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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2021

Gute Fortsetzung

Someone Else
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Nachdem mir „Someone New“ so gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr darauf gefreut, Aurie und Cassie in „Someone Else“ besser kennenzulernen.

An sich hat mir die Geschichte der beiden gut gefallen. ...

Nachdem mir „Someone New“ so gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr darauf gefreut, Aurie und Cassie in „Someone Else“ besser kennenzulernen.

An sich hat mir die Geschichte der beiden gut gefallen. Man lernt viel neues über die beiden, dass man im ersten Teil noch nicht wusste. Auch wenn es zwischen Aurie und Cassie in Band 1 schon gefunkt hat, lassen die beiden ihren Gefühlen freien Lauf und überstürzen nichts. Es ist schön, die zwei kennenzulernen, aber leider passiert sonst recht wenig. Mir persönlich hat auch ein bisschen der Tiefgang gefehlt. Ich fand es gut, dass die Protagonisten nicht immer die „typischen“ Probleme/Vergangenheiten hatten, wie in anderen Büchern, aber ich hätte mir gewünscht, dass ein bisschen mehr auf die angesprochenen Themen eingegangen wird.

So lieb wie ich Cassie fand, hat mich ihr kindisches Verhalten auch manchmal genervt. Wenn es Streit gibt, läuft sie lieber davon und verkriecht sich, anstatt mit der jeweiligen Person zu reden. Ein bisschen konnte ich mich aber auch in ihr wiedererkennen, wenn ich an ihr Problem mit fremden Leuten zu sprechen denke. Auch wenn dieses Problem für viele (vor allem extrovertierte) nicht ganz verständlich ist, ich kann es auf jeden Fall nachvollziehen.

Aurie war ein total liebenswerter Mensch. Er hat immer versucht, so gut es geht, auf Cassies Interessen Rücksicht zu nehmen, auch wenn das bedeutet, dass er seine eigenen zurückstecken muss.

Der Schreibstil von Laura Kneidl hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Kapitel sind eher kürzer gehalten, was ich sehr gerne mag, da ich gern bis zum Ende des Kapitels lese. Schön fand ich auch, dass relativ gegen Ende des Buches ein paar Illustrationen vorkamen.

Im Großen und Ganzen würde ich nicht zwingend sagen, dass Band 2 schlechter war als Band 1, aber dadurch dass mir persönlich der Tiefgang ein wenig gefehlt hat und nicht so viel passiert ist, kommt es leider nicht an Band 1 heran. Ä

Veröffentlicht am 22.01.2021

Für Fantasy-/Romantasy-Fand

Light & Darkness
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„Light & Darkness“ spielt in einer Welt, in der es neben den Menschen, auch Dämonen, Vampire und andere magische Wesen gibt. Jedoch gibt es auch Auflagen, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Dazu ...

„Light & Darkness“ spielt in einer Welt, in der es neben den Menschen, auch Dämonen, Vampire und andere magische Wesen gibt. Jedoch gibt es auch Auflagen, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass jedes Wesen einen menschlichen Beschützer, einen Delegierten, bekommt.

Ich musste zwar erst mal in die Geschichte hineinfinden, da ziemlich am Anfang schon etwas im Buch passiert ist, das ich nicht verraten werde, um nicht zu spoilern, mit dem ich persönlich nicht so gut zurechtkomme. Nach einer Weile konnte ich mich jedoch gut mit dem Buch anfreunden und fand es sehr spannend.

Light war meiner Meinung nach eine sehr liebenswerte und mutige Person. Sie ist eine Kämpferin und lässt sich auf neue Herausforderungen ein und lässt sich nicht so schnell unterkriegen.
Dante hingegen war zunächst sehr unsympathisch. Zum einen liegt es daran, dass er ein Dämon ist, zum anderen liegt es aber auch an seiner Vergangenheit und seinem Vater. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, entwickelt sich Dante durchaus weiter und seine gute Seite kommt zum Vorschein.

Was ich persönlich immer gut finde, ist, dass das Buch nicht allzu lange, sondern eher kürzere Kapitel hat. Der Schreibstil von Laura Kneidl war gut zu lesen, so dass man auch schnell vorankommt.

Mein Fazit: Das Buch hat mir grundsätzlich super gefallen, da es sehr spannend war. Den Punkt-Abzug bekommt das Buch deshalb, da mich die eine Sache, die ich aus Spoiler-Gründen nicht verraten kann, einfach sehr gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch jedem Fantasy-/Romantasy-Fan empfehlen!

Veröffentlicht am 02.01.2021

Geniales Buch!

Liebe ist ein Miststück
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Hannah und Nevio kennen sich schon ihr Leben lang und sind allerbeste Freunde. Sie lieben sich über alles und sind immer füreinander da. Doch soll man diese Freundschaft aufs Spiel setzen, wenn die Gefühle ...

Hannah und Nevio kennen sich schon ihr Leben lang und sind allerbeste Freunde. Sie lieben sich über alles und sind immer füreinander da. Doch soll man diese Freundschaft aufs Spiel setzen, wenn die Gefühle plötzlich intensiver werden?

Das Buch war einfach nur großartig! Ich liebe Bücher, die mich zum Lachen bringen und Yasemin Grissmann hat das mit „Liebe ist ein Miststück“ auf jeden Fall geschafft. Die Freundschaft zwischen Hannah und Nevio ist sehr intensiv und etwas ganz besonderes. Obwohl sich die beiden gegenseitig oft necken und Streiche spielen, würden sie trotzdem jederzeit alles stehen und liegen lassen, um für den jeweils anderen da zu sein. Yasemin hat die Gefühle so gut rübergebracht. Ich habe sehr viel gelacht und mitgefiebert, mein Herz ist oft dahingeschmolzen und manchmal habe ich auch mitgelitten.

Hannah ist eine total witzige und freche Person, die einfach super sympathisch ist. Da ich selber gerne fließend spanisch sprechen können möchte und auch spanisch lerne, hat Hannah noch einen zusätzlichen Pluspunkt, da sie spanisch kann. Nevio ist ein total lieber Mensch, den man einfach lieben muss. So einen besten Freund kann man sich nur wünschen.

Der Schreibstil ist super gut zu lesen, sodass man nur so durch das Buch fliegt. Die Kapitel sind abwechselnd aus Hannahs und Nevios Sicht geschrieben, was ich persönlich sehr gerne mag, da man sich dadurch in beide Seiten besser hineinversetzen kann. Außerdem waren die Kapitel eher kürzer, was mir lieber ist, da ich ein Kapitel immer zu Ende lesen muss und das bei sehr langen Kapiteln manchmal anstrengend wird.

„Liebe ist ein Miststück“ ist ein sehr humorvolles Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Das Cover passt zur Geschichte und der Titel macht Sinn, was mir persönlich sehr wichtig ist. Nebenbei gibt es überaus sympathische, authentische Charaktere, die das Buch gleich noch viel besser machen, als es ohnehin schon ist.

Veröffentlicht am 02.01.2021

Schwächer als ihre anderen Bücher

All das Ungesagte zwischen uns
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Nach einem tragischen Unfall, verliert Morgan gleich 2 geliebte Menschen. Als wär das nicht schon genug, entgleitet ihr auch noch ihre Tochter Clara immer mehr.

Die Geschichte an sich hat mir zwar gefallen, ...

Nach einem tragischen Unfall, verliert Morgan gleich 2 geliebte Menschen. Als wär das nicht schon genug, entgleitet ihr auch noch ihre Tochter Clara immer mehr.

Die Geschichte an sich hat mir zwar gefallen, jedoch fand ich die ewigen Streitigkeiten, vor allem zwischen Morgan und Clara etwas anstrengend mit der Zeit. Ich hab mich zwar aufs weiterlesen gefreut, aber leider fehlte mir ein kleines bisschen an Spannung und das Ende war vorhersehbar.

Morgan war zwar stark für ihre Tochter, in dem sie so gut wie möglich versucht hat, sie aus den schlimmsten Details rauszuhalten, jedoch läuft sie ihren Problemen ständig aus dem Weg.

Clara war ein typisch pubertierendes Mädchen. Klar ist es normal, dass sie Jugendliche in dem Alter nicht immer an Regeln halten, aber Clara hat viele Dinge nur deshalb gemacht, weil sie wütend auf jemanden war.

Jonah war eigentlich sehr sympathisch, vor allem im Umgang mit Elijah, jedoch ist auch er seinen Problemen oft aus dem Weg gegangen, was ein sehr kindisches Verhalten ist.

Bei Miller was ich mir anfangs nicht sicher, was ich von ihm halten soll, jedoch war er die gute Seele und die Stütze für Clara in diesem Buch.

Das Buch an sich war gut, leider hat mir eine überraschende Wendung gefehlt, auf die ich noch gehofft hätte, denn es war schnell klar, wie das Buch enden wird. Ich fand das Ende zwar schön, jedoch hatte ich es auch so erwartet. Dazu kam leider noch, dass ich mich mit keinem der Protagonisten identifizieren konnte.

Veröffentlicht am 28.12.2020

Grandioses Buch

Wenn ich die Augen schließe
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Norah hatte einen schweren Unfall und als sie im Krankenhaus aufwacht, stellt sie fest, dass sie sich zwar an vieles erinnern kann, jedoch nicht an die Gefühle in diesen Situationen. Gemeinsam mit Sams ...

Norah hatte einen schweren Unfall und als sie im Krankenhaus aufwacht, stellt sie fest, dass sie sich zwar an vieles erinnern kann, jedoch nicht an die Gefühle in diesen Situationen. Gemeinsam mit Sams Hilfe, will sie herausfinden, wie sie vor dem Unfall war und was sie mochte und was nicht.

Ava Reed hat mal wieder ein wahnsinnig tolles Buch geschrieben. Sie greift eine wichtige und leider immer aktuelle Thematik auf und zeigt auch, welche Folgen das haben kann. Die Geschichte ist durchgehend spannend und interessant und man möchte das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Durch Norahs Unfall sieht man gut, dass nach einen Unfall, nicht zwingend körperlich immer etwas anders sein muss, sondern sich so etwas auch auf die Psyche auswirkt.

Norah ist für mich eine tolle, authentische Person, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Sie erkennt, dass sie vorher nicht immer alles richtig gemacht hat und ändert sich mit der Zeit und wird eine sehr starke Person.

Sam habe ich einfach total in mein Herz geschlossen. Trotz all dem Leid in seiner schlimmen Vergangenheit, hält er immer noch zu Norah und hilft ihr, ihr „wahres Ich“ zu finden. Er ist so hilfsbereit und einfach zu gut für diese Welt.

An Ella, Jonas und dem Rest der Clique konnte man gut feststellen, dass manche Menschen nicht die richtigen Prioritäten im Leben haben oder mit ihren eigenen Problemen nicht umgehen können und ihren Frust dann an anderen auslassen. Diese Nebencharaktere sind das perfekte Beispiel, dass man auch falsche Freunde haben kann, die einem nicht gut tun.

Ava Reed hat es mit diesem Buch geschafft, alle Emotionen von Freude über Wut und Traurigkeit hervorzurufen. Die Geschichte von Norah und auch Sam hat mich sehr berührt und ich kann sie definitiv weiterempfehlen. Allerdings würde ich die Triggerwarnung beachten, denn an der ein oder anderen Stelle könnte es sein, dass es einen vielleicht belastet.