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Veröffentlicht am 23.12.2019

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

Echo Lake - Zweimal heißt für immer
1

In "Zweimal heißt für immer" geht es um Josie, die nach zehn Jahren in ihre alte Heimat Echo Lake zurückkehrt und plötzlich wieder Ethan gegenüber steht, dem Mann, den sie damals heiraten wollte.
Ich hatte ...

In "Zweimal heißt für immer" geht es um Josie, die nach zehn Jahren in ihre alte Heimat Echo Lake zurückkehrt und plötzlich wieder Ethan gegenüber steht, dem Mann, den sie damals heiraten wollte.
Ich hatte keine Probleme in die Geschichte zu finden. Ich mochte Josie recht gern und konnte ihr Gefühlschaos nachvollziehen. Nur manchmal hab ich ihr Verhalten gegenüber Ethan als ein wenig unfair empfunden. Was Ethan angeht, war ich am Anfang ein bisschen skeptisch, weil er eher abweisend wirkt, doch nach und nach lernt man ihn besser kennen und fängt an ihn zu verstehen. Dass er mit dem Avery-Haus so eine tolle Einrichtung ins Leben gerufen hat, macht ihn zu einem sehr sympathischen Charakter. Die Idee hat mir sehr gefallen. Genauso wie das Setting in Echo Lake und dem Weihnachtspark mitten im Sommer. Interessant ist auch die Entwicklung von Josies Mutter.
Die Liebesgeschichte zwischen Josie und Ethan ist nett und romantisch, auch wenn ich mir ein paar mehr intensive Szenen zwischen den beiden gewünscht hätte.
Fazit: Für mich ist der Roman eine schöne Geschichte für diese Jahreszeit, da tatsächlich ein bisschen Weihnachtsstimmung verbreitet. Ich wurde gut unterhalten. Leider war die Handlung gerade im Mittelteil stellenweise ein bisschen flach. Dafür hat mich das Ende wirklich positiv überrascht.

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 12.04.2019

Noch besser als erwartet

Zeilen ans Meer
0

Sam findet bei einem Strandspaziergang eine Flaschenpost. Darin befindet sich ein Brief von der jungen Lena aus Deutschland, die vor fünfzehn Jahren ein Jahr in Australien verbracht und damals einen Brief ...

Sam findet bei einem Strandspaziergang eine Flaschenpost. Darin befindet sich ein Brief von der jungen Lena aus Deutschland, die vor fünfzehn Jahren ein Jahr in Australien verbracht und damals einen Brief an den Ozean geschrieben hat. Sie schreibt über ihre damaligen Träume und Ziele und wie sehr Australien sie verändert hat. Sam ist fasziniert von dem Brief und schreibt zurück, und er bekomme eine Antwort. So entwickelt sich eine Brieffreundschaft aus der nach und nach Liebe wird. Allein aus den Briefen bekommt man eine Vorstellung von den Menschen, die dahinterstecken und lernt sie immer besser kennen. Obwohl es weder eine klassische Handlung noch Dialoge gab, konnte ich mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und ihre Probleme sehr gut nachvollziehen. Alles wird sehr realistisch und nah am Alltag beschrieben. Nichts wird beschönigt. Es gibt Konflikte, die eine Fernbeziehung eben mit sich bringt und genau das macht die Geschichte so interessant.

Fazit: Ein wunderschöner Briefroman, in dem es um Liebe und Träume geht. Wer nach einem besonderen Buch sucht, sollte Zeilen ans Meer unbedingt lesen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Stimmung
  • Figuren
Veröffentlicht am 29.01.2019

Schön, aber teilweise langatmig

Das kleine Theater am Meer
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Faye hat gerade ihr Studium beendet und steht jetzt ohne Freund und ohne Job da. Da kommt das Angebot einer Freundin, nach Sardinien zu fliegen und dort ein Theater zu renovieren genau zur richtigen Zeit. ...

Faye hat gerade ihr Studium beendet und steht jetzt ohne Freund und ohne Job da. Da kommt das Angebot einer Freundin, nach Sardinien zu fliegen und dort ein Theater zu renovieren genau zur richtigen Zeit.
Am Anfang bin ich gut in das Buch reingekommen. Faye ist eine nette junge Frau, die ich sofort mochte, auch wenn sie manchmal etwas steif und spießig wirkt. Schnell wird klar, dass so ziemlich jeder in Deriu ein Geheimnis hat, was der Geschichte ein wenig Spannung verleiht. Leider passiert oft über viele Seiten hinweg nicht wirklich viel, aber der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich leicht lesen. Besonders gefallen haben mir die wunderschönen Beschreibungen der Landschaft, die Lust machen nach Sardinien zu fahren. Was den Roman auch interessant macht, sind die unterschiedlichen Perspektiven. So geht es nicht nur um Faye und das Theater, sondern auch um die schwierige Ehe ihrer Eltern. Leider kommt dadurch die Liebesgeschichte zwischen Faye und Alessandro etwas zu kurz. Ich hätte ihn gern besser kennengelernt, denn er wirkt die meiste Zeit unnahbar und macht es einem gerade in der Mitte des Buches nicht einfach ihn zu mögen, aber ich hab mich dazu entschlossen ihm eine Chance zu geben : )
Es gibt einige interessante Personen, allen voran der geheimnisvolle Pascal, der mit beiden Beinen fest in der Vergangenheit steht und so manches Rätsel aufgibt. Das Ende hat mich dann tatsächlich überrascht, auch wenn der Höhepunkt etwas flach gehalten wurde. Ein bisschen mehr Tempo und Spannung hätte ich mir an einigen Stellen schon gewünscht.
Fazit: Ein schöner Roman, der leider teilweise etwas langweilig ist, aber ein schönes Bild von Sardinien zeichnet und auch zum Nachdenken anregt.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2018

Das Lied des Nordwinds

Das Lied des Nordwinds
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Das Dienstmädchen Liv und die junge Gräfin Karoline stehen beide vor schweren Entscheidungen, die ihr Leben für immer verändern können.
Meine Meinung:
Das Lied des Nordwinds war wieder mal ein tolles ...

Das Dienstmädchen Liv und die junge Gräfin Karoline stehen beide vor schweren Entscheidungen, die ihr Leben für immer verändern können.
Meine Meinung:
Das Lied des Nordwinds war wieder mal ein tolles Leseerlebnis von Christine Kabus. Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen. Ich liebe den flüssigen bildhaften Schreibstil der Autorin und die schönen Landschaftsbeschreibungen die sie geschickt in die Handlung mit einbaut. Die Figuren sind alle sehr überzeugend und vor allem Liv hab ich sehr ins Herz geschlossen. Sie ist lieb, hilfsbereit, mitfühlend und verständnisvoll. Wie sie dem armen kleinen Elias zur Seite steht ist einfach nur toll. Ich hab die ganze Zeit über mit ihm mit gefiebert und Oddvar Treske für das gehasst was er dem Jungen angetan hat. Oddvar ist eine richtig unsympathische Figur über die man sich einfach nur ärgern kann.
Karoline ist am Anfang des Romans verbittert und traurig, eine verunsicherte Frau, die sich sehr in sich zurück gezogen hat. Als sie jedoch einen Weg sieht ihrem trostlosen Leben und ihrer gefühlskalten Ehe zu entfliehen, fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Sie macht eine sehr positive Entwicklung durch und im Verlauf der Geschichte mochte ich sie immer mehr.
Die Auflösung am Ende war mir dann doch etwas zu einfach, was dem Roman aber kaum schadet. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen für dieses tolle Buch. Ich kann es wirklich jedem empfehlen.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung