Ein Roman für Leser, die die Wildnis in den Bergen lieben
Im Tal der BärinTäler, Wälder, Almen in den Pyrenäen bilden den Hintergrund für Perspektiven dreier Akteure: ein junger Bärenführer aus dem Dorf Arpiet, der im Jahre 1887 mit einem Schaustellerschein und seiner dressierten ...
Täler, Wälder, Almen in den Pyrenäen bilden den Hintergrund für Perspektiven dreier Akteure: ein junger Bärenführer aus dem Dorf Arpiet, der im Jahre 1887 mit einem Schaustellerschein und seiner dressierten Bärin in die weite Welt aufbricht. Gaspard, Schäfer trotz Studium in Paris, liebt seine Arbeit auf der Hochalm, umringt von Hütehunden und größenteils Schafen. Alma, Ethologin, ist spezialisiert auf die wissenschaftliche Erforschung des Tierverhaltens, insbesondere in seiner natürlichen Umgebung. In mehreren Ansitzen folgt sie den Spuren der Bärin »La Negra« mit zwei Jungen. In drei Teilen entwickelt sich bei den zwei zuletzt genannten Figuren ein Zerrbild von spannungsgeladenem Zusammenleben zwischen Mensch und wildem Tier, dem Bären, einer Koexistenz voller Probleme ohne derzeitig positive Lösungswege. Historisch werden die Tradition der Bärenführer und der Schäfer sowie ihr schneller Wandel in dieser Gegend angerissen. Die Beschreibung vom Leben in den Hochebenen der Pyrenäen wirkt teils realistisch, teils romantisch, poetisch verklärt und scheinbar nur für einen besonderen Menschenschlag geeignet.
Sehr informativ. Auch zum Nachdenken nicht nur über die Bärenproblematik!