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Veröffentlicht am 20.06.2018

Story & Charaktere bleben leider weiter hinter den Erwartungen zurück

Und niemand soll dir vergeben
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Nachdem mich das Cover und der Klappentext durchaus angesprochen haben und ich mit dem angebenen Genre "Romantic Thriller" noch keinen Kontakt habe, habe ich mich sehr gefreut an der Leserunde zum E-Book ...

Nachdem mich das Cover und der Klappentext durchaus angesprochen haben und ich mit dem angebenen Genre "Romantic Thriller" noch keinen Kontakt habe, habe ich mich sehr gefreut an der Leserunde zum E-Book teilnehmen zu dürfen.

Detective Miranda Rader kommt an einen Tatort und ist entrüstet über die Abscheulichkeit des Verbrechens, doch immer mehr Hinweise tauchen auf, dass der Mord etwas mit Mirandas düsterer Vergangenheit zu tun hat.
Sie versucht alles um zu beweisen, dass sie nichts damit zu tun hat und Hilfe findet sie dabei nur bei ihrem Partner Jake, der gleichzeitig auch in sie verliebt ist.
Niemand will Miranda wirklich glauben und sie versucht alles um dieser Intrige gegen sie aufzudecken, wird sie das schaffen?


Wie es bestimmt jeden von uns geht, hatte ich ausgehend von Cover und Klappentext doch eine gewisse Erwartung an das Buch und die Story. Der Einstieg fiel mir jedoch nichtsehr leicht, denn die Story hat mich von Beginn an nicht wirklich mitgenommen. Leider ist für die Charakterisierung der Personen ebenso wie die Story weit hinter dem Potential zurückgeblieben.


Die Protagonistin Miranda fand ich ganz ok, aber ich habe viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen können. Ich habe keine wirklichen Emotionen zu ihr aufbauen können. Sie war ir eigentlich ein bisschen egal.

Auch die Nebencharaktere Summer und Jake konnte ich nicht ganz greifen. Sie hatten für mich keine Tiefe und fühlten sich für mich nicht in die Story integriert an. Als wären sie eher ein Platz füller.

Die Handlung war schon ein klein bisschen spannend, aber mir fehlte komplett der Nervenkitzel und die Angst, so wie es sich für einen Thriller ja eigentlich gehört. Ich finde auch dass das Buch eher ins Genre Crime gehört. Für mich sind Thriller Geschichten wie von Ethan Cross oder Erik Axl Sund. Adrenalin pur eben.

Ich glaube die Geschichte hatte sehr viel potential das die Autorin leider nicht genutzt hat. Als Krimi ist es ein netter Zeitvertreib, aber irgendeine Favoritenliste wird es bei mir nicht füllen und unbedingt weiter empfehlen werde ich es wohl leider auch nicht.Nachdem mich das Cover und der Klappentext durchaus angesprochen haben und ich mit dem angegebenen Genre "Romantic Thriller" und der Autorin och keinen Kontakt habe, habe ich mich sehr gefreut an der Leserunde zum E-Book teilnehmen zu dürfen.
Als Detective Miranda Rader an einen neuen und sehr verstörenden Tatort kommt ist sie ebenso wie ihr Partner Jake und die anderen Kollegen entrüstet über die Abscheulichkeit des Verbrechens an einem beliebten College-Professor. Doch bereits bei der Erstbesichtigung des Tatortes tauchen immer mehr Hinweise auf, dass der Mord an etwas mit Mirandas düsterer Vergangenheit zu tun hat, die sie versuchte in den letzten Jahren weit hinter sich zu lassen. Umso mehr Miranda versucht, die gegen sie vorhandenen Beweise und Indizien zu entkräften, in dem sie beginnt nach ihrem Ausschluss von den Untersuchungen auf eigener Faust zu ermitteln, umso mehr verstärkt sich der Verdacht gegen Miranda. Ihr Partner Jake, heimlich in Miranda verliebt, versucht Miranda hierbei zu unterstützen.
Die Protagonistin Miranda fand ich in ihrer Beschreibung gut angelegt, jedoch haben sich mir viele Handlungen von Miranda nicht erschlossen. Auch die Nebencharaktere Jake und Summer waren für mich in ihrer Darstellungen und ihren Handlungen oftmals nicht greifbar. Ich empfand sie und die mit ihnen assoziierten Nebenhandlungen nicht wirklich in die Story integriert an.

Wie es bestimmt jeden von uns geht, hatte auch ich ausgehend von Cover und Klappentext doch eine gewisse Erwartung an das Buch und die Story. Der Einstieg fiel mir jedoch nicht sehr leicht, denn die Story hat mich von Beginn an nicht wirklich mitgenommen. Zu meinem großen Bedauern hatte ich bereits im ersten Drittel des Buches das Gefühl der Lösung um einiges näher zu sein als die Protagonistin. Und viele Nebenhandlungen schienen mir nur Beiwerk zu sein und nicht mit der Haupthandlung verknüpft, sie erschienen mir eher als schmückendes Beiwerk.

FAZIT:

Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr gut und leicht zu folgen. Die Handlung war für mich aber nur im ersten Drittel des Buches spannend, über den Rest der Handlung hat es die Autorin für mich leider nicht geschafft den Spannungsbogen zu spannen. Somit bleibt für mich nur das Fazit, dass die Charakterisierung der Personen ebenso wie die Story weit hinter erwarteten dem Potential zurückgeblieben geblieben. Vielleicht wäre eine Einsortierung in das Genre „Crime“ passender.

Wer leichte Krimis mag und noch ein wenig leichte Lektüre für den Sommer sucht, mag mit „Und niemand soll dir vergeben“ von Erica Spindler durchaus Freude haben. Echte Thriller-Fans werden wohl eher nicht auf ihre Kosten kommen. Daher gibt es von mir heute – ★★☆☆☆.