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Veröffentlicht am 16.08.2025

Eine Annäherung an das Unbegreifliche - Zweifelnd, tastend, mitnehmend

Die Ausweichschule
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Wie nähert man sich dem Unbegreiflichen? Mit Fakten, Fiktion, Distanz oder Emotion? Und wer darf darüber schreiben? Kann man zu sehr oder zu wenig betroffen sein, um sich dafür zu legitimieren oder zu ...

Wie nähert man sich dem Unbegreiflichen? Mit Fakten, Fiktion, Distanz oder Emotion? Und wer darf darüber schreiben? Kann man zu sehr oder zu wenig betroffen sein, um sich dafür zu legitimieren oder zu disqualifizieren? Diese Fragen stellt sich der Ich-Erzähler und zugleich der Autor in die Ausweichschule - benannt nach der Schule, in die die Schüler des Erfurter Gutenberg Gymnasiums nach dem Amoklauf 2002 umquartiert wurden - zur Distanz vom Geschehen und schließlich auch der umfangreichen Sanierung des Gebäudes.

Kaleb Erdmann war, ebenso wie der Ich-Erzähler, zum Zeitpunkt des Amoklaufs Schüler am Gymnasium. Als Elfjähriger erlebt und überlebte der Ich-Erzähler den 26.4.2002, dachte lange das Geschehene verarbeitet zu haben und spürt doch noch 20 Jahre später, dass es etwas gibt, dass er noch in sich trägt, Symptome verursacht, etwas über das er schreiben muss, vielleicht um es und sich selbst, als Erwachsenen und auch den elfjährigen Jungen, der das erlebt hat, besser zu verstehen.

Der Roman ist daher eine Annäherung, an das Erleben des Elfjährigen im Jahr 2002, den Amoklauf und was danach mit ihm, seinen Freunden, der Familie und Gesellschaft geschah, an die Erinnerung und Belastung des Mitte 30-jährigen, und an den Schriftsteller, der sich fragt, wie sich all dies in eine Form bringen lässt, die den Betroffenen, und auch ihm selbst, als Teil davon, gerecht wird.

Seine größte Stärke entfaltet der Roman in seinem tastenden Vorgehen, dem Zweifel und einer schonungslosen Ehrlichkeit und Einsicht in die Unzulänglichkeit des Projekts. Lässt sich wahrhaft begreifen, was damals Geschehen ist? Das Ausmaß an Gewalt und Verlust für alle Betroffene ? Und was einen Menschen dazu treibt? Kann man all dem überhaupt je gerecht werden, im Erinnern und künstlerischen Verarbeiten? Besonders ist dabei immer wieder der Blick des 11-Jährigen, die kindliche Unbefangenheit, Verdrängung und hintergründige Traumatisierung, die durch die Zeilen scheinen.

Erdmann kombiniert Selbstbefragung mit Recherche, bezieht literarische (Ines Geipel) und journalistische Referenzen ein, Fakten aus dem Gasser-Bericht gleicht er mit eigenen Erinnerungen (des Ich-Erzählers) ab, immer im Bestreben ein Bild entstehen zu lassen, zusammenzusetzen, zu verstehen. Was ist geschehen? Was geschah danach? Und wie wirkt es bis heute? Dabei zeigt er auf, dass es keine einfachen Antworten geben kann, nie geben wird und auch individuell der Umgang mit dem Erlebten verschieden ist und jeweils seine Berechtigung hat. Erinnerung, Schuld, Verantwortung auf verschiedenen Ebenen, vor und nach der Tat werden in die Ausweichschule thematisiert, nie verurteilend, immer tastend und fragend.

Mich hat der Roman gerade durch das persönliche, behutsame und zweifelnde Vorgehen darin sehr bewegt. Ich war damals 16, an einem anderen Thüringer Gymnasium und musste den Text mehrfach unterbrechen, weil er für mich die bedrückende Stimmung, die geprägt war von persönlichen Kontakten in Schüler- und Lehrerschaft zu Betroffenen, in die Gegenwart geholt und mich auf andere Weise als als 16-jährige darüber nachdenken hat lassen, was dies für unmittelbar und mittelbar Betroffene eigentlich bedeutet hat und wie wir gesamtgesellschaftlich damit umgehen. Genau dies erreicht der Autor nicht etwa über die Darstellung des Tathergangs sondern gerade über das Erforschen des Danachs, der anderen, veränderten Welt nach dem Amoklauf und wie jede einzelne Person, Behörden, Strukturen, die Gesellschaft damit umgegangen sind und was dies gerade für Betroffene bedeutet hat und bis heute bedeutet.

Trotz der Funktion des Tastens und Zweifelns im Text für die Gesamterzählung wurden mir an einigen Stellen die Ausschweifungen zu viel, hier hätte dem Roman etwas mehr Fokus gut getan, indem nicht jede Anekdote des schreibenden Ich-Erzählers, während der Textwerdung ausbuchstabiert wird. Angesichts der sehr guten Gesamtqualität und des ungewöhnlichen, gelungenen literarischen Ansatzes des Romans fällt dies für mich in der Bewertung jedoch nicht entscheidend ins Gewicht.

Die Ausweichschule stellt die richtigen Fragen, findet wenige Antworten und regt gerade deshalb zum Nachdenken an! Der Roman wird zu einem Buch über das Schreiben eines Buchs, dadurch zu dem Versuch einer Annäherung an das Unmögliche wie Unbegreifliche und seine Folgen, und schafft so die Distanz und den Zweifel, der der Thematik vermutlich am ehesten gerecht wird.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Authentische Einblicke in die weibliche Lebensrealität auf einer Farm

Die Frau des Farmers
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In die Frau des Farmers teilt Helen Rebanks ihren Alltag auf einer Farm im Lake District. Ausgangspunkt für die Reflexionen über das Landleben ist die Biografie der Autorin selbst sowie ihrer Familie bis ...

In die Frau des Farmers teilt Helen Rebanks ihren Alltag auf einer Farm im Lake District. Ausgangspunkt für die Reflexionen über das Landleben ist die Biografie der Autorin selbst sowie ihrer Familie bis zur Generation der Urgroßeltern. So entsteht ein recht umfassendes, wie eindrückliches und vielfältiges Bild der verschiedenen Herausforderungen des, aber auch Haltung gegenüber dem, Landleben. Während beispielsweise ihre eigene Mutter der Organisation des Haushalts und dem Kochen nicht viel abgewinnen konnte, ist es für Rebanks eine echte Passion, verbunden mit einem ausgesprochenen Talent.

Ein großes Verdienst sehe ich in der authentischen Darstellung des Farmlebens. Hier wird nichts romantisiert, Positives wie Negatives, Freuden und Herausforderungen in ihrer Gesamtheit betrachtet. Für mich am besten gefasst mit dem UND: schön UND beschwerlich, einschränkend UND voller Möglichkeiten zugleich ist das Leben der Autorin und ihrer Vorfahrinnen. Denn genau hier liegt ein weiterer Wert für mich, indem die Autorin einen Fokus auf das weibliche Farmleben und seine speziellen Charakteristika legt. Dass die Autorin dabei letztlich ihre eigene Biografie und Familiengeschichte beschreibt, habe ich grundsätzlich nicht als Nachteil empfunden. Das Werk wirkt so absolut authentisch und zeigt über die Betrachtung verschiedener Generationen auch eine Varianz der Lebensrealitäten, Kontinuität und Veränderungen im Farmleben auf.

Eine Bereicherung sind grundsätzlich auch die zahlreichen Rezepte und Tipps zur Vorratshaltung, die die Autorin sowohl am Ende, aber auch lose in den Textteil eingeflochten, integriert. Hier, ebenso wie im Text, wird jedoch deutlich, dass sich das Buch wohl primär an hauswirtschaftlich unbedarftere und mit dem Landleben wenig vertraute Menschen richtet. Ein Rezept zum Zubereiten von Pudding mit handelsüblichem Puddingpulver ist aus meiner Sicht schon sehr basic und nichts was einer Rezeptsammlung bedarf, ebensowenig wie die Zubereitung von Kakao mit Kakaopulver oder heiße Schokolade.

Helen Rebanks schreibt eingängig, der Stil ist jedoch eher sehr einfach, mit wenig Varianz in der Satzstruktur und Wortwahl. Die Schilderungen hatten für mich durchaus einige Längen, aus meiner Sicht war nicht jede Ausschweifung der Gesamterzählung im dargestellten Ausmaß zuträglich. Insgesamt ist die Frau des Farmers ein authentischer und einfach geschriebener Einblick in die weibliche Lebensrealität auf einer Farm, wenngleich Menschen ohne eigene Vorerfahrung im Landleben und der Hauswirtschaft hier wohl den größten Erkenntnisgewinn haben werden.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Als Frau in Korea - zwischen Kriegen, Systemkonflikt und Selbstbestimmung - literarisch hervorragend umgesetzt

Die acht Leben der Frau Mook
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Ein ganz normaler Tag im Pflegeheim Golden Sunset im Norden Südkoreas. Die Verwaltungsangestellte Lee Sae-ri ist noch dabei ihre Scheidung zu verkraften und sucht Trost in ihrer Arbeit. Glücklicherweise ...

Ein ganz normaler Tag im Pflegeheim Golden Sunset im Norden Südkoreas. Die Verwaltungsangestellte Lee Sae-ri ist noch dabei ihre Scheidung zu verkraften und sucht Trost in ihrer Arbeit. Glücklicherweise kann sie ihre Vorgesetzte von einer Idee überzeugen: sie möchte die hochaltrigen Bewohnerinnen selbst ihren Nachruf formulieren lassen und diesen für sie aufschreiben. Als die wundersame Frau Mook auf sie zukommt und von ihrem Leben erzählen möchte, merkt Lee Sae-ri schnell, dass die hochintelligente, wache Frau etwas Besonderes an sich hat und als besonders, beeindruckend und nicht weniger schmerzhaft soll sich auch ihre Geschichte erweisen.

Was folgt sind sieben Geschichten aus dem Leben einer Frau, das zwei Kriege, verschiedene politische Systeme und vor allem unvorstellbar viel Schmerz und Überlebenswille offenbart. Ein Leben geprägt von Krieg, Systemkonflikt und was all dies, immer wieder und überall auf der Welt, Frauen abverlangt.

Die einzelnen Geschichten sind wie Kurzgeschichten verfasst (und wurden teilweise zuvor auch bereits als solche veröffentlicht). Die Geschichten überzeugen nicht nur durch ihren kraftvoll und klug komponierten Inhalt sondern auch die Varianz der jeweiligen Perspektiven aus denen sie erzählt werden.

Ich war erschüttert, berührt und begeistert zugleich von dem Roman. Da sind die einzelnen Geschichten und wie eindrucksvoll und bedrückend die Autorin darin ein Frauenschicksal im kriegsgebeutelten Korea über mehrere Jahrzehnte aufzeigt, quasi in allen Facetten ausbuchstabiert, was und welche Hölle es bedeutet Frau in dieser (Kriegs)Gesellschaft und einem Systemkonflikt zu sein. Fast schon irrelevant wird da, welche Macht an der Regierung ist, denn wo Gewalt und Macht dominieren, können Frauen nur verlieren. Diese Geschichten sind für mich bereits jede für sich unglaublich kraftvoll, einzig die Poesie ermöglicht es aus meiner Sicht, dass einzelne Passagen lesbar werden und trotzdem war es für mich manchmal schwer auszuhalten.

Ein anderer Aspekt ist aus meiner Sicht die kunstvolle Verknüpfung dieser für sich schon kraftvollen Geschichten in eine Gesamterzählung. Auch dies ist der Autorin eindrücklich gelungen. Wie realistisch dies in einem Leben ist, spielt für mich dabei keine Rolle, entscheidend ist, dass es so hätte sein können unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen.

Die 8 Leben der Frau Mook ist nicht nur hervorragend geschrieben und komponiert sondern vermittelt auch tiefe Einblicke in die Koreanische Geschichte und die Lebensrealität gerade von Frauen in dieser. Das ist vor dem Hintergrund von Krieg und Unterdrückung nicht immer leicht zu lesen, Mirinae Lee schafft es jedoch mit einer poetischen Sprache, die auch zwischen den Zeilen spricht, sich dem zu nähern und Worte für das Unbegreifliche zu finden. So ist der Autorin ein literarisch anspruchsvoller, bewegender und historisch-bildender Roman gelungen, dem ich gar nicht genug Leserinnen wünschen kann! Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Ein bewegender Sommerroman, zwischen Leichtigkeit und gesellschaftlich relevanten Themen

Knallkrebse
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Knallkrebse ist ein perfekter Sommerroman, der jedoch durchaus ernste Themen behandelt. Kann ein solches Experiment gelingen? Mich hat Knallkrebse überzeugt!

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Doktorand ...

Knallkrebse ist ein perfekter Sommerroman, der jedoch durchaus ernste Themen behandelt. Kann ein solches Experiment gelingen? Mich hat Knallkrebse überzeugt!

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Doktorand Tom, seine Partnerin Laura und Farid, ein geflüchteter junger Mann, 10 Jahre jünger als Tom und von diesem im Rahmen eines Patenschaftsprogramms betreut.

Was als ehrenamtliches Engagement für Tom beginnt, entwickelt sich nach anfänglichem Vorantasten und vorsichtigem Kennenlernen zu einer echten Freundschaft, trotz des Altersunterschieds, jedoch immer und stetig im Austarieren und dem Versuch einer Augenhöhe in der Begegnung. Dabei fängt der Autor die Widersprüche in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten gelungen ein, ein stetes Bemühen um Augenhöhe und den Kampf mit den eigenen Vorurteilen und Zweifeln. Im Charakter Toms vereinen sich Bemühen, Wohlwollen und allzu oft auch Unbeholfenheit. Dass all dies ungeschönt dargestellt wird, ist für mich ein echtes Verdienst des Romans.

In Farids Figur werden die großen Hürden und Widersprüche für Geflüchtete deutlich. Bereits als Jugendlicher nach Deutschland gekommen, mit großem Sprachtalent, trägt er seine Fluchterfahrung und die Trennung von seiner Familie mit sich, kämpft mit den Ansprüchen, die von allen Seiten an ihn gestellt werden und auch in ihm selbst ruhen. Schnell neigt man zu vergessen, dass dies ein junger Erwachsener ist, der doch gleichzeitig bereits Herausforderungen mindestens eines halben Lebens bewältigen musste.

Der Roman bewegt sich so zwischen der Leichtigkeit einer sich anbahnenden und sich vertiefenden Freundschaft und gleichzeitig einer drohenden Eskalation, die Farids Vergangenheit und Last seiner Fluchtgeschichte mit sich bringt. Das stellt nicht nur die Freundschaft auf eine Probe sondern auch Toms und Lauras Überzeugungen was richtig und was falsch ist, und im Konflikt darüber letztlich auch deren Beziehung.

Knallkrebse ist eine realistische Abbildung der Widersprüche und Herausforderungen einer gelungenen Willkommenskultur. Ohne Fingerzeig oder Romantisierung gibt der Autor Einblicke in die Lebensrealität Geflüchteter und der besonderen Situation im Sommer 2015. All das ist verpackt in eine bewegende Geschichte über Begegnung und echte Freundschaft, in der immer wieder eine Form der Leichtigkeit, trotz schwerer Themen hindurch scheint. Ein Roman aus dem Leben, für das Leben!

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Willkommen im Matcha-versum!

Alles Matcha
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Matcha ist im Trend und dass es gute Gründe dafür gibt, zeigt dieses kleine Matcha Rezeptbuch! Der famose Matcha Latte findet seine Würdigung direkt im Einband als Rezept, verbunden mit den wichtigsten ...

Matcha ist im Trend und dass es gute Gründe dafür gibt, zeigt dieses kleine Matcha Rezeptbuch! Der famose Matcha Latte findet seine Würdigung direkt im Einband als Rezept, verbunden mit den wichtigsten Fakten zu den gesundheitlichen Vorteilen des Supertees. Mir haben besonders auch die kurzen einleitenden Kapitel zum Hintergrund des Matchas, seiner Kulturgeschichte, Anbau und Verarbeitung und gesundheitlichen Benefits gefallen. Wertvoll sind außerdem die Insights zur Qualität des Matchas und wie man diese beurteilen kann, dazu noch Tipps für die Zubereitung des kostbaren Pulvers. Und dann geht es schon direkt an die Rezepte, die den Hauptteil des Buchs bilden!

Von spannenden warmen bis kalten, alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, über Backwaren und Desserts bis hin zu herzhaften Hauptgerichten ist hier alles dabei und sicher wird jede Leserin mehr als ein Lieblingsrezept darin finden. Mir haben besonders die Getränkekreation und alkoholfreien Cocktails gefallen, gerade die Kombination mit Ingwer ist ein echter Traum. Ich mag Matcha zudem sehr gern in den zahlreichen Cremes, egal ob in Gebäck oder als Müslibeilage und Dessert. Richtig spannend fand ich zudem die herzhaften Gerichte. Hier kann der Matcha seine komplexen Noten komplett ausspielen und bereichert die asiatisch inspirierte Küche!

Wirklich toll ist auch das Layout! Alles sehr übersichtlich, angenehm für das Auge gestaltet und mit hochwertigen Fotografien - das Auge isst auch hier mit und so macht die Vorbereitung zusätzlich Spaß!

So sehr ich begeistert bin von diesem Büchlein, finde ich trotzdem den Preis etwas hoch, denn es ist tatsächlich ein eher kleines, schmales Buch mit Softcover, auch wenn es wirklich wertig aufgemacht ist! Daher einen Punkt Abzug, und 4 gute Punkte für eine gelungene Matcha-Rezeptsammlung!

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