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buecherschmuck

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2020

Schönes New Adult Buch

Suddenly Forbidden
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Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich mit mir selbst gehadert habe, ob ich diese Reihe beginnen möchte oder nicht. Mittlerweile bin ich aber wirklich froh, dass ich mich dafür entschieden hab. Warum? ...

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich mit mir selbst gehadert habe, ob ich diese Reihe beginnen möchte oder nicht. Mittlerweile bin ich aber wirklich froh, dass ich mich dafür entschieden hab. Warum? Weil dieses Buch pures New Adult ist - ich liebe es.

Leichtigkeit - Tiefgründigkeit - Schwere. Drei Worte, drei Zustände, so sehr miteinander verflochten und doch so unterschiedlich, dass man sie liebt, dass man sie hasst.
Sich in die Geschichte einzufinden ist leicht, doch der Tiefgang macht es einem schwer. Nicht, weil die Story super viel Drama enthält, das tut sie gewiss nicht, aber sie ist das, was viele Bücher nicht sind: Sie ist echt. Einfach, weil wir irgendwann mit dieser Situation in Berührung kommen, egal ob bei Freunden, in der Familie oder vielleicht auch bei einem selbst. Leben und erleben - das macht dieses Buch real.

Das Buch erinnert mich an eine Mischung aus Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt und Dream Again.

Es gibt aber dennoch einen Punkt, an dem mein Texterherz anfängt zu weinen: Durch das gesamte Buch ziehen sich Rechtschreibfehler sowie Fehler in der Formatierung. Eigentlich sehe ich über solche hin weg, weil Fehler menschlich sind, allerdings haben die sich hier gehäuft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2020

Harte Realität wunderbar in Szene gesetzt

Bad At Love
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Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.
Leben.

Image und Reputation sind zwei unscheinbare Begriffe, die aber für jeden ...

Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.
Leben.

Image und Reputation sind zwei unscheinbare Begriffe, die aber für jeden einzelnen bedeutungsvoll sind. Während Reputation das eigene Bild von sich selbst beschreibt, umfasst Image die äußere Wahrnehmung deiner Art, deiner Haltung und deinem Handeln. Dein Image ist ein Bild, das andere von dir erhalten - durch die Art, wie du dich gibst, durch das, was andere in dir sehen und das, was sie über dich denken. Sie formen ein Bild, auf das du Einfluss hast, es aber dennoch nicht beeinflussen kannst.
Heutzutage werden Worte, wie Miststück, Schlampe oder Hure, leichtsinnig durch die Gegend geschmettert, ohne darüber nachzudenken, was diese Worte anrichten können: Sie vernichten ein Image - oft mit schwerwiegenden Folgen. Nicht nur das Image wird angegriffen, denn auch das Bild von sich selbst wird manipuliert, in Frage gestellt oder gar verformt. Ein nie endender Kreislauf, den man verzweifelt zu durchbrechen versucht. Mobbing. Eine Person, eine falsche Entscheidung, eine falsche Tat - und der Stein gerät ins Rollen. Dieses Buch beschreibt genau diesen Kreislauf, vom Prozess über den Verlauf bis hin zu unvorhersehbaren Wendungen.

Bad at Love spiegelt eins zu eins die harte Realität vieler Menschen wieder. Sie ist echt, denn sie zeigt, wie sich Mobbing anfühlt, wie man daran wächst oder gar daran zerbricht. Ja, auch ich war ein Mobbingopfer. Genau deshalb ging mir dieses Buch sehr nah. Man braucht viel Kraft, um einem Image zu entkommen. Aber glaubt mir: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Herzzerreißend echt

Madly
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Gekauft, gelesen und geliebt - dieses Buch lässt mich mit einem glücklichen Gefühl zurück. Schon den ersten Teil habe ich geliebt, aber der zweite übertrifft ihn maßlos.

June und Mason - Mason und ...

Gekauft, gelesen und geliebt - dieses Buch lässt mich mit einem glücklichen Gefühl zurück. Schon den ersten Teil habe ich geliebt, aber der zweite übertrifft ihn maßlos.

June und Mason - Mason und June. So eine herzzerreißend schöne Geschichte über Liebe. Es geht hier allerdings nicht allein um die Liebe zwischen zwei Menschen, diese Verbindung, die man zu einer anderen Person hat. Nein, es geht auch um ein sehr, sehr wichtiges Thema: Die Liebe zu sich selbst.

Jeder - und glaubt mir, wenn ich sage, jeder - hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Jeder hat diesen einen Makel, den er an sich nicht schön findet. Dieses Buch kommuniziert aber eine wichtige Message: Jeder Mensch ist schön. Auf seine eigene Weise, innerlich sowie äußerlich. Aber nur derjenige, der sich selbst akzeptiert, findet diese innere Zufriedenheit, dieses Glück, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Für mich ein äußerst hohes Gut - schließlich hat man nur dieses Leben. Wie wichtig ist es dann, sich selbst zu lieben? Die Antwort ist klar: Es ist das wichtigste.

Liebe, Selbstliebe, Nächstenliebe - ein so, so großes Thema, für viele von uns Ziel unseres Lebens, gepaart mit so viel Humor - das findet ihr in MADLY. Mehr davon. Einfach mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Leider nicht mein Buch

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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Mit Sarina Bowen und mir ist das so eine Sache: Ihre Bücher haben mich - bis auf Never let me down - nie überzeugen können. Ich muss zugeben, dass ich aus diesem Grund auch mit absolut keinen Erwartungen ...

Mit Sarina Bowen und mir ist das so eine Sache: Ihre Bücher haben mich - bis auf Never let me down - nie überzeugen können. Ich muss zugeben, dass ich aus diesem Grund auch mit absolut keinen Erwartungen an das Buch herangegangen bin - zum Glück.

Tja. Die erste Seite aufgeschlagen und schon war ich enttäuscht, denn das Buch ist aus der Sicht eines personalen Erzählers geschrieben - ich mag das überhaupt nicht, schlichtweg aus dem Grund, weil ich aus dieser Erzählperspektive Schwierigkeiten habe, mich in die Köpfe der Protagonisten hineinzuversetzen. Ich weiß, das ist Geschmacksache, aber für mich leider ein schwerwiegendes Kriterium, die sich auf meine Bewertung ausübt. Nun gut, ich gab dem Ganzen dennoch eine Chance, weil sich die Story an sich gut anhört. Was mich dann aber im Verlauf des Buches erwartet hat, war pure Enttäuschung: Klischee, Klischee und noch einmal Klischee. Im Normalfall habe ich damit kein Problem, wenn das Klischee gut gelöst ist. Kombiniert man das aber auch noch mit einer hohen Vorhersehbarkeit, ist das für mich tatsächlich der Todesstoß.

Ja, es ist definitiv nicht mein Buch. Es gab Kleinigkeiten, die mir gefallen haben, aber leider überwiegen die, von denen ich enttäuscht bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Broken Heart

Melody of our future
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Ich zitiere aus dem ersten Band dieser Dilogie - Songs of our Past, Seite 186, aus dem Tagebucheintrag von Carrie: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Herz wirklich brechen kann. Dass starker emotionaler ...

Ich zitiere aus dem ersten Band dieser Dilogie - Songs of our Past, Seite 186, aus dem Tagebucheintrag von Carrie: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Herz wirklich brechen kann. Dass starker emotionaler Schmerz zu physischem werden kann. [...] Man nennt es das ‚Broken-Heart-Syndrom‘ [...].“

Ich habe nie geglaubt, dass ein Herz durch ein Buch brechen kann. Jetzt weiß ich, fühle ich, dass ein Buch durchaus Auslöser für solch ein Broken-Heart-Syndrom sein kann.

Zerissenheit.
Trauer.
Schmerz.
Depression.
Realität.

Erkenntnis.
Akzeptanz.
Zuversicht.
Liebe.
Heilung.

Ein gebrochenes Herz durchläuft diesen Prozess. Ein Weg, der unausweichlich, ersehnt und doch verhasst ist. Ein Weg, der so viel Chaos hinterlässt und doch ein Gefühl von innerem Frieden bringt. Melody of our Future lässt mich mit genau diesem Gefühlsmix zurück.

Diese Dilogie nicht zu lesen wäre ein Fehler. Und manche Fehler sind unwiderruflich.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere