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buecherundgedanken

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2021

Ein romantischer Sommerroman

Leuchtturmträume
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Leuchtturmträume war bisher mein erstes Buch von Tanja Janz und es hat mir sofort gefallen, denn es ist wirklich ein schöner Sommerroman mit viel Romantik.

Anneke, die Hoteltesterin ist, verschlägt es ...

Leuchtturmträume war bisher mein erstes Buch von Tanja Janz und es hat mir sofort gefallen, denn es ist wirklich ein schöner Sommerroman mit viel Romantik.

Anneke, die Hoteltesterin ist, verschlägt es an die Nordsee, in ein schönes Hotel in St. Peter Ording . Genau in diesem Hotel trifft Anneke auf Raik, der dort Hoteldirektor und auch gleichzeitig ihren Ex-Freund ist, den sie verlassen hatte, als ihr Zwillingsbruder gestorben ist. Warum und wieso löst sich beim Lesen auf. Einerseits verstehen sie sich sofort wieder gut und man spürt auch ein Knistern zwischen beider, aber der Weg zum Happy End (falls es überhaupt eines gibt,das müsst ihr schon selbst herausfinden ) ist weit.

In St. Peter Ording finden sich nicht nur Anneke und Raik, denn praktisch jeder, dem Anneke begegnet, ist freundlich, hilfsbereit und überhaupt verzaubert Anneke anscheinend alle.

Der Schreibstil von Tanja Janz ist für mich angenehm zu lesen, und ich konnte mich beim Lesen in die Romantik von St. Peter Ording gut heineinträumen

Damit wir uns ein Bild von diesem schönen kleinen Ort machen können, gibt es zu Beginn eine gezweichnete Karte, auf der sie wichtigsten Punkte, sei es Sehenswürdigkeiten oder andere bezughabende Plätze gekennzeichnet sind. So konnte ich mir beim Lesen alles noch viel besser vorstellen. Am Schluss gibt es sogar eine Auflistung mit möglichen Unternehmen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2021

Ein märchenhafter Sommerroman

Am Horizont das Meer
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Der Roman „Am Horizont das Meer“ von Anika Beer hat ein wunderschönes Cover, das mich sofort angesprochen hat und auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht.

Der Einstieg ins Buch ist mir ...

Der Roman „Am Horizont das Meer“ von Anika Beer hat ein wunderschönes Cover, das mich sofort angesprochen hat und auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht.

Der Einstieg ins Buch ist mir etwas schwer gefallen, da mir die Hauptprotagonistin Sofia zwar mit ihrer Sehnsucht nach dem Meer einerseits gleich symphatisch war, die meisten ihrer anderen Seiten für mich eher unverständlich bis unsympathisch waren (dabei fallen mir sofort fast sämtliche ihrer Reaktionen ihrem Freund gegenüber ein).

Was mir bei dem Buch – neben dem Cover -arm meisten gefallen hat, waren die vielschichtigen Beschreibungen des Meeres … oh ja, das hat Anika Beer mein Herz getroffen.

Dennoch war mir viel zu viel märchenhaftes in dieser Geschichte, zu oft kamen für meinen Geschmack Worte vor wie „Königsinnenmutter“, wie Sofia ihre Oma Emilie nennt. Sofia wuchs bei ihrer Großmutter auf, deren Grundgedanke es bis über ihren Tod hinaus war, man sollte die Vergangenheit ruhen lassen. Erst nach dem Tod der Großmutter kann Sofia ihre eigene Vergangenheit kennenlernen.

Wenn man bis zum Ende liest, dann kommt man erst darauf, um was für eine fastzinierende Auflösung hier geht, aus der man meiner Ansicht nach wesentlich mehr daraus machen hätte können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2021

nicht nur warmherzig und emotional sondern auch mit sehr viel Tiefe geschrieben

Morgen und die Ewigkeit danach
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„Morgen und die Ewigkeit danach“ ist der erste Jugendroman von Manuela Inusa, und obwohl ich schon längst nicht mehr zur Jugend dazugehöre, wolle ich – sozusagen als „Fan“ - einfach auch einmal etwas ...

„Morgen und die Ewigkeit danach“ ist der erste Jugendroman von Manuela Inusa, und obwohl ich schon längst nicht mehr zur Jugend dazugehöre, wolle ich – sozusagen als „Fan“ - einfach auch einmal etwas ganz anderes von Manuela Inusa lesen.

Es beginnt mit einem Alptraum und endet in einem etwas anderen Traum, aus dem man nicht mehr aufwachen möchte Der Alptraum besteht in Form einer Psychiatrie und den Patienten des speziellen Krankenhauses für Jugendliche.

Die meisten von diesen Patienten – so auch Nathalie – haben schon zumindest eines Suizidversuch hinter sich, manche auch schon mehrere.
Für den einen sind diese Themen beim Lesen beklemmend oder vielleicht auch skurril (ich denke dabei an all die „Nebenwirkungen“ die sich bei psychisch kranken Menschen vielleicht darstellen, wie zB sich die Haare büschelweise ausreißen oder in allem einen Phallus zu sehen).
Für die anderen ist es vielleicht ein Trost, dass sie mit diesen Problemen nicht alleine auf der Welt sind und dass man in einer Psychiatrie vielleicht nicht „nur“ eine Menge Tabletten verordnet bekommt, sondern echten Trost und Verständnis bekommt (vor allem bei den Mitpatienten wie zB Lucas, der eine immer wichtigere Rolle in Nathalie´s Leben einnehmen wird).
Manche Sätze sind mir durch Mark und Bein gegangen wie „Ich muss anfangen, wieder leben zu wollen wieder lächeln zu können...“ - trotz der großen Traurigkeit

Dieser Roman ist nicht nur warmherzig und emotional mit sehr viel Tiefe geschrieben, sondern rüttelt vielleicht (hoffentlich) ein paar Leute auf, um über psychisch kranke Personen nicht zu vorschnell zu urteilen.
Und ich finde auch, dass dieses Buch in jeder Jugendpsychiatrie in der Bibliothek stehen sollte.

Für mich eine absolut klare Leseempfehlung (auch für nicht so ganz junge Leser) und danke liebe Manuela Inusa für diese höchstemotionale Geschichte und auch die colle Playlist dazu

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Dieser Roman hat alles, was man zum Wohlfühlen braucht

Pension Herzschmerz
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Gerade habe ich den Roman „Pension Herzschmerz“ von Christin Marie Below beendet und bin noch ganz verzaubert von diesem wunderbaren Buch.
Über das Cover, so glaube ich, braucht man nicht zu sprechen, ...

Gerade habe ich den Roman „Pension Herzschmerz“ von Christin Marie Below beendet und bin noch ganz verzaubert von diesem wunderbaren Buch.
Über das Cover, so glaube ich, braucht man nicht zu sprechen, denn das ist sowas von schön, dass ich mich sofort verliebt habe, auch in den Titel und überhaupt in das ganze Buch. Gäbe es eine Fortsetzung, so würde ich sofort zu lesen beginnen
Man kann beim Lesen ganz genau mitbekommen, worum es bei dieser Pension geht. Nicht nur, dass alle drei Hauptpersonen, die Mädels Lou, Anna und Kim, die schon lange beste Freundinnen sind, mehr oder weniger zur gleichen Zeit Single werden.
Lou und Anna leben auf dem Festland, während Kim das Festland schon längst hinter sich gelassen hat und auf die Insel gekommen und geblieben ist. Lou und Anna besuchen Kim auf Norderney und plötzlich hat das Leben der Freundinnen wieder eine ganz andere Bedeutung: ihre Freundschaft, die sie feiern und uns an vielen lustigen Erlebnissen teilhaben lassen, die ganz besonderen Menschen auf der Insel, die Liebenswürdigkeit und der Zusammenhalt der Insulaner, die traumhaft schöne Beschreibung von Norderney, die Offenheit und auch die Erkenntnis, dass Herzschmerz nicht nur immer durch Liebeskummer entsteht, sondern auch bei Trauer, nach geliebten Menschen.

Dieser Roman hat alles, was man zum Wohlfühlen braucht und ich kann Euch dieses Buch nur ans Herz legen mit einer ganz großen Leseempfehlung

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2021

Eine gefühlvolle Reise

Denn das Leben ist eine Reise
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Das Cover von „Denn das Leben ist eine Reise“ lässt ein auf ein locker leichtes Sommerbuch vermuten, dem ist aber überhaupt nicht so . Hanna Miller nimmt uns mit zu den zumeist düsteren Erinnerugen aus ...

Das Cover von „Denn das Leben ist eine Reise“ lässt ein auf ein locker leichtes Sommerbuch vermuten, dem ist aber überhaupt nicht so . Hanna Miller nimmt uns mit zu den zumeist düsteren Erinnerugen aus Aimee´´s Kindheit und Jugendalter, der Zeit, als sie noch mit ihre Mutter Merrylou in eine Trodelkommune in einem alten Wohnmobil lebte.und in Daniel ihre erste Liebe und ihren besten Freund fand.

Inzwischen ist alles anders. Aimee ist längst verheitratet und hat einen kleinen Sohn.
Doch diese „heile“ Welt zerbricht sehr schnell und Aimee fasst einen Entschluss: gemeinsam mit ihrem sohn Lenn setzt sie ihren allten Bulli, der eine Zeit lang ihr zu Hause war, wieder in Betrieb und macht sich auf an die Südküsten England und zwar nach St. Ives., wo sie zwar einerseits mit aller Heftigkeit mit ihrer Vergangenheit konfrotier wird und aber genau an diesem Ort die Zukunft für sich und Len findet.

Sowohl Aimee und Len als auch die einzelnen -anderen Charaktere und auch die Natur in und und um St. Ives wurden von Hanna Miller sehr liebevoll und detailliert beschrieben und man hofft bis zum Schluss auf ein Happy End für Aimee.

Hanna Miller hat bereits zwei Reiseführer über Cornwell geschreiben und ist für diesen Roman zu zweit mit ihrem Sohn im Bulli durch Südengland getourt..

Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe auf weitere Romane von Hanna Miller.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere