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Veröffentlicht am 27.03.2019

Liebesgeschichte in Paris

Das Lächeln der Frauen
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Aurelie ist unglücklich als sie von ihrem Freund verlassen wird. Als sie besonders traurig ist, liest sie ein Buch. Nun möchte sie unbedingt den Autor kennenlernen, doch der Lektor des Verlags Andre steht ...

Aurelie ist unglücklich als sie von ihrem Freund verlassen wird. Als sie besonders traurig ist, liest sie ein Buch. Nun möchte sie unbedingt den Autor kennenlernen, doch der Lektor des Verlags Andre steht ihr dabei im Weg.

Die Geschichte wird von zwei Sprechern gesprochen und aus der Sicht von Aurelie und Andre erzählt. Es ist witzig wie unterschiedlich beide die Situationen wahrnehmen. Und letztendlich ist es eine schöne Liebesgeschichte in Paris. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Ein Rosengarten zum Verlieben

Der Rosengarten am Meer
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Isabel sucht nach ihrer Scheidung eine neue Aufgabe. Sie reist von Wien an die Ostsee um dort einen Rosengarten anzulegen. Auftraggeber sind 3 Künstler, die ein Gutshaus wieder aufbauen wollen.


Das Buch ...

Isabel sucht nach ihrer Scheidung eine neue Aufgabe. Sie reist von Wien an die Ostsee um dort einen Rosengarten anzulegen. Auftraggeber sind 3 Künstler, die ein Gutshaus wieder aufbauen wollen.


Das Buch liest sich schnell und flüssig. Es ist ein Liebesroman mit einer Geschichte im Hier und Jetzt und einer Geschichte um Marie, die Rosengräfin.

Leider fand ich den Erzählstil nicht ganz gelungen. Auf manche wichtige Dinge, die für die Entwicklung der Geschichte wichtig sind, wird nur in Nebensätzen eingegangen. Manche Sachen konnte ich nicht nachvollziehen. Zum Beispiel warum sich Isabel verliebt. Ihre Gefühle bleiben für mich kühl und auch von ihm kann ich es nicht verstehen. Man hat fast das Gefühl, dass sie sich verliebt, weil er zweimal Weinschorle holt?
Das Ende war für mich dann nicht rund. Der historische Teil zwar schon, aber warum reist er zu ihr und nicht sie zu ihm? Also ich wäre an seiner Stelle auch sauer und deswegen kann ich seine Reaktion nicht verstehen. Und ihre dann noch weniger.
Es gibt noch mehr Stellen, die für mich etwas unlogisch waren wie beispielsweise die Reise in die Slowakei. Später besteht dann auch Kontakt per Mail, also hätte man die Sachen doch mailen können. Ach und Post gibt es auch noch.
Außerdem führt das Cover doch etwas in die Irre. Auf den ersten 100 Seiten ist man nicht ansatzweise am Meer. Das Haus liegt nämlich nicht am Meer.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Wow, das ist tolle Fantasy

Enders Spiel
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Die Erde steht vor einem großen Krieg gegen die Krabbler. Ender ist 6 Jahre alt und soll zum Soldaten ausgebildet werden. Mit vielen anderen Kindern beginnt eine harte Lehrzeit.

Ich bin absolut begeistert. ...

Die Erde steht vor einem großen Krieg gegen die Krabbler. Ender ist 6 Jahre alt und soll zum Soldaten ausgebildet werden. Mit vielen anderen Kindern beginnt eine harte Lehrzeit.

Ich bin absolut begeistert. Ender vergisst man nicht. Diese Welt, die entworfen wurde, ist sehr spannend. Ender und die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Einerseits gibt es das Thema Soldatenausbildung, andererseits das Thema Kindheit, Ausbeutung. Die Ausbildung der Kinder ist etwas kritisch zu sehen, da fand ich die Erklärung warum Kinder auch nicht ausreichend für mich. Aber die Interaktion der Kinder während der Ausbildung ist wirklich sehr lesenswert.

Während des Lesens hatte ich Angst, dass das Buch sehr offen endet, da es mehr Bände gibt. Dem ist nicht der Fall. Ich kann mit dem Ende gut leben und muss nicht unbedingt weiter lesen.

Und dann hat das Buch eben auch schöne Wendungen, sodass man immer weiter lesen möchte.

Fazit: Ich bin eher kein Fantasy- Leser, aber dieses Buch hat mich begeistert. Ender ist ein spannender Charakter und ich werde ihn tatsächlich nicht vergessen.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Rassismus auf der eigenen Haut

Mo und die Arier
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Mo Asumang wird von einem Nazi durch ein ließ bedroht. Plötzlich ist da Angst in ihrem Leben. Sie versucht die Nazis besser zu verstehen, sie kennen zu lernen und dadurch ihre Angst zu verlieren.

Das ...

Mo Asumang wird von einem Nazi durch ein ließ bedroht. Plötzlich ist da Angst in ihrem Leben. Sie versucht die Nazis besser zu verstehen, sie kennen zu lernen und dadurch ihre Angst zu verlieren.

Das Buch und die Herangehensweise sind sehr spannend. Mir fehlte leider etwas die Ordnung und der rote Faden. Immer wieder blitzen Rassismuserfahrungen auf, aber vielleicht wäre das als Kapitel vorweg besser gewesen. Dann kann man Mo auch besser verstehen. Besonders berührt hat mich das Gespräch mit ihrer jüdischen Freundin. Diese Frau möchte man gerne selbst kennenlernen.

Insgesamt geht die Autorin das Thema anders an. Reden mit statt über Nazis.

Veröffentlicht am 10.03.2019

Zu viele Zufälle

Die Bernsteinhexe
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30 Jähriger Krieg, Usedom: Die Pfarrerstochter Maria lebt bei ihrem Vater. Durch den Krieg ist vieles knapp und man hilft den Armen, wo man kann. Ige Vater legt sich leider mit einem Hauptmann an und dieser ...

30 Jähriger Krieg, Usedom: Die Pfarrerstochter Maria lebt bei ihrem Vater. Durch den Krieg ist vieles knapp und man hilft den Armen, wo man kann. Ige Vater legt sich leider mit einem Hauptmann an und dieser sinnt auf Rache. Als Maria auf eine Bernsteinader stößt, wird der Reichtum an die Armen weitergegeben. Das hat böse Folgen für sie.

Das Buch hat mich überhaupt nicht überzeugt. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber die Geschichte schon sehr weit hergeholt und teilweise unglaubwürdig. Mein negatives Highlight war, dass Maria die Schwester von Anna trifft. Zufälle gibt es, aber das war dann doch unglaubwürdig und für die Geschichte auch unnötig. Weiterhin kann man die Liebesgeschichte nicht so recht nachvollziehen. Und zur Krönung steht das Ende der Liebesgeschichte quasi schon im Klappentext, obwohl es tatsächlich einen viel realistischeren Kandidaten gäbe.

In der Summe waren mir diese Dinge zu gehäuft als dass mir das Buch dann noch Freude gemacht hätte.