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Veröffentlicht am 16.05.2021

Die Magie des Herzens!

Lambadu
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Die kleine Zahnfee Lambadu lebt zusammen mit ihrem Freund Cooper und ihren Tanten im Land der Fabelwesen. Allerdings beginnt das Land der Fabelwesen, genauso wie das Land der Märchen, zu verschwinden. ...

Die kleine Zahnfee Lambadu lebt zusammen mit ihrem Freund Cooper und ihren Tanten im Land der Fabelwesen. Allerdings beginnt das Land der Fabelwesen, genauso wie das Land der Märchen, zu verschwinden. Die Kinder auf der Erde spielen nämlich lieber mit ihren Handys anstatt ihre Fantasie zu benutzen. Dadurch glauben sie nicht mehr an die Märchenfiguren und die Feen, so dass diese sich langsam auflösen.

Lambadu ist die Zahnfee mit dem reinsten Herzen und deswegen bekommt sie die Aufgabe die Welt der Fabelwesen zu retten. Dazu muss sie zusammen mit ihren Freunden einige Aufgaben lösen. Erst wenn alle Aufgaben gelöst sind, kann sie den Zahnfeenstab der Magie des Herzens entzünden und mit seiner Hilfe die Fantasie der Kinder wiedererwecken.

Die abenteuerliche Reise von Lambadu und ihren Freunden zu den verschiedensten magischen Orten des Feenlandes wird sehr spannend erzählt. Die Aufgaben, die die Freunde lösen müssen sind teilweise gar nicht so einfach, aber wenn man Freunde hat, ein reines Herz haben und an die Macht der Magie glaubt sollte viel möglich sein.

Das Buch hat mich mit seinem schönen Cover sofort angesprochen. Auch die liebevollen Zeichnungen im Inneren des Buches laden immer wieder zum erneuten durchblättern ein. Der schöne Schreibstil sorgt dafür, dass selbst die etwas größeren Leser das Buch nicht mehr so schnell weglegen möchten. Die Reise von Lambadu wird spannend erzählt, beim Lesen wird es also nie langweilig.

Insgesamt hat mir die Geschichte von Lambadu sehr gut gefallen und ich gebe eine klare Leseempfehlung für kleine und große fabelwesenliebende Leser.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Die Powerstrategie

Mehr schaffen, ohne geschafft zu sein
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Jeder kennt diese Tage: Man hat den ganzen Tag gearbeitet, kaum Pausen gemacht und fällt völlig erschöpft abends ins Bett. Man ist total k.o. und ausgepowert, allerdings hat man gleichzeitig das Gefühl, ...

Jeder kennt diese Tage: Man hat den ganzen Tag gearbeitet, kaum Pausen gemacht und fällt völlig erschöpft abends ins Bett. Man ist total k.o. und ausgepowert, allerdings hat man gleichzeitig das Gefühl, nichts von dem großen ‚To-Do-Berg‘ abgearbeitet bzw. erledigt zu haben.

Das Buch ist ein schön geschriebener Ratgeber, um genau dieser Situation vorzubeugen, bzw. um sich bewusst zu werden, wie man erst gar nicht in die Richtung einer solchen Situation abdriftet. Mit einem angenehmen Schreibstil wird neben Tipps, was man anders machen könnte auch immer wieder das eigene ‚Tun‘ aus neuen Blickwinkeln betrachtet. Mit Hilfe dieser anderen Sichtweise ist es möglich eingefahrene Arbeitsmuster zu überdenken und an der ein oder anderen Stelle den Versuch zu starten neue Wege zu gehen.

Natürlich ist ein solcher Ratgeber kein Allheilmittel. Allerdings finden sich in diesem Buch viele kleine Denkanstöße, die vielleicht – wenn sie umgesetzt werden – den Leser evt. ein kleines Schrittchen mehr in Richtung ‚Ziel‘ zu bringen.

Das Buch ist eine angenehme und nette Lektüre, die an zahlreichen Stellen zum grübeln und überlegen anregt. Könnte man nicht doch an dieser oder jener Stelle eine Kleinigkeit ändern? Schließlich möchte sich keiner selber das Leben schwer machen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Temporeicher Mafiathriller

Zara und Zoë - Die Tochter des Paten
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Zoe und Zara sind Zwillingsschwestern, die so wahnsinnig gleich und gleichzeitig komplett verschieden sind. Zoe ist eine Mafiosa und Zara eine erfolgreiche Europol-Profilerin. Als die Tochter des Paten ...

Zoe und Zara sind Zwillingsschwestern, die so wahnsinnig gleich und gleichzeitig komplett verschieden sind. Zoe ist eine Mafiosa und Zara eine erfolgreiche Europol-Profilerin. Als die Tochter des Paten entführt wird, soll Zoe diese im Auftrag des Paten befreien und gleichzeitig einen großen Goldtransport überfallen. Da Zoe sich bei diesem Coup gegen alte Bekannte aus der Mafiaszene gegenüber sieht benötigt sie die Hilfe ihrer Schwester Zara.

Der Erzählstil dieses Buches ist sehr temporeich. Sehr gut gefallen hat mir, das trotz des enorm hohen Tempos immer noch Zeit für viele kleine Details bleibt, so dass der Leser stets genau weiß, ob die Geschichte gerade in einem südfranzösischen Örtchen, in Italien oder in Berlin spielt. Die verschiedenen Charaktere mit ihren Geschichten und Hintergründen sind anfangs etwas verwirrend, allerdings findet man sich nach und nach ein. Trotzdem ist das Beziehungsgeflecht der verschiedenen Charaktere nicht gerade übersichtlich, was aber meiner Meinung nach gut zu der Mafiathematik passt.

Die Geschichte nimmt immer wieder überraschende Wendungen und wird somit (abgesehen von einer Passage) nie langweilig.

Auch das Cover finde ich gelungen, eine alte Kirche oder ein Kloster irgendwo an der Mittelmeerküste in Grautönen und rotes Tuch könnten dafür stehen, dass alte (Mafia-) Regeln in dieser Geschichte ganz schön auf den Kopf gestellt werden.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die temporeiche Thriller mögen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Eine ganz besondere Aussenseiterin

School of Talents 1: Erste Stunde: Tierisch laut!
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Alva hat ein ganz besonderes Talent: sie kann Tiere verstehen. Leider reden die Tiere unendlich viel und unendlich laut, so dass Alva dauernd abgelenkt ist. Weil sie sich deswegen in der Schule nicht richtig ...

Alva hat ein ganz besonderes Talent: sie kann Tiere verstehen. Leider reden die Tiere unendlich viel und unendlich laut, so dass Alva dauernd abgelenkt ist. Weil sie sich deswegen in der Schule nicht richtig konzentrieren kann, bekommt sie immer wieder Schwierigkeiten. Sie findet auch keine Freunde, weil Alle den Eindruck haben, dass sie einfach nur komisch ist.

Da kommt ihr Onkel Thomas zu Besuch. Alva mag ihn nicht besonders, da sie ihn, genau wie alle Anderen, seltsam findet. Allerdings leitet Onkel Thomas eine Schule für Kinder mit besonderen Begabungen. Ob Alva dort lernt, die lärmenden Tiere abzustellen? Findet sie dort Freunde und lernt sie dort ihren Onkel besser kennen?

Das schöne bunte Cover und die netten Grafiken in dem
Buch haben mich gleich angesprochen. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen und die erzählte Geschichte hat sofort mein Herz erobert. Ich bin die ganze Zeit während des Lesens aus dem Lächeln nicht mehr herausgekommen. Mit viel Humor und witzigen Ideen wird der Hauptfigur Alva im Laufe des Buches gezeigt, dass ‚anders sein‘ nicht nur negativ ist und das vieles auf den Blickwinkel ankommt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Alva muss nämlich nebenbei noch ein ganz wichtiges Rätsel lösen….

Dieses Buch hat mich zu 100% begeistert, es macht einfach nur gute Laune und zeigt neben bei, dass anders sein nicht unbedingt schlecht sein muss. Auch meine Tochter hat großen Spaß beim Lesen dieses Buches und wir freuen uns schon wahnsinnig auf den nächsten Teil!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2021

Tod im Postkartenidyll

Mord auf Provenzalisch
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Eigentlich eine traumhafte Kulisse, fast ein Postkartenidyll: schöne Umgebung, tolles Klima, schönes Licht, alles farbenfroh und hell, überall Kräuter und die dazugehörigen Düfte. Ein (fast) perfektes ...

Eigentlich eine traumhafte Kulisse, fast ein Postkartenidyll: schöne Umgebung, tolles Klima, schönes Licht, alles farbenfroh und hell, überall Kräuter und die dazugehörigen Düfte. Ein (fast) perfektes Postartenidyll in das die aus England stammende Penny ‚eintaucht‘.

Aber halt nur eigentlich. Denn eine ‚Freundin‘ in deren Gegenwart man sich gleichzeitig wohl und unwohl fühlt, weitere Engländer mit denen Penny eigentlich nichts zu tun haben will und viele weiter Personen, die auf den ersten Blick nett sind, allerdings auch ganz anders sein könnten lässt viel Spielraum für mögliche Verdächtige.

Der angenehme Schreibstil und die Priese Humor mit der immer wieder zwischen den Zeilen ‚gewürzt‘ wird, hat mir sehr gut gefallen. Stück für Stück lernt man im Laufe des Krimis einige Abgründe hinter den so nett aufpolierten Fassaden der provenzalischen Häusern und deren Bewohnern kennen. Durch immer wieder neu auftretende Aspekte war das Buch kurzweilig und schön zu lesen.

Auch hat mir die immer wieder auftauchende Bildersprache der Autorin / des Autorenpaares viel Spaß beim Lesen bereitet. An manchen Stellen hätte ich mir eine detailreichere Beschreibung der schönen provenzalischen Umgebung gewünscht. Wenn Penny durch eines der Dörfer fährt, wäre es schön gewesen eine Besonderheit zu diesem Dorf zu lesen, da es aber meist immer nur das Dorf xy mit Boulangerien und Platanen war, fiel mir die Orientierung manchmal schwer. Allerdings hat das dem Lesespaß nicht sehr geschadet.

Die unterschiedlichen Charaktere wurden schön beschrieben und es war meiner Meinung nach von wichtig bis unwichtig und von sympathisch bis unsympathisch alles dabei. Da sich Penny dieses Mal im Künstlermilieu befindet, lernt der Leser einen bunten Blumenstrauß von Selbstdarstellern, Möchtegern-Künstlern und wirklichen Künstlern kennen. Auch die verschiedenen Lebensgeschichten und früheren Kontakte der Charaktere würzen den Ablauf des eigentlichen Krimis.

Was mir etwas gefehlt hat war die fehlende Detailreiche bei den Beschrieben der Orte. In dieser Ecke Südfrankreichs hat jeder Ort etwas einzigartiges und besonderes. Leider habe ich mich beim Lesen dabei ertappt, dass ich nicht mehr wusste ob Penny gerade durch ihren eigenen Ort, das Nachbardorf oder irgendein anderes Dorf fährt, das fand ich sehr schade.

Alles in Allem hat mir das Buch gut gefallen, es war kurzweilig zu lesen und hatte doch die ein oder andere überraschende Wendung. Die traumhafte Kulisse, die schönen Farben und die verschiedenen Charaktere haben mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht.

  • Cover
  • Spannung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung