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Veröffentlicht am 11.12.2023

Spekulatius und das Lebkuchenwunder

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und das Lebkuchenwunder
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"Spekulatius, der Weihnachtsdrache und das Lebkuchenwunder" ist bereits das 3. Abenteuer um den kleinen Weihnachtsdrachen. Auch wenn man die Vorgänger-Bücher nicht kennt, kommt man recht gut in die Geschichte ...

"Spekulatius, der Weihnachtsdrache und das Lebkuchenwunder" ist bereits das 3. Abenteuer um den kleinen Weihnachtsdrachen. Auch wenn man die Vorgänger-Bücher nicht kennt, kommt man recht gut in die Geschichte hinein. Eine kleine Zusammenfassung, woher Spekulatius kommt, gibt es aber leider nicht.

Die Geschwister Mats und Matilda warten bereits sehnsüchtig auf ihren kleinen Freund, den Weihnachtsdrachen Spekulatius, den sie auch liebevoll Specki nennen. Pünktlich am 01.12. ist es dann soweit und Spekulatius kommt zu den Kindern. Doch er hat eine schlechte Nachricht. Er soll zu den Weihnachtswichteln, um dort das Backen zu lernen und seine Prüfung ablegen zu können. Denn nur dann ist er ein richtiger Weihnachtsdrache. Spekulatius bekommt die Erlaubnis, das Backen bei Frau Zimt in der Bäckerei Zimt & Zucker zu lernen. Gleichzeitig versuchen die drei Frau Zimt zu helfen ihre Bäckerei zu retten. Denn diese soll an Griesegrimm Grampus übergeben werden, den Besitzer der Bäckereikette Billo-Back. Können Spekulatius und die Kinder die Bäckerei retten, und was wird aus der Prüfung von Spekulatius? All dies erfahren wir in 24 zauberhaften Kapiteln.



Das Buch fällt direkt mit einem liebevoll gestaltetem Cover auf, auf dem Spekulatius abgebildet ist. Auch im Buch selbst sind zahlreiche und wunderschöne Zeichnungen zu finden, die die Geschichte toll ergänzen.

Der Schreibstil ist fließend und altersgerecht. Allerdings muss man sich beim Vorlesen an die Sprechweise von Spekulatius gewöhnen, denn er benutzt viele Umlaute. Dies ist anfangs zwar etwas schwierig, aber kreativ und lustig.

Diese wunderschöne Adventsgeschichte ist wie ein Adventskalender mit 24 Kapiteln aufgebaut. Damit lässt sich die Zeit bis zum Weihnachtsfest toll verkürzen.

Ein toller Zusatz im Buch sind 11 schöne und einfache Backrezepte, die zum Nachbacken einladen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2023

Wunderschöne Weihnachtsgeschichte

Kolfinnas Traum
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Kolfinna, eine junge Islandstute hat so lange sie denken kann einen großen Traum. fliegen können. Dafür wird sie von den anderen Ponys ihrer Herde belächelt. Nur die alte Hula macht ihr Mut an ihren Traum ...

Kolfinna, eine junge Islandstute hat so lange sie denken kann einen großen Traum. fliegen können. Dafür wird sie von den anderen Ponys ihrer Herde belächelt. Nur die alte Hula macht ihr Mut an ihren Traum zu glauben. Und sie ist es auch, die Kolfinna vom Weihnachtsmann erzählt und davon, wann und wo Kolfinna ihn treffen könnte. Als die Zeit gekommen ist macht Kolfinna sich auf den Weg und trifft tatsächlich den Weihnachtsmann und reist mit ihm ins Weihnachtsreich. Die Bewohner dort, allen voran die Rentiere sehen Kolfinnas Ankunft und ihren Wunsch Fliegen zu lernen sehr skeptisch. Sie haben Angst, dass Kolfinna ihnen einen der begehrten Plätze vor dem Weihnachtsschlitten streitig machen könnte. Daher wird Kolfinna von ihnen gemieden, was diese sehr traurig macht. Aber sie ist nicht alleine und findet unter den Rentieren auch Freunde und die Flugtrainerin Yuma nimmt sich ihrer an. Ob Kolfinna es schafft ihren Herzenswunsch wahr werden zu lassen?

Das Buch beeindruckt mit einem liebevoll gestaltetem Cover, und auch die Illustrationen im Buch sind wunderschön anzuschauen. Insgesamt ist die Qualität des Buches sehr gut, die Seiten sind aus sehr festem Papier.

Die noch sehr junge Autorin hat eine wunderschöne, spannende und lehrreiche Geschichte geschrieben. Der Text ist leicht und flüssig zu lesen. Die Charaktere im Buch haben uns sehr gut gefallen. Besonders Kolfinna macht den Kindern Mut, dass es sich lohnt, an seinem Traum zu glauben und sich nicht von anderen davon abbringen zu lassen. Man kann so einige Handlungen und auch Situationen ins wahre Leben übertragen und gut mit den Kindern darüber ins Gespräch kommen.

Die Namensliste im Anhang des Buches mit den Übersetzungen der Namen der Islandponys hat uns sehr gut gefallen.

Wir können das auf jeden Fall zu 100% weiterempfehlen und werden sich sicherlich auch nächstes Jahr zur Weihnachtszeit lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2023

Das Abenteuer geht weiter

Der kleine Raubdrache (Bd. 2)
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Prinzessin Caramella macht immer noch im Drachendorf Ferien. Doch so langsam möchte sie zurück nach Tiefentauch- und Perlensee. Und zudem soll der kleine Drache nun Ferien bei ihr machen, was dieser aber ...

Prinzessin Caramella macht immer noch im Drachendorf Ferien. Doch so langsam möchte sie zurück nach Tiefentauch- und Perlensee. Und zudem soll der kleine Drache nun Ferien bei ihr machen, was dieser aber gar nicht will. Doch einfach so in den Klauen des kleinen Drachen heimzufliegen kommt für Caramella nicht in Frage. Sie möchte etwas von der Welt sehen und Abenteuer erleben. Also wird der kleine Drache mehr oder weniger überredet und die beiden fliegen in einem Heißluftballon los. Schon kurz nach ihrem Aufbruch aus den Drachenbergen beginnt dann auch das von Caramella erhoffte Abenteuer. Doch mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Das Cover und die Illustrationen sind wieder sehr liebevoll und passend gestaltet. Auch die Qualität vom Buch selbst ist hervorzuheben. So sind das Cover und die Seiten sehr stabil bzw. dick und auch gut für Kinderhände geeignet.
Das Buch eignet sich gut zum Vorlesen. Der Schreibstil ist flüssig und lustig. So ist neben verschiedensten Quatschwörtern auch der Lieblingsausdruck des kleinen Drachen “Feuer, Qualm und Schuppendreck" in verschiedenen Varianten vorhanden. 
Allerdings finde ich die Sätze an einigen Stellen viel zu lang. Hier sollte die Autorin doch öfters mal kürzere Sätze schreiben. Und zum Ende der Geschichte haben wir es etwas unlogisch gefunden, dass die Eltern alle Bescheid wussten, dass die Prinzessinnen und Prinzen nach Hause kommen. Das ist selbst meiner Tochter aufgefallen.

Prinzessin Caramella weiß auch im 2. Teil wieder was sie will und bereitet ihrem Freund dem kleinen Raubdrachen einige Sorgen. Doch dieser wächst über sich hinaus und stellt für sich fest, dass er weder ein Raubdrache, noch ein Abenteuerdrache werden will.

Insgesamt hat uns "Der kleine Raubdrache 2 - Das vorschriftsmäßige Retten von Prinzessinnen" wie bereits der erste Teil gut gefallen. Wir können das Buch als Vorlesebuch auf jeden Fall weiterempfehlen. 

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  • Cover
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Veröffentlicht am 14.11.2023

Spannender Auftakt

Das Geheimnis von Nox 1: Licht, Schatten – Flederratten!
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In "Das Geheimnis von Nox" geht es um Fill, einen Tagling-Jungen, der sein Leben ganz normal lebt, so wie es sich für Taglinge gehört. So ist es den Kindern nicht gestattet in der Dunkelheit noch herumzulaufen. ...

In "Das Geheimnis von Nox" geht es um Fill, einen Tagling-Jungen, der sein Leben ganz normal lebt, so wie es sich für Taglinge gehört. So ist es den Kindern nicht gestattet in der Dunkelheit noch herumzulaufen. Doch es passieren immer öfters merkwürdige Dinge und eines Nachts landet Fill in Nox, dem Land der Nacht. Den Tagling-Kindern wird von klein auf erzählt, das Nox gefährlich für Taglinge sei. Hier warten aber nicht nur jede Menge Abenteuer, sondern auch viele Gefahren. Mit seinen besten Freunden und dem Nachtling-Mädchen Issa erlebt Fill eine aufregende Zeit.   

Das farbenfrohe Cover ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet. Es ist ein schöner Hingucker. Aber auch die Illustrationen im Buch sind ganz bezaubernd und liebevoll gestaltet und ergänzen die Geschichte sehr gut. Zudem sind auch die schwarzen und weißen Seiten, je nach dem, wo man sich in der Geschichte gerade befindet, eine tolle Idee. Auch die Personenübersicht am Anfang der Buches gefällt uns sehr gut. Am Ende befindet sich noch ein schön gestaltetes Kompendium der Tag- und Nachtwesen, welches sicherlich mit der Reihe mitwachsen wird.

Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und gut verständlich für die Altersgruppe. Die Autorin hat eine magische und bezaubernde Welt erschaffen, mit vielen liebenswerten Charakteren und magischen Wesen wie Flederratten, Gewitterziegen oder Sonnenpixies. 

Diese kreative, fantasievolle und unterhaltsame Geschichte ist gut geeignet zum Selberlesen oder zum Vorlesen für Kinder und Erwachsene. Man darf gespannt sein, wie es im zweiten Teil weitergeht. 


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Veröffentlicht am 08.11.2023

Schräge >Gruselgeschichte

Die total normalen Abenteuer von Odette Germaine
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Seit Odette als Kleinkind eine magische Rassel von ihrer Urgroßmutter Eloise bekommen hat, hat sie nekromantische Fähigkeiten. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie bei ihrer Tante in Paris. Auf dem dortigen ...

Seit Odette als Kleinkind eine magische Rassel von ihrer Urgroßmutter Eloise bekommen hat, hat sie nekromantische Fähigkeiten. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt sie bei ihrer Tante in Paris. Auf dem dortigen Friedhof Pierre Lachais erweckt sie nun regelmäßig die verschiedensten Toten, darunter zum Beispiel Chopin oder ihre eigenen Eltern,  um mit ihnen Zeit zu verbringen, oder sie machen zu lassen, worauf sie Lust haben. Aber auch mit einigen lebendigen Menschen, der von ihr getauften Friedhofs-Gang ist die bekannt, denn Odette hat nach eigener Aussage keine Freunde. An Halloween möchte sie für alle Wiedererweckten und Bekannte eine große Party veranstalten. Doch diese ist in Gefahr, denn die Dunkle Bruderschaft, eine Gruppe älterer Nekromanten wollen die Weltherrschaft übernehmen und haben sich dafür Odettes Friedhof ausgesucht. Odette will sich das natürlich nicht gefallen lassen. Zusammen mit dem Amerikaner Alex, dem Skelette Paulette und anderen Bekannten will sie die Pläne der Bruderschaft durchkreuzen. Es soll endlich wieder Ruhe auf ihrem Friedhof einkehren und die große Halloween-Party stattfinden.

Das Cover ist sehr bunt gestaltet und zeigt die Hauptcharaktere der Geschichte.

Der Schreibstil legt ein hohes Tempo vor. Ich fand ihn allerdings nicht immer sehr einfach. Bei den französischen Namen mussten wir allerdings manchmal die Aussprache erraten. Die Autorin zeigt einen neuen Blickwinkel auf das Thema Tod und verbindet diesen mit einer ereignis- und wendungsreichen Gruselgeschichte. 
Die Schauplätze, Figuren und Begebenheiten werden bildhaft dargestellt. Insgesamt war die Geschichte verrückt und spannend. Die reimenden Kapitelüberschriften haben uns sehr gut gefallen. 

Die Autorin hat in ihrem Buch einige ungewöhnlichen Charaktere erschaffen. Allen voran natürlich Odette Germaine. Eigentlich ist sie keine typische Sympathieträgerin, und sie ist alles andere als gewöhnlich. Sie erscheint eher unsympathisch, unfreundlich, herrisch, geht mit ihrem Gegenüber nicht zimperlich um, ist vor allem Erwachsenen gegenüber respektlos, gibt freche Antworten und verteilt böse Blicke. Auch wenn sie auf den ersten Blick keineswegs als Vorbild taugt, punktet sie mit ihrem starken Selbstwertgefühl und Schlagfertigkeit und zeigt im Laufe der Geschichte, was in ihr steckt. Und auch wenn man anfangs denkt, sie interessiert sich nur für ihre eigenen Interessen, ist ihr doch das Wohlergehen der anderen nicht gleichgültig. Auch wenn sie das nicht offen zeigen und zugeben würde.

Fazit: eine spannende Gruselgeschichte mit etwas anderen Charakteren für erfahrene Leser ab 10 bzw. nach meiner Meinung nach vielleicht auch erst ab 12 Jahren, die sich gut zur Halloweenzeit lesen lässt.

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