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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2022

Beste Unterhaltung

Die Glocke von Whitechapel
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Um den Machenschaften des Gesichtslosen entgegentreten zu können müssen sich Peter und sein Mentor Thomas Nightingale auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel einstellen. Aber sie werden es nicht allein ...

Um den Machenschaften des Gesichtslosen entgegentreten zu können müssen sich Peter und sein Mentor Thomas Nightingale auf ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel einstellen. Aber sie werden es nicht allein schaffen und so erbitten sie all die Unterstützung, die sie bekommen können, indem sie Hilfe aus allen Ecken und Enden herbeirufen, einschließlich der regulären Polizei, Geschichts- und Archäologieexperten und sogar Artus-Wissenschaftler.

Ich war diesmal angenehm überrascht, dass sowohl Nightingale als auch die Nebenfiguren mehr in die Action eingebunden waren. Gleichzeit war erkennbar, dass hier der stets so trockene, sardonische Humor Peters nicht so zum tragen kam. Aber das war wohl auch der ernsten Handlung geschuldet und zum Teil der Tatsache, dass Peter auf beruflicher wie privater Ebene eine „Reifeprüfung“ durchlaufen ist.

Auch wenn ich nach Beenden des Buches den Eindruck eines Serienendes habe, hoffe ich doch auf weitere Abenteuer für Peter, Nightingale, Guleed, Abigail und all die anderen. Ein paar offene Fäden gibt es ja immer noch, also warten wir es ab und lassen uns überraschen...

Veröffentlicht am 10.07.2022

Unterhaltsame Kurzgeschichte

Geister auf der Metropolitan Line
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Eigentlich bin ich ja kein Fan von Kurzgeschichten innerhalb einer Reihe, aber dies ist nicht nur eine schöne ergänzende sondern auch eine eigenständige Geschichte. Sie ist sowohl interessant als auch ...

Eigentlich bin ich ja kein Fan von Kurzgeschichten innerhalb einer Reihe, aber dies ist nicht nur eine schöne ergänzende sondern auch eine eigenständige Geschichte. Sie ist sowohl interessant als auch unterhaltsam und enthält auch alle Elemente, die man als Fan der Serie liebgewonnen hat. Gleichzeitig würde ich sagen eignet sie sich für Neueinsteiger um das Universum des magiebegabten PC Peter Grant kennenzulernen. Als Fan der "Rivers of London"- Bücher bedarf es ja keiner langen Überlegung sich diese Kurzgeschichte zu eigen zu machen, verkürzt sie doch auf angenehmste Weise auch die Wartezeit bis zum nächsten Buch in Romanlänge.

Manchmal liegt eben doch in der Kürze die Würze. Mir hat die Novelle jedenfalls gut gefallen und ich kann sie absolut weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 10.07.2022

Gelungene Fortsetzung

Der Galgen von Tyburn
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Nach seinem Ausflug in die ländliche Idylle, ist Peter wieder in London, um sich einer Untersuchung zu stellen, die ihm einiges abverlangen wird, da sie die Tochter der Flussgöttin betrifft. Und in einem ...

Nach seinem Ausflug in die ländliche Idylle, ist Peter wieder in London, um sich einer Untersuchung zu stellen, die ihm einiges abverlangen wird, da sie die Tochter der Flussgöttin betrifft. Und in einem anderen Fall geht es um Drogen, die in einer Diplomatenwohnung gefunden werden. Auf die Gefahr hin, einige einflussreiche Persönlichkeiten zu verärgern, mischt sich Peter in das Intimleben reicher Männer und die Aktivitäten der Flussgeister ein und vom Gesichtslosen gibt es ebenfalls Neuigkeiten.

Es ist immer wieder ein Vergnügen, in das von Ben Aaronovitch geschaffene Universum einzutauchen. Ich sehe die Stadt London durch die Augen der Flussgötter, Faune, Halbelfen und anderer Kreaturen, und diese etwas abgehobene Sichtweise ist so toll erzählt, dass ich mich fast mittendrin wähne. Für mich ist „Der Galgen von Tyburn“ erneut eine gelungen Fortsetzung, die ich absolut weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 10.07.2022

Unterhaltsam und magisch

Fingerhut-Sommer
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Die übliche urbane Fantasy der Serie verlagert sich in die verwunschene Landschaft von England und Wales, wo Märchen spürbar lebendig sind. Fernab vom Trubel der Großstadt und ohne Neuigkeiten über den ...

Die übliche urbane Fantasy der Serie verlagert sich in die verwunschene Landschaft von England und Wales, wo Märchen spürbar lebendig sind. Fernab vom Trubel der Großstadt und ohne Neuigkeiten über den Mann ohne Gesicht wirkt die Geschichte wie ein unerwarteter Rückstau in den unruhigen Gewässern der Serie. Aber täuschen Sie sich nicht, die Geheimnisse, die Enthüllungen, die Gefahren und die Magie bleiben in vollem Umfang erhalten. Und die polizeilichen Ermittlungen zum Verschwinden zweier junger Mädchen und die Ungewissheit über ihr Schicksal sind die Triebfedern eines großen Abenteuers, aus dem Peter nicht so unbeschadet hervorgehen wird, wie man meinen könnte.

Es ist also wieder einiges Los im „Fingerhut-Sommer“ des Peter Grant. Für mich war es wieder eine unterhaltsame und magische Geschichte, die ich jedem Fan von Peter & Co., aber auch jenen die es erst noch werden wollen, absolut empfehlen kann.

Veröffentlicht am 10.07.2022

Wieder ein unterhaltsamer Lesespaß

Der böse Ort
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Es gibt einen Verkehrsunfall zu untersuchen, und Peter findet die Leiche einer verstümmelten Frau. Da es keine Anhaltspunkte gibt, glaubt Grant, dass es sich um Magie handeln könnte. Peter beginnt zusammen ...

Es gibt einen Verkehrsunfall zu untersuchen, und Peter findet die Leiche einer verstümmelten Frau. Da es keine Anhaltspunkte gibt, glaubt Grant, dass es sich um Magie handeln könnte. Peter beginnt zusammen mit Lesley und Nightingale, den ganzen Fall zu untersuchen und die Hinweise führen sie nach Skygarden. Es handelt sich um einen Häuserturm, der von einem Architekten entworfen wurde, der eine Verbindung zu all den Geschehnissen zu haben scheint. Und bei ihren Ermittlungen treffen sie auf "den Mann ohne Gesicht", während sich eine Reihe von weiteren Todesfällen ereignen.

Ben Aaronovich zieht mich weiterhin in seinen Bann. Wie immer fängt alles ganz langsam und unspektakulär an, nur um dann mit einer gewaltigen Welle in Bewegung zu kommen. Quereinsteiger werden eventuell anfänglich ein paar Probleme haben der Handlung in vollem Umfang folgen zu können. Für alle anderen ist es wieder ein unterhaltsamer Lesespaß von Beginn an.