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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein ungeahnter Schatz!

Das Glück sucht uns. Psalmen-Lesebuch. Mit christlicher Spiritualität Kraft finden: Psalmen und biblische Texte neu entdecken. Bibelverse zum Nachdenken
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Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. ...

Ich hatte von diesem Psalmen-Lesebuch nicht viel erwartet, da es relativ schmal ist, aber ein Buch braucht nicht dick zu sein, um Tiefe zu haben.

Über mehrere Wochen hat es mich in meiner Bibellese begleitet. Immer wieder habe ich eines der Kapitel gelesen - oder vielleicht besser "verkostet", denn zu jedem der ausgewählten Psalmen (12 an der Zahl) haben Christiane Rösel (Text) und Julia Neudorf (Grafik) eine stimmige Komposition entwickelt. Sie enthält sorgfältig ausgesuchte Bilder, einen Impulstext, passende Zitate, Anregungen zum "Entdecken & Ausprobieren" und ein "Psalmen-Panorama", in dem zu dem Thema des jeweiligen Psalms weiterführende Psalmworte zu finden sind. Am besten klickt man sich mal in eine Leseprobe oder Vorschau rein, um zu sehen, wie gut alles aufeinander abgestimmt ist.

"Das Glück sucht uns" ist ein Buch zum Tiefergehen. Zum Graben, Forschen, "Wiederkäuen" der Gedanken, die in den Psalmen auftauchen und dadurch ausgelöst werden. Dabei gelingt es Christiane Rösel, zwischen der ursprünglichen Lebenswelt der Psalmenautoren und unserem Leben heute eine Verbindung zu schaffen. Es geht um ganz grundlegende Themen wie Heimat, Sicherheit, Glück, Freude, Geborgenheit, Einsamkeit, Veränderungen, Leid und Ewigkeit. Dabei lässt die Autorin uns auch einen Blick in ihr persönliches Erleben werfen, wodurch man "andocken" kann.

Ich wurde durch dieses Buch und seine hochwertige Aufmachung sehr beschenkt und kann es von Herzen empfehlen!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Genau die richtige Mischung!

Das Wagnis der Wäscherin
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Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der ...

Ich war gespannt auf meinen ersten Kananda-Roman. Dieses schöne Land ist in der christlichen Romanlandschaft ja seit Langem unterbesetzt und das hat mich ehrlich gesagt auch am meisten an „Das Wagnis der Wäscherin“ gereizt. Dass dabei auch eine Liebesgeschichte Teil der Story ist - klar, das lassen Cover und Klappentext schon erahnen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. „Das Wagnis der Wäscherin“ lässt sich wunderbar lesen! Ich habe nur wenige Tage dafür gebraucht und die Zeit mit diesem Buch sehr genossen. Es ist ein gelungener historischer Liebesroman mit genau der richtigen Mischung aus Tragik, Spannung, Romantik und Tiefgang. Bezüge zum Glauben sind klar vorhanden, aber spielen eine Nebenrolle.

Die Hauptcharaktere sind sehr liebenswert und ihre Handlungen nachvollziehbar. Es ist natürlich klar, dass die Wäscherin Sara und der Anwalt James am Ende ein Paar werden – das zeichnet sich von vornherein ab. Doch der Weg dahin ist bewegend, einfallsreich und wirkt authentisch. Die historischen Bezüge sind gut in die Story eingeflochten und ich fand es spannend, im Nachwort zu erfahren, dass die Vorfahren der Autorin tatsächlich in die beschriebenen Ereignisse involviert waren.

Für mich bekommt das Buch glatte 5 Sterne, da es meine Erwartungen an einen historischen Liebesroman vollkommen erfüllt hat. „Das Wagnis der Wäscherin“ bietet schöne Lesestunden und am Ende klappt man das Buch mit einem zufriedenen Seufzer zu. Bitte mehr von dieser Autorin!

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Schatzkiste für alle, die einen (besseren) Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten - und Coaches

Bauchgefühl mit Köpfchen
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Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich ...

Eigentlich mache ich das ja nicht: eine Rezension schreiben, wenn ich ein Buch noch nicht zu Ende gelesen habe. Doch bei „Bauchgefühl mit Köpfchen“ mache ich eine Ausnahme. Denn mittlerweile „lese“ ich schon seit über zwei Monaten an diesem Buch. Und obwohl mir nur noch 50 von den rund 150 Seiten fehlen, weiß ich doch, ich werde noch länger dafür brauchen und es gern mit ins neue Jahr nehmen.

Was ist nun das Besondere an „Bauchgefühl mit Köpfchen“ von Tina Tschage?

Es ist viel mehr als ein Buch. Es ist eine Fundgrube, ja, eine Schatzkiste für alle, die bereit sind, sich selbst und ihren Umgang mit Gefühlen zu reflektieren. In diesen Zeiten, wo Gefühlsregulation und das Nervensystem in aller Munde sind, kommt dieses Workbook gerade recht. Es enthält nicht nur einen sehr gut zu lesenden Grundlagen-Teil und umfangreichen Praxisteil, sondern auch noch 96 (!) Gefühls- und Bedürfniskarten zum Heraustrennen.

Die sympathische Tina Tschage ist seit vielen Jahren in Unternehmen, Kirchen und Privatpersonen als Coach unterwegs und versteht es, komplexe Zusammenhänge leicht verständliche herunterzubrechen. Sie schreibt persönlich und „frei nach Schnauze“, aber mit viel Empathie. Die zentrale Frage „Wie bringen wir Bauchgefühl und Köpfchen – also Emotio und Ratio – miteinander in Einklang?“ behandelt sie mit viel Respekt und Humor.

Der Praxisteil ist das Herzstück des Buches. Der Ablauf ist im Prinzip immer derselbe: Gefühle wahrnehmen – verstehen – integrieren. Tina nimmt die Lesenden dabei behutsam und empathisch an die Hand und führt sie durch so spannende Themen wie Selbstmitgefühl – Abschalten lernen – Umgang mit Kritik und Konflikten – Emotio und Ratio im Job – Umgang mit Lampenfieber, Veränderungen, Krisen – Wie schlafen gelingen kann – Entscheidungen treffen etc.

Es ist ein echtes Arbeitsbuch und hat in etwa DIN A4-Format. Ich arbeite mit Tinas „Gefühlsdröselei“ nun schon einige Monate und merke, wie gut es mir tut. Mein Tipp: Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen und immer mal wieder damit weiterarbeiten. Die „Gefühldröselei“ (inklusive der tollen Karten!) kann man auch ohne Buch jederzeit anwenden, wenn sich eine Situation „haarig“ anfühlt.

Von mir gibt es die Höchstpunktzahl – ich empfehle es sehr gern weiter für alle, die einen besseren Umgang mit ihren Gefühlen lernen möchten, sowie allen Coaches, die ihre Ratsuchenden dabei unterstützen wollen.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Von nun an mache ich keinen Bogen mehr um Jahreslosungsbücher ...

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu
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Ich muss zugeben: Ich bin ein Fan von Fabienne Sitas Büchern. Ich muss auch zugeben: Um die Bücher zur Jahreslosung habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Meistens kennt man diese Verse ja, wenn man ...

Ich muss zugeben: Ich bin ein Fan von Fabienne Sitas Büchern. Ich muss auch zugeben: Um die Bücher zur Jahreslosung habe ich bisher immer einen Bogen gemacht. Meistens kennt man diese Verse ja, wenn man schon länger mit Jesus unterwegs ist. Es sind Klassiker. Warum also ein ganzes Buch darüber lesen?

Doch nach „Siehe, ich mache alles neu“ muss ich meine Haltung wohl mal überdenken. Denn dieses kleine Büchlein hat es in sich. Es ist wirklich nicht groß, hat ein Taschenkalenderformat und gerade mal 144 Seiten. Aber die Schweizer Künstlerin schreibt darin so dicht und fein gewebt, dass man das Gefühl hat, es ist doppelt so dick und gehaltvoll. Es ist ein sehr persönliches, aber auch ein sehr tief gehendes Buch, das immer wieder dazu einlädt, sich auf die Begegnung mit Gott einzulassen – auch im Schmerz.

Fabienne beschreibt in „Siehe …“ ihren eigenen Heilungsweg. Wer schon Bücher von ihr gelesen hat, wird Teile davon kennen, aber es ist wohltuend und stimmig, ihn nochmals so auf den Punkt gebracht und komprimiert zu lesen. Auch innere Bilder haben Raum in ihrem neuesten Werk, nehmen aber nicht so viel Raum ein wie in „Die Treppe“ oder „Asche und Eden“.

Wer Fabienne Sita bereits kennt, wird auch dieses Buch lieben. Wer sie noch nicht kennt, findet hier den perfekten Einstieg. Ich kann es von Herzen empfehlen, für Christen am Anfang ihres Glaubensweges, aber auch für „alte Hasen“, und werde es sicher nochmals lesen.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

"Weihnachtsmomente" zum Verschenken und Selberbehalten

Wundervolle Weihnachtszeit
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Für LYDIA-Leserinnen ist Delia Holtus keine Unbekannte. Viele Jahre lang war sie Redakteurin für die beliebte Frauenzeitschrift, bevor sie zum Francke-Verlag wechselte. Das Lesebuch „Wundervolle Weihnachtszeit“ ...

Für LYDIA-Leserinnen ist Delia Holtus keine Unbekannte. Viele Jahre lang war sie Redakteurin für die beliebte Frauenzeitschrift, bevor sie zum Francke-Verlag wechselte. Das Lesebuch „Wundervolle Weihnachtszeit“ wurde liebevoll von ihr zusammengestellt und man merkt: Sie hat ein ausgesprochenes Händchen dafür, berührende Geschichten auszuwählen.

22 Frauen erzählen darin von einem Erlebnis, das sie mit Weihnachten verbinden. Vergeblich wird man nach bekannten Geschichten suchen – hier ist alles neu. Doch die meisten Autorinnen sind keine Unbekannten. Einige kennt man eher von ihren Romanen: Lynn Austin, Elizabeth Musser, Irene Hannon, Melissa C. Feurer. Andere sind bekannt für ihre (biografischen) Sachbücher (Nicola Vollkommer, Debora Sommer, Susanne Ospelkaus, Daisy Gräfin von Armin). Doch egal, was für ein Name davorstand, jede Geschichte hat mir einen echten „Weihnachtsmoment“ geschenkt.

Sehr hilfreich fand ich die klar benannten Oberkapitel, durch die man ungefähr weiß, was einen erwartet, z. B. „Weihnachten anderswo“ oder „Geschenke der Herzen“. Die Mischung ist sehr gelungen – es sind fröhliche, traurige, besinnliche, laute oder auch nachdenkliche Geschichten darunter. Nie kitschig, aber immer mit Bezug zum größten Wunder von Weihnachten: Gott wurde Mensch.

Das Buch ist schön gebunden und macht einen wertigen Eindruck, trotz des günstigen Preises. Mich hat „Wundervolle Weihnachtszeit“ absolut überzeugt. Hier stimmt alles – Verpackung, Zusammenstellung, Inhalt. Ganz große Empfehlung für alle, die sich selbst oder eine geliebte Frau in ihrem Leben mit „Weihnachtsmomenten“ beschenken möchten.

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