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Veröffentlicht am 08.09.2020

Rezension

Das Hospital der Hoffnung
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Ich möchte mit dem Cover beginnen: Es hat mich nicht zu 100% angesprochen aber ich finde es auch nicht schrecklich. Zum Inhalt des Buches passt es eigentlich recht gut und es zeigt auch, in welcher Zeit ...

Ich möchte mit dem Cover beginnen: Es hat mich nicht zu 100% angesprochen aber ich finde es auch nicht schrecklich. Zum Inhalt des Buches passt es eigentlich recht gut und es zeigt auch, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Von daher würde ich es als gelungen bezeichnen.

Der Klappentext hat direkt mein Interesse geweckt. Ich habe mir eine fesselnde Geschichte erhofft, bei der ich total mitfühlen kann. Leider wurde ich enttäuscht.

Ich dachte am Anfang, es gäbe drei Protagonisten, die auf dem Klappentext erwähnten Figuren. Leider gab es eine Vielzahl an Charakteren, die irgendwie alle so stark beleuchtet wurden, dass ich sie gar nicht voneinander abgrenzen kann. Dadurch, dass es so viele Charaktere gab, passiert auch sehr viel gleichzeitig und die Zeiteinheiten und -sprünge sind etwas verwirrend, da die Kapitel immer mehrere Jahren umfassen und darin die Perspektive sehr oft wechselt, wodurch ich nicht richtig mitfühlen konnte bei den einzelnen Handlungen, da sie immer wieder durch andere „unterbrochen“ wurden. Das hat dann leider auch den Lesefluss beeinträchtigt. Auch wurde zu Beginn eigentlich nichts über die drei „Protagonisten“ vom Klappentext erzählt bzw. es gab ihre Persepktive gar nicht, da sie zu der Zeit noch Babys/Kleinkinder waren. Dann plötzlich (im 2. Leseabschnitt der Leserunde) waren sie schon junge Erwachsene. Allgemein hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und mehr die innere Entwicklung der Charaktere. Aber um auch einmal etwas Positives zu sagen: Ich mochte und mag die Idee des Buches sehr und auch die Zeit, in der es spielt. Außerdem hat man viel Politisches und auch teilweise Gesellschaftliches erfahren, was mit gefallen hat. Hier hätte es aber durchgängiger sein können und nicht so „schwerpunktmäßig“ mal ab und zu. Aber das ist ja auch ganz individuell. Mir persönlich war am Ende etwas viel Politisches, allerdings war das ja in der Zeit des 2. Weltkrieges auch so, von daher kann ich das vollkommen nachvollziehen.

Der Bau des Krankenhaus war für mich ebenfalls zu detailliert beleuchtet. Ich interessiere mich nicht sehr für Architektur und alles, was damit zusammenhängt, weswegen ich die Absätze auch oft nur überflogen habe.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich leider enttäuscht wurde, da die drei Figuren des Klappentextes nicht eindeutig als Protagonisten erkennbar waren und ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte und weniger Oberflächlichkeit. Außerdem waren mir die Perspektivwechsel zu häufig und auch verwirrend.

Alles in allem kann ich leider nur 2 Sterne vergeben, was mir unfassbar leidtut, da die Idee richtig richtig gut ist aber halt leider falsch umgesetzt wurde.

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 30.08.2020

Rezension

Fräulein Gold. Schatten und Licht
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Beginnend mit dem Cover kann ich sagen, dass ich es total gelungen finde, obwohl ich kein großer Fan von Personen auf Covern bin. Das schlichte schwarz-weiße Design mit dem goldenen Titel darauf, passt ...

Beginnend mit dem Cover kann ich sagen, dass ich es total gelungen finde, obwohl ich kein großer Fan von Personen auf Covern bin. Das schlichte schwarz-weiße Design mit dem goldenen Titel darauf, passt für mich wunderbar zur Geschichte und auch zu der Zeit, in der sie spielt. Das Goldene steht für das glanzvolle Leben in den 20ern und das Graue (Schwarz-weiße) für das Triste und auch die Armut, die in vieler Leben eine große Rolle spielt.
Die Sprecherin, Anna Thalbach, passte für mich sehr gut dazu und konnte die Geschichte so erzählen, dass im Kopf direkt Bilder entstanden sind. Das liegt aber natürlich auch am Schreibstil von Anne Stern, der zwar sehr detailreich ist aber dennoch nicht zu viele unnötige Details preisgibt, sondern eben genau die richtige Menge an Informationen teilt.
Der Spannungsbogen ist bis zum Ende extrem gelungen. Man bekommt zwar zwischenzeitlich eine Idee, die geht allerdings in die komplett falsche Richtung, sodass das Ende umso überraschender kommt. Auch die verschiedenen Aspekte in der Handlung haben mir gut gefallen. So wurde es nie langweilig oder zu langatmig. Auch die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet. Auf jedes Detail wurde geachtet, und zwar bei allen Charakteren. Ich finde Hulda hat eine sehr starke Persönlichkeit, was man auch in vielen Situationen merkt und man weiß direkt, dass sie eine starke Frau ist, die sich nicht unterkriegen lässt.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich am Anfang nicht so gut in die Handlung reinkam, was aber glaube ich daran liegt, dass ich etwas geschockt war von dem Prolog bzw. dem Geschehen darin.
Das Ende macht neugierig auf den zweiten Teil der Reihe! Sehr gelungenes Buch, 4,5/5 Sternen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.08.2020

Rezension

New Earth Project
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"New Earth Project" ist eher ein Young Adult Buch und das habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt... An manchen Stellen ging es mir dann doch etwas schnell mit der Handlung und ich hatte nicht so einen ...

"New Earth Project" ist eher ein Young Adult Buch und das habe ich beim Lesen immer wieder gemerkt... An manchen Stellen ging es mir dann doch etwas schnell mit der Handlung und ich hatte nicht so einen guten Überlblick bezüglich der Zeitspanne, die das Buch umfasst. Ich hätte mir eine ausführlichere Beschreibung bei vielen Szenen gewünscht, allerdings hatte ich das schon erwartet, da das Buch nur 279 Seiten hat und die Schrift auch ziemlch groß ist.
Abgesehen von diesem Kritikpunkt mochte ich das Buch sehr. Mir hat das Setting gut gefallen (Jahr 2125, New York, Reich und "der Rest" sind streng getrennt, Umweltverschmutzung & Klimawandel haben die natürliche Flora und Fauna zerstört) und ich war schnell in der Handlung drin, obwohl es viele unterschiedliche Perspektiven gab. Positiv überrascht hat mich außerdem, dass die (Liebes-)Geschichte von Isis und Orion, wie erwartet, nicht die alleinige Haupthandlung war aber trotzdem nicht zu kurz kam und ich mir auch persönich nicht mehr Inhalt gewünscht habe. Dafür war die zweite Haupthandlung einfach zu spannend und mehr Lovestroy hätte davon nur abgelenkt.
In den Schreibstil musste ich erst reinfinden, da ich besser mit Ich-Perspektiven klarkomme als mit einem allwissenden Erzähler. Aber nach 3-4 Kapiteln hatte ich mich einigermaßen daran gewöhnt. Das ist ja aber auch bei jedem anders.
Zusammenfassend kann man sagen, "New Earth Project" ist ein spannender Young Adult Roman, der sich flüssig liest. Daher von mir 4,5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2020

Rezension

More Than This
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Es fällt mir nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, da hinter dem Buch sehr viel Arbeit und Mühe steckt und ich nicht alles schlecht reden möchte. Dennoch möchte ich meine ehrliche Meinung teilen.


Ich ...

Es fällt mir nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, da hinter dem Buch sehr viel Arbeit und Mühe steckt und ich nicht alles schlecht reden möchte. Dennoch möchte ich meine ehrliche Meinung teilen.


Ich habe sehr lange an „More Than This“ gelesen, da es mir schwergefallen ist, lange am Stück zu lesen. 

Ich mochte die Idee sowie die Storyline und zu Beginn war ich recht optimistisch. Allerdings wurde ich nicht direkt mit den Protagonisten warm aber das kann sich ja noch entwickeln, dachte ich. Leider konnte ich mich bis zum Schluss überhaupt nicht mit den Charakteren identifizieren und dadurch fiel es mir schwer, die Handlung nachzuvollziehen.

Außerdem waren mir die Dialoge zu oberflächlich und die Handlung ging mir an manchen Stellen zu schnell und an anderen zu langsam. 

Alles in allem gab es für mich leider zu viele Kritikpunkte, weswegen ich nur 2,5/5⭐️ geben kann. Dennoch sollte sich jeder selbst ein Bild machen und das Buch lesen, denn ich bin mir sicher, dass es viele Leute gibt, die das Buch mögen!


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Nicht so gut wie der 1.Band der Reihe

Someone Else
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Ich habe mir Someone Else geholt, da Someone New eins meiner Jahreshighlights 2019 war. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an den 2. Band der Reihe, die jedoch nicht wirklich erfüllt wurden.
Zuallererst ...

Ich habe mir Someone Else geholt, da Someone New eins meiner Jahreshighlights 2019 war. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an den 2. Band der Reihe, die jedoch nicht wirklich erfüllt wurden.
Zuallererst möchte ich sagen, dass ich das Cover liebe und es mir ebenso gut gefällt wie das von Someone New.
Cassie und Auri haben mich in Someone New begeistert und ich konnte mit ihnen mitfühlen, obwohl sie nur die Nebencharaktere waren. In Someone Else hingegen fiel es mir teilweise schwer, mich in sie hineinzuversetzen und ihr Verhalten sowie ihre Handlungen nachzuvollziehen. Meiner Meinung nach hat sich die Story zu Beginn sehr in die Länge gezogen und das Ende war wiederrum für mein Empfinden zu schnell.
Dennoch muss ich sagen, dass mir der Schreibstil wie immer sehr gut gefallen hat und sich das Buch flüssig lesen lies. Auch fand ich es gut und wichtig, dass ein so wichtiges und präsentes Thema wie Rassismus an der ein oder anderen Stelle aufgegriffen wurde und dadurch auch fast durchweg im Hinterkopf geblieben ist.
Somit ist mein einziger Kritikpunkt, dass ich mich nicht wikrlich gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte und die Handlung dadurch teilweise für mich nicht komplett rund war. Da dieser Kritikpunkt allerdings relativ schwerwiegend ist beziehungsweise sich durch die komplette Story zieht, gibt es von mir leider nur 3,5/5⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere