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Veröffentlicht am 14.03.2024

Hochspannende Jagd durch den Dschungel

Ghost Flight - Jagd durch den Dschungel
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Worum geht’s?
Nach einem unfreiwilligen Aufenthalt im Black Beach Gefängnis auf Bioko ist Ex-Elitesoldat Will Jaeger auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Als seiner Firma Enduro Adventures die ...

Worum geht’s?
Nach einem unfreiwilligen Aufenthalt im Black Beach Gefängnis auf Bioko ist Ex-Elitesoldat Will Jaeger auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Als seiner Firma Enduro Adventures die Leitung einer geheimnisvollen Expedition in den brasilianischen Dschungel angeboten wird, ergreift er die Chance – und muss sich dabei nicht nur den Herausforderungen dieses unter keinem guten Stern stehenden Unternehmens stellen, sondern auch einem Kapitel seiner Vergangenheit, das zu schmerzhaft ist, um damit endgültig abzuschließen.


Meine Meinung
Der brasilianische Dschungel ist wirklich kein Setting, mit dem ich persönlich vertraut wäre – auch wenn es wirklich spannend klingt, sich durch so eine lebensgefährliche Umgebung zu kämpfen. Da auch schon das Cover förmlich nach Abenteuer schreit, wollte ich eigentlich bloß kurz in die Geschichte reinlesen – und konnte sie dann irgendwie nicht mehr aus der Hand legen.

Was mich zu Beginn tatsächlich ein wenig verwirrt hat, war das auf den ersten Blick weite Zurückgreifen der Handlung. Der Klappentext hat in meinen Augen einen etwas anderen Start suggeriert, auch wenn ich die tatsächliche Umsetzung dadurch nicht weniger spannend fand. Bis die eigentliche Expedition dann allerdings losgeht, vergeht durchaus einige Zeit, was durch die kurzen Kapitel aber zum Glück nicht zu unnötigen Längen geführt hat.

Mein hoher Lesefluss war auch definitiv der Grund dafür, dass mir die recht dürftige Entwicklung der Charaktere nicht ganz so negativ aufgefallen ist. Da wirklich eine Menge passiert und es eigentlich kaum eine Szene gibt, in der die Protagonisten nicht in Lebensgefahr schweben, blieb für die Figuren und ihre Hintergrundgeschichten einfach kaum Zeit, was ich in anderen Büchern definitiv stärker bemängeln würde. Hier wollte ich nämlich erstaunlicherweise trotzdem wissen, wie es mit Jaeger und seinem Team auch persönlich weitergeht, obwohl der Handlungsstrang, der sich mit den Nazis und den Verfolgern der Expedition beschäftigt hat eigentlich wesentlich spannender und deutlich besser ausgearbeitet war.

Insgesamt hat diese Geschichte ein wenig überladen auf mich gewirkt, was mich durch den straffen Spannungsbogen und das hohe Erzähltempo allerdings nicht beim Lesen gehemmt hat. Etwas mehr Potenzial wäre in meinen Augen aber definitiv vorhanden gewesen, weshalb ich schon sehr auf die Umsetzung der beiden nächsten Bände der Reihe gespannt bin.


Fazit
Auch wenn dieses Buch meiner Meinung nach leider noch einiges an Potenzial verschenkt hat, war die Geschichte an sich spannend genug, um mein Interesse bis zum Schluss halten zu können. Dass ich trotz meiner Kritikpunkte so schnell durch die Geschichte gekommen bin, macht mir auf jeden Fall Hoffnung für die Fortsetzung der Reihe, weshalb ich schon sehr gespannt auf die nächsten Abenteuer von Will Jaeger bin.

Dafür gibt es knappe vier Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2024

Kräutervielfalt für die heimische Küche

Die Wunderwelt der Kräuter
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Meine Meinung
Besonders viel Erfahrung mit Kräutern hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nicht unbedingt, wenn man von den klassischen Küchenkräutern einmal absieht. Ich war daher vor allem gespannt ...

Meine Meinung
Besonders viel Erfahrung mit Kräutern hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nicht unbedingt, wenn man von den klassischen Küchenkräutern einmal absieht. Ich war daher vor allem gespannt auf neue Pflanzen und Anwendungsmethoden, die ich bisher noch nicht kannte.

Bevor es allerdings tatsächlich um Kräuter geht, berichtet Stefanie Hertel erst einmal darüber, wie sich ihre Beziehung zur Natur und speziell zu den Kräutern überhaupt entwickelt hat. Für meinen Geschmack war dieses Kapitel ein wenig lang, auch wenn ich durchaus damit hätte rechnen können, dass auch ein Sachbuch einer Person mit einer gewissen Öffentlichkeit eben auch persönliche Komponenten enthalten würde.

Die Bandbreite im für mich eigentlich interessanten Teil war dann erstaunlich groß, da hier nicht nur die klassischen Kräuter, sondern auch andere Pflanzen vorgestellt wurden. Die Informationen zu Wirkungsweise, Anwendungsmethoden und Fundorten fand ich interessant und praktisch anwendbar, da die meisten Pflanzen auch unabhängig vom Wohnort recht lokal zu finden sein dürften.

Abgeschlossen wird das Buch durch eine Rezeptesammlung, die teils bekannte Gerichte mit neuen Variationen und teils mir völlig neue Ideen beinhaltet hat. Auch wenn ich bisher noch nicht alle Rezepte ausprobiert habe, fand ich den Großteil bisher sehr einfach umsetzbar und daher auch für nicht ganz so experimentierfreudige Köche sehr praktisch.


Fazit
Auch wenn man als Fan der Sängerin vermutlich mehr Freude an den privaten Teilen dieses Buches haben wird, fand ich die Informationen zu den ausgewählten Pflanzen und die Rezepte dazu sehr praktisch und leicht verständlich umgesetzt. Dabei muss man kein Kräuterprofi sein, um mit dem Buch arbeiten zu können, da man hier auch ohne großartiges Vorwissen zurecht kommt.

Dafür gibt es vier Bücherstapel.

Veröffentlicht am 13.03.2024

Etwas schräges Abenteuer mit interessantem Konzept

Oracle
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Worum geht’s?
Seit Julian klein ist, hat er immer wieder seltsame Visionen, die ihn völlig verwirren. Seine Therapeutin hält das allerdings lediglich für eine fehlerhafte Verknüpfung in seinem Gehirn, ...

Worum geht’s?
Seit Julian klein ist, hat er immer wieder seltsame Visionen, die ihn völlig verwirren. Seine Therapeutin hält das allerdings lediglich für eine fehlerhafte Verknüpfung in seinem Gehirn, und verschreibt ihm Medikamente. Das geht so lange gut, bis plötzlich einige seiner Visionen Wirklichkeit werden – und Julian sich fragen muss, ob er nicht vielleicht doch etwas mit diesem seltsamen Ereignissen zu tun hat.


Meine Meinung
Ein modernes Orakel stand definitiv nicht ganz oben auf der Liste der Dinge, mit denen ich in einem Buch gerechnet hätte. Die Idee an sich fand ich aber trotzdem ganz spannend, vor allem weil mich Ursula Poznanski bisher noch mit keinem ihrer Bücher enttäuscht hat.

Die erste Hälfte des Buches fand ich dann allerdings leider ein wenig zäh, was vermutlich vor allem daran lag, dass ich mit den Figuren irgendwie nicht so wirklich warm geworden bin. Ich wollte zwar wirklich gerne wissen, wie es weitergeht, so richtig mitgerissen hat mich der Anfang aber leider noch nicht.

Mit der Zeit ist das zum Glück wesentlich besser geworden, vor allem da mich die übernatürlichen Elemente der Geschichte sehr interessiert haben und ich die Hintergründe dazu gerne verstehen wollte. Vollkommen zu meiner Zufriedenheit beantwortet wurden meine Fragen dann zwar bis zum Schluss leider nicht, die Handlung hatte da aber zum Glück schon genug Dynamik entwickelt, um mich nicht vollkommen zu enttäuschen.

Auch die Entwicklung von Protagonist Julian fand ich schlussendlich überraschend gelungen, da er zwar eine sehr ordentliche Wandlung hinlegt, das aber nicht in einem überstürzten Tempo tut und somit nicht unglaubwürdig auf mich gewirkt hat. Da diese Geschichte ein Jugendbuch ist, hat mir dieser Fokus wirklich gut gefallen, was die in meinen Augen nicht ganz saubere Ausarbeitung der übernatürlichen Elemente tatsächlich wieder ausgleichen konnte.


Fazit
Auch wenn mich diese Geschichte vielleicht nicht vor Begeisterung umgehauen hat, mochte ich die Grundidee und die Entwicklung des Protagonisten schlussendlich sehr gerne. Wer Themen wie Vorhersehung und Mystery mag, dem wird dieses Buch auf jeden Fall gefallen, aber auch wer hauptsächlich nach einem flott zu lesenden Jugendbuch mit spannenden Elemente sucht, der wird hier fündig.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

Fantasy vom Feinsten

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan
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Worum geht’s?
Als Schwertfänger von Kronprinz Conor hat Kel nur eine Aufgabe: Für den Thronfolger zu sterben. Die beiden sind zwar wie Brüder aufgewachsen, doch im Zweifelsfall stellt sich Kel zwischen ...

Worum geht’s?
Als Schwertfänger von Kronprinz Conor hat Kel nur eine Aufgabe: Für den Thronfolger zu sterben. Die beiden sind zwar wie Brüder aufgewachsen, doch im Zweifelsfall stellt sich Kel zwischen Conor und alle Gefahren dieser Welt. Als Kel durch Zufall einer Verschwörung auf die Spur kommt, setzt er alles daran, seinen Prinzen zu schützen – und weiß bald schon selbst nicht mehr, wem er dabei überhaupt noch vertrauen kann.


Meine Meinung
Als Fan von Cassandra Clares Geschichten musste natürlich auch dieses Buch direkt auf meine Leseliste wandern, wobei es mich dann fast selbst überrascht hat, wie unglaublich gut mir die Geschichte gefallen hat.

Am Setting fand ich besonders spannend, dass mich die verschiedenen Handlungsebenen leicht an andere Fantasygeschichten erinnert haben, ich beim Lesen aber trotzdem nicht das Gefühl hatte, eine Kopie irgendeines anderen Buches zu lesen. Die Ausarbeitung hat mich dabei definitiv neugierig auf mehr der hier nur angeschnittenen Hintergrundinformationen gemacht, welche mir die Fortsetzung dann hoffentlich auch liefern wird.

Was ich ebenfalls sehr interessant gemacht fand, waren die Sprünge zwischen den Erzählebenen der beiden Protagonisten. Da die Menge der Figuren und Interessen insgesamt wirklich unglaublich war, hatte ich zwar bei den Nebencharakteren meine Schwierigkeiten mit der Zuordnung, die wichtigen Personen konnte ich aber gut auseinanderhalten, selbst wenn mehrere Kapitel und mit zunehmendem Fortschreiten der Handlung auch mehrere Intrigen zwischen den jeweiligen Ereignissen und Entwicklungen lagen.

Dass Lin und Kel sich als Protagonisten recht lange überhaupt nicht begegnen, fand ich zunächst ein wenig seltsam. Vorteilhaft an dieser Umsetzung war natürlich, dass sich die einzelnen Handlungsstränge etwas besser entfalten konnten, auch wenn ich lange Zeit gar nicht so richtig wusste, wie der Klappentext und die Ereignisse innerhalb der Geschichte schlussendlich eigentlich zusammenpassen sollten. Im Nachhinein betrachtet hat mir das allerdings ziemlich gut gefallen, da beide Handlungsebenen eine Menge Fragen aufwerfen und wirklich genug passiert, was in Kombination vermutlich etwas zu viel des Guten gewesen wäre.


Fazit
Auch wenn ich die Geschichten der Autorin schon immer mochte, hat mich dieses Buch doch besonders positiv überrascht. Der Spannungsbogen hat mein Interesse bis zum Schluss hoch halten können und hat mich jetzt schon unglaublich neugierig aus Band zwei und die Antworten auf die vielen Fragen, die bisher aufgeworfen wurden gemacht.

Dafür gibt es volle fünf Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

Niedliches Feenabenteuer mit vorlauter Protagonistin

Mina Wirbelfee (Bd. 1)
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Worum geht’s?
Die kleine Fee Mina kann ihren Geburtstag kaum noch erwarten, da sie nicht nur Geschenke bekommt, sondern auch endlich erfährt, was genau ihre Feengabe ist. Blöd nur, dass die Handschrift ...

Worum geht’s?
Die kleine Fee Mina kann ihren Geburtstag kaum noch erwarten, da sie nicht nur Geschenke bekommt, sondern auch endlich erfährt, was genau ihre Feengabe ist. Blöd nur, dass die Handschrift von Feenkönigin Mirabella so schwer zu entziffern ist, denn so weiß Mina noch immer nicht, was für eine Fee sie eigentlich ist. Kurzentschlossen schnappt sie sich Dackel Rüdiger und die Warze Wanda, um die Feenkönigin einfach selbst nach ihrer Magie zu fragen – und stolpert dabei in ein Abenteuer, das sie sich niemals hätte erträumen können.


Meine Meinung
Die Geschichte von Mina und ihrer Reise zur Feenkönigin Mirabella finde ich wirklich unglaublich niedlich gemacht, auch wenn ich nicht mehr ganz zur primären Zielgruppe gehöre.

Protagonistin Mina Wirbelfee macht ihrem Namen dabei alle Ehre, denn sie ist wirklich eine quirlige Figur, die sich durch nichts und niemanden aufhalten lässt. Ihre Zielstrebigkeit und ihre Abenteuerlust machen sie in meinen Augen definitiv sympathisch, auch wenn sie damit manchmal ein wenig über das Ziel hinausschießt und ziemlich vorlaut ist. Das macht sie gleichzeitig aber irgendwie auch wieder authentisch, was für Kinder im selben Alter auf jeden Fall ein wichtiges Identifikationsmerkmal darstellen dürfte.

Die verschiedenen Abenteuer, die Mina, Rüdiger und Wanda erleben, fand ich in Hinblick auf ihre Länge genau richtig, um beim Lesen Spaß zu machen und für Gelächter zu sorgen und gleichzeitig beim ersten Selberlesen nicht zu überfordern. Auch die tolle Bebilderung hat das unterstützt, was das Buch für mehrere Altersklassen und Leseniveaus zugänglich macht und somit gleich mehrfach Spaß beim Lesen machen kann.


Fazit
Nicht nur kleine Feenfans werden an diesem niedlichen Abenteuer ihre Freude haben, auch größere Leseratten haben hier einiges zu Lachen. Dass manche Aspekte der Geschichte nicht jeden Geschmack treffen, ist völlig in Ordnung, Kinder werden sich für dieses Buch aber definitiv begeistern können.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere