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Veröffentlicht am 15.10.2021

Episches Setting aber das war’s leider auch

Dune – Der Wüstenplanet
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❞»𝙰𝚞𝚏 𝙰𝚛𝚛𝚊𝚔𝚒𝚜 𝚜𝚙𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚊𝚗 𝚗𝚒𝚎 𝚟𝚘𝚗 𝚆𝚊𝚑𝚛𝚜𝚌𝚑𝚎𝚒𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑𝚔𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗. 𝙼𝚊𝚗 𝚜𝚙𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚟𝚘𝚗 𝙼𝚘̈𝚐𝚕𝚒𝚌𝚑𝚔𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗.«❝ (𝚂.𝟷𝟽𝟽)

Darum geht es:
Arrakis ist der Wüstenplanet mit der einzigartigen Droge, deshalb ist es kein Wunder, ...

❞»𝙰𝚞𝚏 𝙰𝚛𝚛𝚊𝚔𝚒𝚜 𝚜𝚙𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚊𝚗 𝚗𝚒𝚎 𝚟𝚘𝚗 𝚆𝚊𝚑𝚛𝚜𝚌𝚑𝚎𝚒𝚗𝚕𝚒𝚌𝚑𝚔𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗. 𝙼𝚊𝚗 𝚜𝚙𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚟𝚘𝚗 𝙼𝚘̈𝚐𝚕𝚒𝚌𝚑𝚔𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗.«❝ (𝚂.𝟷𝟽𝟽)

Darum geht es:
Arrakis ist der Wüstenplanet mit der einzigartigen Droge, deshalb ist es kein Wunder, dass ihn jeder besitzen möchte. Auch die Atreides machen sich auf den Weg, um ihn sich anzueignen, doch schon bald werden sie Opfer von Intrigen und Machtspielchen, sodass sich der junge Paul Atreides schon bald seinem Schicksal stellen muss.

Meine Meinung:
Mit „Dune - der Wüstenplanet“ hat Frank Herbert eine epische Welt ins Leben gerufen, die nicht nur einzigartig ist, sondern auch voller neuer Ideen steckt. Der Fokus liegt eher auf ungewöhnlichen Themen wie Religion und Drogen, aber auch auf herkömmlichen wie Intrigen, Machtverhältnissen und Politik. Und auch die Ausbeutung des Planeten spielt eine zentrale Rolle und verleiht dem Roman, obwohl er in den Sechzigerjahren geschriebene wurde, eine Aktualität, die die Geschichte so spannend macht. Und auch das Wortbuilding ist ihm gut gelungen. Dennoch bin ich froh, dass ich die Verfilmung vor dem Buch gesehen habe, denn sonst hab ich das Gefühl, dass ich mit all den Begriffen und der komplexen Welt überfordert gewesen wäre und meine Probleme damit gehabt hätte.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit den Protagonisten einfach nicht warm geworden bin. Es gab nämlich so viele Protagonisten, die man fast über das ganze Buch begleitet hat, ohne wirklich dahinter zu kommen, wer sie eigentlich sind und was sie ausmacht. Außerdem waren sie mir auch viel zu kalt. Verluste wurden beispielsweise zwar angesprochen, aber eher so nebenbei und anscheinend hat es die Figuren auch nicht weiter beschäftigt. Von Trauer keine Rede. Des Weiteren hat „Dune“ so unglaublich viel Potenzial, aber dennoch kam es einfach nicht in Fahrt. Es gab leider viel zu viele Szenen, die sich entweder in die Länge gezogen haben oder schon beendet waren, bevor man sich überhaupt die Frage nach dem „wie?“, stellen konnte. Außerdem finde ich es super schade, dass der Leser schon über eine Wendung informiert wird, die eigentlich überraschen sollte. Das wurde im Film wiederum super gelöst. Herbert hat das Setting und die Geschichte drum herum zwar super beschrieben, aber die Spannung und überraschendem Wendungen haben mir persönlich einfach gefehlt. Und auch das Ende kam trotz der 800 Seiten viel zu schnell und zu ruppig. Nichtsdestotrotz ist „Dune“ eine großartige Geschichte mit epischer Welt, die fesseln kann wenn man sich darauf einlässt und viel Zeit, Lust und Geduld mitbringt.

Fazit:
Ich verstehe, warum „Dune - der Wüstenplanet“ so ein Klassiker ist, denn dieses Setting, und auch die Idee ist einfach episch. Dennoch konnte mich die Umsetzung nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht hätte. Und auch die Fokussierung auf bestimmte Themen ist zwar spannend, aber das drum herum konnte mich leider nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Ruhige und safte Geschichte mit ganz großen Gefühlen

Right Here (Stay With Me)
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❞𝙴𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚎𝚝𝚠𝚊𝚜 𝚔𝚒𝚝𝚜𝚌𝚑𝚒𝚐𝚎 𝙰𝚛𝚝, 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚛𝚊𝚗 𝚣𝚞 𝚎𝚛𝚒𝚗𝚗𝚎𝚛𝚗, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚎𝚛 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙿𝚕𝚊𝚝𝚣 𝚑𝚊𝚋𝚎, 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚎𝚜 𝚖𝚒𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚟𝚘𝚛𝚔𝚘𝚖𝚖𝚝.❝ (𝚂.𝟸𝟺𝟽)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Lucys Welt besteht aus dem Eiskunstlauf. ...

❞𝙴𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚎𝚝𝚠𝚊𝚜 𝚔𝚒𝚝𝚜𝚌𝚑𝚒𝚐𝚎 𝙰𝚛𝚝, 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚛𝚊𝚗 𝚣𝚞 𝚎𝚛𝚒𝚗𝚗𝚎𝚛𝚗, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚎𝚛 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝙿𝚕𝚊𝚝𝚣 𝚑𝚊𝚋𝚎, 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚗𝚗 𝚎𝚜 𝚖𝚒𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚟𝚘𝚛𝚔𝚘𝚖𝚖𝚝.❝ (𝚂.𝟸𝟺𝟽)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Lucys Welt besteht aus dem Eiskunstlauf. Das Problem? Der dreifache Rittberger will ihr einfach nicht gelingen. Das noch größere Problem? Wenn sie den nächsten Wettkampf nicht gewinnt, muss sie ihr Studium, dass ihr so gar nicht zusagt, wieder aufnehmen. Also bleibt ihr nur üben, üben, üben. Na ja, wäre da bloß nicht der charmante Jules, der sie genau vor diesem Üben ablenkt.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Anne Pätzold gehört zu den Autorinnen, von denen ich jedes Buch blind kaufen und niemals bereuen würde. Deshalb kann ich nur sagen, dass ich verliebt bin. Verliebt in den zarten Schreibstil, verliebt in die Protagonisten, verliebt in Bunny und verliebt in einfach das gesamte Buch. Ehrlich, schon bei den ersten zwei Zeilen habe ich mir gedacht, dass sich dieses Buch zu einem neuen Herzens- und Wohlfühlbuch entwickeln wird und genau dieser Fall ist eingetroffen.

Lucy ist ein Charakter, bei dem man direkt das Gefühl hat, eine richtig gute Freundin gefunden zu haben. Man leidet mit ihr mit, und zwar so richtig, aber gleichzeitig ist man so stolz auf sie, dass man sie ganz feste in den Arm nehmen möchte. Es war teilweise sogar gruselig, wie sehr ich mich mit Lucy identifizieren konnte. Ich meine kennt ihr das, ihr sucht etwas zwar nicht, aber findet genau das, das ihr gerade braucht? Genau so ist es mit Lucy. Aber auch Jules muss man direkt ab der ersten Erwähnung ins Herz schließen. Es ist so unglaublich fürsorglich, aufmerksam und liebevoll, dass man ihn einfach nur lieben muss. Des Weiteren hat seine Beziehung zu Mika mein Herz noch mehr erwärmt, deshalb war es so schön zu lesen, wie rührend er sich um ihn kümmert. Die Chemie zwischen Lucy und Jules hat außerdem einfach nur gestimmt. Die Beziehungen zwischen ihnen wurde nicht überstürzt, sondern langsam aufgebaut und dadurch hat sie sich total harmonisch, authentisch und zauberhaft angefühlt.

„Right here“ ist zudem eine süße und ruhige Geschichte, die ohne viel Drama sondern mit ganz viel Gefühl auskommt. Das Setting ist so schön beschrieben, dass man wirklich das Gefühl hat, in der Eishalle vor Ort an der Bande zu stehen und Lucy beim Eiskunstlaufen zuzuschauen. Und es ist wirklich überwältigend, wie sehr sich das Setting und die dabei einhergehende Atmosphäre im Buch sich auf die eigene auswirkt. Außerdem habe ich ehrlich keine Ahnung, wie Anne es immer schafft, genau die richtigen Worte zu finden und einem aus der Seele zu sprechen, aber sie schafft es irgendwie mit Leichtigkeit. Deshalb habe ich mich auch unglaublich wohl zwischen den Zeilen gefühlt.

Lucys und Jules Geschichte ist eine wirklich tolle Herzensgeschichte mit ganz vielen Aww Momente, die einem Schmetterlinge im Bauch bescheren. Und wisst ihr was? Zum Ende gab es sogar noch einen Twist, den ich überhaupt nicht erwartet habe, der die Geschichte aber dennoch perfekt abgerundet hat.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ich glaube, Annes Bücher sind für mich das, was Harry Potter für andere ist: Ein Rückzugsort in eine andere Welt, eine Geschichte, die niemals loslassen wird und ein nach Hause kommen. Die Gefühle und Gedankenwelt ihrer Protagonisten erreichen mich immer genau in dem Augenblick, indem ich sie gelesen habe. Ihr Schreibstil ist locker, leicht, zauberhaft und einfach wunderschön. Und obwohl ihre Geschichten eher immer ruhig sind, verzaubert sie gleichzeitig eben damit. „Right here“ hat sich direkt mit dem zweiten Satz zu einem neuen Herzens- und Wohlfühlbuch entwickelt, dass keiner von euch missen sollte.

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Veröffentlicht am 08.10.2021

Magische Geschichte mit ein paar kleineren Schwächen

City of Burning Wings. Die Aschekriegerin
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❞ »𝙸𝚌𝚑 𝚑𝚊𝚋𝚎 𝚗𝚒𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚊𝚗𝚍𝚎𝚗, 𝚠𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚍𝚞 𝙱𝚞̈𝚌𝚑𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚝𝚘𝚕𝚕 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚜𝚝« [… ] »𝚆𝚎𝚒𝚕 𝙱𝚞̈𝚌𝚑𝚎𝚛 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚅𝚘𝚛𝚞𝚛𝚝𝚎𝚒𝚕𝚎 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗« ❝ (𝚂.𝟷𝟼𝟷)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Mays Bestimmung war es immer die Nachfolgerin des Königs zu werden und ...

❞ »𝙸𝚌𝚑 𝚑𝚊𝚋𝚎 𝚗𝚒𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚝𝚊𝚗𝚍𝚎𝚗, 𝚠𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚍𝚞 𝙱𝚞̈𝚌𝚑𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚝𝚘𝚕𝚕 𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚜𝚝« [… ] »𝚆𝚎𝚒𝚕 𝙱𝚞̈𝚌𝚑𝚎𝚛 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚅𝚘𝚛𝚞𝚛𝚝𝚎𝚒𝚕𝚎 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗« ❝ (𝚂.𝟷𝟼𝟷)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Mays Bestimmung war es immer die Nachfolgerin des Königs zu werden und dadurch den Aschethron zu besteigen, denn wer wäre dazu besser geeignet als die schnellste Himmelsstürmern? Doch das Schicksal hat andere Pläne und so taucht die Herrscherrune ausgerechnet bei Luan auf, dem flügellosen aus dem Elendsviertel. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, muss ausgerechnet May ihm dabei helfen, da Elydors Zukunft davon abhängt.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
„City of Burning Wings“ entführt den Leser in eine fremde Welt voller Geheimnisse, Magie und Spannung. Elydor ist wirklich grandios. Ich meine, eine schwebende Stadt, die unter ihr alle möglichen Mysterien verbirgt und auf der fast alle Bewohner mit Flügeln leben? Gibt es ein genialeres Setting? May und Luan sind Bewohner eben dieser Stadt, doch sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie, die hochangesehen ist und zuvorkommend sowie nett wirkt, während er, der geächtete ohne Flügel ist und meilenweit von einem Sympathieträger entfernt ist. Aber genau deswegen sind ihre sarkastischen Konversationen so amüsant und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Ich habe beide Protagonisten unglaublich gern gewonnen, auch wenn sich Luan dahingehend ein wenig Zeit gelassen hat. Dennoch hätte ich mir gewünscht mehr von ihnen zu erfahren. Das Tempo ist nämlich von Beginn an rasend schnell, wodurch manches einfach zu schnell und zu oberflächlich behandelt wurde. Mir hat ein bisschen Hintergrundwissen gefehlt. Wie wurden sie zum Beispiel zu den Menschen, die sie jetzt sind? Warum gibt es diese verschiedenen Arten von Bewohner und was hat es mit den Götterspielen auf sich und wie genau funktionieren sie? Da hätte ich gerne einfach ein bisschen mehr erfahren.

Aber ansonsten war die Handlung so unglaublich stimmig, sinnvoll und spannend, dass es wirklich Spaß gemacht hat in Elydor einzutauchen. Es war magisch, mysteriös und unvorhersehbar, sodass man wirklich das Gefühl hatte, als würde man gemeinsam mit May und Luan die Geheimnisse von Elydor aufdecken. Aber auch der Schreibstil war absolut bildlich, flüssig und einfach rund. Ich hab gar nicht mitbekommen, wie ich eine Seite nach der anderen umgeblättert habe und plötzlich vor der Danksagung saß. Und ganz ehrlich? Man merkt überhaupt nicht, dass es sich bei „City of Burning Wings“ um ein Debüt handelt, also ganz großes Kino!

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Mays und Luans Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Das Setting war magisch, die Handlung mysteriös und der Schreibstil hat alles perfekt abgerundet. Hier und da hätte mir ein bisschen mehr Informationen gewünscht aber im Großen und Ganzen konnte mich „City of Burning Wings“ komplett überzeugen und überraschen.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Magisch süße Geschichte, die ich insbesondere Anfängern im Fantasygenre ans Herz lege

Plötzlich Fee
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❞𝚂𝚒𝚎 𝚐𝚕𝚊𝚞𝚋𝚎𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚗 𝙼𝚘𝚗𝚜𝚝𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝙼𝚊𝚐𝚒𝚎. 𝚆𝚊̈𝚑𝚛𝚎𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚊̈𝚍𝚝𝚎 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚐𝚛𝚘̈ß𝚎𝚛 𝚠𝚎𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎 𝚃𝚎𝚌𝚑𝚗𝚘𝚕𝚘𝚐𝚒𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚊𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚛𝚎𝚒ß𝚝, 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝙶𝚕𝚊𝚞𝚋𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚅𝚘𝚛𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚞𝚗𝚐𝚜𝚔𝚛𝚊𝚏𝚝, 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚋𝚎𝚗𝚜𝚘 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛.❝ (𝚂.𝟷𝟽𝟻)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 ...

❞𝚂𝚒𝚎 𝚐𝚕𝚊𝚞𝚋𝚎𝚗 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚗 𝙼𝚘𝚗𝚜𝚝𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝙼𝚊𝚐𝚒𝚎. 𝚆𝚊̈𝚑𝚛𝚎𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚊̈𝚍𝚝𝚎 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚐𝚛𝚘̈ß𝚎𝚛 𝚠𝚎𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚒𝚎 𝚃𝚎𝚌𝚑𝚗𝚘𝚕𝚘𝚐𝚒𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚊𝚗 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚛𝚎𝚒ß𝚝, 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝙶𝚕𝚊𝚞𝚋𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚅𝚘𝚛𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚞𝚗𝚐𝚜𝚔𝚛𝚊𝚏𝚝, 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚋𝚎𝚗𝚜𝚘 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛.❝ (𝚂.𝟷𝟽𝟻)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
An ihrem sechzehnten Geburtstag muss Meghan erkennen, dass sie kein gewöhnlicher Teenager ist, sondern die Tochter eines Feenkönigs. Und als wäre dies nicht schon schlimm genug, gerät sie auch noch zwischen die Fronten eines Krieges und bald muss sich Meghan entscheiden, wie weit sie für die Menschen gehen würde, die ihr wichtig sind.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
„Plötzlich Fee“ ist eine märchenhafte Geschichte mit fantastischen Abenteuern und einer gefährlichen Reise in das Feenreich, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber gleichzeitig auch unglaublich bildhaft, sodass man mit Leichtigkeit ins Nimmernie eintaucht und all die kleinen Details in ihm aufsaugt.

Ich bin relativ schnell in die Geschichte reingekommen und bin auch relativ fix mit den Protagonisten warm geworden. Meghan handelt zu Beginn zwar ein wenig unüberlegt und ist auch ziemlich naiv, aber das hat mich tatsächlich nicht so gestört, weil sie zum einen mit ihren siebzehn Jahren super jung ist zum anderen, weil ich mich total in sie hineinversetzen konnte. Und vielleicht mag sie auch ein wenig egoistisch rüberkommen, aber auch nur, weil sie für ihre Familie notfalls auch in den Krieg ziehen würde. Ash hingegen scheint zu Beginn dieser typische Bad Boy mit weichem Kern zu sein, aber im Laufe der Geschichte lernen sowohl Meghan als auch Ash aus ihren Fehlern, entwickeln sich und werden zu unglaublich sympathischen Charakteren. Wenn ich die Protagonisten zum Beispiel jetzt nach Band 5 mit denen aus Band 1 vergleichen würde, ich würde sie nicht wiedererkennen. Denn aus den anfänglichen Feinden wurde ein Team, das wortwörtlich bis ans Ende der Welt für den anderen gehen würde. Aber auch Puck musste ich einfach nur mit seiner humorvollen und sarkastischen Ader und natürlich seinen Wortgefechten ins Herz schließen. Allgemein mochte ich eigentlich fast jeden Charakter in dem Buch und möchte niemanden mehr missen, aber besonders Razor und Grimalkin muss ich hier hervorheben (ich liebe sie sehr).

Viele Wendungen konnte ich leider schon erahnen, weil ich gerne und viele Fantasybücher lese. Aber für Neulinge im Fantsybereich, wird die Geschichte einige spannende Handlungen und Wendungen in petto haben. Nichtsdestotrotz habe ich die märchenhafte Reise ins Nimmernie, in dem nichts scheint, wie es ist, mit all seinen Facetten, Wendungen, Handlungen und Protagonisten gemocht und genossen. Es war alles stimmig und besonders die kleinen Details, die sich durch alle vier beziehungsweise fünf Bücher gezogen haben, haben dem ganzen ein gewisses Extra gegeben. Durch den fünften Teil musste ich mich allerdings ein bisschen durchquälen. Es war ganz schön als Zusatzbuch, hätte meiner Meinung nach aber nicht unbedingt sein müssen, weil sich vieles wiederholt hat und der Anteil an neuen Gedanken und Handlungen relativ kurz kam. Dennoch ist es ein guter Übergang zur Spin Off Reihe.

Zum Schluss will noch kurz anmerken, dass das Buch mit seinen fast 1600 Seiten nicht gerade dünn ist, aber dennoch lässt es sich echt gut lesen. Man kann das Buch beim Lesen knicken wie man will, man wird den Buchrücken nicht mit Lesebrillen beschädigen.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„Plötzlich Fee“ ist eine tolle Geschichte, die ich insbesondere Anfängern im Fantasygenre empfehlen würde. Es hat alles, was ein gutes Fantasybuch braucht, ein magisches Setting, sympathische Protagonisten, spannende Plottwists und vom humorvollen bis zum tragischen Anteil ist auch alles mit dabei.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Super spannender und fesselnder Jugenthriller

A Good Girl’s Guide to Murder
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❞The people you love weren't algebra: to be calculated, subtracted, or held at arm’s length across a decimal point.❝

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Vor fünf Jahren wurde Andie Bell ermordet. Der Täter? Anscheinend ihr ...

❞The people you love weren't algebra: to be calculated, subtracted, or held at arm’s length across a decimal point.❝

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Vor fünf Jahren wurde Andie Bell ermordet. Der Täter? Anscheinend ihr Freund Sal. Daran glaub zumindest die gesamte Stadt, doch Pippa ist anderer Meinung. Deshalb rollt sie den Fall für ein Schulprojekt auf, doch schnell wird klar, das nicht jeder von dieser Idee angetan ist.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Schon lange hab ich kein Buch mehr in einem Rutsch durchgelesen, aber dann kam „A Good Girls Guide To Murder“ und plötzlich waren 480 Seiten nur so an mir vorbei gerauscht. Der Erzählstil ist ein Mix aus transkribierten Gesprächen, Chatprotokollen und Pips Gedanken sowie ihrem Leben - und genau deshalb ist der Schreibstil so besonders und sticht auch enorm hervor. Und vielleicht ist der Schreibstil eben durch diese verschiedenen Perspektiven so spannend und fesselnd, dass ich das Buch in einem Rutsch durchlesen musste.

Pip ist dieses typische nette und freundliche Mädchen von neben an, dass man einfach nur ins Herz schließen muss. Sie ist zwar ein bisschen übermotiviert und übereifrig, aber genau das macht sie so sympathisch und zu einer fesselnden Protagonistin. Außerdem fand ich es klasse, dass direkt zu Beginn erläutert wird, warum Pip so erpicht darauf ist, den Fall aufzuklären. Denn dadurch wurde die ganze Geschichte um die Aufklärung um einiges authentischer.

Aber auch sonst hatte ich das Gefühl, Teil der Handlung zu sein, denn ich war genauso planlos wie Pip und habe gefühlt interaktiv mit ihr neue Geheimnisse aufgedeckt und neue Theorien aufgestellt. Und ganz ehrlich? Auf diese Weise hat Holly Jackson mich einfach noch mehr an die Handlung gefesselt.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„A Good Girls Guide To Murder“ ist eine Mischung aus „Cold Case“, „How To Get Away With Murder“ und „Home Before Dark“ und was soll ich sagen - ich lieb‘s. Der Schreibstil war besonders, die Protagonisten authentisch sowie sympathisch und die Handlung fesselnd. Ein absolut gelungener Jugendthriller!

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