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Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Gustav Sonate

Und damit fing es an
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Das Buch "Und damit fing es an" von Rose Tremain ist ein ruhiges aber eindringlich zu lesendes Buch. Die Geschichte wird auf stets gleichbleibender sanfter Art und Weise in exzellentem Schreibstil ...

Das Buch "Und damit fing es an" von Rose Tremain ist ein ruhiges aber eindringlich zu lesendes Buch. Die Geschichte wird auf stets gleichbleibender sanfter Art und Weise in exzellentem Schreibstil erzählt.
Sie ist in drei Teile gegliedert. Zu Beginn wird das Leben von Anton und seiner Mutter Emilie beschrieben, das arm und bescheiden verläuft. Gustav lernt in der Vorschule seinen Freund Anton kennen. Diese Freundschaft wird für Anton sein ganzes Leben lang entscheidend, wichtig und beeinflussend sein.
Im zweiten Teil des Buches geht es um die tragische Beziehung und die Lebensumstände von Emilie und Erich Perle, den Eltern von Gustav.
Der dritte Teil setzt dann erst wieder nach dem 50. Lebensjahr von Gustav und Anton ein. Noch einmal bäumt sich das Leben auf, Gustav und Antons Wege verlaufen sogar eine Zeitlang distanziert. Erst im späteren Alter finden die beiden wieder in bekennender Liebe zueinander.
Das Buch hat mich mitgenommen. Ich konnte mich einfühlen und in die Geschichte eintauchen. Gefehlt hat mir allerdings die Zeitspanne der jungen und mittleren Erwachsenenjahre zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr von Gustav und Anton. Natürlich ist es die künstlerische Freiheit der Autorin, den Roman in ihren gewählten Zeitsträngen zu erzählen. Ich persönlich hatte allerdings das Gefühl einer Lücke, als ob ein Puzzlestückchen in der Erzählung fehlen würde. Somit vergebe ich 4 Sterne für einen aber trotzdem sehr lesenswerten Roman, den ich ausdrücklich weiter empfehlen möchte.
Gerne anmerken möchte ich noch, dass der Buchtitel wohl dem deutschen Cover und der deutschen Übersetzung geschuldet ist. Der englische Titel lautet "The Gustave Sonate", der französische Titel "Gustav & Anton". Nach dem Lesen des Buches kann ich nicht ganz verstehen, wieso ein eigener deutscher Titel genommen wurde denn der englische Originaltitel hätte wunderbar für die deutsche Auflage gepasst und dem Buch und seiner Geschichte mehr entsprochen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ziemlich heftig

I Am Death. Der Totmacher
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Ich habe nun zum ersten Mal ein Buch der Hunter/Garcia-Reihe von Chris Carter gelesen und es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Das Buch ist der siebte Band der Reihe und ich konnte es gut ...

Ich habe nun zum ersten Mal ein Buch der Hunter/Garcia-Reihe von Chris Carter gelesen und es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Das Buch ist der siebte Band der Reihe und ich konnte es gut lesen, auch wenn mir die vorherigen Bücher nicht bekannt waren. Es sind zwei Erzählstränge. Zum einen wird die Entführung eines Jungen geschildert und sein jahrelanges Martyrium. Zum anderen finden grausame Verbrechen an Frauen statt. Erst ziemlich spät im Buch wird die Verbindung der zwei Erzählstränge offenbart, was überaus spannend ist. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Es sind einige heftige und blutrünstige Momente, deshalb konnte ich dieses Buch nicht in einem Rutsch durchlesen. Interessant fand ich aber die Ermittlungslogik und Kombinationsgabe von Hunter. War ein super Plot, dem man sehr gut folgen und nachvollziehen konnte. Das Ende fand ich sehr überraschend. Tolles Buch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Am Ende verwirrend...

Fuchskind
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Zu Beginn fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt. Auch der Schreibstil liest sich flüssig. Zwischendurch nahm der Spannungsbogen etwas ab, was ich erstmals nicht weiter schlimm fand. ...

Zu Beginn fand ich die Geschichte spannend und gut erzählt. Auch der Schreibstil liest sich flüssig. Zwischendurch nahm der Spannungsbogen etwas ab, was ich erstmals nicht weiter schlimm fand. Allerdings fand ich dann die letzten 40 Seiten verwirrend geschrieben. Oft fanden Wechsel zwischen einzelnen Szenen statt, die Zusammenhänge waren für mich nicht klar nachvollziehbar. Ich hab mir dann überlegt, ob ich nochmals ein paar Seiten zurückblättern und das ganze nochmals lesen sollte. Aber ehrlich gesagt, als Vielleserin zahlreicher Krimis und Thriller, habe ich es dann doch gelassen. Die logischen Zusammenhänge müssen für mich einfach klar und strukturiert vorhanden sein. Ich habe die letzen 20 Seiten nur noch überflogen, da ich die Geschichte nicht mehr spannend fand. Schade, denn normalerweise, sind genau diese Seiten das Highlight fast jeden Krimis.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr spannend

Mörderische Angst
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Dieses Buch ist wie alle anderen Bücher der Linda Castillo Reihe,die in den Reihen der amischen Lebensgemeinschaften spielen, wieder super spannend. Der Erzählstrang ist spannend, kurzweilig und bis zum ...

Dieses Buch ist wie alle anderen Bücher der Linda Castillo Reihe,die in den Reihen der amischen Lebensgemeinschaften spielen, wieder super spannend. Der Erzählstrang ist spannend, kurzweilig und bis zum Schluss packend. Die Auflösung ist lange nicht ersichtlicht und dementsprechend unerwartet. Ich freue mich immer wieder auf eine Neuerscheinung in dieser Reihe und wurde bisher nie enttäuscht. Die Bücher sind gleichwertig gut. Dass sie in dem amischen Lebensmilieu spielen macht sie noch interessanter und auch etwas exotisch, somit erhalten die Bücher noch einen extra Kick.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Unterhaltsam

Eigentlich sind wir nicht so
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Das Buch " Eigentlich sind wir nicht so" von Luisa Binder handelt von einer 28-jährigen jungen Frau, die wieder bei ihren Eltern einziehen muss, da sie plötzlich ohne Job, Freund und Wohnung dasteht. ...

Das Buch " Eigentlich sind wir nicht so" von Luisa Binder handelt von einer 28-jährigen jungen Frau, die wieder bei ihren Eltern einziehen muss, da sie plötzlich ohne Job, Freund und Wohnung dasteht. Wie es weitergehen soll, weiss sie nicht, da sie "brotlose Kunst" studiert hat und nicht so wirklich genau weiss, was sie nun mit ihrem Studienabschluss anfangen soll. Auch andere Gestrandete ziehen bei ihren Eltern ein. Zwei verlassene Ehefrauen und eine frische Witwe. Somit ist das Haus voll mit viel Trubel, Schmerz, Freude, Euphorie und natürlich auch Liebe darf nicht fehlen. Ein insgesamt amüsant geschriebener, sehr leicht zu lesender Roman. Genau das Richtige für zwischendurch um zu Entspannen und auf andere Gedanken zu kommen. Eine schöne Sommerlektüre.