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Veröffentlicht am 11.02.2022

Ich liebe diese Reihe!

One Last Dance
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Schon den ersten Teil der One-Last-Trilogie „One Last Song“ habe ich verschlungen und ich konnte mich nur schwer von Riley und Julian trennen. Umso gespannter war ich auf den 2. Band, in dem es um Gillian ...

Schon den ersten Teil der One-Last-Trilogie „One Last Song“ habe ich verschlungen und ich konnte mich nur schwer von Riley und Julian trennen. Umso gespannter war ich auf den 2. Band, in dem es um Gillian geht. Sie leitet als Vertretung ihres Vaters, der gerade durch eine Chemo-Therapie nicht die Kraft aufbringen kann, die renommierte New York Music & Stage Academy. Probleme über Probleme brechen über sie herein und dann trifft sie auf den Straßentänzer Jaz, der sie alles um sich herum vergessen lässt…

Mein Eindruck vom Buch:
Nicole Böhm hat ein ganz spezielles Talent dafür, Figuren zum Leben zu erwecken. In vielen Büchern ist es mir sehr bewusst, dass ich gerade auf fiktive Charaktere treffe, nicht so bei der „One-Last-Reihe“. Die Protagonisten sind so authentisch und mit so viel Liebe gezeichnet, so dass ich komplett vergesse, dass diese Personen nicht real sind und das ist etwas ganz Besonderes! Während der Lesepausen habe ich mich öfter gefragt, wie es Gillian und Jaz wohl gerade geht und konnte es immer kaum erwarten, sie zwei weiter begleiten zu dürfen. Vorallem auf Gillian war ich gespannt, da sie ja schon immer mal wieder in „One Last Song“ auftauchte und dort sehr unnahbar… schon fast kalt wirkte. Jetzt, hinter den Kulissen, konnte ich sofort eine Verbindung zu ihr aufbauen und ich habe sie richtig gern gewonnen. Aber nicht nur Gillian wuchs mir ans Herz, auch Jaz hat das geschafft und durch die detaillierte Beschreibung der Autorin konnten man sogar in das Leben auf der Straße hineinfühlen. Erzählt wird die Geschichte in den jeweiligen Ich-Perspektiven von Gillian und Jaz und diesen Stil mag ich immer am Liebsten, da man dadurch eine ganz andere Nähe zu den Figuren aufbaut. Sehr gefreut hat es mich auch, immer wieder kurz auf Riley zu treffen. Das war so ein bißchen, wie „nach Hause kommen“ 😉 Meiner Meinung nach ist es nicht unbedingt notwendig, den ersten Teil „One Last Song“ gelesen zu haben, denn dieser Teil hat in der Haupthandlung nichts mehr mit Riley und Julian zu tun. Dennoch würde ich es wirklich wärmstens empfehlen, denn beide Bände sind einfach unglaublich gut!

Fazit:
Lest es! Lasst euch entführen nach New York! Begleitet Jaz und Gillian durch die Straßen New Yorks und in die New York Music & Stage Academy! Ich habe jeden Satz so sehr genossen und freu mich jetzt schon wahnsinnig drauf, im letzten Teil der Trilogie „One Last Act“ Allyson und Ethan begleiten zu dürfen!

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Veröffentlicht am 03.02.2022

Wo war der Hexer in diesem Band?

Die Dame vom See
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„Die Dame vom See ist der 7. Band (wenn man die 2 Werke mit Vorgeschichten einschließt) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Von den ersten Büchern war ich restlos begeistert und konnte die Story kaum aus ...

„Die Dame vom See ist der 7. Band (wenn man die 2 Werke mit Vorgeschichten einschließt) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Von den ersten Büchern war ich restlos begeistert und konnte die Story kaum aus den Händen legen. Doch dieser Teil wirkte komplett anders auf mich. Aber erst fange ich mit den Dingen an, die mir richtig gut gefielen. Zum einen wird die Geschichte als Legende längst vergangener Zeiten erzählt. Ciri erzählt dem jungen Ritter Galahad über ihr Leben und sofort keimt der Verdacht auf, in welcher Zeit sich Ciri befindet. Und auch das 20. Jahrhundert wird kurz miteingebunden. Eine tolle Idee des polnischen Autors, verschiedene Zeitebenen einfließen zu lassen, vorallem, als Ciri zwischen den Welten wandelte. Tja, hier endet aber leider schon meine Begeisterung. Diese Werke erzählen von der Geschichte um Geralt, Ciri und Yennefer, doch von den dreien war leider herzlich wenig zu lesen. Stattdessen tauchten Randfiguren vermehrt auf und es gab lange Kapitel, in denen die Hauptprotagonisten nicht mit einem Wort erwähnt wurden. Die Erfahrungen, die z. B. Jarre und Boreas Mund gemacht haben, konnten mich kaum weniger interessieren und es wurde viiiiiiiiiiieeeeel zu viel über Politik diskutiert. Natürlich sind Hintergründe wichtig, dennoch nicht in dieser Intensität! Das hat zum einen den Lesefluss enorm gestört und auch alles unnötig in die Länge gezogen. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich anfange, mich zu langweilen und während der Lektüre abzuschweifen. Es war kaum noch etwas von der Spannung der vorherigen Werke zu spüren. Unwichtige Dinge wurden in den Vordergrund gestellt, wichtige, wie zum Beispiel die Charaktere Cahir und Regis, sowie auch Yennefer, fanden kaum noch Beachtung. Letzendlich war ich froh, als ich die letzte Seite diesen Teils erreicht hatte…

Fazit:
Schade! Für mich bisher der schlechteste Band der Reihe. Um ehrlich zu sein, hat dieser Teil dazu geführt, dass mir im Moment die Lust fehlt, die Reihe weiterzulesen. Deshalb gibt es bei mir erstmal Pause mit dem Hexer und vielleicht irgendwann in Zukunft ein Wiedersehen.

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Veröffentlicht am 26.01.2022

Kommt nicht ganz an die Vorgänger ran

Der Schwalbenturm
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„Der Schwalbenturm“ ist der sechste Band (inklusive der beiden Vorgeschichten-Bücher) der Saga um den Hexer Geralt von Riva. Gewohnter Humor des Autors erwartet den Leser und ich mag seine Art zu schreiben ...

„Der Schwalbenturm“ ist der sechste Band (inklusive der beiden Vorgeschichten-Bücher) der Saga um den Hexer Geralt von Riva. Gewohnter Humor des Autors erwartet den Leser und ich mag seine Art zu schreiben sehr! Auch, wenn er ein bißchen von seinem typischen Stil abgewichen ist, vergleicht man die ersten Werke über Geralt. In diesem Werk lässt er mehr Erzählungen einfließen, einmal, wie Ciri Vysogota ihre Geschichte erzählt und dann gibt es noch ein wunderbares Kapitel, in dem Rittersporn mit dem Leser spricht.
Dennoch kommt dieser Band für mich nicht an die vorherigen Bücher ran. Natürlich ist Ciris Weg nach wie vor irre spannend und auch Geralts Reise ist so abenteuerlich wie eh und je. Aber: In Schwalbenturm kommen einige neue Personen mit phantasievollen Namen vor und ich muss gestehen, es fällt mir schwer, da noch auseinander zu halten, wer jetzt mit wem und überhaupt. Ich war ja schon froh, als ich in den ersten fünf Bänden alle relativ gut zuordnen konnte. Zudem gibt es vorallem ein Kapitel, in dem es nur und ausschließlich Politik geht. Kein Wort von Ciri, Geralt oder Yennefer. Ganz ehrlich ist mir das zuviel Politik. Klar ist es wichtig, die Hintergründe zu kennen, nur hat sich mir die Frage gestellt, ob das jetzt alles wirklich für die Story nötig war.

Fazit:
Auch wenn mich dieser Teil nicht vollends überzeugt hat, bleibe ich ein absoluter Fan der Hexer-Saga um Geralt von Riva und freu mich auf den nächsten Band, der da heißt: Die Dame vom See.

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Veröffentlicht am 18.01.2022

Mega - für mich der bisher beste Teil der Reihe

Feuertaufe
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„Feuertaufe“ ist der fünfte Band (inklusive der beiden Vorgeschichten Bände) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Seitdem Netflix die Serie um diesen Hexer ausstrahlt, ist ein richtiger Hype um die Geschichte ...

„Feuertaufe“ ist der fünfte Band (inklusive der beiden Vorgeschichten Bände) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Seitdem Netflix die Serie um diesen Hexer ausstrahlt, ist ein richtiger Hype um die Geschichte entstanden und nachdem ich nicht warten kann, bis die 3. Staffel erscheint, habe ich mich entschieden, die Buchreihe zu lesen. Und meiner Meinung stehen die Schriftstücke der Serie in nichts nach. Ganz im Gegenteil, ich liebe die Sprüche von Geralt, Rittersporn und manch anderem Gefährten der beiden. In diesem Teil begleitet der Leser hauptsächlich Geralt von Riva. Ciri und Yennefer treten diesmal etwas in den Hintergrund und dafür treffen wir auf ein paar neue interessante Charaktere. Besonders Milva und Regis sind tolle neue Weggefährten, aber auch die Entwicklung von Cahir hat mich schwer beeindruckt und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Der Schreibstil ist im Grunde genauso wie die ersten vier Bände, allerdings gibt es im letzten Drittel eine Neuerung: Hier ist die Story wie eine Erzählung dargestellt... als wenn jemand am Lagerfeuer sitzen würde und von den Legenden längst vergangener Zeiten erzählt. Mir hat diese Art sehr gut gefallen und ich hoffe, davon kommt in den nächsten Bänden noch mehr. Das gibt der ganzen Geschichte noch mehr Mystisches. Einziges Manko, aber das ist wirklich jammern auf hohem Niveau: Die Kapitel sind recht lang gehalten, meistens über 40 Seiten lang. Ich liebe kurze Kapitel/Abschnitte, da man dann auch mal zwischendurch schnell lesen kann und das ist mir hier nicht möglich, da ich immer komplette Kapitel lese. Aber wie gesagt, das tut dem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch.

Fazit:
Für mich bisher der beste Band der Reihe! Wer ausblendet, dass in den Büchern nicht alles 1:1 mit der Netflix-Serie übereinstimmt, wird die komplette Hexer-Saga lieben.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Ciris Weg wird immer spannender

Die Zeit der Verachtung
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„Die Zeit der Verachtung“ ist der zweite Band der Hexer-Saga, wenn man die beiden Bücher mit den Vorgeschichten mitzählt, ist es der vierte Band in der Welt von Geralt von Riva. Nachdem ich die anderen ...

„Die Zeit der Verachtung“ ist der zweite Band der Hexer-Saga, wenn man die beiden Bücher mit den Vorgeschichten mitzählt, ist es der vierte Band in der Welt von Geralt von Riva. Nachdem ich die anderen Bücher schon bewertet habe, ist es gar nicht so leicht, auch hier eine Review zu schreiben, da ich ja schon das Wichtigste geschrieben habe. Ich liebe den Schreibstil des polnischen Autors und ich konnte gar nicht mitzählen, wie oft ich auch in diesem Werk schmunzeln musste. Die Gedankengänge und Sprüche des Hexers sind einfach Hammer, aber auch Rittersporn steht in nichts nach. Was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass auch immer tiefer gehende Gedanken und Dialoge miteingeflochten werden, so dass mich die Story schon des Öfteren zum Nachdenken gebracht hat. Etwas ist allerdings wirklich anders in „Die Zeit der Verachtung“, zumindest, was mich betrifft: Hat mich in den Vorgeschichten und in „Das Erbe der Elfen“ hauptsächlich der Werdegang von Geralt von Riva interessiert, wurde hier in „Zeit der Verachtung“ Ciri für mich zum Mittelpunkt. Es hat mich richtig gefesselt, wie es mit ihr weiter geht und der Spannungsbogen war während des kompletten Buches extrem hoch, vor allem auch im letzten Drittel.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung zu „Das Erbe der Elfen“. Ich freue mich jetzt sehr darauf, Geralt und Ciri in „Feuertaufe“ weiterhin begleiten zu dürfen.

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