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Veröffentlicht am 02.11.2023

Die Memoiren von Hannah Pick-Goslar

Meine Freundin Anne Frank
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Hannah Pick-Goslar ist die beste Freundin von Anne Frank, durch den zweiten Weltkrieg werden sie getrennt mit dem Unterschied Hannah überlebt den Holocaust.
Die Kindheit in Amsterdam ist voller jugendlicher ...

Hannah Pick-Goslar ist die beste Freundin von Anne Frank, durch den zweiten Weltkrieg werden sie getrennt mit dem Unterschied Hannah überlebt den Holocaust.
Die Kindheit in Amsterdam ist voller jugendlicher Unschuld, dann kommt die Zeit von Schmerz und unvorstellbarem Leid.
Es wird aber auch gezeigt wie stark Hannah ist für sich und ihre Lieben.

Da ich sehr gerne Bücher lese in denen sich Menschen an ihr Leben erinnern war ich auf dieses Buch neugierig und habe mich auf die Lektüre sehr gefreut.
Der Zeitpunkt war vielleicht nicht ganz so glücklich durch das was im Nahost gerade passiert bin ich doch etwas vorsichtiger an diese Biografie ran gegangen.
Der Name Hannah Pick-Goslar hat mir nichts gesagt und das wo ich das Tagebuch von Anne Frank gelesen habe genauso wie das einer anderen Schulfreundin.
Mir war klar, dass es keine leichte Geschichte wird und habe viel Zeit zum Lesen eingeplant und das Buch so schnell oder langsam zu Lesen wie ich es gerade benötige.
In die Biografie an sich bin ich wirklich sehr gut reingekommen und ja nicht immer konnte ich die Eindrücke einfach so verstehen und nachvollziehen, aber ich habe auch zum Glück nicht in dieser Zeit gelebt.
Das was Hitler und seine Anhänger getan haben finde ich nicht richtig und werde auch die Beweggründe nie verstehen.
Was mich aber genauso irritiert ist der Wunsch nach einem Staat Israel, denn genau da wo er nun ist ist nun mal auch die Stätte wie auch die Wurzeln des christlichen Glaubens liegen. Das was nun dort passiert finde ich genauso wenig gut, denn wenn dann sollten die Palästinenser und die Israelis zusammen leben und sich nicht gegenseitig bekriegen wie es ist seit der Staat Israel gegründet wurde.
Es wir sehr gut und anschaulich erzählt wie die damalige zeit war, wobei man auch merkt wie Jung Frau Pick-Goslar damals war und es doch teilweise etwas kindlich dargestellt war.
Wie schon erwartet habe ich viele Lesepausen benötigt um das gelesene sacken zu lassen und auch das eine oder andere im Internet nachgelesen.
Bei manchem was ich gelesen habe, musste ich hin und wieder doch denken, Anne Frank war in manchem ein verzogenes Kind wie man es eben gerne nennt.
Frau Pick-Goslar hat alles sehr gut beschrieben, von Juden die zum Austausch gegen Kriegsgefangene vorgesehen waren habe ich hier zum ersten mal gelesen. Auch den verlorenen Zug habe ich hier zum ersten Mal kennengelernt.
Ich konnte mir alle Personen anhand ihrer Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen, auch weil es in der Mitte des Buches viele Bilder mit Untertiteln gibt.
Auch die Handlungsorte konnte ich mir immer sehr gut vorstellen, aber auch hier musste ich manchmal Bilder im Internet dazu anschauen.
Ich empfand das Buch als sehr informativ und es regt einen auch zum Nachdenken an. Es hat einem auch wieder vor Augen geführt was alles im zweiten Weltkrieg passiert ist.
Nachdem ich das gelesene sacken gelassen habe vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 29.10.2023

Willkommen in Camelford

Willkommen in Camelford
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Camelford liegt im Hinterland von Cornwall und schon von seiner Lage her ist der Ort nicht gerade malerisch. Die Gemeinde steht Kopf als ein bekannter Schauspieler ausgerechnet bei ihnen einen Film drehen ...

Camelford liegt im Hinterland von Cornwall und schon von seiner Lage her ist der Ort nicht gerade malerisch. Die Gemeinde steht Kopf als ein bekannter Schauspieler ausgerechnet bei ihnen einen Film drehen möchte.
Als der Schauspieler dann aber erfährt was aus dem Drehbuch gemacht wurde flieht er aus dem Dorf und keiner weiß wo er ist
Plötzlich sucht das ganze Dorf den Schauspieler um auch ja ihr bisschen Ruhm zu erhalten.

Mich hatte der Klappentext des Romans angesprochen und da ich auch mal wieder was nur zur Unterhaltung lesen wollte und nicht immer noch welche wo man extrem aufpassen muss was man liest habe ich zu dem Buch gegriffen.
Dies ist auch der Debütroman der Autorin, somit wusste ich natürlich auch nicht wie ich mit dem Erzählstil klarkommen würde.
Der Einstieg ins Buch ist mir relativ schwer gefallen und es hat auch seine Zeit gedauert bis ich soweit in die Geschichte eingetaucht war um allem gut zu folgen.
Zu Beginn hat mich auch der Erzählstil etwas im Lesefluss gehindert was mich etwas frustriert hat.
Vom Schreibstil her muss ich aber zugeben, so richtig warm wurde ich bis zum Schluss nicht aber das ist ja auch Geschmackssache des Lesers.
Dem Handlungsverlauf an sich konnte ich aber immer sehr gut folgen auch wenn ich nicht jede Entscheidung wie sie getroffen wurden immer gut nachvollziehen konnte.
Der Spannungsbogen war immer gut gespannt, aber trotzdem gab es Längen die es mir schwer gemacht haben in Gedanken bei der Geschichte zu bleiben.
Ich persönlich empfand alle Figuren des Romans mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben und so konnte ich mir alle sehr gut vorstellen während des Lesens.
Die Handlungsorte konnte ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen bzw. ich hatte etwas Probleme mir diese vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem empfand ich die Lesezeit mit dem Buch als unterhaltsam und doch konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 24.10.2023

Konnte mich Leider nicht überzeugen

I love you, Fräulein Lena
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Die 19-jährige Lena und ihre Schwester klopfen völlig erschöpft am Pfarrhaus in Niebüll an. Die Flucht aus Pommern war nicht leicht, die beiden Pastorentöchter haben einiges erlebt und hoffen wieder zu ...

Die 19-jährige Lena und ihre Schwester klopfen völlig erschöpft am Pfarrhaus in Niebüll an. Die Flucht aus Pommern war nicht leicht, die beiden Pastorentöchter haben einiges erlebt und hoffen wieder zu Kräften kommen zu können. Lena ist wild entschlossen das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Dank ihrer Englischkenntnisse bekommt Lena eine Arbeit als Übersetzerin bei den britischen Siegermächten. Durch ihre Arbeit wird sie von den Einheimischen nur noch weniger akzeptiert als sie es als Flüchtling sowieso gewesen wäre.

Auf dieses Buch wurde ich durch Instagram aufmerksam, als ich dann den Klappentext gelesen habe war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte.
Ich hatte es mir dann beim Händler meines Vertrauen s bestellt und als es ankam auch gleich mit dem Lesen begonnen.
Vom Klappentext her ging ich davon aus, dass Frau Aden die Lebensgeschichte ihrer Oma erzählt, sprich wie die Flucht war und wie sie eine neue Heimat in Deutschland gefunden hat das ihr obwohl sie Deutsche ist Fremd ist, aber dem war nicht so.
Schon auf den ersten ca. 50 Seiten hat man vier Handlungsstränge was mich wirklich überfordert hat, da man mit keinem der drei anderen Figuren zu dem Zeitpunkt etwas anfangen kann, gegen Ende gab es dann einen fünften Handlungsstrang der aber nur sehr kurz war.
Auf die Handlung an sich gehe ich nicht zu genau ein, damit ich die Geschichte nicht vorweg nehme für diejenigen die das Buch noch Lesen wollen.
Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen und wenn ich ganz ehrlich bin wurde ich mit dem Buch bis zum Schluss nicht so richtig war.
Mir persönlich war hier viel zu viel hineingepackt worden, wie ein Kriegsversehrter, ein Aufseher oder Soldat aus dem KZ, eine der Siegermächte und dann noch Lena und Margot als Flüchtlinge plus die restliche Bevölkerung von Niebüll. Beim Lesen kam ich mir vor als würde man alles geballt in einen Roman packen als sich auf einen oder zwei Aspekte zu beschränken was vollkommen ausgereicht hätte.
Was mich auch etwas gestört hat, war dass man weder bei Lena oder Margot mal hörte: Ich bin zwar Deutsche aber diese Gegend bzw. das Land kenne ich nicht. Man liest nur wie man gegen die Flüchtlinge war, ja klar sie wurden Familien zugewiesen und diese mussten dann alles Teilen und sogar noch enger Zusammenrücken darauf wurde aber nie eingegangen sondern nur Vorurteile breitgetreten. Ich weiß wovon ich schreibe, mein Opa war Flüchtling und musste in einem Lager leben bis er Arbeit gefunden hat und auch er hatte es schwer was einfach daran liegt er kam von wo ganz anders her. Auch wir haben es erlebt als wir in den Norden gezogen sind, man ist Fremd und ja das spürt man eben aber man kann daran arbeiten da habe ich hier nichts bemerkt.
Als ob die Themen nicht schon genug waren kam dann auch noch Dietrich Bonhoeffer aufs Tableau, das war dann der Punkt wo ich dachte es reicht und ich wollte schon abbrechen habe es dann aber gelassen. Ganze acht Tage habe ich für das Buch gebraucht wo ich es von der dicke her Normalerweise viel schneller gelesen hätte.
Die Figuren waren alle gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen, warm wurde ich aber mit keiner Figur.
Auch die Handlungsorte empfand ich als gut beschrieben, man konnte sich etwas darunter vorstellen.
Alles in allem konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, auch mit der Erzählung habe ich mich bis zum Schluss sehr schwer getan.
Da ich schon viele Bücher gelesen habe die in dieser Zeit gespielt haben kann ich sagen dies hier konnte mich nicht fesseln.
Nach längerer Überlegungszeit habe ich mich entschlossen drei Sterne zu vergeben wobei die Tendenz zu 2,5 Sternen geht.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Ein Weihnachtsroman der mich nicht so ganz Überzeugen konnte

Weihnachtszauber und Hundepfoten
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Melissa und ihr Sohn Andy leben in ständiger Angst da sie ihren gewalttätigen Ex-Mann verlassen hat.
Als sie Lennart mit seiner jungen Boxerhündin Sissy kennenlernt möchte sie instinktiv auf Abstand gehen, ...

Melissa und ihr Sohn Andy leben in ständiger Angst da sie ihren gewalttätigen Ex-Mann verlassen hat.
Als sie Lennart mit seiner jungen Boxerhündin Sissy kennenlernt möchte sie instinktiv auf Abstand gehen, denn sie hat immer noch große Angst vor dem was damals passiert ist.
Lennart ist aber ganz anders als ihr Ex-Mann und so beginnt sie langsam ihm zu Vertrauen und hat nicht dagegen ihn besser kennenzulernen.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und selbst der Weihnachtsmann mit seinen Wichteln haben alle Hände voll zu tun damit es noch ein Fest der Liebe wird.

Schon seit vielen Jahren lese ich jedes Jahr den neuen Weihnachtsroman von Petra Schier, auch dieses Jahr gab es wieder einen selten warte ich damit bis zum Advent sondern lese ihn bei Erscheinung.
Wie immer spielt er in genau der Kleinstadt wo man schon viele Happy Ends zur Weihnachtszeit erlebt hat und man kann sich sicher sein, dass man viele bekannte Figuren wieder trifft.
Auch Melissa hat man im vorherigen Teil schon kennengelernt wenn auch nur am Rande, ebenso war im letzten Jahr Lennart mit von der Partie.
Hier in diesem Roman lernt man nun Melissa und ihre Geschichte besser kennen, man weiß nun wieso sie sich so verhält und wieso sie bei Männern vorsichtig ist. Die schwere Zeit die hinter ihr liegt hat sie wirklich geprägt und auch stärker gemacht.
Lennart fühlt sich recht schnell zu Melissa hingezogen und auch ihren Sohn hat er schnell in sein Herz geschlossen. Hündin Sissy ist aber auch eine Herzensbrecherin.
Bei diesem Roman hier ist mir der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen und so hat es seine Zeit gedauert bis ich richtig in der Geschichte drin war.
Die Thematik sprich die Vorgeschichte von Melissa war irgendwie nicht so ganz meins, was aber nicht heißen soll das man nicht weiß das es dieses Problem gibt, nur mir war nach einer Geschichte mit weniger Dramatik.
Wie immer wird der Hauptteil der Geschichte aus den Sichtweisen der beiden Hauptfiguren erzählt, dann gibt es noch Andy, die Hündin Sissy und die Weihnachtscrew um den Weihnachtsmann.
Durch die Thematik ist es mir diesmal auch nicht ganz leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen auch wie manche Entscheidungen getroffen wurden war für mich nicht immer so ganz nachvollziehbar man, aber man kann ja auch seine eigene Meinung und Ansichten haben.
Da der Spannungsbogen aber immer schön straff gespannt war kam es zu keinen Längen was ich sehr angenehm empfunden habe.
Für mich waren alle bekannten und unbekannten Figuren des Romans mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so ist es mir sehr leicht gefallen mir diese während des Lesens vorzustellen.
Mit keinen der Hauptfiguren bin ich hier so richtig warm geworden, da kann man einfach nichts machen.
Da man eigentlich alle Handlungsorte schon kennt war es für mich nicht schwer mir diese vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Ich muss ehrlich gestehen, dieses Jahr war der Roman nicht so mein Fall und deshalb vergebe ich vier Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 06.10.2023

Die Winterlichter der Frau Glück

Frau Glück und die Winterlichter
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Gerda Glück und ihren Waschsalon kennt man im Frankfurter Nordend, man könnte sie als Institution bezeichnen. Der Salon ist ein kleines Idyll und gerade zur Weihnachtszeit ist er etwas ganz besonderes ...

Gerda Glück und ihren Waschsalon kennt man im Frankfurter Nordend, man könnte sie als Institution bezeichnen. Der Salon ist ein kleines Idyll und gerade zur Weihnachtszeit ist er etwas ganz besonderes da er festlich geschmückt ist und auch von Hunderten Lichtern beleuchtet wird.
Doch für Gerda ist diese Zeit nicht unbedingt eine schöne Zeit, denn sie erinnert sie an den Winter 1963 als sie ihre große Liebe verloren hat und doch voller Hoffnung war.

Als ich vor einigen Jahren das Winterkarussel gelesen habe war ich von dem Roman sehr angetan und auch die Schneeflockenmelodie hat mich berührt, so war ich nun auf den dritten Weihnachtsroman aus der Feder von Anna Liebig sehr gespannt.
Vom Klappentext her war ich ehrlicherweise etwas skeptisch ob mir die Geschichte gefallen wird und so habe ich mit Vorsicht zu Lesen begonnen.
Gerda Glück ist eine Frau die inzwischen um die 60 Jahre alt sein dürfte und ich ganzes Leben in ihrem Waschsalon verbracht aht. Jeden Tag erinnert sie sich an den Winter 1963 als sie die Liebe gefunden hat und viel zu schnell verloren hat. Auch heute fühlt sie sich in der Vergangenheit gefangen und hadert noch immer mit ihrem Leben. Ihre Weihnachtsbeleuchtung hat einen Grund und daran hält sie jedes Jahr fest.
Zu Beginn hatte ich ganz ehrlich so meine Probleme in die Geschichte reinzukommen, doch sobald ich mich richtig eingelesen hatte konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Wie Frau Liebig die Geschichte von Gerda erzählt hat hat mich sehr berührt und ich hatte Gerda sehr schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Der Roman war auf zwei Zeitebenen aufgebaut zum einen gibt es den von Gerda im Jahr 2008 und dann noch den der jungen Gerade im Jahr 1963. Die Kapitel haben in der Regel 2008 begonnen, hier stand am Anfang eines jeden Kapitels das Datum so hat man Gerade durch den Advent begleitet. Wenn man ins Jahr 1963 wechselte wurde dies durch einen Absatz angezeigt auch stand 1963 immer darüber und es wurde Kursiv gedruckt so gab es keine Verwechslungen beim Lesen.
Der Roman wird nicht nur aus der Sicht von Gerda erzählt, auch eine andere Figur kommt zu Wort und so wird es eine stimmige runde Geschichte.
Mir ist es immer sehr leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und auch wenn ich vielleicht nicht jede Entscheidung genauso getroffen hätte so konnte ich alles verstehen und nachvollziehen.
Die Geschichte wurde immer spannend erzählt, sprich der Spannungsbogen war wirklich bis zum Schluss gespannt und so gab es wirklich nie Längen beim Lesen.
Ja, es ist ein Weihnachtsroman von den Kapiteln her hätte man locker über die Feiertage etwas davon wenn man wirklich jeden Tag ein Kapitel liest, aber ich würde die Geschichte eher als Winterroman bezeichnen. Meiner Meinung nach ist es eine Geschichte die man auch gut im Winter sprich nach Weihnachten noch gut Lesen.
Da ich persönlich Frankfurt nicht so genau kenne dachte ich, dass ich vielleicht etwas Probleme haben könnte mir die Handlungsorte vorzustellen. Zum Glück hatte ich damit aber keinerlei Probleme und konnte mir alles vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Für mich waren auch alle Figuren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben und so konnte ich sie mir sehr gut vor meinem inneren Auge entstehen lassen.
Wie schon geschrieben hatte ich Gerda recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt, aber auch Karl habe ich liebgewonnen gehabt.
Mir hat dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und er passt sehr gut in die Winterzeit.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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