Profilbild von bookvamp

bookvamp

Lesejury Profi
online

bookvamp ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit bookvamp über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2018

Luckiest Girl oder ein Blick hinter die Fassade

Luckiest Girl Alive
1 0

Cover: Das Cover ist gut gelungen und macht aufmerksam. Für mich greift es auch das Thema ein wenig auf. Schwarze Rosen sind künstlich gefärbt und daher auch erstmal nur eine schöne und scheinbar perfekte ...

Cover: Das Cover ist gut gelungen und macht aufmerksam. Für mich greift es auch das Thema ein wenig auf. Schwarze Rosen sind künstlich gefärbt und daher auch erstmal nur eine schöne und scheinbar perfekte Fassade.

Inhalt: Ani scheint alles zu haben was man sich wünschen kann, ihren Traumjob, einen erfolgreichen und gutaussehenden Mann, allerdings scheint sie nun ihre Vergangenheit einzuholen. Kann sie die Fassade die sie sich selber als Schutz aufgebaut hat bewahren oder bricht alles über sie ein?

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist nicht schlecht und der Text hat sich gut und flüssig lesen lassen, trotzdem bin ich nicht wirklich in einen Lesefluss gekommen.
Ani ist einestarke Protagonistin, zu Beginn wirkte sie auf mich unnahbar, berechnent und unsympatisch. Was bei mir persönlich auch den Einstieg erschwert hat.
Allerdings erfährt man zunehmend mehr über ich Schicksal, was ihr Verhalten und ihre Art verständlicher macht.
Die Autorin versteht es das Verhalten ihrer Protagonisten realistisch darzustellen, so refelktierte sie Handlungen von Ani immer sehr verständlich. Auch Ani hat nicht immer die beste Entscheidung getroffen, hat aber gelernt damit zu leben.
Zudem wird hier ein sehr sensibles und aktuelles Thema verarbeitet.
Das erste Drittel des Buches fand ich zäh, aber danach hat der Spannungsbogen einen klar bis zum Ende mitgenommen.

Fazit: Ein interessantes Thema und spannend zu sehen was es mit den Opfern macht und wie es diese prägt.
Trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr Spannung zu Beginn gewünscht.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Wem soll man trauen?

Die stille Kammer
1 0

Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schmetterlin ist ein wenig hervorgehoben. Über die Story verrät er aber nicht viel.

Inhalt: Susan Webster war die letzten drei Jahre in der Psychatrie, ...

Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schmetterlin ist ein wenig hervorgehoben. Über die Story verrät er aber nicht viel.

Inhalt: Susan Webster war die letzten drei Jahre in der Psychatrie, weil sie ihren Baby Dylan getötet hat. Jetzt versucht sie sich als Emma Cartwright ein neues Leben aufzubauen. Immer wieder von ihren Schuldgefühlen eingeholt, denkt sie niemand würde sie erkennen. Bis zu dem Tag als plötzlich ein Umschlag mit ihrem richtigen Namen und einem Foto von einem kleinen Jungen mit der Aufschrift "Dylan Januar 2013". Zuerst glaubt sie noch an einen gemeinen Streich, aber dann wird es immer merkwürdiger. Unverhofft bekommt sie Hilfe von einem fremden Reporter, doch kann sie ihm wirklich trauen? Und hat es vielleicht doch was zu bedeuten, dass sie sich nicht an den Mord erinnern kann?

Dies ist das zweite Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen und die Autorin versteht es den Leser in die Geschichte zu ziehen. Eigentlich möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen.
Die Charaktere wirken überzeugend, ich konnte mich von Beginn an sehr gut in Susan hineinversetzten. Cassie fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie ergänzt Susan als Freundin sehr gut. Im Laufe der Geschichte kommen auch weitere Charaktere hinzu, bei vielen kommt es immer wieder zu Momenten in denen man nicht weiß wer zu den Guten oder Bösen gehört.
Was mich ein wenig gestört hat waren die Rückblenden zu Jack und seinen Freunden, da ich hier sehr lange nicht wusste wie es sich in die Geschichte einfügen würde. Zum Schluss hat es sich dann aber in den Verlauf der Geschichte gut eingefügt.
Die Geschichte bleibt bis zum Schluss sehr wendungsreich und spannend.

Fazit: Lesenswertes, spannendes und wendungsreiches Buch mit angenehmen Schreibstil.

Veröffentlicht am 05.09.2018

Zauberhafte Kleinstadt

Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
0 0

Cover: Das Cover ist nett gestaltet, ich finde es aber ein wenig überladen. Bin aber gespannt wie die nächsten Bände gestaltet werden.

Inhalt: Dies ist der erst Band um die drei charmanten O`Grady Brüder, ...

Cover: Das Cover ist nett gestaltet, ich finde es aber ein wenig überladen. Bin aber gespannt wie die nächsten Bände gestaltet werden.

Inhalt: Dies ist der erst Band um die drei charmanten O`Grady Brüder, die in Redwood eine Tierarztklinik betreiben. Sie sind die begehrtesten Jungesellen in der Stadt, davon aber nicht gerade begeistert.
In diesem Band geht es um Cade und Avery. Sie ist gerade von ihrem Mann geschieden worden und zieht erstmal mit ihrer Tochter zu ihrer Mutter nach Redwood, wo sie auf Cade trifft.

Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es lässt sich flüssig lesen und es bleibt immer spannend.
Die Autorin schafft es eine angenehme Kleinstadtatmosphere zu erzeugen. Die vielen verschiedenen Charaktere die ich während der Geschichte kennenlernen durfte haben zur tollen Atmosphere beigetragen.
Avery ist ein sehr interessanter Charakter und ist eine starke Mutter, die ihre Tochter so liebt wie sie ist. Sie passt sehr gut in die Kleinstadt und bringt ein wenig frischen Wind rein.
Cade war mir direkt sympatisch, es ist schön zu sehen wie er nach und nach seine Bindungsängste in den Griff bekommt.
Generell lebt die Geschichte durch seine Charaktere und die Kleinstadtidylle.
Mein absoluter Lieblingscharakter ist der Klinik-Papagai, urkomisch und immer passend unpassend.
Ich habe mich beim lesen immer wieder erwischt wie ich schon gegrübelt habe wie man die anderen beiden O`Grady Brüder verkuppeln könnte.

Fazit: Schöne und romantische Lektüre, leicht und locker. Freue mich schon auf die nächsten Bände.

Veröffentlicht am 29.08.2018

Wenn ein Augenblick alles verändert...

Vier.Zwei.Eins.
0 0

Cover: Das Cover macht neugierig auf mehr. Es verrät nicht zu viel über den Inhalt, passt für mich aber sehr gut dazu.

Inhalt: Vier Jugendliche Kit, Laura, Beth und Jamie beobachten im Sommer 1999 die ...

Cover: Das Cover macht neugierig auf mehr. Es verrät nicht zu viel über den Inhalt, passt für mich aber sehr gut dazu.

Inhalt: Vier Jugendliche Kit, Laura, Beth und Jamie beobachten im Sommer 1999 die Sonnenfinsternis. Doch das ist nicht alles was Laura sieht, Beth wird brutal vergewaltigt, doch sie schweigt. Doch Beth verändert sich und Kit und Laura fliehen nun vor ihr....bis sie sie eines Tages wieder findet.

Meine Meinung: Die Geschichte wird aus verschienenden Perspektiven erzählt, zudem kommen noch die unterschiedlichen Zeitebenen dazu. Das ist nicht alles leicht zu durchschauen, aber dran bleiben hat sich gelohnt.
Schön finde ich die Charaktere, keiner scheint auf den ersten Blick die Wahrheit zu sagen, vieles bleibt erstmal im Verborgenen.
Dadurch bleibt es auch spannend und wendungsreich.

Fazit: Ein wenig mühsam durch die verschiedenen Perspektiven und Zeitebenden, aber lohnenswert und spannend. Interessante Charaktere.

Veröffentlicht am 29.08.2018

Leckere Ideen und hilfreiche Tipps

Einkochbuch
0 0

Cover: Auf dem Cover gibt es den ersten Vorgeschmack zur bildlichen Gestaltung. Es macht lust darin zu Blättern. Der Titel hat mich schmunzeln lassen, schönes Wortspiel.

Inhalt: Viele Rezepte rund um ...

Cover: Auf dem Cover gibt es den ersten Vorgeschmack zur bildlichen Gestaltung. Es macht lust darin zu Blättern. Der Titel hat mich schmunzeln lassen, schönes Wortspiel.

Inhalt: Viele Rezepte rund um das Thema Marmelade, Einkochen und Flüssiges mit und ohne Alkohol. Zusätzlich gibt es auch noch einige Interessante Gewürzmischungen.
Gut gefallen haben mir auch die Rezept-Ideen was man mit dem Eingemachten so alles zaubern kann.
Sehr schön sind die Bilder zu den Rezepten, hat dadurch noch mehr Spaß gemacht das Kochbuch zu lesen und durchzublättern.
Die Marmeladen-Rezepte sind recht exotisch mit Gewürzen, aber doch sehr lecker.
Zusätzlich gibt es noch viele Tips und Tricks rund um das Thema einkochen, haltbar machen und die verschiedenen Gläser und Hilfsmittel.
Ich bin noch recht neu was das Thema einkochen etc. angeht. Ich fand die Mengenangaben in den Rezepten immer sehr groß. Ich kenne es von meiner Oma, die dann 4-6 Gläaser Marmelade macht, hier waren es meist 15-20 Gläser.
Ich habe die Rezepte daher immer auf 3-4 Gläser runtergerechnet was recht gut geklappt hat.
Die meisten Rezepte hatten dafür einfach zu besorgene Zutaten.

Fazit: Leckere und einfache Rezepte. Tolle Bilder und gute Erläuterungen auch über die Rezepte hinaus. Ein guter Einstieg für Anfänger. Zum Teil aber ausgefallene Rezepte.