Profilbild von coffee2go

coffee2go

Lesejury Star
offline

coffee2go ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit coffee2go über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2019

zwei Lebensgeschichten auf post its

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
0

Mir hat die Geschichte zu Beginn sehr gut gefallen und auch die Idee, sich die Wohnung zu teilen, auf die Art, wie Tiffy und Leon es machen, finde ich schon unglaublich. Es ist ja nicht wie in einer WG, ...

Mir hat die Geschichte zu Beginn sehr gut gefallen und auch die Idee, sich die Wohnung zu teilen, auf die Art, wie Tiffy und Leon es machen, finde ich schon unglaublich. Es ist ja nicht wie in einer WG, wo jeder sein eigenes Zimmer hat, sondern sogar das Bett wird geteilt. Ich habe mit Spannung darauf gewartet, wann der erste gegen die Vereinbarung verstößt und sie endlich aufeinandertreffen werden. Süß finde ich die Kommunikation über Post its, die dann immer intensiver wurde und da hat man dann schon bemerkt, dass sich die Beiden mehr als gut verstehen, aber der erste persönliche Kontakt hat sich dann doch noch ewig hingezogen. Obwohl ich eigentlich nicht so gerne Liebesgeschichten lese, fand ich es bis hierhin richtig schön zu lesen und nicht überladen kitschig, vor allem, da mir Tiffy und Leon als Charaktere auch gefallen.
Am Schluss wird es für meinen Geschmack dann zu unpersönlich, möchte jetzt nicht weiter ins Detail gehen, da ich das Ende ja nicht verraten möchte, aber dafür gibt es von mir einen Stern Abzug.

Veröffentlicht am 19.07.2019

schöne Idylle und grausames Detail

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
0

Meine Meinung zum Buch:
Der Krimi lebt durch seine einzigartige Stimmung, das kleine Dorf Le Lavandou kann ich mir bildhaft vorstellen anhand der Beschreibungen: enge Gassen, ein Glas Rosé und gemütliches ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Krimi lebt durch seine einzigartige Stimmung, das kleine Dorf Le Lavandou kann ich mir bildhaft vorstellen anhand der Beschreibungen: enge Gassen, ein Glas Rosé und gemütliches Zusammensitzen am Abend. Die Idylle wird durch grausame Frauenmorde getrübt und besonders schrecklich ein Detail, das der Mörder von den Frauen öffentlich präsentiert – einen abgeschnittenen Fuß. Mir hat die Kombination aus Ermittlungen, rechtsmedizinischen Untersuchungen und die persönlichen Lebensgeschichten von Isabelle und Leon sehr gut gefallen. Auch dass die Beiden am Ende ins Visier des Täters kommen, war ein spannender Schachzug, sodass am Ende der Spannungsbogen noch einmal in die Höhe geschellt ist. Die Hintergründe des Täters sind, so grausam sie sind, trotzdem nachvollziehbar und schlüssig, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Mein Fazit:
Ich kann keinen Vergleich zu den Vorgänger-Krimis ziehen, da ich diese nicht kenne, aber Leon Ritter und Isabelle Morrell haben mich gut unterhalten und Le Lavandou schmackhaft gemacht.

Veröffentlicht am 18.07.2019

es lohnt sich immer zu kämpfen

Im Freibad
0

Meine Meinung zum Buch:
Die Geschichte beginnt sehr zaghaft und annähernd, gleich wie die Freundschaft zwischen Kate und Rosemary und wird dann immer intensiver und tiefgründiger. Mir gefällt der Erzählstil ...

Meine Meinung zum Buch:
Die Geschichte beginnt sehr zaghaft und annähernd, gleich wie die Freundschaft zwischen Kate und Rosemary und wird dann immer intensiver und tiefgründiger. Mir gefällt der Erzählstil sehr, auch die liebevollen Rückblenden, in denen sich Rosemary an ihren verstorbenen Mann George erinnert und an die Zeit mit ihm. Durch Rosemarys Erinnerungen wird auch deutlich, wie viel ihr das Freibad bedeutet und wie schöne Zeiten sie damit in Verbindung bringt. Sogar ihren Hochzeitsantrag hat ihr George in Badehose gemacht. Sehr schön zu sehen ist auch die Entwicklung, die Kate durch den positiven Einfluss von Rosemary und durch die gemeinsame Herausforderung, das Schwimmbad vor der Schließung zu retten, vollzieht. Zu Beginn war Kate ständig alleine, hatte keine sozialen Kontakte, litt häufig an Heimweh und Panikattacken und mit der Zeit wurde sie viel fröhlicher und energischer und selbstbewusster und das strahlt sie auch auf ihre Mitmenschen aus. Zeitgleich ist auch der Kontakt zu ihrer Schwester, trotz der räumlichen Distanz, wieder viel intensiver und inniger geworden und beruflich hat sie mit ihren Artikeln über die Rettung des Freibades einen Aufschwung gemacht. Es war wirklich schön zu lesen, wie gut sich Rosemary und Kate ergänzt haben und ich hätte gerne noch weiter gelesen und erfahren, wie es Kate z.B. ein Jahr danach geht und wo sie in ihrem Leben steht.

Mein Fazit:
Das Buch macht richtig Lust auf einen Schwimmbadbesuch und die Message ist ganz klar, dass es sich lohnt für eine Sache zu kämpfen, die einem wichtig ist, auch wenn die Aussichtschancen noch so gering erscheinen.

Veröffentlicht am 08.07.2019

abenteuerliche Schultage im Zoo

Die wilde Baumhausschule, Band 1: Raubtierzähmen für Anfänger
0

Meine Meinung zum Buch:
Greta hat das Glück, dass sie Eltern hat, die ihr sehr viel Freiraum lassen und außerdem lebt sie inmitten eines Zoos mit vielen Tieren. Langeweile kommt hier keine auf, sogar der ...

Meine Meinung zum Buch:
Greta hat das Glück, dass sie Eltern hat, die ihr sehr viel Freiraum lassen und außerdem lebt sie inmitten eines Zoos mit vielen Tieren. Langeweile kommt hier keine auf, sogar der Schulalltag gestaltet sich äußerst lustig und trotzdem sehr lehrreich.
Uns hat das Buch sehr gut unterhalten, die Kapitel sind in einer angemessenen Länge, nicht zu lang und nicht zu kurz und allesamt mit witzigen Überschriften. Die Zeichnungen sind eine tolle Ergänzung, lassen der Fantasie aber trotzdem noch genügend Spielraum. Sehr schön finde ich, dass die Schulkinder aus Gretas Klasse sehr unterschiedlich sind, aber wenn es drauf ankommt, halten sie zusammen. Auch die Tiere sind eigene Charaktere, so haben uns z.B. die Krokodile mit dem ausgewählten Musikgeschmack sehr gut gefallen.


Mein Fazit:
Ein sehr abenteuerlustiges Buch für Mädchen und Burschen, das zeigt, wie der Schulalltag in der freien Natur lehrreich und lustig gestaltet werden kann.

Veröffentlicht am 12.06.2019

starke Emotionen

Das Leuchten in mir
0

Emma ist vierzig, schon lange verheiratet und hat drei Kinder, doch in ihrem Leben fehlt das Leuchten. Zufällig begegnet sie Alexandre in einem Restaurant und er schafft es, das Leuchten in ihr wieder ...

Emma ist vierzig, schon lange verheiratet und hat drei Kinder, doch in ihrem Leben fehlt das Leuchten. Zufällig begegnet sie Alexandre in einem Restaurant und er schafft es, das Leuchten in ihr wieder zum Leben zu erwecken, wenn auch nur für sehr kurze Zeit. Nach einem tragischen Unglück ist sie wieder trauriger als je zuvor und dann schlägt das Schicksal erneut zu und ihr Mann erkrankt schwer. Doch auch diese schwierige Phase hat etwas Positives: Durch die Krankheit und die begrenzte gemeinsame Zeit, die ihnen prognostiziert wird, findet die Familie wieder zusammen, wenn auch auf komplett andere Art als zuvor und viel intensiver als jemals davor. Generell ist das Buch geprägt von starken Emotionen, alles was passiert, ist heftig und intensiv. Besonders gelungen finde ich auch, dass eine deutliche Wandlung bei den Charakteren erkennbar ist. Vor allem Emma hat aus den Steinen, die ihr das Leben in den Weg gelegt hat, nach einer gewissen Zeit eine neue Stärke entwickelt und ist ein komplett neuer Mensch geworden.