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Veröffentlicht am 16.06.2019

Der erste Teil der Quinn-Saga

Tief im Herzen
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Als Cameron Quinn nach vielen Jahren im Rennsport zurück in seine Heimatstadt in Maryland kommt ist dies nur da er es seinem Vater auf dem Sterbebett versprochen hat. Ebenso hat er zusammen mit seinem ...

Als Cameron Quinn nach vielen Jahren im Rennsport zurück in seine Heimatstadt in Maryland kommt ist dies nur da er es seinem Vater auf dem Sterbebett versprochen hat. Ebenso hat er zusammen mit seinem zwei Brüdern versprochen sich um Seth seinen kleinen Bruder zu kümmern.
Das Zusammenleben mit Seth ist nicht einfach und als er dann auch noch auf Anna trifft wehrt er sich heftig gegen seine Gefühle und möchte sein Leben als Draufgänger nicht aufgeben, aber ist sein Leben im Rennsport dies wirklich wert?

Immer wenn ich nicht weiß was ich als nächstes Lesen soll, dann greife ich gerne zu einem Buch von Nora Roberts.
Dieses Buch hier ist der Auftakt zu einer vierteiligen Reihe um die Quinn Brüder und mit dem ältesten der Brüder Cameron beginnt die Reihe. Ja ich weiß, dass die Reihe schon vor einigen Jahren erschienen ist, aber ich habe sie eben jetzt erst entdeckt und der Handlung macht es ja nichts aus wann man sie liest.
Die Handlung ist nicht vollständig in sich abgeschlossen, da der rote Faden um Setz sich komplett durchzieht auch wenn die Geschichte um den jeweiligen Bruder in sich abgeschlossen ist.
Mir ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen und obwohl ich mehrmals Pausen gemacht habe beim Lesen kam ich doch sehr gut voran und hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen gehabt.
Insgesamt ist das Buch auf ca. 6 Erzählstränge aufgebaut und auch wenn man nicht immer sofort wusste aus wessen Sicht der nächste Absatz oder auch Kapitel handelt konnte man dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen zu 100% einig war konnte ich sie doch immer nachvollziehen.
Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss gespannt und so hatte man während des Lesens die Möglichkeit sich so seine Gedanken zu machen wie wohl alles ausgehen wird.
Man konnte sich die verschiedenen Figuren des Romans alle anhand der Beschreibungen sehr gut vorstellen während des Lesens.
Auch die Handlungsorte waren alle sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem hat mir der Auftakt zur Quinn-Saga sehr gut gefallen und ich freue mich schon bis ich den nächsten Teil lesen werde der hier schon auf mich wartet.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 11.06.2019

Ein Roman der mich nicht fesseln konnte

Mühle mit Meerblick
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Alles was Line von ihrer Mutter hat ist ein Bild wo sie vor einer Mühle steht.
Durch puren Zufall findet Line heraus wo diese Mühle steht und reist auf die Insel Strynø in der Ostsee. Line findet sogar ...

Alles was Line von ihrer Mutter hat ist ein Bild wo sie vor einer Mühle steht.
Durch puren Zufall findet Line heraus wo diese Mühle steht und reist auf die Insel Strynø in der Ostsee. Line findet sogar eine Verwandte die sie auch gleich mit offenen Armen empfängt und bei sich aufnimmt.
Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Line eine Familie und fühlt sich auch sofort wohl auf der Insel.
Als sie dann noch Adam trifft weiß sie nicht was sie von ihm halten soll, doch sie kommen sich immer Näher mit der Zeit.

Vom Autorenduo Kim Henry habe ich schon 2013 einen Roman gelesen und da mich dieser Roman hier vom Klappentext her angesprochen hatte war ich wirklich neugierig auf das Buch.
Der Einstieg ins Buch ist mir recht leicht gefallen und ich hatte den Roman auch schneller gelesen gehabt als gedacht nur Leider konnte er mich nicht vollständig überzeugen.
Der Hauptteil des Romans wurde aus der Sicht von Line erzählt und dann gab es noch den Erzählstrang der aus der Sicht von Adam erzählt wurde.
Teilweise konnte ich Line sehr gut verstehen und sie war mir auch wirklich sehr sympathisch, aber dann gab es auch die Teile in denen ich echte Probleme hatte sie in ihrem Verhalten und tun zu verstehen. Klar Line hatte es nicht leicht worauf wohl auch ihr Handicap zurückzuführen ist, aber ja mir war dies alles einfach zu sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht ganz realistisch.
Adam hat seine Gründe wieso er ist wie er ist, aber auch er ging mir gehörig auf die Nerven mit seinem Verhalten.
Dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen während des Lesens und auch wenn ich selten einer Meinung war mit den Entscheidungen von Line konnte ich diese respektieren.
Auch der Spannungsbogen war fast bis zum Schluss gespannt, wobei das Happy End wie bei diesem Genre üblich von Anfang an feststand.
Man konnte sich die Figuren des Romans alle anhand ihrer Beschreibungen während des Lesens sehr gut vorstellen.
Die Handlungsorte waren ebenfalls alle sehr gut beschrieben, so dass man sie sich beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem bin ich mit diesem Roman nicht so ganz warm geworden und richtig überzeugen konnte mich das Buch auch nicht und deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen dafür was mir ehrlich Leid tut aber es hat mich als Leser einfach nicht abgeholt.

Veröffentlicht am 09.06.2019

Ein neuer lesenswerter Roman von Sylvia Lott

Die Rosengärtnerin
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Jeanne verzaubert in den 50er Jahren mit ihren Chansons Paris und ganz Frankreich. Mit ihrem Mann hat sie sich dann aber auf ein Schloss an der Loire zurückgezogen und geht in der Pflege ihres Rosengartens ...

Jeanne verzaubert in den 50er Jahren mit ihren Chansons Paris und ganz Frankreich. Mit ihrem Mann hat sie sich dann aber auf ein Schloss an der Loire zurückgezogen und geht in der Pflege ihres Rosengartens vollkommen auf.
Ella erbt ein Schloss mit seinen Ländereien in Frankreich und weiß eigentlich gar nicht wer die Frau ist die ihr das alles vererbt hat.
Ganz langsam während ihrer Zeit auf dem Anwesen kommt Ella dem Geheimnis von Jeanne auf die Spur und beginnt deren Lebensgeschichte zu recherchieren.

Ich liebe es die Roman von Sylvia Lott zu lesen, ihre Hauptfiguren kommen alle aus Ostfriesland bzw. haben dort ihre Wurzeln und ziehen von dort in die Welt hinaus. Wobei hier ist es Jeanne die aus Gründen die sie nicht erzählt an die Waterkant kommt und ab da ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Ella reist dann nach Frankreich um ihr Erbe anzutreten von einer Frau sie sie nicht kennt und stößt dort auf ein Familiengeheimnis welches so wohl niemand in ihrer Familie erwartet hätte.
Mir ist der Einstieg ins Buch leider nicht ganz leicht gefallen, erst als ich beide Figuren besser einschätzen konnte und die Geschichte etwas mehr Fahrt aufgenommen hatte kam ich zügiger voran.
Der gesamte Roman war auf die zwei Handlungsstränge von Ella in der Gegenwart und Jeanne in der Vergangenheit aufgebaut und dann gab es auch noch einige Briefe wo man noch nicht so genau wusste wohin der Roman einen führen wird.
Ich persönlich fand es ganz spannend wie hier die Nazizeit beschrieben wurde und wie es den „Gastarbeitern“ bei ihrem Dienst in Deutschland ging. Klar vieles wird vielleicht nicht zu 100% stimmen aber viel lesenswertes bzw. erfahrenswertes war schon dabei egal ob in Frankreich oder in Ostfriesland.
Der Spannungsbogen war während der ganzen Lesezeit straff gespannt und auch wenn man sich denken konnte wie wohl alles ausgeht so konnte man sich während des Lesens Gedanken machen was wohl weiter passieren würde.
Auch dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen und auch die Entscheidungen konnte man immer gut nachvollziehen.
Die Handlungsorte des Romans konnte man sich obwohl der Großteil fiktiv war alle anhand der Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen.
Da auch alle Figuren des Romans sehr detailliert Beschrieben waren konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.
Alles in allem war es ein Roman der mich in eine Zeit mitgenommen hat über die viel geschwiegen wurde und Leider auch heute noch wird und mich so zum nachdenken gebracht hat. Gleichzeitig hatte ich mit dem Roman schöne unterhaltsame Lesestunden und so vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Ein Roman voller Himbeereis

Ein Sommer voller Himbeereis
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Pauline liebt ihr Eiscafé heiß und innig und geht in ihrer Arbeit voll auf. Leider ist nicht alles gut bei ihr da sie Geldsorgen hat und auch das Eiscafé läuft nicht so gut wie sonst.
Im Antiquitätenladen ...

Pauline liebt ihr Eiscafé heiß und innig und geht in ihrer Arbeit voll auf. Leider ist nicht alles gut bei ihr da sie Geldsorgen hat und auch das Eiscafé läuft nicht so gut wie sonst.
Im Antiquitätenladen nebenan streift Pauline gerne durch und besucht ihre Großmütterliche Freundin Anna sehr gerne. Bei diesen Besuchen versteckt sie gerne kleine Botschaften mit ihren Wünschen in Gegenständen. Als sie dann plötzlich Antworten auf ihre Nachrichten erhält ist Pauline zuerst verblüfft und dann neugierig wer wohl hinter den Nachrichten steckt.
Nur mit Christian dem Enkel von Anna kommt Pauline so gar nicht klar.

Auf diesen Debütroman von Persephone Haasis wurde ich alleine durch das Cover aufmerksam, da die Farben bzw. der Hintergrund und das Obst mich angesprochen haben. Als ich dann den Klappentext las war klar, dass ich das Buch lesen möchte.
Leider habe ich recht lange gebraucht bis ich mit dem Roman richtig warm geworden bin und ja irgendwie ist der Funke bis zum Schluss nicht so ganz übergesprungen. Wobei ich aber sagen muss, den Erzählstil für den Roman empfand ich als wirklich gut gewählt und das ich mit Pauline und Christian so meine Probleme hatte ist eben so.
Pauline wurde von der Liebe schwer enttäuscht und ja ihr Ex-Freund hat sie ausgenommen aber das Verhalten von ihr ging mir ganz ehrlich mehr als nur etwas auf die Nerven, somit war es für mich als Leserin etwas schwer immer bei der Sache zu bleiben und musste öfters eine Pause beim Lesen einlegen. Auch Christian ging mir gehörig auf den Keks von daher passt er Super zu Pauline nur warm wurde ich mit ihm eben auch nicht.. Für mich persönlich war auch einiges zu unrealistisch dargestellt und erzählt und ja der Roman war einfach nicht meins.
Dem Handlungsverlauf konnte man immer sehr gut folgen nur die getroffenen Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen da es mir einfach zu weit hergeholt war.
Den Spannungsbogen empfand ich auch als sehr gut gespannt und ja Gut das Happy End war für mich schon absehbar gewesen.
Obwohl ich mit den Hauptfiguren nicht so ganz klar kam empfand ich doch alles Figuren des Romans als sehr anschaulich beschrieben und so konnte ich mir diese während des Lesens sehr gut vorstellen.
Auch die Handlungsorte waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir auch diese beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem konnte mich der Roman leider nicht zu 100% überzeugen und nach längerer Überlegung würde ich 3,5 Sterne für das Buch vergeben also aufgerundet vier Sterne.

Veröffentlicht am 02.06.2019

Das Leben lässt sich nicht Planen

Meistens kommt es anders, wenn man denkt
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Nele hat in der Liebe bis jetzt nicht so viel Glück gehabt und deshalb hat sie nun die Nase gestrichen voll von der ganzen Sache.
In ihrem neuen Job in der Agentur geht sie voll auf und stürzt sich mit ...

Nele hat in der Liebe bis jetzt nicht so viel Glück gehabt und deshalb hat sie nun die Nase gestrichen voll von der ganzen Sache.
In ihrem neuen Job in der Agentur geht sie voll auf und stürzt sich mit Feuereifer in jedes neue Projekt. Die Aufgabe den Bürgermeisterkandidaten ins rechte Licht zu rücken gefällt ihr sehr gut.
Aber nicht nur im Arbeitsalltag gilt es Aufgaben zu bewältigen, denn auch ihr Bruder Lenny der das Down-Syndrom hat möchte sein Leben ändern und braucht dafür ganz dringend ihre Hilfe.
Als wäre dies noch nicht genug verliebt Nele sich auch in ihren Chef Claas somit ist das Chaos für Nele mehr als perfekt.

Es gibt nicht viele Autoren bei denen ich auf ein neues Buch warte um es gleich zu verschlingen wenn es auf den Markt kommt, Petra Hülsmann ist eine dieser Autoren da sie es immer versteht mich mit ihren Geschichten den Alltag entfliehen zu lassen.
Mir ist der Einstieg in den Roman sehr leicht gefallen und so war ich leider durch dieses Wohlfühlbuch viel zu schnell durch gewesen.
Den Schreibstil den Frau Hülsmann gewählt hat empfand ich als locker leicht und hat mich als Leserin mit in die Geschichte reingekommen und so konnte man mit Nele Lachen und Weinen.
Wie immer ist jeder Roman in sich abgeschlossen, wobei man Nele und ihre Freunde aus dem vorherigen Band kann und Claas aus dem ersten Roman der Autorin mit dem Titel Hummeln im Herzen.
Nele versucht es allen Menschen in ihrem Umfeld recht zumachen und steckt deshalb selbst mehr als einmal zurück und ja macht auch vieles mit sie Selbst aus. Manchmal hat mich Nele zwar ganz schön genervt, aber verstehen konnte ich sie auch sehr gut. Claas hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und muss erst wieder lernen sich der Liebe zu öffnen.
Man konnte dem Handlungsverlauf wirklich immer sehr gut folgen da immer alles schlüssig aufeinander aufgebaut war und ja ich war nicht immer damit einverstanden was Nele gemacht hat aber die Gründe konnte ich immer nachvollziehen.
Die Figuren des Roman waren alle sehr liebevoll beschrieben, so dass man sie sich sehr gut während des Lesens vorstellen konnte.
Sally empfand ich immer wieder als sehr erfrischend und hat manche ernste oder schwierige Situation aufgelockert.
Bei den Beschreibungen der Handlungsorte merkt man, dass die Autorin das Beschrieben hat was sie kennt und liebt und das ist Hamburg ihre Lieblingsstadt.
Alles in allem ist dieser Roman wieder ein richtiger Wohlfühlroman den ich nur sehr schwer aus der Hand legen konnte und deshalb bekommt das Buch von mir auch alle fünf Sterne.