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Veröffentlicht am 20.02.2026

Einfach, schnell und gut

Cooking for Family
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Die Autorin Mamiblock- also Julia Lanzke kenne ich schon seit einiger Zeit von ihrem Youtube Kanal und besitze bereits ein Spieleideen Buch für Kinder von ihr. Da sie dort auch einige Rezepte ...

Die Autorin Mamiblock- also Julia Lanzke kenne ich schon seit einiger Zeit von ihrem Youtube Kanal und besitze bereits ein Spieleideen Buch für Kinder von ihr. Da sie dort auch einige Rezepte und Kochtricks gezeigt hat, wollte ich unbedingt auch in dieses Kochbuch reinschauen.

Ein geeignetes Rezept zu finden, das in erster Linie allen schmeckt, besonders den kleinen Feinspitzen mit sehr speziellen Vorstellungen und Wünschen, möglichst wenig Zeitaufwand benötigt und natürlich auch satt macht, ist als Elternteil manchmal gar nicht so einfach. Mit ihrer sympathisch Art versucht die Autorin hier das ein oder anderen "Nerven-schmeißen" zu ersparen, indem sie ohne belehrend zu sein, Rezepte und Tricks in Umsetzung präsentiert, die eine Maximaldauer von 20Minten betragen sollen.
Gleich zu Anfang bekommt man zahlreiche "Lifehacks" (z.B. Antirutschbrett, Handtuch um die Taille, Wochenplan + konkrete Vorschläge dazu!), die einfach und kurz gehalten sind, aber genau deshalb eine große Erleichterung beim Kochen sein können, wenn man Kinder dabei miteinbinden möchte!
Es wird ein größere Fokus auf Resteverwertung gelegt, das prinzipiell echt gut ist, da immer noch viel zu viel Essen entsorgt wird, jedoch gibt es wenig Alternativen, sollte selten etwas übrig bleiben. Ich selbst mag auch Meal Prep einfach nicht und da hat mir wiederum gefallen, dass es die Möglichkeit des Batch Cooking, sprich gewisse Bestandteile in größeren Mengen vorkochen, erklärt.
Grob sind die Rezepte dann in Frühstück, Hauptsache es schmeckt (Mittags- oder, Abendessen), Essen für Tage ohne Nerven (oft mit nur 3 Zutaten kochbar), Snacks (kleiner Hunger zwischendurch) und natürlich Desserts eingeteilt. Das Buch legt natürlich Wert auf Einfachheit und Durchführbarkeit, trotzdem hätte man sich vielleicht das ein oder andere wie etwa das gefühlt überall vorkommende "Eier kochen", sparen können. Ansonsten sind einige gut Vorschläge und Ideen für den Kochalltag dabei, die ich sicherlich mal Ausprobieren möchte und werde; z.B. Brokkoli-Mac'n'Cheese, Minikartoffelpizza, warmer Heidelbeercrumble.

Fazit: Wer lieber ein Buch in den Händen hält, anstelle von Internet und Videos, kann sich hier auf zahlreiche Tipps und Tricks zum Thema Familie und Kochen freuen!

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Ein verstörend, komisches (?!) Ende...

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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In den Schreibstil musste ich zunächst einmal hinein finden, da er für mich ein wenig zu abgehackt ist und ein flüssiges Lesen erschwert. Außerdem hat die Autorin Dita Zipfel wohl ganz bewusst ein paar ...

In den Schreibstil musste ich zunächst einmal hinein finden, da er für mich ein wenig zu abgehackt ist und ein flüssiges Lesen erschwert. Außerdem hat die Autorin Dita Zipfel wohl ganz bewusst ein paar Eigenheiten eingebaut, die befremdlich wirken sollen und an denen man sich vielleicht abstößt, wie etwa, dass das Baby keinen richtigen Namen erhält, sondern stets nur Baby genannt wird. Auch gibt es keine deutliche Kennzeichnung wem die Erzählsicht aus 3.Person folgt, wobei es sich nach der Namensnennung und besserem Kennenlernen der Charaktere vereinfacht.
Linn, ihr Partner Matze, Eva und Felix mit Kind Otto und Baby verbringen einige Tage Urlaub an der Cote 'd' Azur. Felix Person und Eigenschaften lernen wir nur aus Sicht seines besten Freundes Matze, der einmalig einen tieferen Rückblick liefert, und den Gedanken sowie Vorurteilen der beiden Frauen kennen. Eva und Linn sehen einander sehr unterschiedlich, aber jede nimmt die andere als beneidenswert wahr, sprechen dies nicht richtig aus und leben so in Missverständnis nebeneinander vorbei. Trotzdem entsteht eine Bindung zwischen ihnen, die als LeserIn rational nicht ganz nachvollziehbar, aber zwischen den Zeilen stark spürbar ist.

Das Ende würde ich definitiv als etwas verstörend und überaus verwirrend beschreiben, denn es stellt die ganze zunächst kritisch und feinfühlig behandelte Thematik über Kinderwunsch, Schwangerschaft und die Herausforderungen des Mutter-sein, komplett in den Schatten. Ich konnte zwar kurz auflachen, weil es wirklich unerwartet sowie komisch war, aber mit einem anderen Abschluss hätte ich eine höhere Bewertung abgegeben. Außerdem bleiben einige Dinge, wie auch etwa Felix Vergangenheit und Schwierigkeiten lediglich in einem kurzen Absatz angeschnitten und somit offen.

Wie passend auch das Cover mit dem gelben Vogel gewählt wurde, erfährt man auch erst im Laufe der Geschichte.

Fazit: Ein starkes Buch, das mich leider mit Verwirrung und nicht dem gewünschten Nachhall zurücklässt! Da es sehr kurz ist, war es trotzdem interessant zu lesen!

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ruhige, malerische Kindergeschichte

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat
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Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe, die Emilia, die die besondere Fähigkeit hat mit Pflanzen sprechen zu können, in ihr geheimes Internat folgt. Dort erwarten sie rätselhafte Abenteuer ...

Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe, die Emilia, die die besondere Fähigkeit hat mit Pflanzen sprechen zu können, in ihr geheimes Internat folgt. Dort erwarten sie rätselhafte Abenteuer und ein Mysterium um eine einzigartige Blume, die plötzlich verschwindet...

Das Cover passt unverkennbar zum Inhalt und die Blumenornamente sind wunderschön mit Gold glänzenden verziert. Im Buch selbst ziehen sich die Verzierungen mit den Pflanzen fort und vereinzelt sind schwarz- weiße Bilder von Flor Persichini gezeichnet.

Die Autorin Usch Luhn erschafft mit feinfühligen Worten, leicht verständlich und einfach lesbarem Schreibstil eine fantastische Welt, in der besonders die verzaubernde Natur groß geschrieben wird, mutlose Momente gemeinsam überwunden werden und die sympathische Hauptprotagonistin Emilia lernt ihre Fähigkeit einzusetzen. Das Schöne an ihrem Charakter ist vorallem, dass glaubhaft der Zauber des Kind-Seins dargestellt wird und ihre Fröhlichkeit alle rundherum ansteckt.
Mit dem Diebstahl der schwierig aus zu sprechenden Fabulosa Miracula soll ein bisschen Spannung in der Handlung aufgebaut werden, persönlich fand ich dies im Vergleich zu anderen Büchern aus der gleichen Kategorie jedoch eher mäßig aufregend. Auch lustige oder humorvolle Abschnitte halten sich eher in Grenzen, da einfach mehr die sehr schöne, fantasievolle Umgebung und die Akteure im Mittelpunkt stehen.

Ich denke nicht, dass dieses Buch meinen Sohn ansprechen würde, momentan ist er noch zu jung für die Zielaltersgruppe, aber es ist doch sehr feminin und weich, obwohl er ein sensibler und ruhiger Junge ist, würde ihm etwas aus seinem derzeitigen Interessenskreisen fehlen. Es ist aber von Textlänge und Schriftbild sehr altersentsprechend gestaltet.

Fazit: Ein netter Auftakt für eine neue Buchreihe rund um Emila mit tollem Highlight am Ende- das Glossar der besonderen Pflanzen!

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Leider gar nicht mein Fall...

Böser, böser Wolf
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Märchen habe ich als Kind absolut geliebt und als Jungerwachsene bin ich totaler Thriller Fan geworden, daher hat mich das Buch sofort interessiert! Zudem fand ich das Cover mit der rot und schwarzen ...

Märchen habe ich als Kind absolut geliebt und als Jungerwachsene bin ich totaler Thriller Fan geworden, daher hat mich das Buch sofort interessiert! Zudem fand ich das Cover mit der rot und schwarzen Farbwahl sehr ansprechend und gut gewählt für das Genre.
Das scheint es für mich aber dann leider an lobenswerten Dingen auch schon wieder gewesen zu sein, da mich ewig kein Roman so verwirrte und irgendwie sogar zornig machte...
Der "Thriller", der in meinen Augen keiner ist, liest sich wie ein absurder, bizarrer Fiebertraum. Das Konzept der Autorin Alexandra Benedict kann ich erkennen, aber die Umsetzung ist leider nicht geglückt. Die zunächst noch nachvollziehbare Handlung um die Polizistin Lyla Rondell, die versucht von Märchen inspirierte Morde, wobei mir eigentlich bereits hier richtige Parallelen fehlen, aufzuklären. Je weiter jedoch die "Ermittlungen" fortschreiten, desto unrealistischer, konstruierter wird die Erzählung und driftet in Fantasie ab, mit der ich beim Lesen des Klappentexts so einfach nicht gerechnet habe. Da ich viel Potential in den Märchenmorden und einer spannenden TäterInnensuche erwartet hatte, wurde ich zunehmend enttäuschter. Sollte man also eine spannende Mordserie und sympathische Detectives vor Augen haben, ist man hier definitiv an der falschen Stelle.

Fazit: Die Hauptprotagonistin sagt irgendwann gegen Ende des Buchs, dass sie die Zusammenhänge nicht versteht und dieses Gefühl kann ich stark nachvollziehen, denn die kann ich hier in dieser abstrusen Geschichte auch nicht erkennen und daher hier leider keine Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Und ein Plottwist geht noch...

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Für mich ist es bereits das zweite Buch/Hörbuch der Autorin Emily Rudolf, da mich schon ihr umstrittenes Buch "Das Dinner" überzeugen konnte!

Bei keinem anderen Buch ist es mir bisher passiert, dass ...

Für mich ist es bereits das zweite Buch/Hörbuch der Autorin Emily Rudolf, da mich schon ihr umstrittenes Buch "Das Dinner" überzeugen konnte!

Bei keinem anderen Buch ist es mir bisher passiert, dass ich mit jedem Fortschreiten und Rückschreiten der Handlung meine entstehende Meinung und dadurch auch Sympathie für die Hauptprotagonisten geändert habe. Durch die stetige Entwicklung der Charaktere und dem ganz langsam entstehenden Puzzle der Geschichte, mit Blicke in vergangene Geschehnisse hat die Autorin es wirklich geschafft, bis zum Schluss die Grenzen von Gut und Böse, Schwarz und Weiß komplett verschwimmen zu lassen.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Cecilia, Johannes und Nick und bei jedem Wechsel stellen sich ihre Charakterzüge ein wenig anders da und erst zum Ende kann sich daraus ein durchaus schlüssiges, ebenso geniales Gesamtbild ergeben.
Da all diese Verwirrung von der Autorin raffiniert eingesetzt und so eine fesselnde Dynamik in der Handlung erzeugt wurde, war das Hörerlebnis erfreulich erfrischend!

Die Stimmen von Nils Nelleßen, Florens Schmidt und Rebecca Veil wechseln bei den unterschiedlich erzählenden Personen und vermitteln so die Perspektive und die Gedanken gut und auch die Sicht auf die anderen Charaktere wirken dadurch sehr glaubhaft. Außerdem war es in meinen Augen ein kluger Schachzug zwei männliche Stimmen zu wählen, um es den HörerInnen zu erleichtern Johannes und Nick auseinander zu halten!

Fazit: Ein Thriller, bei dem man glaubt durchzublicken, um dann nur wieder festzustellen man irrt sich doch! Grandiose Wendungen, daher sehr spannend und definitiv lesens-/hörenswert!

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