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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

Leidenschaftslos

Mord in der Charing Cross Road
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Dieses Buch lässt sich am besten bei einer Tasse Tee in einem Ohrensessel am Kamin lesen und nicht bei 32° im Schatten.
Das Cover ist mir sofort aufgefallen, auch die Leseprobe klang sehr interessant. ...

Dieses Buch lässt sich am besten bei einer Tasse Tee in einem Ohrensessel am Kamin lesen und nicht bei 32° im Schatten.
Das Cover ist mir sofort aufgefallen, auch die Leseprobe klang sehr interessant. Die eigentliche Geschichte ist recht schnell erzählt: Ein Mitarbeiter eines angesehenen Antiquariats wird ermordet aufgefunden. Vorher wollen mehrere andere Angestellte einen Geist gesehen haben. Die Aufklärung des Verbrechens ist sehr langatmig und wenig spannend. Verschiedene Mitarbeiter stehen schnell unter Verdacht, doch ich hatte sehr schnell eine Ahnung, warum der unsympathische Antiquar ermordet wurde und wer es war. Die angekündigte Liebesgeschichte scheint mir recht unterkühlt und mangelt mir ein bisschen an Leidenschaft, typisch britisch? Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, aber ohne große Spannungselemente. Auch die zusätzliche Leseprobe für einen weiteren Band hat mich nicht eben vom Hocker gerissen und ich werde bestimmt keinen weiteren Band dieser Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 12.08.2024

Enttäuschend

Das Dickicht
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Nach der Leseprobe war ich wirklich gespannt, wie sich dieser Entführungsfall entwickelt. Ich wurde enttäuscht.
Ein neues Ermittlerduo betritt die Krimiwelt, worauf die Welt gewartet hat. ich glaube nicht. ...

Nach der Leseprobe war ich wirklich gespannt, wie sich dieser Entführungsfall entwickelt. Ich wurde enttäuscht.
Ein neues Ermittlerduo betritt die Krimiwelt, worauf die Welt gewartet hat. ich glaube nicht. Juha Korhonen und Lucas „Lux“ Adisa“ vom LKA Hamburg stoßen bei den Ermittlungen zur Entführung der 15-jährigen Tochter eines Stararchitekten auf einen alten Fall, der einige Parallelen zum jetzigen aufweist. Der aktuelle Entführungsfall entpuppt sich als Aufmerksamkeitstat eines pubertierenden Teenagers. Der alte Fall entwickelt sich zur Bewährungsprobe für das Ermittlerduo. Spannung? Fehlanzeige. Die beiden Ermittler sind sympathisch, aber das Konzept für einen guten Krimi sollten die Autoren nochmals überdenken. Leider kam bei mir sehr schnell Lesefrust auf und ich habe mich durch das Buch gequält. Das Cover besitzt eine gewisse Anziehungskraft, der Schreibstil ist passabel. Fazit: Nicht empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 09.05.2024

Mehr erwartet

Die Sehenden und die Toten
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Die Leseprobe startete interessant. Leider hielt der Rest des Buches nicht ganz, was die Leseprobe versprach. Ein Jugendlicher wird tot in den Elbauen gefunden, statt Augen Spiegelscherben. Ein brutales ...

Die Leseprobe startete interessant. Leider hielt der Rest des Buches nicht ganz, was die Leseprobe versprach. Ein Jugendlicher wird tot in den Elbauen gefunden, statt Augen Spiegelscherben. Ein brutales Verbrechen und mit einem Symbol für Wen? Der junge Mann war umschwärmt und gleichzeitig verhasst. Carla Seidel, traumatisierte Ermittlerin aus Hamburg, hat sich mit ihrer Tochter ins Wendland zurückgezogen und beginnt mit den Ermittlungen. Dabei versucht sie ihrer eigenen Vergangenheit zu entfliehen und auch ihrer Tochter eine neue und geregelte Zukunft zu geben. Die Charaktere sind nicht unsympathisch, jedoch wirken sie schwerfällig. Auch fehlt ein Spannungsbogen, die Lösung des Falles wirkt künstlich und übertrieben.
Fazit: Hier besteht in jedem Fall noch Potenzial für den Ausbau der Personen und derer sozialem Umfeld. Auch sollte die Vergangenheit von Carla Seidel und ihrer Tochter nicht im Nebel stehen.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

DDR-Schatten und Schrecken

Taubenschlag
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Der Titel „Taubenschlag“ verrät recht wenig über den Inhalt dieses Buches, auch das Cover ist erst einmal nichtssagend.
Der Klappentext spricht schon eine ganz andere Sprache. In einem Berliner Bunker ...

Der Titel „Taubenschlag“ verrät recht wenig über den Inhalt dieses Buches, auch das Cover ist erst einmal nichtssagend.
Der Klappentext spricht schon eine ganz andere Sprache. In einem Berliner Bunker werden die Leichen von drei Menschen gefunden, gleichzeitig beginnt in Norddeutschland eine grausame Mordserie. Dabei spielen Tauben und eine Schreibmaschine eine wichtige Rolle. Was verbindet die Opfer, alles ältere Menschen aus der ehemaligen DDR.
Der 2. Fall für das sympathische Ermittlerduo Teit-Lehmann. Auch dieses Mal ergänzen sich die Beiden wieder hervorragend und kommen so Stück für Stück dem Täter auf die Schliche bis zum großen Show-Down.
Dennis Jürgensen schreibt flüssig und hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Der feinsinnige Humor des 1. Teils kommt hier etwas zu kurz, jedoch erhält dieses Buch einen viel tieferen Hintergrund, lernt man die beiden Ermittler doch auch von einer ernsten und privaten Seite kennen.
Ich würde mich über weitere Fällen dieses sympathischen Ermittlerduos freuen.

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Veröffentlicht am 22.09.2023

Realitätsnah und spannend

Helle Tage, dunkle Schuld
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Die Leseprobe hat nicht zu viel versprochen.
Mit einem grausigen Erlebnis für einen 15-jährigen Jungen auf dem Heimweg, der Ausgrabung von Leichen, beginnt dieses Buch. Drei Jahre später stirbt eine unbeliebte ...

Die Leseprobe hat nicht zu viel versprochen.
Mit einem grausigen Erlebnis für einen 15-jährigen Jungen auf dem Heimweg, der Ausgrabung von Leichen, beginnt dieses Buch. Drei Jahre später stirbt eine unbeliebte Frau durch einen Fenstersturz, die Mutter eines Massenmörders.
Der ermittelnde Kommissar Carl Bruns versucht die Hintergründe für diese Tat zu ermitteln und trifft dabei auf seine Jugendliebe Anne. Diese ist geflüchtet vor den Grausamkeiten ihres Schwagers und gerät unter Verdacht. Nach und nach kristallisiert sich ein erschreckend brutales Bild, denn es kommt zu weiteren Morden. Auch das Leben von Carl Bruns geriet durch die Durchsetzung der Polizei mit SS-Funktionären aus den Fugen und er ermittelt auf Hochtouren.
Den Charakteren der einzelnen Personen erscheinen in all ihren Facetten authentisch. Die Handlung ist bildlich und steigert sich bis zum großen Show-Down. Der Schreibstil ist flüssig und spannungsvoll. Das Cover fällt nicht unbedingt sofort auf, der Titel schon eher.

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