buch war unterhaltsam und bereitete die folgenden Bände sehr schön vor, sodass ich gespannt bin, wie es noch weitergehen wird.

Insgesamt war Fae Isles 2 eine schöne Fortsetzung, die mir gut gefallen hat und trotz etwas schwächerem Anfang eine Steigerung darstellte. Es zeigt die Entwicklungen der Protagonisten beeindruckend dar und baut eine grosse Gesamtreihe auf, auf die ich mich noch sehr freue. Aus diesem Grund vergebe ich diesem Buch auch gute 4 Sterne und freue mich auf den dritten Band.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Ganz unterschiedliche Protagonisten

Wie die Erde um die Sonne
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Eine unglaublich berührende Geschichte der Autorin, die mich mal wieder tief berühren konnte. Eine Geschichte zwischen Familie, Verpflichtungen und einem Herzen, welches erst auftauen musste, um in vollem ...

Eine unglaublich berührende Geschichte der Autorin, die mich mal wieder tief berühren konnte. Eine Geschichte zwischen Familie, Verpflichtungen und einem Herzen, welches erst auftauen musste, um in vollem Glanz erstrahlen zu können.

Das Buch spielt in einer Familie, die tief verwurzelt und dennoch auch ein Stück weit zerbrochen ist. Schon auf den ersten Seiten des Buches erlebt man den Tod von Lucys geliebter Mutter, welcher ein Loch in die heile Familie reisst. Gemeinsam mit ihren Schwestern versucht sie anschliessend, ihr Leben zu leben, doch das ist nicht immer ganz einfach. Themen wie Auseinanderleben, Karriere, toxische Beziehungen und Streitereien herrschen zwischen den Schwestern, die sich irgendwie miteinander arrangieren müssen. In diesem Trubel trifft Lucy dann allerdings auf Graham, zwischen denen eine engere Verbindung herrscht, als man erst denkt. Graham ist ein Arbeitstier, welches gar nichts anderes kennt, als unbarmherzig seinen Zielen nachzugehen. Als er überraschend Vater wird, ist er überfordert und kann sein kaltes Herz gar nicht öffnen, um Hilfe anzunehmen. Doch Lucy schafft es, mit ihrer warmen und freundlichen Art ihn für sich einzunehmen und die beiden beginnen, sich ineinander zu verlieben. All dies hat die Autorin auf wunderbare Weise mit ihrem Schreibstil erzählen können. Sie schafft es immer wieder, tiefste Emotionen in mir hervorzurufen und mich auf unglaubliche Weise zu berühren.

Die Protagonisten waren ziemlich typisch und dennoch total eigenständig und aussergewöhnlich. Mit Lucy gibt es den absoluten Sonnenschein, welcher immer für ihre Liebsten da ist und stets freundlich und aufgeschlossen ist. Ihr Helfersyndrom führt dazu, dass sie selbst dem unfreundlichen Graham zur Seite steht und sich nicht vergraulen lässt. Auch ihre Schwestern haben immer ihren Support und ihr offenes Ohr verdient. Es war so schön zu sehen, wie verbunden sie mit ihrer mittleren Schwester war und wie stark die Bande zwischen ihnen ist. Auch ihre Liebe zu Blumen führt sie zu Graham, mit dem es erst so gar nicht einfach ist. Hinter seiner harten Schale steckt viel vergangenes Trauma und ein weicher Kern, welcher tief vergraben ist. Erst konnte man es kaum ertragen, wie abweisend und gemein Graham war und wie sehr er alles versucht hat, um auch Lucy von sich fernzuhalten. Doch die Geschichte schaffte es, seine Entwicklung zu erzählen und ihn mit all seinen Facetten zeigen zu können. Auch die weiteren Protagonisten waren sehr spannend und zeigten auf, wie die Gesellschaft auf gewisse Ereignisse reagiert. Besonders Lucys ältere Schwester war so ganz anders als man es sich erhofft hat und sorgte gegen Ende des Buches nochmal so richtig für Spannung.

Das Buch war unfassbar spannend, da es wieder eine absolute Achterbahn der Gefühle darstellte. Es gab verschiedene Themen und Spannungsfaktoren, die dafür sorgen, dass man es kaum mehr aus der Hand legen konnte. So war auch die Liebesgeschichte aufregend und aussergewöhnlich, da sie mit so viel mehr noch verbunden war. Besonders gegen Ende des Buches kamen alte Konflikte und neue Charaktere noch auf, die mich fasziniert haben. Ich liebte das Buch mit ganzem Herzen wieder und wurde teilweise auch zu Tränen gerührt.

Insgesamt war auch Wie die Erde um die Sonne wieder ein Buch der Autorin, das mich aufs Neue packen und begeistern konnte. Durch ihren emotionalen und tief berührenden Schreibstil ist jedes Buch ein Highlight für mich, das mich einfach nicht mehr loslassen wollte. Aus dem Grund vergebe ich auch diesem Band verdiente 5 Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Film und Surfen auf Hawaii

This could be forever
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Endlich wieder Sommer, Sonne und Hawaii! Mit Millie und Chip konnte man in This could be forever ein letztes Mal die Surfszene der Inseln erleben und ein spannendes Abenteuer lesen. Die Beziehung zwischen ...

Endlich wieder Sommer, Sonne und Hawaii! Mit Millie und Chip konnte man in This could be forever ein letztes Mal die Surfszene der Inseln erleben und ein spannendes Abenteuer lesen. Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten war dabei so aufregend wie das Thema Big Wave Surfen.

Ich liebe einfach die Umgebung, die die Autorin mit diesem Buch hier geschaffen hat. Man durfte in den bisherigen Bänden bereits einige Schauplätze und Szenerien aus diesem Buch kennenlernen, sodass einiges schon bekannt und geliebt war. Dabei unter anderem auch das B&B, in dem die Filmcrew unterkommen kann. Doch auch die Strände und Hügel der Inseln haben es mir angetan. Die Autorin konnte damit eine wundervolle Atmosphäre aufbauen, die mich total begeistern konnte. Man wurde in eine sonnige Wohlfühlatmosphäre gezogen und erlebte eine Stimmung, die einfach wundervoll war. Auch der Schreibstil der Autorin war locker, leicht und passte zur sonnigen Stimmung des Buches. Gleichzeitig konnte sie viele Emotionen transportieren und mich direkt in die Geschichte ziehen.

Millie ist schon lange nicht mehr in ihrer Heimat Hawaii gewesen, als sie ein überraschendes Angebot als Regisseurin erhält, welches sie wieder zurück zu ihren Wurzeln führt. Als Newcomerin in einer schwierigen Branche hat auch sie keinen einfachen Stand, als sie auf ihre Filmcrew trifft. In diesem Buch musste Millie immer wieder ihre Qualitäten und ihr Können beweisen, was sie als starke Protagonistin ausgezeichnet hat. Gleichzeitig spielten alte Bekanntschaften und Beziehungen mit hinein, was das Ganze nicht unbedingt leichter machte. Als sie am ersten Tag auch Chip traf, war Millie mit ihrer voreingenommenen Art wirklich schrecklich. Ich mochte gar nicht, wie überheblich sie auftrat und ihn für alles verurteilte. Doch dies hat der Dynamik zwischen den beiden nicht gross geschadet, da es ein Buch des Aufeinandertreffens und Wiederfindens war, das genau von dieser Konstellation gelebt hat. Chip mochte ich von Anfang an gerne und ich genoss es, wie offen und freundlich er stets war. Seine Liebe fürs Surfen hat ihn immer wieder in schwierige Situationen gebracht und auch die Katastrophe von damals wurde erneut aufgegriffen und thematisiert. Gemeinsam mit altbekannten Protagonisten bot die Vielfalt an Charakteren hier eine wunderschöne Grundlage, die diesem Finale absolut würdig war.

Das Buch konnte auf ganz unterschiedlichen Ebenen für Spannung und viel Handlung sorgen. So zum einen natürlich auf der Ebene zwischen Millie und Chip und ihrer Liebesgeschichte, die zwischen Hass und Anziehung stattgefunden hat. Die beiden mussten sich erst wieder annähern und ihre Wünsche für die Zukunft miteinander in Einklang bringen. Dann gab es aber natürlich auch noch die Dokumentation und Millies Job, welcher sie vor grosse Herausforderungen stellte, genau wie Chips Surfen, das gefährlich und emotional für die gesamte Familie war. All diese Themen fügten sich zu einer unterhaltsamen Mischung zusammen, die mir sehr gut gefallen hat.

Insgesamt war This could be forever ein schönes Finale der Reihe, welches mir wiederum mit seiner Atmosphäre und den Protagonisten wahnsinnig gut gefallen hat. Die Geschichte der Protagonisten war tiefgründig und spannend und erhält von mir deshalb tolle 4 Sterne und eine riesige Empfehlung.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Besser als Golden Bay

Silver Lights - The more I hate you
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Nachdem Golden Bay für mich leider etwas übertrieben hat, habe ich mich trotzdem umso mehr auf die Geschichte von Shae und Beck gefreut. Die explosive Mischung der beiden hat zu einem spannenden Mix gesorgt, ...

Nachdem Golden Bay für mich leider etwas übertrieben hat, habe ich mich trotzdem umso mehr auf die Geschichte von Shae und Beck gefreut. Die explosive Mischung der beiden hat zu einem spannenden Mix gesorgt, der mich gut unterhalten konnte.

Die kleine Insel Golden Bay bringt uns hier eine weitere Geschichte mit viel Atmosphäre und einem schönen Gefühl. Das Buch lebt von seinen Beschreibungen und fantastischen Schauplätzen, die man bereits vorher schon kennenlernen konnte. Dies vermittelt ein Gefühl, in welchem man sich wohl fühlt und die Handlung des Buches geniessen konnte. Auch der Schreibstil der Autorin war wiederum angenehm zu lesen und hat eine schöne Mischung aus Spannung und Gefühlen bieten können. Sie schaffte es, mich direkt wieder in diesen Ort hineinzuziehen und dort abholen zu können.

Die Protagonisten waren eine aufregende Mischung aus ganz unterschiedlichen Charakteren, die man teilweise auch schon in Golden Bay kennenlernen konnte. Besonders auf Shae und ihre starke Art habe ich mich sehr gefreut. Sie hat diesen ersten Eindruck auch deutlich bestätigt, denn sie war eine wahnsinnig starke Protagonistin, die sich nichts sagen liess und ihren eigenen Weg stets verfolgt hat. Besonders schwer war dabei zu beobachten, wie sie mit ihren familiären Verhältnissen umgegangen ist. Besonders in der Hinsicht hätte ich mir gewünscht, dass sie dort noch mehr aus sich herausgekommen wäre und ihre Willensstärke gezeigt hätte. Sie liess sich von ihren Eltern doch sehr stark unterdrücken, was schade ist. Beck ist da von seiner Herkunft so ziemlich das Gegenteil von Shae. Er kämpfte sich durch viele Hindernisse, die sich ihm im Lauf seines Lebens entgegengestellt haben, was ihn auch sehr hart und verbittert werden liess. Sein Hass gegenüber Shae war manchmal etwas schwer zu ertragen und ich hätte mir gewünscht, dass er sich einfach schneller geöffnet hätte. So war die Geschichte zwischen den beiden zwar aufregend, aber auch etwas nervenaufreibend.

Die Handlung konnte mich prinzipiell gut unterhalten, da wir hier auch das Thema Fake Dating aufgegriffen haben, welches bei mir immer wieder gut funktioniert. Es ist einiges passiert und wurde dadurch auch nicht langweilig. Auch wenn mich die Protagonisten in ihrem Miteinander manchmal genervt haben, waren es doch Gefühle, die mich so mit dem Buch verbunden haben und zu einer gewissen Spannung geführt haben.

Insgesamt ist Silver lights ein schöner Auftakt dieser Reihe, die uns die Geschichte zwischen Shae und Beck näherbringt. Das Ende war schockierend, sodass ich sehr gespannt bin, wie es in Band zwei weitergehen wird und auch unbedingt weiterlesen möchte. Ich vergebe gute 4 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Herbstlich-wunderschön

Falling Like Leaves
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Ein herbstlich-romantisches Buch, welches mich mit dem Kleinstadt-Charme und seinen Protagonisten begeistern konnte. Es war eine tolle Mischung, die das Gefühl von Herbst wunderbar transportieren konnte ...

Ein herbstlich-romantisches Buch, welches mich mit dem Kleinstadt-Charme und seinen Protagonisten begeistern konnte. Es war eine tolle Mischung, die das Gefühl von Herbst wunderbar transportieren konnte und ich deshalb nur weiterempfehlen kann.

Das kleine Städtchen Bramble Falls hat alles, was man sich für eine herbstliche Romanze nur wünschen kann. Mit den idyllischen Häusern, der Gemeinschaft und Individuen darin wurde die Grundlage für eine Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen, die das Buch getragen hat. Feste, gemeinnützige Einsätze und kleine Gesten für andere machen genau dieses wir-Gefühl aus. Man spürte die Verbundenheit der Gemeinschaft und fühlte sich gleichwohl dazugehörig. Diese Atmosphäre war wunderschön und hat perfekt zum Buch und der Geschichte gepasst. Bramble Falls diente auch als Kontrast zu New York, was für den Leistungsdruck der Grossstadt stand, dem die Protagonistin nicht entkommen wollte aber entkommen musste. All dies wurde verpackt durch einen schönen Schreibstil, der mich in die Geschichte hineinziehen konnte. Die Gefühle wurden wunderbar transportiert und ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen.

Als Ellis nach Bramble Falls kommt möchte sie eigentlich nur eines: So schnell wie möglich wieder zurück nach New York, zu ihrem Vater, zu ihrer Praktikumsstelle. Und dennoch beginnt sie langsam aber sicher immer mehr, sich in die kleine Stadt und ihre Bewohner zu verlieben. Von ihrer abweisenden Haltung gegenüber ihrer Tante, deren Freunde und Einsätze entwickelt sie sich immer mehr zu einem Teil der Gemeinschaft. Sie öffnet sich und konnte somit auch andere Gefühle zulassen als die negativen, die sie am Anfang mit ihrem Umzug verbunden hat. Auf dieser Reise begegnet sie auch Cooper, dem sie damals das Herz gebrochen hat, als sie sich nicht mehr bei ihm gemeldet hat. Seine Abneigung gegenüber Ellis war ein weiterer spannender zwischenmenschlicher Konflikt, den es in diesem Buch zu überwinden galt. Doch die beiden haben sich gefunden und auch wenn mich die Liebesgeschichte jetzt nicht unfassbar packen konnte, war es dennoch süss und niedlich zu beobachten.

Das Buch war eine schöne und ruhige Mischung, das seine Spannung weniger mit Action als mit Gefühlen und der schönen Atmosphäre aufbauen konnte. Es war nicht besonders ereignisreich, innovativ oder packend und dennoch schön und unterhaltsam zu lesen. Das Buch fühlte sich wie ein schönes Herbstabenteuer mit Wohlfühlatmosphäre an und war deshalb auch genau das, was ich erwartet habe.

Insgesamt war Falling like leaves ein wunderschönes Herbstbuch, welches mit seiner Atmosphäre überzeugen konnte. Ein schönes Buch mit unterhaltsamen Protagonisten, was jetzt aber auch nicht das innovativste oder spannendste Buch war. Deshalb vergebe ich tolle 4 Sterne und empfehle das Buch als nette Herbstromanze für zwischendurch.

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