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Veröffentlicht am 12.05.2022

Den Hype sowas von wert!

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Es waren einmal zwei Schwestern, doch als die eine brutal ermordet wurde, entschloss sich die andere für einen Racheplan und holte sich einen Höllenfürsten an ihre Seite. Doch schon von ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Es waren einmal zwei Schwestern, doch als die eine brutal ermordet wurde, entschloss sich die andere für einen Racheplan und holte sich einen Höllenfürsten an ihre Seite. Doch schon von Kindheit an wurde den Schwestern eingetrichtert, sich stets von ihnen fernzuhalten …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Man nehme eine Prise Dämonen, Hexen und italienisches Essen und bekomme ein fantastisches Highlight. Ich konnte „Kingdom of the Wicked“ keine Sekunde aus den Händen legen, was zum einem an dem wirklich beeindruckenden Schreibstil lag, der ständig Bilder in meinem Kopf erzeugt, aber auch an dem spannenden und düsteren italienischen Setting, das Nervenkitzel pur erschaffen hat. Aber es lag besonders an Emilia und Wrath. Die beiden waren ein unglaublich faszinierendes Team, das mich mit ihrem gegenseitigen Hass und der gleichzeitig geladenen Spannung immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Genauso wie ihre Unterhaltungen. Ich hätte mir zwar mehr Momente zwischen den beiden sowie mehr Tiefgang gewünscht, jedoch konnte ich die Funken zwischen Emilia und Wrath trotzdem nur so spüren. Zudem hat es super viel Spaß gemacht, Emilia auf ihrer Seite Reise zu beobachten und die Geheimnisse an ihrer Seite aufzudecken und die Rätsel zu lösen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„Kingdom of the Wicked“ hat mich von der ersten Seite mit seinen spannenden Charakteren, dem düsteren Setting und der überraschenden Handlung in seinen Bann gezogen. Und ich brauche jetzt eindeutig mehr von Emilia und mehr von Wrath!

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Neues Lieblingsbuch von Mona!

Lonely Heart
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Rosie hat mithilfe von der Band Scarlet Luck ihre schwerste Zeit durchgestanden, und nun darf sie eben diese Band für ihre Webradio-Show interviewen. Doch das Interview läuft anders als ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Rosie hat mithilfe von der Band Scarlet Luck ihre schwerste Zeit durchgestanden, und nun darf sie eben diese Band für ihre Webradio-Show interviewen. Doch das Interview läuft anders als geplant und Rosie wird mit einer Lawine von Hassnachrichten auf den sozialen Medien überrollt. Als sie aber auf offener Straße von Fans angegriffen wird, reicht es Scarlet Luck und sie geben ihr bestes, um die Sache endlich ruhen zu lassen. Doch dabei kommt Rosie dem Schlagzeuger Adam näher, nichts ahnend, dass beide gegen ihre eigenen Dämonen kämpfen.

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Als ich das erste Mal den Klappentext zu „Lonely Heart“ gelesen habe, hatte ich ihm Gefühl, dass es etwas ganz besonders sein würde, aber niemals hätte ich damit gerechnet, dass mich Rosies und Adams Geschichte mit einer solchen Wucht treffen würde. Aber ich bin überwältigt von den Emotionen und Gefühlen, die ich miterleben durfte. Denn ihre Geschichte ist voller Ängste und Hoffnungen, voller Hass und Liebe und voller Momenten, die zum Nachdenken anregen. „Lonely Heart“ hat mich zu Tränen gerührt, und das schaffen nicht viele Bücher. Die Art und Weise, wie Mona schwere und sensible Themen anspricht, hat mich unglaublich berührt. Sie verharmlost sie keinesfalls, geht eher mit ganz viel Gefühl an die Sache und zeigt, dass es okay und wichtig ist, sich Hilfe zu holen, dass es immer dieses kleine Stückchen Hoffnung gibt. Und dennoch hat sie es geschafft, dass ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte.

Rosie und Adam haben mein Herz zudem für sich beansprucht. Sie sind so unglaublich sanft und verletzlich, schon fast zu gut für diese Welt, und ihren Schmerz mitzufühlen, tat einfach unglaublich weh. Aber mitzufühlen, wie sich ihre Freundschaft langsam immer mehr in Anziehung entwickelt hat, hat die beiden unglaublich authentisch und noch liebenswerter gemacht. Und auch die Chemie zwischen ihnen hat die Gefühle für mich nur noch glaubhafter und greifbarer gemacht.

Monas Schreibstil hat nicht außerdem mit jedem Wort verzaubert, dass ich am liebsten zwischen die Seiten gekrabbelt wäre. Dieses Feingefühl, diese Handlung und diese Protagonisten haben mich einfach in ihren Bann gezogen und mein Herz zum schneller schlagen gebracht. Und gleichzeitig liebe ich es, dass Mona ein vorerst passendes Ende gefunden hat, das einfach perfekt passt - auch wenn es schmerzhaft ist.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„Lonely Heart“ ist aufgrund der schweren und düsteren Thematik keinesfalls eine leichte Geschichte und es fällt mir deshalb tatsächlich schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich in dieses Buch verliebt habe. Rosies und Adams Geschichte langsam, tief und schmerzhaft authentisch. Ich hab mich in die Protagonisten verliebt, die Handlung verschlungen und jede Emotion aufgesaugt. Und genau deshalb ist „Lonely Heart“ mein neues Lieblingsbuch von Mona Kasten.

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Veröffentlicht am 30.04.2022

Ein Auf und Ab

Underworld Chronicles - Erwacht
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Im dritten Band der Underworld Chronicles steht Noras Welt Kopf, denn endlich weiß sie, zu welcher Spezies sie gehört. Doch diese kennenzulernen erfordert Zeit. Zeit, die Nora aufgrund ihres ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Im dritten Band der Underworld Chronicles steht Noras Welt Kopf, denn endlich weiß sie, zu welcher Spezies sie gehört. Doch diese kennenzulernen erfordert Zeit. Zeit, die Nora aufgrund ihres Gefühlschaos und einer neuer Gefahr nicht hat. Und schon bald muss sie erneut auf die Spurensuche eines Killers gehen.

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Die Underworld Chronicles und ich sind ein einziges Auf und Ab. Ein Auf und Ab, weil ich den ersten Teil ganz cool fand, aber auch so meine Schwierigkeiten hatte, den zweiten ganz gut leiden konnte, aber mit dem dritten wieder so meine Probleme habe. Dabei mag ich die Urban Fantasy Welt von Nora total. Die Handlungen sind nämlich dauerhaft spannend und voller Wendungen aufgebaut und jede Seite gibt einem die Chance, die Schurken an Noras Seite zu jagen. Außerdem mag ich den flüssigen und leichten Schreibstil sehr genauso wie die Beschreibungen zu den Unterweltlern. Aber womit ich einfach nicht warm werde, ist Nora. Einerseits will sie keinen Mann, weil sie der männlichen Spezies nicht vertraut, aber andererseits - Achtung Spoiler - baut sie sich einen Harem auf. Diese hin und her finde ich persönlich einfach zu anstrengend, ganz zu schweigen davon, dass ich schon kein Fan Dreiecksbeziehungen bin. Zudem ist das Männerbild auch in diesem Teil wieder recht problematisch. Der Mann muss stark sein, muss Dominanz zeigen und respektiert schon gar keine Grenzen. Und damit wird dann auch meine persönliche Grenze erreicht.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Hassliebe. Das beschreibt die „Underworld Chronicles“ für mich ganz gut. Hass, weil manche Dinge einfach zu weit gehen und ich mich mit der Hauptprotagonistin einfach nicht anfreunden kann. Liebe, weil ich das Setting, die Handlungen und die Wendungen unfassbar spannend finde.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Gelungene Mischung aus erfrischenden Ideen, Wendungen und Protagonisten

Eliza Moore
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❞Zwischen Dummheit und Mut ist manchmal nur eine schmale Grenze.❝ (S.259)

Darum geht es:
In Dublin steht das letzte intakte Tor zur Seelenwelt, das mithilfe der Hüter das Böse von der Welt fernhalten ...

❞Zwischen Dummheit und Mut ist manchmal nur eine schmale Grenze.❝ (S.259)

Darum geht es:
In Dublin steht das letzte intakte Tor zur Seelenwelt, das mithilfe der Hüter das Böse von der Welt fernhalten soll. Doch die Hüter gehören zur Liga, und Eliza verabscheut sie über alles. Jedoch wird sie plötzlich von eben dieser Liga gerettet und zur Hüterin auserkoren. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, steht auch noch ihr Seelenpartner vor ihr. Aber muss man diesen automatisch lieben?

Meine Meinung:
„Eliza Moore“ hat mich von der ersten Seite mit seiner Handlung, seinem Setting und besonders seinen Protagonisten in den Bann gezogen. Und deshalb zählt Eliza mittlerweile vermutlich zu meinen liebsten Protagonistinnen. Sie ist ein Mix aus Sarkasmus, Selbstbewusstsein und einer gesunden Prise Skepsis. Außerdem ist sie nicht auf den Mund gefallen, was mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat und sie weiß genau, was sie will und nimmt das auch gerne mal selbst in die Hand. Genau deshalb fand ich sie so erfrischend und authentisch, aber auch total liebenswert. Connor und Logan fand ich im Gegensatz zwar nur ganz cool, aber auch einfach nur, weil ich sie noch nicht ganz so gut einschätzen kann. Aber ich hoffe sehr, dass ich zumindest den Love Interesst im zweiten Teil besser kennenlernen kann.

Am liebsten mochte ich allerdings das Setting. Dublin, die magische Seelenwelt und die damit einhergehenden düsteren Kreaturen haben für spannende und überraschende Wendungen gesorgt, die Elizas Geschichte nur noch fesselnder gemacht haben. Und auch die Herangehensweise an die Thematik der Seelenverwandtschaft war sehr erfrischend, denn Valentina beleuchtet das Thema ganz neu und ganz anders, als man es bisher kennt.

Zu Beginn hat mir zwar ein wenig der Action Part gefehlt, aber das hat der Geschichte wiederum den Raum gegeben, um die Protagonisten und die Welt besser kennenzulernen. Deshalb finde ich das Verhältnis zwischen Spannung und Emotionen im Nachhinein doch ganz gut gewählt. Zudem hat es dem Mitreißen im Endeffekt überhaupt keinen abgetan. Außerdem hatte ich anfangs ein paar Edelstein Trilogie Vibes, aber Valentina hat trotzdem etwas ganz anderes geschaffen. Und last but not least will ich kurz anmerken, wie toll ich es finde, dass Themen angesprochen wurden, die in anderen Büchern als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

Fazit:
„Eliza Moore“ ist eine unfassbar gelungene Mischung aus erfrischenden Ideen, spannungsgeladenen und überraschenden Wendungen sowie Charakteren mit Lieblingsprotagonistenpotenzial.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Zauberhafte Geschichte, die sich direkt in mein Herz geschlichen hat

Die sechs Kraniche (Die sechs Kraniche 1)
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❞Sei das Licht, das die Laterne eines anderen Menschen leuchten lässt.❝ (S. 464)

Darum geht es:
Prinzessin Shiori hat magische Kräfte. Das Problem? Magie ist verboten. Das noch größere Problem? Ihre ...

❞Sei das Licht, das die Laterne eines anderen Menschen leuchten lässt.❝ (S. 464)

Darum geht es:
Prinzessin Shiori hat magische Kräfte. Das Problem? Magie ist verboten. Das noch größere Problem? Ihre Stiefmutter findet es heraus und verflucht sowohl Shiori als auch ihre sechs Brüder. Shiori wird verbannt und darf kein Wort mehr über ihre Lippen bringen, während ihre Brüder in Kraniche verwandelt werden. Doch schon bald entdeckt Shiori, dass hinter dem Ganzem so viel mehr steckt und ausgerechnet ihr Zukünftiger kommt ihr zur Hilfe …

Meine Meinung:
„Die sechs Kraniche“ entführen einen von der ersten Seite an in ein märchenhaftes Setting voller spannender Abenteuer, liebenswerten Protagonisten und großartigen Wendungen. Mit seinem magischen, traumhaften und leichten Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten und lässt sich gleichzeitig nur noch mehr in die Geschichte fallen. Zudem hat Elizabeth Lim es geschafft, die Welt und die einhergehende Atmosphäre so bildlich darzustellen, dass man oftmals das Gefühl hatte, Teil der magischen Welt zu sein. Und auch das Einbringen der asiatischen Kultur hat mir erneut unheimlich gefallen und dem Ganzen nochmals einen besonderen Touch gegeben.

Shioris Geschichte beginnt eher ruhig, nimmt aber relativ schnell spannende und überraschende Züge an. Aber besonders die Entwicklung von ihr fand ich grandios. Von dem einstigen naiven und verwöhnten Kind hat sie sich zu einer eigenständigen und starken Frau entwickelt, die sich selbst reflektieren kann und nicht mehr alles selbstverständlich nimmt. Außerdem ist es faszinierend, wie sich Shiori, die einen Großteil des Buches nicht spricht, sondern sich nur mit Mimik und Gestik unterhält, in mein Herz geschlichen hat. Ich konnte ihre Gefühle und Gedanken einfach viel mehr greifen und hab mich ihr dadurch so viel näher gefühlt. Und auch Takkan hat sich mit seiner aufrichtigen und liebenswerten Art ganz tief in mein Herz geschlichen. Ebenso wie Kiki, der kleine verzauberte Papierkranich und mein heimlicher Favorit der Geschichte, die man keinesfalls unerwähnt lassen darf!

Fazit:
Die Geschichte von Shiori und ihren Brüdern ist ein wundervoller Mix zwischen Märchen, Fantasy, liebenswerten Protagonisten und spannenden Handlungen. Direkt zu Beginn wird man von der Geschichte gefesselt, im weiterem Verlauf von unbeantworteten Fragen im Kopf gequält und zum Schluss mit überraschenden Wendungen überhäuft. Kurzgesagt eine Geschichte, die mich absolut verzaubert hat.

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