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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2025

YA-Fantasy – kurzweilig und unterhaltsam

Heir of Storms
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„Heir of Storms“ ist der erste Band der Storm-Weaver-Trilogie. Die Hauptfigur Blaze ist eine sympathische und liebenswerte Heldin. Die Handlung ist klassisch, das Liebesdreieck durchaus vorhersehbar, ...




„Heir of Storms“ ist der erste Band der Storm-Weaver-Trilogie. Die Hauptfigur Blaze ist eine sympathische und liebenswerte Heldin. Die Handlung ist klassisch, das Liebesdreieck durchaus vorhersehbar, und doch ist die Welt die hier beschrieben ist mit ihrer Magie der Elemente, dem Turnier zwischen den Erben jedes Elements um den Thron und den Schilderungen am Kaiserhof ein schöner Rahmen für eine unterhaltsame Lektüre.

Der bildhafte und mitreißende Schreib- und Erzählstil, die anderen Protagonisten, die für ihren jeweiligen Part überzeugend charakterisiert sind und nicht zu vergessen die Emotionen, all das sind Pluspunkte und machen diesen ersten Teil zu einem kurzweiligen Lesespaß.

Fazit: Ja, die Geschichte ist nicht wirklich neu. Doch für die angedachte Lesegruppe, ab 14 Jahren, ist es eine durchaus fesselnde Geschichte, die alles mitbringt um gut zu unterhalten und den Folgeband am liebsten schon jetzt lesen zu wollen.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Beklemmender, düsterer Roman

Unsere letzten wilden Tage
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Ich war sofort beeindruckt von der flüssigen Schreibweise und der Detailtreue der Autorin. Je tiefer ich in die Geschichte und den wortwörtlichen Kleinstadtsumpf mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre, ...




Ich war sofort beeindruckt von der flüssigen Schreibweise und der Detailtreue der Autorin. Je tiefer ich in die Geschichte und den wortwörtlichen Kleinstadtsumpf mit seiner klaustrophobischen Atmosphäre, dem Netz lokaler Abhängigkeiten und Geheimnissen eingetaucht bin, desto mehr fesselte sie mich.

Nach Jahren kehrt Loyal in die Stadt zurück, nicht frei von Gewissensbissen und quälenden Erinnerungen und mit dem Wunsch der Versöhnung mit der einst besten Freundin. Doch bevor es dazu kommen kann, wird diese tot aufgefunden und als Selbstmord zu den Akten genommen. Doch dass kann Loyal so nicht akzeptieren und beginnt nachzufragen. Allmählich offenbaren sich Geheimnisse, Schicksale und Tragödien, die besser verborgen geblieben wären.

Die mitreißende Story um die aufreibenden Ermittlungen einer starken Frau gipfeln in einem überraschenden Ende, welches überzeugend zu dieser düsteren, beklemmenden Geschichte passt.

Fazit: Ein mitreißender Roman in dem man die Hitze und Moskitos der Sümpfe Louisianas beim Lesen zu spüren glaubt und bei dem man bei jedem Schritt der Hauptfigur mitfiebert – Empfehlenswert.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Märchenhaft

Das Dreizehnte Kind
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Dies ist keine grundlegend neue Geschichte. Die Autorin interpretiert hier das Märchen „Gevatter Tod“ von den Gebrüder Grimm auf moderne, fantasievolle Weise neu. Es gibt einige Parallelen, aber auch ...




Dies ist keine grundlegend neue Geschichte. Die Autorin interpretiert hier das Märchen „Gevatter Tod“ von den Gebrüder Grimm auf moderne, fantasievolle Weise neu. Es gibt einige Parallelen, aber auch entscheidende Unterschiede zu entdecken. So ist „Das dreizehnte Kind“ in einer phantastischen Götter-Welt angesiedelt und es gibt eine weibliche Hauptfigur. Aber auch in dieser Geschichte ist Gevatter Tod bzw. der Gott des Todes die Figur, die dem Hauptcharakter, also Hazel, ihre Bestimmung und Handlungsweise vorgibt. Und wie im Grimm'schen Märchen stellt sich letztlich auch hier die Frage: Kann man den Tod überlisten? Ob und wenn ja wie die Autorin hierfür eine Antwort gefunden hat, dass solltet ihr schon selbst lesen.

Die Geschichte hat zwar leider ein paar Längen, lässt sich jedoch leicht und flüssig lesen. Mit ihrer fesselnden Erzählweise erweckt die Autorin vielfältige Charaktere zum Leben und lässt sie in einer bildhaft beschriebenen Fantasywelt agieren. Im Verlauf der Geschichte hatte ich dann auch bald das altbekannte Märchen vergessen und war vollends in diese Handlung eingetaucht.

Alles in allem ist es ein märchenhaftes Buch mit einer starken Heldin, das ich hiermit gern weiterempfehle.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Fern der Heimat...

Sherlock Holmes Band 02 - Der Lumpensammler von Paris
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...in Paris, gehen Sherlock Holmes und Doktor Watson diesmal auf Spurensuche. Durch den Handlungsort bekommt die Episode eine andere Grundstimmung, was aber wiederum zur Geschichte passt. Detail für ...




...in Paris, gehen Sherlock Holmes und Doktor Watson diesmal auf Spurensuche. Durch den Handlungsort bekommt die Episode eine andere Grundstimmung, was aber wiederum zur Geschichte passt. Detail für Detail wird der Fall langsam aber stetig zu einem komplexen Gebilde geformt. Dabei sind einige Wendungen eingebaut, die den Spannungsbogen gekonnt bedienen.

Die Beschreibungen von Paris zu jener Zeit mit seinen Reichen- und Armenvierteln, in denen Holmes und Watson ihre Ermittlungen durchführen, geben der Geschichte die richtige Atmosphäre.

Fazit: Holmes und Watson fern der Heimat, aber deshalb nicht weniger effektiv und wunderbar unterhaltsam.


Veröffentlicht am 29.10.2025

Im Schatten des Rippers...

Sherlock Holmes Band 01 - Im Schatten des Rippers
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...kann man Sherlock Holmes Anwesenheit tatsächlich nennen. Denn so richtig engagiert ist er hier nicht. Da er ja nur der Polizei beratend und nicht ermittelnd zur Seite stehen soll, ist er eben auch ...




...kann man Sherlock Holmes Anwesenheit tatsächlich nennen. Denn so richtig engagiert ist er hier nicht. Da er ja nur der Polizei beratend und nicht ermittelnd zur Seite stehen soll, ist er eben auch noch nicht voll bei der Sache.

Diese Ausgangssituation schmälert allerdings auch mein Lesevergnügen. Die Handlung war zwar wegen der Rippermorde blutig erzählt, aber der so typische Sherlock Holmes-Charme fehlte mir hier leider.

Der Schreibstil ist flüssig und so kann man das Buch an einem Abend lesen. Was mir gefallen hat waren die Beschreibungen des viktorianischen Londons, was der Geschichte die richtig Atmosphäre gibt.