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Veröffentlicht am 27.10.2017

Wem soll man trauen?

Die stille Kammer
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Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schmetterlin ist ein wenig hervorgehoben. Über die Story verrät er aber nicht viel.

Inhalt: Susan Webster war die letzten drei Jahre in der Psychatrie, ...

Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schmetterlin ist ein wenig hervorgehoben. Über die Story verrät er aber nicht viel.

Inhalt: Susan Webster war die letzten drei Jahre in der Psychatrie, weil sie ihren Baby Dylan getötet hat. Jetzt versucht sie sich als Emma Cartwright ein neues Leben aufzubauen. Immer wieder von ihren Schuldgefühlen eingeholt, denkt sie niemand würde sie erkennen. Bis zu dem Tag als plötzlich ein Umschlag mit ihrem richtigen Namen und einem Foto von einem kleinen Jungen mit der Aufschrift "Dylan Januar 2013". Zuerst glaubt sie noch an einen gemeinen Streich, aber dann wird es immer merkwürdiger. Unverhofft bekommt sie Hilfe von einem fremden Reporter, doch kann sie ihm wirklich trauen? Und hat es vielleicht doch was zu bedeuten, dass sie sich nicht an den Mord erinnern kann?

Dies ist das zweite Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen und die Autorin versteht es den Leser in die Geschichte zu ziehen. Eigentlich möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen.
Die Charaktere wirken überzeugend, ich konnte mich von Beginn an sehr gut in Susan hineinversetzten. Cassie fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie ergänzt Susan als Freundin sehr gut. Im Laufe der Geschichte kommen auch weitere Charaktere hinzu, bei vielen kommt es immer wieder zu Momenten in denen man nicht weiß wer zu den Guten oder Bösen gehört.
Was mich ein wenig gestört hat waren die Rückblenden zu Jack und seinen Freunden, da ich hier sehr lange nicht wusste wie es sich in die Geschichte einfügen würde. Zum Schluss hat es sich dann aber in den Verlauf der Geschichte gut eingefügt.
Die Geschichte bleibt bis zum Schluss sehr wendungsreich und spannend.

Fazit: Lesenswertes, spannendes und wendungsreiches Buch mit angenehmen Schreibstil.

Veröffentlicht am 16.01.2018

Unbezahlbare Geheimzutat

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Cover: Das Cover hat mir gut gefallen, es passt gut zum Inhalt des Buches und hat mich angesprochen.

Inhalt: Drew ist Inhaber eines erfolgreichen Gourmetrestaurants in Boston, doch irgendwie scheint er ...

Cover: Das Cover hat mir gut gefallen, es passt gut zum Inhalt des Buches und hat mich angesprochen.

Inhalt: Drew ist Inhaber eines erfolgreichen Gourmetrestaurants in Boston, doch irgendwie scheint er zur Zeit unausgeglichen. Wenn selbst das Kochen von leckeren Gerichten in keinen Spaß mehr macht braucht er eine Auszeit. Diese führt in nach Maine, doch leider hat er eine Panne mit seinem Auto.

Brooke führt aktuell das geliebte Restaurant ihrer Eltern in einer kleinen beschaulichen Stadt. Ihre Mutter ist krank und muss regelmäßig ins Krankenhaus, daher greift sie ihren Eltern unter die Arme. Im CrabInn werden traditionelle Gerichte der Oststaatenküche angeboten, aber Brook hat scheinbar ein Gespür für das gewisse etwas. Allerdings ist das CrabInn in die Jahre gekommen und bedarf frischen Wind und ein bischen Romantik. Das darf auch Drew bald herausfinden, allerdings auch das Brooke nicht so zickig ist, wie sie auf den ersten Blick wirkt.

Meine Meinung:
Ich habe das Hörbuch bereits länger vorgehabt zu hören und habe es endlich geschafft. Es hat sich wirklich gelohnt und war sehr entspannend und amüsant zu hören.
Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme und unterstreicht mit ihren Vorlesefähigkeiten die Geschichte sehr gut.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, jeder mit seinen Ecken und Kanten. Hierbei werden die Schwächen genauso berücksichtigt wie Stärken.
Durch die gesamte Geschichte zieht sich ein hin und her zwischen Drew und Brooke, was für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde.
Passend fügen sich auch die weiteren Charaktere in die Handlung ein, so dass hier auch der ein oder andere Handlungsstrang mit zu verfolgen ist.
Zum Ende wird es durch einige Missverständnisse und die Sturheit der Charakter nochmal turbulent. Zum Ende bekommt der Hörer aber ein verdientes Happyend.

Fazit: Hörens bzw. lesenswerte Geschichte, locker leicht und romantisch zum schwärmen.

Veröffentlicht am 09.01.2018

Monteperdido scheinbar verschlafenes Bergdörfchen

Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen
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Cover: Das Cover stimmt direkt auf die Geschichte ein und passt sehr schön zur Geschichte. Der Interessent bekommt direkt eine Verbindung zum Klappentext.

Inhalt: Im beschaulichen Dorf Monteperdido in ...

Cover: Das Cover stimmt direkt auf die Geschichte ein und passt sehr schön zur Geschichte. Der Interessent bekommt direkt eine Verbindung zum Klappentext.

Inhalt: Im beschaulichen Dorf Monteperdido in den Bergen sind vor 5 Jahren die beiden 11 jährigen Mädchen Ana und Lucia verschwunden. Bis heute fehlt von den beiden jede Spur. Als nach einem Autounfall ein junges Mädchen verletzt in dem Unfallauto gefunden kommt alles wieder hoch. Das Mädchen ist Ana, eines der vermissten Kinder von damals. Für die Untersuchung wird Sara Campos und ihrer Kollege von der Bundespolizei geschickt. Es beginnt die Suche nach dem Täter, die in dem ruhigen Bergdorf viele Geheimnisse ans Licht bringt.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Landschaft sind sehr plastisch und erzeugen eine klare Vorstellung beim Leser. Ganz klar eine Stärke des Autors.

Die Charaktere können überzeugen und bleiben sich während der ganzen Geschichte treu. Besonders spanned finde ich die Entwicklung rund um Ana, die zum Teil wie eine gespaltene Persönlichkeit wirkt und bis zum Ende starke Veränderungen durch macht. Sara Campos hat ein überzeugendes Gespür für das Verhalten des Täters und die Gefühle der Opfer.

Was mir persönlich ein wenig gefehlt hat war der Spannungsbogen. Es gab immer wieder Abschnitte die ich sehr spannend fand, die aber dann wieder durch langatmige Passagen abgelöst wurden. Für mich hatte die Geschichte mehr Potenzial für Spannung. Ein kleines Dorf, die Entführung der beiden Mädchen, das plötzliche auftauchen von Ana. Die Auswirkungen auf die Gemeinschaft, das Misstrauen untereinander und kleinere Intrigen, hätte die Spannung besser unterstützen können.

Das Ende war alleridings sehr wendungsreich und gut in Szene gesetzt. Ein spannender Abschluss.

Fazit: Insgesamt eine interessante Geschichte, mit tollen Wendungen und sehr bildhaften Beschreibungen. Zum Ende hin kann die Spannung gehalten werden, zwischen durch bricht der Spannungsbogen aber leider immer wieder ab.

Veröffentlicht am 09.01.2018

Freie Entscheidung oder gelenktes Spiel

Das Spielhaus
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Cover: Ich finde das Cover des Buches sehr schön und sehr passend zu der Geschichte. Es ist toll gestaltet und gibt klar den Charakter der Geschichte wieder.

Inhalt: Der Leser begleitet in drei Novellen ...

Cover: Ich finde das Cover des Buches sehr schön und sehr passend zu der Geschichte. Es ist toll gestaltet und gibt klar den Charakter der Geschichte wieder.

Inhalt: Der Leser begleitet in drei Novellen Spieler des Spielhauses in unterschiedlichen Zeiten, dabei ist man meist stiller Beobachter. Im ersten Teil begleiten wir Thene im alten Venedig. Es wird um einen hohen Rang in der Stadt gespielt, dabei sind die Spieler selber nicht auf das Amt aus, sondern lenken Ihre Figuren zum Sieg.

In der zweiten Novelle begleitet der Leser Remy bei einer spannenden Partie Versteck-Fangen in Asien, immer auf der Flucht und der Suche nach einem Unterschlupf.

Die dritte Novelle ist der Showdown mit dem Spielhaus, mehr möchte ich hier nicht verraten, nur das es ein langes Spiel ist und die ganze Welt auf den Kopf stellt.

Meine Meinung: Mir haben die Geschichten gut gefallen, ich finde die Idee dahinter sehr spannend. So scheint es, dass es das Spielhaus schon seit urzeiten gegeben hat und die Entscheidungen die, die Welt verändert und geformt haben irgendwie immer durch die Spieler der oberen Gemächer und damit der Spielmeisterin gelenkt wurden.

Der Schreibstil ist anders. Was mich bei der Leseprobe noch begeistert hat und mich neugierig gemacht hat, war dann doch zum Teil schwierig zu lesen. Dabei war für mich der Satzbau doch recht gewöhnungsbedürftig. Die Perspektive fand ich sehr gut gewählt. Diese wechselte im Verlauf der drei Novellen, so war der Leser zu Beginn außenstehender Beobachter und wurde immer mehr zum Teilnehmer des Geschehens. Für mich eine schöne Lösung und es unterstreicht nochmal den Aufbau des Buches.

Die Charaktere haben mir gut gefallen, bei Thene habe ich ein wenig gebraucht um warm zu werden, bei Remy und Silver ging dies allerdings recht schnell. Auch immer wieder einen Einblick in die Sicht der Gegenspieler zu bekommen hat mir gut gefallen. Interessant hätte ich auch gefunden dies in der dritten Novelle auch zu lesen, aber bis zum Schluss kann der Leser keinen klaren Blick in die wahren Gedanken der Spielmeisterin erhaschen.

Am meisten hat mich das Spielhaus und die Idee dahinter faziniert und auch erschreckt, wie leicht es sein würde die gante Welt zu manipulieren, indem man die Gier und den Machtwunsch der Menschen anspricht und über Jahrhunderte Ressourcen in Form von Gefallen und offenen Schulden ansammelt.

Fazit: Ein sehr gelungener Roman mit einer tollen Sprache und einen interessanten Aufbau, mal was anderes aber klar lesenswert. Man sollte aber ein wenig Ruhe und Zeit zum lesen mitbringen nichts für gerademal zwischendurch.

Veröffentlicht am 28.12.2017

Nachbarn fürs Leben.

Gut geplant ist halb verliebt
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Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend, es verrät nicht viel über den Inhalt, gibt aber schön das Thema Hochzeitsplanung wieder. Für die Geschichte sehr passend.

Inhalt:
Heathers Traum ist zum greifen ...

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend, es verrät nicht viel über den Inhalt, gibt aber schön das Thema Hochzeitsplanung wieder. Für die Geschichte sehr passend.

Inhalt:
Heathers Traum ist zum greifen nah, sie ist in eine neue Wohnung in ihrer Traumstadt New York gezogen und steht kurz davor eine vollwertige Hochzeitsplanerin in ihrer Firma zu werden. Sie hat eigentlich alles was sie will. Aber nachdem Sie ihren frechen aber sehr attraktiven Nachbarn Josh kennenlernt, merkt sie zunehmend, dass ihr doch vielleicht etwas fehlt. Josh der auf Grund seiner Vergangenheit sich entschieden hat sein Leben zu genießen und sich ganz seiner Leidenschaft als Musiker widmet ist von Heather begeistert. Zunehmend merkt der Frauenheld, dass er vielleicht doch weniger lebt, als er zugeben möchte.

Meine Meinung:
Ich wurde als Leser in die Geschichte hineingezogen. Besonders ab dem ersten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.
Die Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben, nicht nur die Hauptfiguren haben ihre Eigenarten. Auch die Nebenfiguren beeinflussen durch ihre Art die Geschichte. Besonders gut haben mir Josh Mutter und Schwester gefallen. Natürlich neben Josh und Heather.
Zwischen Josh und Heather entsteht zunehmend eine fazinierende Anziehung und ein spannender Wechsel zwischen zueinander finden und sich entfernen.
Beide suchen etwas in ihrem Leben, scheinen aber nicht so recht zu wissen was. Daher gestaltet sich auch die Beziehung der beiden kompliziert, da beide Angst haben sich auf den Partner einzulassen. Heather auf Grund der Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Josh weil er wegen einer Krankheit Angst davor hat zu leben.
Ein Wechselbad der Gefühle in das ich als Leser völlig hineingezogen wurde und am Ende mit einem Happyend aller Hollywood 2.0 belohnt wurde.

Fazit: Romatisches Lesevergnügen mit tollen Charkteren und einer ordentlichen Portion Baukribbeln. Bitte mehr davon.