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Veröffentlicht am 06.05.2020

Another Day in Paradise von Laura Newman

Another Day in Paradise
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Klappentext
"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?"

Die ...

Klappentext
"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?"

Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr - zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.
Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas!

Die Idee einer Zombie Apokalypse ist natürlich nichts neues. Mich stört häufig an solchen Apokalyptischen Geschichten, dass sie nicht so ganz glaubwürdig sind, hier hatte ich aber das Gefühl, dass alles logisch und durchdacht ist.

In der ersten Hälfte, plätschert die Geschichte noch so ein bisschen vor sich hin, man lernt die Charaktere besser kennen und die Atmosphäre wird gut eingefangen. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte dann so richtig an Fahrt auf und ich wollte das Buch gar nicht mehr weg legen, Another Day in Paradise hält so manche Überraschung und Wendung für den Leser bereit.

Wie in fast allen Jugendromanen, gibt es auch hier eine kleine Liebesgeschichte, die ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte, die zum Glück aber nicht zu kitschig ist.

Another Day in Paradise ist ein gutes Jugendbuch, dass ich absolut an Leser dieses Genre empfehlen kann, auch wenn die Idee nicht neu ist, ist sie super umgesetzt. Ich freue mich schon den zweiten Teil zu lesen und zu erfahren, wie die Geschichte um Naya und ihre Freunde endet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Kurt von Sarah Kuttner

Kurt
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Das Buch beginnt Harmonisch und Idyllisch von Lena, ihrem Freund Kurt und dessen Sohn Kurt. Die drei haben sich ihr Leben gerade eingerichtet, als ein Unfall den kleinen Kurt aus dem Leben reisst.
Wie ...

Das Buch beginnt Harmonisch und Idyllisch von Lena, ihrem Freund Kurt und dessen Sohn Kurt. Die drei haben sich ihr Leben gerade eingerichtet, als ein Unfall den kleinen Kurt aus dem Leben reisst.
Wie geht man nun mit dem Tot des eigenen Kindes um? Und hat man als Stiefmutter, an deren Rolle man sich doch noch gar nicht richtig gewöhnt hatte, auch das Recht zu trauern? Wie geht es miteinander weiter, wenn die Trauer den größten Raum in der Beziehung einnimmt? Diese und weitere Themen greift Sarah Kuttner hier auf.

Ich mag den unaufgeregten Schreibstil. Ohne, das Seitenlang Gefühle beschrieben werden, weiss man ganz genau, wie es den Protagonisten geht. Ohne Kitsch oder Gefühlsduselei schafft Sarah Kuttner es mich zu berühren.
Sarah Kuttner regt zum Nachdenken an und zeigt, wie Unterschiedlich trauern sein kann und wie trauern das Leben verändert.

Die Protagonisten sind sehr Liebenswert und wirken einfach menschlich, keiner der Protagonisten ist perfekt, so wie wir alle auch nicht perfekt sind. Das wirkt Authentisch und echt.

Kurt ist ein bewegendes Buch, dass es schafft trotz der Dunkeln Thematik ein bisschen Licht und Hoffnung zu bringen. Absolut Empfehlenswert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2018

Die Farbe von Milch von Nell Leyshon

Die Farbe von Milch
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Das Buch ist mir gefühlt überall begegnet und durch die viel guten Bewertungen die das Buch erhalten hat, wurde ich neugierig auf die Geschichte von Mary.

Klappentext
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie ...

Das Buch ist mir gefühlt überall begegnet und durch die viel guten Bewertungen die das Buch erhalten hat, wurde ich neugierig auf die Geschichte von Mary.

Klappentext
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

Das Buch hat einen sehr einfachen Schreibstil, es gibt keine wörtliche Rede und alles wirkt sehr simpel. Zum Buch passt dieser Schreibstil aber perfekt, da Mary, die hier ihre Geschichte erzählt aus sehr einfachen Verhältnissen kommt und das lesen und schreiben nicht in Perfektion beherrscht.
Die Geschichte an sich war sehr vorhersehbar und bot nur wenig Überraschungen. Dazu wirkt leider alles auch sehr emotionslos, nüchtern und oberflächlich. Die Geschichte hat es einfach nicht geschafft mich zu berühren. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich mit May mitfühlen oder mitleiden, was ich eigentlich sehr schade finde. Dadurch hatte ich auch immer weniger Lust da Buch noch weiter zu lesen, ich konnte das Buch zu jedem Zeitpunkt aus der Hand legen und mich immer wieder daran erinnern noch weiter zu lesen.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Schreibstil passt zwar zu der Protagonistin und ist daher gut gewählt. Die fehlenden Emotionen überschatten aber viel Positives, daher bekommt das Buch nur 2,5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2018

Save me von Mona Kasten

Save Me
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Nach der Again Reihe kommt erscheint nun mit Save me, Save you und Save us die neue Trilogie von Mona Kasten. Nachdem mir vor allem der letzte Teil der Again Reihe so gut gefallen hatte, wollte ich auch ...

Nach der Again Reihe kommt erscheint nun mit Save me, Save you und Save us die neue Trilogie von Mona Kasten. Nachdem mir vor allem der letzte Teil der Again Reihe so gut gefallen hatte, wollte ich auch ihre neue New Adult Reihe lesen.

Klappentext:
Geld, Glamour, Luxus, Macht – all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für eine der renommiertesten und teuersten Privatschulen Englands – das Maxton Hall College – erhalten hat, versucht sie vor allem eins: unsichtbar zu sein und ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer der Schule, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, das sonst niemand weiß – etwas, das den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James – und ihr Herz – schon bald keine andere Wahl …

In dieser Trilogie sollen sich ja nun alle drei Bücher um die gleichen Protagonisten drehen, und ich war gespannt ob mich Mona Kasten mit ihrer neuen Reihe überzeugen kann.
Mona hat einen tollen einfachen Schreibstil, bei dem man als Leser gar nicht merkt, wie viel man eigentlich gerade gelesen hat. Man fliegt durch die Seiten und möchte immer mehr über die Protagonisten erfahren.
In Save me wechselt immer wieder die Perspektive zwischen Ruby und James. Für mich ist das immer wieder eine tolle Abwechslung, es gibt ein stimmiges Bild, wenn man erfährt, was beide denken und fühlen, dadurch kann man sich in beide Charaktere ganz anders hineinversetzten. Die Perspektiven von James kamen mir an mancher Stelle nur leider etwas zu kurz, bzw. hätte ich in so mancher Situation gern noch gewusst, was James jetzt denkt.

Gerade zu Beginn des Romans gab es für mich immer viele Wiederholungen um Charaktere zu beschreiben und deren Geschichte zu erzählen, was mich ganz schön gestört hat. Es wurde zwei bis dreimal im Prinzip die gleiche Geschichte erzähl, nur das jedes mall ein paar Details mehr dazu kamen. Zum Glück scheint nach circa einem Drittel vom Buch alles Relevante erzählt zu sein und die ständigen Wiederholungen hören auf. Ab da hat mir das Buch dann auch richtig gut gefallen
Ich finde es schön und glaubhaft, wie sich die Geschichte zwischen James und Ruby entwickelt, auch wenn es mir an mancher Stelle etwas zu schnell ging.
Gerade am Anfang konnte ich Rubys Lebensweise nicht nachvollziehen und auch bis zum Schluss ist mir nicht so ganz klar, warum Ruby ihr Familien und Schulleben so strikt voneinander trennen will. Ich würde mir wünschen, dass da vielleicht in den nächsten Teilen nochmal etwas darauf eingegangen wird.

Der Schluss bietet natürlich, so wie ich es erwartet habe, einen Cliffhanger Zum Glück muss man „nur“ bis Mai warten, um dann die Geschichte von James und Ruby weiter zu lesen.

Das Buch hat mir gut gefallen, am Anfang konnte mich das Buch noch nicht so richtig begeistern, aber ab einem Drittel war ich dann in der Geschichte drin und das Buch konnte mich nach und nach überzeugen. Für Leser, die gern New Adult und Liebesgeschichten lesen, die gerne Bücher von Mona Kasten lesen oder mal eines von ihr lesen wollen, genau richtig.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
  • Geschichte
Veröffentlicht am 21.02.2018

kalte Angst von Arno Strobel

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
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Klappentext:
Ein Ungekannter mit einer Fliegenmaske dringt nachts scheinbar wahllos in Häuser und Wohnungen ein. Er lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück und eine Botschaft. „Erzähl es den anderen.“
Max ...

Klappentext:
Ein Ungekannter mit einer Fliegenmaske dringt nachts scheinbar wahllos in Häuser und Wohnungen ein. Er lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück und eine Botschaft. „Erzähl es den anderen.“
Max Bischoff, Profiling- Experte beim KK 11 Düsseldorf, erhält einen Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie: Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst verurteilter Mörder, sagt diese Taten genauso voraus. Bischoff muss sich auf Fissmann einlassen, wenn er weitere Morde verhindern will. Auch wenn das bedeutet, dass er dabei selbst an die Grenzen seiner psychiatrischen Belastbarkeit gerät…

Dies war mein erstes Buch, dass ich von Arno Strobel gelesen habe. Auch wenn es der zweite Teil einer Reihe ist, hat das beim Lesen nicht sonderlich gestört, es wurden zwar immer wieder Bezug auf den ersten Band genommen, dies hat mich aber nur neugierig auf den ersten Fall der Reihe gemacht, dass Gefühl, dass mir irgendwas fehlt, hatte ich aber nicht.
Der Schreibstil von Arno Strobel erscheint mir sehr einfach, wodurch das Buch super schnell zu lesen ist, die Seiten fliegen durch den Schreibstil zwar einfach so vorbei, jedoch konnte sich so eine richtige Sogwirkung nicht auf mich einstellen. Ich konnte das Buch zu jeder Zeit pausieren und hatte nie das Gefühl jetzt unbedingt weiter lesen zu müssen.
Stellenweise war das Buch recht spannend, jedoch befasst sich das Buch fast nur mit Kriminalarbeit, was für mich für einem Thriller einfach nicht ausreicht. Würde auf dem Buch Krimi stehen, würde das deutlich besser passen.

Das Ende hat mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Auf einer Seite, hat mich das Ende überrascht und mit dieser Auflösung hatte ich zu keiner Zeit gerechnet, es wirkte aber auch alles zu sehr konstruiert. In der Geschichte wirkt auch alles Schlüssig, wenn ich aber nochmal genau darüber nachdenken, ist alles irgendwie auch ein bisschen unglaubwürdig.
Nächstes Jahr gibt es noch einen dritten Band mit Max Bischoff als Ermittler, zum Schluss gibt es einen Cliffhanger, der auf jeden Fall Lust darauf bereitet, das Buch dann 2019 auch gleich zu lesen.

Das Buch hat mich gut Unterhalten und ist ein netter Kriminalroman für zwischendurch. Ich werde sicherlich nochmal was von Arno Strobel lesen, in meinem Bücherregal stehen noch drei ungelesene Bücher von ihm, dann werde ich sehen, ob das eher eine Ausnahme oder die Regel ist.