Platzhalter für Profilbild

buecherundgedanken

Lesejury-Mitglied
offline

buecherundgedanken ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buecherundgedanken über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2020

Haben wir nicht alle unsere Orangenträume ?

Orangenträume
0

Orangenträume von meiner LieblingsautorinManuela Inusa´s sind für mich ein Bekenntnis an die Freundschaft.
Vier Freundinnen seit Kindertagen treffen sich jährlich für ein Wochenende auf Lucinda´s Orangenfarm ...

Orangenträume von meiner LieblingsautorinManuela Inusa´s sind für mich ein Bekenntnis an die Freundschaft.
Vier Freundinnen seit Kindertagen treffen sich jährlich für ein Wochenende auf Lucinda´s Orangenfarm um dort der hektischen Welt zu entfliehen und gemeinsam ein bisschen Spass und Schwelgen in Kindheits- und Jugenderinnerungen zu teilen und einfach nur unbeschwert sein “

Diese Zeit wird von den vier Frauen seit je her Orangentage genannt, Tage der Geborgenheit und der Harmonie .
Dieses Jahr ist jedoch irgendetwas anders, denn zwischen fröhlichen Marmeladekochen, wehmütigen oder auch spaßigen Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit, spürt irgendwann jede einzelnen von ihnen, dass sie nicht die einzige ist, die ein „Geheimnis“ mit sich trägt:
Von Rosemary, der Holywood-Diva bekommt man recht bald mit, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt, obwohl sie eine glückliche Ehe führt und ihre kleine Tochter über alles liebt und über Michelles heiler Welt mit Mann und Kindern, schweben vielleicht auch schon düstere Wolken. Aus Jennifer ist eine erfolgreiche Anwältin geworden, die allerdings eine gewisse Kälte ausstrahlt und man erfährt auch recht bald, woher diese rührt.
Lucinda wiederum kämpft um die finanzielle Existenz ihrer Orangenfarm.
Daneben gibt es auch äußerst sympathische „Nebendarsteller“ wie Alejandro.

Die Liebe zum Detail gefällt mir bei Manuela Inusa sehr gut; sei es, wie sie uns Lust auf saftige Orangen oder Marmelade macht, uns mit ein paar kleinen aber feinen Rezepten verwöhnt, kleine Anketoten wie ab über Hemingways Katze Snow White, deren Nachkommen immer noch leben erzählt und einfach all diese schönen Landschaftsbeschreibungen.

Neben der Warmherzigkeit in Büchern von Manuela Inusa sind diesmal noch viel mehr Spannung, Dramatik und gesellschaftliche Probleme wie Gewalt zu finden.
Für mich sind „Orangenträume“ das bisher beste Buch von Manuela Inusa, ein echtes Meisterwerk und bis jetzt mein persönlicher Highlight für heuer.

Mein Lieblingssatz i aus diesem wunderbaren Buch ist „So standen sie inmitten der Orangenfelder und die Welt stand still“ ich konnte dieses Gefühl so gut spüren und mir kamen dabei fast die Tränen.

Haben wir nicht alle unsere Orangenträume ? Und haben wir nicht alle eine zweite Chance verdient ?

Orangenträume sind der zweite Teil aus der Reihe „Kalifornische Träume“, aber jedes Buch ist für sich abgeschlossen (so kommt Ce Ce aus „Wintervanille“ nur kurz vor, da sowohl Lucinda als auch CeCe Mitglieder der „Farmers of kalifornia“ sind)

Und natürlich ist auch wieder das Cover traumhaft schön !

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Eine gefühlvolle Reise

Denn das Leben ist eine Reise
0


Das Cover von „Denn das Leben ist eine Reise“ lässt ein auf ein locker leichtes Sommerbuch vermuten, dem ist aber überhaupt nicht so . Hanna Miller nimmt uns mit zu den zumeist düsteren Erinnerugen aus ...


Das Cover von „Denn das Leben ist eine Reise“ lässt ein auf ein locker leichtes Sommerbuch vermuten, dem ist aber überhaupt nicht so . Hanna Miller nimmt uns mit zu den zumeist düsteren Erinnerugen aus Aimee´´s Kindheit und Jugendalter, der Zeit, als sie noch mit ihre Mutter Merrylou in eine Trodelkommune in einem alten Wohnmobil lebte.und in Daniel ihre erste Liebe und ihren besten Freund fand.

Inzwischen ist alles anders. Aimee ist längst verheitratet und hat einen kleinen Sohn.
Doch diese „heile“ Welt zerbricht sehr schnell und Aimee fasst einen Entschluss: gemeinsam mit ihrem sohn Lenn setzt sie ihren allten Bulli, der eine Zeit lang ihr zu Hause war, wieder in Betrieb und macht sich auf an die Südküsten England und zwar nach St. Ives., wo sie zwar einerseits mit aller Heftigkeit mit ihrer Vergangenheit konfrotier wird und aber genau an diesem Ort die Zukunft für sich und Len findet.

Sowohl Aimee und Len als auch die einzelnen -anderen Charaktere und auch die Natur in und und um St. Ives wurden von Hanna Miller sehr liebevoll und detailliert beschrieben und man hofft bis zum Schluss auf ein Happy End für Aimee.

Hanna Miller hat bereits zwei Reiseführer über Cornwell geschreiben und ist für diesen Roman zu zweit mit ihrem Sohn im Bulli durch Südengland getourt..

Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen und ich hoffe auf weitere Romane von Hanna Miller.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere