Mutmacher
Wir alten Hasen
Nein; ich hör nicht auf zu träumen von einer herrschaftsfreien Welt …
In Anna Marguerita Schöns Buch „Wir alten Hasen“ treffen wir auf Menschen, die ihre Sehnsucht nach Menschlichkeit zum Ausdruck bringen.
Zehn ...
Nein; ich hör nicht auf zu träumen von einer herrschaftsfreien Welt …
In Anna Marguerita Schöns Buch „Wir alten Hasen“ treffen wir auf Menschen, die ihre Sehnsucht nach Menschlichkeit zum Ausdruck bringen.
Zehn prominente Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen möchten mit ihren Beträgen Mut machen, Mut machen in bewegten Zeiten. In den Geschichten zeigt sich, dass das Prinzip Hoffnung eine große Antriebskraft besitzt. Die ‚alten Hasen‘ sind: Konstantin Wecker, Michaela May, Willy Astor, Nomi Baumgartl, Heribert Prantl, Gerald Hüther, Anne Devillard, Tilman Sprengler, Isolde Ohlbaum und Rainer M. Schießler. Jeder von ihnen hat was zu sagen und jeder von ihnen hat seinen eigenen Blick auf die Welt und das Leben. Und allen gelingt es mich zu berühren, mich zum Nachdenken anzuhalten.
Was das Buch besonders macht ist, sind die persönlichen Geschichten und philosophischen Gedanken. Die Texte sind einfühlsam und inspirierend. Zugegeben, ich kannte nicht alle der Schreiber:innen. Die Geschichte von Siegfried und Tilly, die uns Rainer M. Schießler erzählt, hat mir regelrecht Gänsehaut verursacht, so sehr ging sie mir unter die Haut. Isolde Ohlbaums Faszination für Friedhöfe kann ich nachempfinden. Konstantin Wecker ist für mich ein großer Poet und Michaela Mays Beitrag zeugt von so viel Liebe und Wärme ins Leben. Ich möchte jetzt nicht alle erwähnen, denn jeder Beitrag wäre es wert nochmals gefeiert zu werden.
Fazit: Ein wundervolles Buch voller wertvoller Gedanken. Ja, unsere Welt könnte so schön sein!!!