Bisher der schlechteste Teil der Reihe
Weißer Tod„Weisser Tod“ ist der vierte Teil der Cormoran-Strike-Reihe von Robert Galbraith. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass hinter Robert Galbraith die Bestseller-Autorin J. K. Rowling steckt und auch ...
„Weisser Tod“ ist der vierte Teil der Cormoran-Strike-Reihe von Robert Galbraith. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass hinter Robert Galbraith die Bestseller-Autorin J. K. Rowling steckt und auch ihre Reihe um den Privatdetektiv steht auf den Bestseller-Listen. Wie die vorherigen Bände habe ich diesen Teil gehört. Gelesen wird das Werk von Dietmar Wunder. Doch um was geht es denn eigentlich in „Weisser Tod“?
Ein offentsichtlich verwirrter Mann taucht in Cormorans Detektei auf und behauptet felsenfest, er wäre Zeuge gewesen, wie ein kleines Mädchen ermordet und verscharrt wurde. Er steigert sich richtig in seine Behauptungen rein, doch bevor man der Sache auf den Grund gehen kann, flüchtet Billy panisch aus dem Büro. Cormoran will das nicht auf sich ruhen lassen und begibt sich auf die Suche nach dem jungen Mann. Gleichzeitig wird er von einem Minister angeheuert, für den er pikante Informationen herausfinden soll… gibt es womöglich sogar eine Verbindung zwischen Billy und dem Fall des Ministers? Cormoran und Robin begeben sich auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit.
Mein Eindruck vom Buch:
Puh, dieser Band lässt mich wahrlich zerrissen zurück. Von den ersten Werken war ich ja begeistert und ich habe mich richtig auf einen neuen Fall gefreut. Doch ich muss zugeben, dass die Enttäuschung nicht lange auf sich warten ließ. Der Fall hat mich nicht gepackt, es fehlte von Anfang an Spannung. Klar, Cormorans und Robins Charakter sind klasse gezeichnet, jedoch haben die beiden auch irgendwann angefangen mich zu nerven. Vorallem Robin. Eigentlich bin ich Fan davon, wenn man in Krimis auch vom Privatleben der Ermittler erfährt. Hier in diesem Werk war allerdings viel zu viel Privatleben vorhanden, das sich ständig wiederholte. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln und konnte nicht nachvollziehen, warum die schreckliche Ehe von Robin so breitgetreten und sämtliche Fakten ständig wiederholt wurden. Das hat die Story so unnötig in die Länge gezogen. Erst im letzten Viertel wurde es etwas spannender; leider viel zu spät, um das Ruder noch vollends herumzureißen. Gelesen wurde es wie immer toll von Dietmar Wunder, er kann nichts dafür, dass mich die Geschichte nicht berührt hat und ich richtig froh war, als das Buch dann endlich fertig war.
Fazit:
Schade! Ich mag Cormoran Strike sehr, doch dieser Teil war eine ziemliche Enttäuschung. Den nächsten Band „Böses Blut“ werde ich jedoch noch eine Chance geben, diesmal in der Originalfassung. Ich hoffe sehr, dass mich dieses dann wieder mehr fesseln wird.